Presseberichte 2. Judo-Bundesliga 2004 |
Letzte Aktualisierung: 18.12.2010
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Vorschau 2005
Sportlerwahl 2004
Vorberichte |
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05.04.2004 |
Nach verkorkster Saison wird neuer
Angriff gestartet Walheim. Die Ansprüche steigen. Bei Betrachtung des Kaders von Judo-Zweitbundesligist Hertha Walheim kann das auch (im Vorgriff auf die neue Saison) nicht anders sein. Der ehemalige Eliteklässler verpflichtete zum vorhandenen Stamm eine Reihe von Athleten, „die schon für sich eine extrem starke Zweitligamannschaft stellen würden". Dieses Urteil kommt aus dem Munde des verantwortlichen sportlichen Leiters der Herthaner, Jörg Heynen. Die Kompetenzen des Coaches sind erweitert worden. Heynen, selbst erfahrener Bundesligakämpfer früherer Tage, nimmt nun auch die Funktion des Sportkoordinators wahr. Im Vichter Landhaus stellte der Klub nun seinen Kader der Öffentlichkeit vor. Jörg Heynen leitete ein: „Sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht haben wir uns verstärkt." Dabei wurde ein Aspekt besonders berücksichtigt. „Wir hatten in der vergangenen Saison erhebliche, teilweise nicht mehr aufzufangende Verletzungsprobleme. Zeitweise mussten wir auf zehn Kämpfer verzichten. Das kann man nur sehr schwer wegstecken", ist Jörg Heynen sicher, diese Unbekannte aus dem Weg geräumt zu haben. Trainer und Vorstand der Herthaner sind sicher: „Nach der verkorksten Saison 2003 wollen wir in diesem Jahr wieder oben mitkämpfen." Das scheint nicht daneben gegriffen zu sein. Jörg Heynen, der maßgeblich an den Aufstiegen in Liga 2 und 1 beteiligt war, hat aber noch ein zweites Ziel. „Die jungen Judokas sollen alle Möglichkeiten erhalten, sich in der NRW-Spitze zu etablieren." Zu Stammkräften wie Leon Borgsteede, dem im vergangenen Jahr verletzten Fabrice Flamand, Max Stahl, Ralf Lindschulten, Patrick Haas, Arne Steven, Christian Greve, Alex Moonen oder Grim Vuijsters holte der Klub sehr sorgfältig seine Neuen. An der Spitze dürfte dabei Publikumsliebling Florin Petrehele (-73 Kilo) stehen. „Flori", einer der stärksten „73-er" der Republik, ist vom Godesberger JC an die Inde zurückgekehrt. Dazu holten sich die Walheimer Thomas Radermacher (Roland Stolberg, -60 kg), Ali Alimirzaie (Budo Kaarst, -66 kg), Dominique Moonen (-73 kg), Shkumbin Dautaj (TB Rheinhausen, -81 kg), Thomas Morcinek (JC Remscheid, -90 kg) und Patrick Krahe (JC Hennef, -100 kg), der sich ebenfalls seinem „alten Verein" anschloss. Mit dem Kampf beim JC Mönchengladbach beginnt die Saison für die Herthaner am Karsamstag (10. April). Die erste Heimvorstellung ist am 22. Mai gegen den JC Eberswalde, und eine Woche darauf stellt sich Gelsenkirchen in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums vor. Zwei weitere Male Heimrecht genießen die Eifeler am 11. und 25. September gegen Hattingen und Kronshagen. (mali) (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener Zeitung, 05.04.2004) |
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06.04.2004 |
Die Saison 2004 beginnt |
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09.04.2004 |
Aufsteiger verstärken sich und sind schwer einzuschätzen Eberswalde (MOZ) Am Sonnabend, 10.
April, startet der JC Eberswalde in die Saison 2004 der 2. Bundesliga. (Quelle: Märkische Oder-Zeitung,
09.04.2004) |
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Mönchengladbach |
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07.04.2004 |
Judo 2. Bundesliga Walheim zu Gast in Mönchengladbach Mönchengladbach. Hertha Walheim startet am kommenden Samstag, dem 10.04.2004, gegen den 1. Judo-Club Mönchengladbach in die Bundesliga-Saison 2004. Kampfbeginn in der Sporthalle Asternweg in Mönchengladbach-Giesenkirchen ist um 16.00 Uhr. Trainer Jörg Heynen kann bis auf den Schwergewichtler Alexander Moonen mit der stärksten Mannschaft antreten. Der 3. der Junioren Weltmeisterschaft 2003 muss sich einer Schulteroperation unterziehen und fällt vorerst aus. Für ihn wird Grim Vuijsters nach längerer Verletzungspause ins Team zurückkehren. Im Leichtgewicht wird neben Punktegarant Leon Borgsteede der Belgier Fabrice Flamand antreten. Er verletzte sich im vergangenen Jahr gegen Mönchengladbach nach einem fulminanten Auftaktsieg gleich im nächsten Kampf schwer und hofft nun auf ein erfolgreiches Comeback. Walheim setzt außerdem große Erwartungen in die Rückkehr des Mittelgewichtlers Florin Petrehele: Der zu Walheimer Zeiten ungeschlagene Petrehele kämpfte vergangene Saison in der 1. Bundesliga für Herten und geht jetzt wieder für Walheim auf Punktejagd. Jörg Heynen rechnet mit einem Erfolg seiner Mannschaft, warnt allerdings davor, den Gegner zu unterschätzen, stehen doch gleich mehrere Mönchengladbacher Nachwuchsathleten im Kaderaufgebot des Nordrheinwestfälischen Judoverbandes (NWJV). Die Judoka von der Inde möchten sich mit einem Sieg sofort im oberen Tabellendrittel festsetzen. (Pressemitteilung
TSV Hertha Walheim) |
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10.04.2004 |
Hertha will die Serie
beenden Walheim. Die Serie soll durchbrochen werden. In den vergangenen drei Jahren trennten sich Hertha Walheims Judokas jeweils 7:7 vom 1. JC Mönchengladbach. Zum Auftakt der Zweitliga-Saison möchte sich Trainer Jörg Heynen mit einem Sieg für die gute Vorbereitung belohnen. Am heutigen Karsamstag (16 Uhr) wartet in Mönchengladbach ein Gegner auf die Walheimer, der - ähnlich wie bei den Herthanern - einen starken Verjüngungsprozess hinter sich hat. „Mönchengladbachs Mannschaft setzt sich überwiegend aus jungen Spitzenleuten aus dem NRW-Kader zusammen", hat Heynen die Arbeit beim Nachbarn genau beobachtet. Die Athleten des JC sind schon lange zusammen und wurden von Cheftrainer Stefan Küppers sowie vom früheren Walheimer Oliver Rychter an die Klasse herangeführt. Das kompakte Gastgeberteam hat möglicherweise seine Schwächen in der Klasse bis 100 Kilogramm. Ganz stark sind die Niederrheiner dagegen in der Klasse bis 90 Kilogramm und im Leichtgewicht. Dort holte man sich den ehemaligen Hertener Michael Machado. Aber die Gäste können in den „leichten" Kategorien ebenfalls mit Spitzenleuten aufwarten. Leon Borgsteede oder der belgische Juniorenmeister Fabrice Flamand sind für zwei Punkte gut. Das gilt ebenso für den „73er" Florin Petrehele, einen der stärksten Athleten in Deutschland. Mit Dominik Moonen hält Jörg Heynen in Walheims Paradedisziplin (-73 Kilo) ein großes Talent in der Hinterhand. Der jüngere Bruder des verletzten Schwergewichtlers und Hertha-„Bären" Alex Moonen darf, abhängig vom (positiven) Punktestand ins Geschehen, eingreifen. „Natürlich
wird das wie immer ein
taktisches Spielchen. Ich bin aber recht optimistisch, dass wir mit
einem Sieg starten", teilen sich
Trainer Jörg Heynen und Sportkoordinator
Frank Heynen die
Zuversicht.
(mali) |
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11.04.2004 |
2. Judo-Bundesliga: Walheim siegt souverän 11:3 in Mönchengladbach Trainer Jörg Heynen strahlte über das ganze Gesicht. „In den vergangenen Nächten habe ich mehrfach von unserem Kampf geträumt, aber kein Mal ging es 11:3 aus.“ Grund zur Freude hatten die Walheimer. Nachdem sich die Herthaner in den vergangenen drei Begegnungen stets mit einem Punkt zufrieden geben mussten, nahmen die Judoka von der Inde dieses Mal beide Punkte mit. Nach einer verkorksten letzten Saison scheint es bei der Hertha wieder aufwärts zu gehen. 200 Zuschauer sahen eine überragende Leistung von Fabrice Flamand, der nach fast einjähriger Verletzungspause zwei Siege im Leichtgewicht verbuchen konnte. Ebenfalls zwei Zähler fuhr „König Grim“ Vuijsters im Schwergewicht ein. Ohne Chance ließ er dabei Guy Kamga, immerhin dritter der Afrika-Meisterschaften. Erwartungsgemäß locker steuerte „73er“ Florin Petrehele zwei Punkte bei: den ersten Kampf gewann er bereits nach 10 Sekunden. Schwerer hatte es da schon Patrick Schweitzer. Der westdeutsche Meister in der Klasse -81kg gab alles gegen David Kasprowiak und wurde am Ende mit zwei Siegen belohnt. Neuzugang Ali Alimirzaie gewann nach einem offenen Kampf in der Verlängerung –66 kg. Die restlichen Zähler gingen auf das Konto von Christian Greve in der Gewichtsklasse –90 kg, sowie Skumbin Dautaj. Dautaj, eingewogen –81 kg. musste zwei Klassen höher ran, und er gewann –100 kg. Auf Seiten der Mönchengladbacher überzeugte nur Benjamin Behrla mit zwei Siegen. Der dritte der Deutschen Meisterschaft U 20 holte je einen Zähler gegen Kapitän Patrick Haas und Neuzugang Patrick Krahe. Geschlagen geben musste sich zudem Marcel Menzel –66 kg. Menzel fehlte nach einer Grippe in den letzten Tagen die Fitness. Jörg Heynen dachte nach dem Erfolg bereits an den nächsten Gegner. „Heute hat die gesamte Mannschaft überzeugt. Schade, dass es erst in sechs Wochen weitergeht. Ich hoffe, wir können das Hoch mit in die Vorbereitung auf den schweren Heimkampf gegen Eberswalde nehmen.“ (Pressemitteilung
TSV Hertha Walheim) |
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11.04.2004 |
Zweite Bundesliga Männer: Erster
Kampftag
(Quelle: Internetseite 1. JC
Mönchengladbach)
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13.04.2004 |
Die Herthaner machen zum Saisonstart gleich Appetit auf mehr In Mönchengladbach gewinnen die Walheimer Zweitliga-Judokas mit 11:3. Die Heimpremiere findet erst am 22. Mai statt. Der Gast kommt aus Eberswalde. Walheim. Entwickelt
sich da etwas?
Judo-Zweitligist Hertha Walheim machte beim 1. JC Mönchengladbach
Appetit auf mehr. Der
Bundesligist von 2002 landete einen 11:3-Kantersieg. Vier Athleten
der Herthaner holten Doppelerfolge.
Trainer Jörg Heynen sah sein
Team sehr gut in Schuss und hatte
noch nicht einmal im Ansatz Grund
zum Tadel. Weitere Ergebnisse: Eberswalde - Hattingen 11:3, Kronshagen - Essen 10:4, Gelsenkirchen - Hamburg 5:9. (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener-Zeitung, 13.04.2004) |
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13.04.2004 |
Niederlage gegen alte Kameraden Es herrschte
eine Stimmung, die man bei einem Judo-Wettkampf nicht unbedingt
erwartet. Große Fangruppen des 1.JC Mönchengladbach und der Gäste aus
Walheim sorgten für einen Wettstreit auch außerhalb des
Mattenquadrats. Die engere Halle in Giesenkirchen, in der die Judokas
wegen Umbauarbeiten in der Jahnhalle antreten mussten, trug ihren Teil
dazu bei. Sportlich lag die Freude am ersten Saison-Kampftag der Zweiten
Männer-Bundesliga aber fast vollständig bei Hertha Walheim.
"Haben wir hier schon den Aufsteiger gesehen?", fragte sich
JC-Präsident Charly Hoeveler nach der ein wenig zu deutlichen 3:11
Niederlage. Noch im letzten Jahr hatten die Gladbacher gegen Walheim ein
7:7 geschafft, und so lautete das Maximalziel auch diesmal. Trainer
Stefan Küppers hatte sich zwei starke Leute für die zweite Hälfte
aufbewahrt und auf ein 3:4 zur Pause spekuliert. Den Plan durchkreuzte,
dass Schwergewichtler Guy Kamga seinen Kampf verlor. Lediglich Benjamin
Behrla (-100 Kilogramm) und Björn Eckert (-66 Kilogramm) gewannen vor
der Pause. Es war ein wenig unglücklich, dass mit dem zweiten Erfolg
von Behrla nur noch ein weiterer Punkt folgte. Sechs mussten die
Gladbacher gegen starke, von den Walheimern verpflichtete ausländische
Judokas abgeben. Schlimmer war jedoch, dass man auch zwei Kämpfe gegen
ehemalige Gladbacher verlor. Skumbin Dautaij besiegte Markus Landgraf
und auch der starke Nachwuchsmann Dennis Hurtz unterlag. Sein Gegner Ali
Alimirzaie trainiert nach wie vor beim 1.JC, tritt aber für Walheim an.
Nach zähem Ringen gewann der Neu-Walheimer schließlich in der Verlängerung.
Auch Rückkehrer Michael Machado punktete nicht. Peter Frese, Präsident
des Deutschen Judo-Bundes, wollte sich ein Bild von der Talentschmiede
der Gladbacher machen. Vielleicht trägt dies dazu bei, dass der 1.JC in
Zukunft seine Leute vor wichtigen Ligakämpfen nicht mehr an den Verband
abstellen muss. Fünf junge Kämpfer des Jahrgangs 1987 stehen im
Bundesligakader, Patrick Weber gab sein Debüt. Er verlor jedoch gegen
einen Rumänen, der in Athen bei den Olympischen Spielen dabei sein
wird. Dennoch traut Küppers ihm den Sprung in die Mannschaft am ehesten
zu: "Patrick wird noch in diesem Jahr Punkte für uns holen."
Ansonsten müsse es das Ziel sein die Punkte gegen den Abstieg in dieser
Saison früher zu erzielen. (RP Sascha Köppen) |
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14.04.2004 |
Aus dem Judoforum Geschrieben von Markus am 11. April 2004 22:55:53: Der erste Kampftag der
Bundesliga ist vorbei. So wie ich die Ergebnisse gesehen habe, gab es
wirklich spannende Kämpfe. Ich selbst war live bei Gladbach -
Walheim dabei. Ich habe dort sehr interessante Kämpfe gesehen, bei
der sich Top Deutsche gegenüberstanden und Top Deutsche gegen Top Ausländer
(aus dem näheren Umkreis wie Holland und Belgien). Ich selbst sehe die
Bundesliga, so wie ich sie gesehen habe, für eine - nicht wegzudenkende
- Bereicherung des deutschen Judo. |
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14.04.2004 |
Beurteilung TSV Kronshagen Kronshagen
– Einen Auftakt nach Maß feierten die Judoka des TSV Kronshagen in
der 2. Bundesliga Nord der Herren. Das Team um Trainer Kamen Kasabov
fertigte Aufsteiger JKG Essen hochverdient mit 10:4 (98:40 Punkte) ab
und setzte sich hinter die Favoriten JC Eberswalde und TSV Hertha
Walheim auf den dritten Tabellenplatz. |
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Eberswalde |
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11.05.2004 |
Menn vom Maarplatz meint Ein
schweres Erbe haben
Sie angetreten. Jörg Heynen.
Hand drauf, eigentlich erwarten die Fans von Ihnen, einem der
profiliertesten Sportler unseres Stadtgebietes, den Bundesligaaufstieg.
Und zwar mit
Ihren Herthanern aus
Walheim. Nun haben Sie bei den Möncbengladbacher
Judokas zum
Saisonauftakt direkt
einen Kantersieg hingelegt.
Was die Erwartungen sicherlich steigen lässt. Ihre Hertha gehört
in die Erste Liga. Und
wenn einige Vorzeichen täuschen, werden
Sie am Ende ganz oben stehen. Darauf würde ich mit Ihnen wetten.
Heynen! Nach einem Sieg über Eberswalde
am 22. Mai sogar mit doppeltem Einsatz...
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17.05.2004 |
2.Bundesliga - Saison 2004 |
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17.05.2004 |
Spitzenduell gegen den Tabellenführer aus Eberswalde Walheim. Am kommenden Samstag, 22.5.04, empfängt der TSV Hertha Walheim in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster den JC Eberswalde; Kampfbeginn ist um 18.00 Uhr. Walheim und Eberswalde starteten jeweils mit deutlichen 11:3 Siegen in die Saison. Eberswalde ist aufgrund der besseren Unterbewertung Tabellenführer, direkt dahinter liegt die Hertha aus Walheim. Das Spitzenduell ist richtungsweisend für die Judoka von der Inde. Trainer Jörg Heynen fordert einen Sieg, um sich in der Spitze zu etablieren. Außerdem steht die Revanche aus für die knappe 6:8-Niederlage in der vergangenen Saison. Walheim muss auf alle niederländischen Stammkämpfer verzichten. In Holland findet ein Qualifikationsturnier zur niederländischen Meisterschaft statt, an dem die Athleten teilnehmen müssen. Der Trainer hofft noch auf einen Einsatz des Schwergewichtlers Gim Vuijsters: Vuijsters hat eine vermeintlich leichte Gruppe auf dem Turnier zu durchkämpfen und kommt somit noch für einen Einsatz in Frage. Wegen Knieproblemen wird außerdem „66er“ Marcel Menzel fehlen. Trotzdem ist Heynen zuversichtlich: „Eberswalde gehört neben Hamburg und uns zu den stärksten Teams der Liga. Gegen Eberswalde entscheiden die Gewichtsklassen -60, -66 und -73 Kilo. Hier müssen sechs Punkte her, dann gewinnen wir.“ Keine leichte Aufgabe, steht auf Seiten der Eberswalder mit Lasse Leitert doch der mehrmalige deutsche Juniorenmeister und Juniorennationalkämpfer im Leichtgewicht auf der Matte. Im Kader sind außerdem Hochkaräter wie der ehemalige Europameister Martin Schmidt (-81 kg) oder Ben Sonnemans (+100 kg), mehrfach platziert auf europäischen Meisterschaften. „In Eberswalde haben wir knapp verloren. Zu Hause bauen wir auf die Unterstützung unserer Zuschauer und ein wesentlich stärkeres Team als in der vergangenen Saison. Ich rechne mit einem heißen Tanz, an dessen Ende wir dieses Mal die Nase vorn haben werden!“ Weitere Informationen rund um das Bundesligateam des TSV Hertha Walheim finden Sie unter: http://www.judoteam-walheim.de. (Pressemitteilung
TSV Hertha Walheim) |
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21.05.2004 |
Die frühe Vorentscheidung im Titelkampf steht an Hertha Walheim hat Eberswalde zu Gast. Der ehrgeizige Judo-Zweitligist muss morgen ohne seine Niederländer auskommen. Walheim. Es wird spannend - und möglicherweise schon vorentscheidend. In der Halle des Inda-Gymnasiums kommt es am Samstag ab 18 Uhr zum Spitzenkampf der 2. Judo-Bundesliga. Hertha Walheim empfängt den JC Eberswalde. Die Kontrahenten starteten mit 11:3-Siegen in die Saison. Eberswalde ist aufgrund der besseren Unterbewertung Tabellenführer. Das „Gipfeltreffen" ist richtungsweisend für die Judokas von der Inde. Trainer Jörg Heynen fordert einen Sieg, um sich in der Spitze zu etablieren. Außerdem steht eine Revanche aus für die 6:8-Niederlage aus der vergangenen Saison. Walheim muss dabei allerdings auf sämtliche niederländischen Stammkämpfer verzichten. In deren Heimat findet ein Qualifikationsturnier zur nationalen Meisterschaft statt, an dem die Athleten teilnehmen müssen. Der Trainer hofft noch auf den Einsatz des Schwergewichtlers Grim Vuijsters. Er hat eine vermeintlich leichte Gruppe auf dem Turnier zu durchkämpfen. Auch Menzel fehlt Wegen Knieproblemen wird außerdem „66-er" Marcel Menzel fehlen. Trotzdem ist Heynen zuversichtlich: „Eberswalde gehört neben Hamburg und uns zu den stärksten Teams der Liga. Gegen Eberswalde entscheiden die Gewichtsklassen bis 60, 66 und 73 Kilo. Hier müssen sechs Punkte her, dann gewinnen wir." Das wird keine leichte Aufgabe, steht auf Seiten der Eberswalder mit Leitert doch der mehrmalige deutsche Juniorenmeister und -nationalkämpfer im Leichtgewicht auf der Matte. Im Kader sind außerdem Hochkaräter wie der ehemalige Europameister Schmidt (-81 kg) und Sonnemans (+100 kg), mehrfach platziert auf europäischen Meisterschaften. „In Eberswalde haben wir knapp verloren", schaut Heynen zurück. „Zu Hause bauen wir auf die Unterstützung unserer Fans und ein wesentlich stärkeres Team als in der vergangenen Saison. Ich rechne mit einem heißen Tanz, an dessen Ende wir dieses Mal die Nase vorn haben werden!" (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener Zeitung, 21.05.2004) |
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22.05.2004 |
Zweite
Judobundesliga Walheim. Trainer Jörg Heynen war begeistert von seinem Team. „Was für eine tolle Moral, was für ein Team“, schwärmte der Trainer des Judo-Zweitligisten. Zuvor gelang seiner Mannschaft ein 9:5-Sieg, wonach es zunächst gar nicht aussah. Nach drei Kämpfen lag Walheim 0:3 hinten. Patrick Krahe verlor, trotz hoher Führung, -100 kg. Kapitän Patrick Haas musste sich nach großem Einsatz in der Verlängerung geschlagen geben. Lange Gesichter gab es auf Seiten der Walheimer, als dann auch noch Punktegarant Florin Petrehele gegen Ex-Europameister Martin Schmidt chancenlos blieb. „Da wurde mir schon Angst und Bange, zumal ich das in den Gewichtsklassen so nicht erwartet hätte“, so der Coach. Wie wichtig den Eberswaldern ein Sieg war, konnte man schon beim Wiegen sehen. Mehrere Athleten hatten Gewicht gemacht und gingen eine Gewichtsklasse tiefer auf die Matte, so auch Schmidt: normalerweise -81 kg, startete er -73 kg. Die Wende gelang Ali Alimirzaie -66 kg. Danach folgten Siege von 90er Christian Greve, Leichtgewichtler Leon Borgsteede und Schwergewichtler Grim Vuijsters. Vuijsters setzte sich erst in der Verlängerung gegen Ben Sonnemans, einen der erfolgreichsten niederländischen Athleten, durch. Leon und Grim starteten zuvor bei einem Qualifikationsturnier zur niederländischen Meisterschaft und wurden von Sportdirektor Frank Heynen noch abgeholt, um für Walheim an den Start zu gehen. Was für ein Glück, konnte man so mit 4:3 in die Pause gehen. Im zweiten Durchgang holte Patrick Krahe diesmal “seinen“ Punkt. Max Stahl, der für Petrehele kam, blieb ebenfalls chancenlos gegen Martin Schmidt. Eberswalde glich zum 5:5 aus, nachdem sich auch Patrick Schweitzer -81kg geschlagen geben musste. Ali Alimirzaie lag -66 kg schon fast uneinholbar zurück, nutzte dann aber die Konditionsschwäche seines Gegners aus und holte 20 Sekunden vor Schluss doch noch den Punkt zur Führung. Für klare Verhältnisse sorgten dann wiederum Leon Borgsteede, Skumbin Dautaj und Grim Vuijsters. „Heute
war es ganz eng, aber meine Mannschaft hat mit Leidenschaft gekämpft
und den Sieg verdient. Wir haben uns erstmal oben festgesetzt, und es
wird schwer werden, uns von da oben zu vertreiben. Wenn wir jetzt noch
in Hamburg punkten, sehe ich Chancen für den Aufstieg“, stellte
Heynen fest. Zuerst einmal muss sein Team nächste Woche im Heimkampf
gegen Gelsenkirchen bestehen. |
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24.05.2004 |
„Riesenschritt in Richtung Titel" Hertha Walheims Judokas gewinnen Duell der Zweitliga-Auftaktsieger mit Eberswalde überraschend deutlich. Das Team von Jörg Heynen setzt sich mit 9:5 durch. Die Aufstiegsträume werden intensiver. Walheim. So deutlich hatte sich das kaum jemand vorgestellt. Mit dem Sieg über den JC Eberswalde nimmt die Rückkehr in die Eliteklasse für Hertha Walheim Konturen an. 9:5 fertigte das Team von Trainer Jörg Heynen den Gast ab, der zum Favoritenkreis der Zweiten Liga gezählt wird. Allerdings sah es zu Beginn des Spitzenkampfes nicht nach einem Erfolg der Herthaner aus. Nach drei Kämpfen machte sich Nervosität bei den Gastgebern und den über 350 Zuschauern breit. „Ich hatte nasse Augen", gestand Sportkoordinator Frank Heynen, nachdem mit Patrick Haas (-81 kg) auch Walheims personifizierte „Punktebank" Florin Petrehele (-73 kg) gegen Markus Schmidt eine unerwartete Niederlage hatte einstecken müssen. Eine Trendwende führte Ali Alimirzaie (- 66 kg) herbei. Er machte gegen Sven Hesse den ersten Punkt, dem in Serie nun vier Zähler folgten. Noch am Mittag hatte Frank Heynen die niederländischen Spitzenathleten Leon Borgsteede (-60 kg) und Grim Vuijsters (Schwergewicht) von einem Turnier nach Walheim geholt. Beide fuhren die Zähler erwartungsgemäß ein und blieben auch im zweiten Durchgang erfolgreich. Einen weiteren Punkt zum 4:3-Pausenstand steuerte Christian Greve bei. Nach dem 5:3 durch Patrick Krähe (-100 kg) schaffte Eberswalde Siege über Max Stahl (-73) und Patrick Schweitzer (-81 kg). Doch dann starteten die Herthaner durch. Ali Alimirzaie, Shkumbin Dautaj (-90 kg), Leon Borgsteede und Walheims „Majestät", König Grim Vuijsters machten den Sieg perfekt. „Heute haben wir sicherlich einen Riesenschritt in Richtung Meisterschaft getan", meinte „Manager" Frank Heynen. Auch wenn er die Euphoriebremse trat: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir nach dem 0:3 schon gedacht haben, so das war's jetzt!" (mali) (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener Zeitung, 24.05.2004) |
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24.05.2004 |
JUDO (2. Bundesliga): TSV Hertha Walheim - JC Eberswalde 9:5 TSV glückte die Revanche Eberswalde (ak/MOZ) Der Judoclub Eberswalde musste in dieser Bundesliga-Saison seine erste Niederlage hinnehmen. Bei TSV Hertha Walheim unterlag das Team von Cheftrainer Viktor Semenko mit 5:9. Semenko und auch Vereinschef Ronald Kühn waren sich nach dem Kampf einig: „Walheim war ganz klar stärker als wir." Neidlos wurde von den Eberswaldern die souveräne Vorstellung der Gastgeber anerkannt. Dabei verlief der Abend sehr spannend. Maurice Spek (100 kg) setzte sich zum Auftakt durch. Anschließend holten Martin Schmidt (73 kg) und Peer Schmidt-Düwiger (81 kg) die nächsten Punkte. Letzterer musste in seinem Kampf gegen den jungen Patrick Haas in die Verlängerung („Golden Score"), bevor er den jungen Mann bezwang. Eigentlich ein Auftakt nach Maß - 3:0-Führung für die Gäste aus der Waldstadt. Sven Hesse (66 kg), der nach langer Verletzungspause endlich wieder kämpfen kann, hielt sich gegen den früheren Erstliga-Kämpfer Ali Alimirzaie stark und unterlag erst 20 Sekunden vor Schluss. Andreas Fischer (60 kg) führte lange gegen den niederländischen Nationalkader Leon Borgsteede, der aber seine immense Schnelligkeit ausnutzte und gewann. Schon beim Kampf in Eberswalde hatte der Niederländer mit seiner Kampftechnik für Aussehen gesorgt. Rene Jolitz (90 kg) konnte gegen Christian Greve seine erfolgreiche Technik nicht anbringen und verlor genau wie Fischer ebenfalls in der Schlussminute seines Kampfes. Ben Sonnemans (+100 kg) hatte es schwer. Grippegeschwächt fehlte ihm die Kraft, die Verlängerung gegen Grim Vuijsters durchzustehen. „Er hat kaum richtig Luft bekommen", so Viktor Semenko. Damit stand es zur Pause 4:3 für den Gastgeber Walheim. In der zweiten Runde revanchierte sich der Gegner von Maurice Spek, Patrick Krahe, für die Niederlage im ersten Durchgang. Spek setzte eine Technik an, die Krahe siegreich konterte. Martin Schmidt und Peer Schmidt-Düwiger, der vor kurzem Dritter bei der Sumo-Weltmeisterschaft im Leichtgewicht geworden war, holten sich ihre zweiten Siege. Beide Kämpfer hatten im Vorfeld einige Kilogramm abgespeckt, um in den jeweiligen Gewichtsklassen antreten zu können. „Sie waren beide sehr souverän", sagte Ronald Kühn. Sven Hesse traf erneut auf Alimirzaie. Auch diesmal hielt er gegen, musste am Ende aber die größere Schnelligkeit seines Gegners anerkennen. Leon Borgstede ließ Eberswaldes Lasse Leitert genau 18 Sekunden Zeit, dann war es vorbei. Silvio Herbst hatte gegen Shkumbin Dautaj (90 kg) keine Chance. Dautaj war vom Ligakonkurrenten Gelsenkirchen zu Saisonbeginn nach Walheim gewechselt. Da Sonnemans nicht mehr kämpfte, musste Oliver Lecher im Superschwergewicht für ihn einspringen. Grim Vuijsters sicherte gegen ihn mit einer Schwergewichtstechnik nach zwei Minuten Kampfzeit den 9:5-Siegpunkt und sorgte für Walheimer Jubel. Eberswaldes Trainer Semenko gratulierte dem Gegner: „Die bessere Leistung muss man neidlos anerkennen." Kühn ergänzte: „Ich bin mir sicher, dass diese Mannschaft um den Aufstieg ein gewichtiges Wort mitreden wird. Sie ist sehr ausgeglichen besetzt. In der vergangenen Saison beim Kampf in Eberswalde hatten wir das Quantchen Glück auf unserer Seite, jetzt hatte es Walheim", fügte er hinzu. Er spielte damit auf eine etwas umstrittene Kampfrichter-Entscheidung gegen Sven Hesse an. In Eberswalde gab es eine ähnliche Situation zuungunsten eines Walheimers. Das Niveau in beiden Durchgängen war hoch. Die meisten Auseinandersetzungen gingen zwar nicht über die volle Kampfzeit von fünf Minuten, aber was die gut 200 Zuschauer geboten bekamen, war Judo vom Feinsten. Zwei
Siege: Martin Schmidt, hier ein Foto (Quelle: Märkische Oder-Zeitung, 24.05.2004; Dank an den JC Eberswalde für die Zusendung!) |
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Gelsenkirchen |
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25.05.2004 |
Zweite Judobundesliga Kleine Walheimer Erfolgsserie soll ausgebaut werden Walheim. Hertha Walheim kämpft am dritten Kampftag der zweiten Judobundesliga am Samstag 29.05.04 gegen den JC Koriouchi Gelsenkirchen. Kampfbeginn in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster ist wegen des Pokalendspiels von Alemannia Aachen bereits um 16.00 Uhr. Von Pflichtsieg spricht keiner in Walheim. Nach dem deutlichen 11:3-Auftaktsieg in Mönchengladbach und dem 9:5 über den Aufstiegskonkurrenten JC Eberswalde erwartet Trainer Jörg Heynen aber eine ähnlich gute Leistung. „Wir dürfen Gelsenkirchen nicht unterschätzen: vergangene Saison reichte es nur zu einem Unentschieden, aber wer aufsteigen will, muss Gelsenkirchen schlagen“, ist Trainer Jörg Heynen zuversichtlich, die Erfolgsserie auszubauen. Das kann er auch, schließlich ist das Team, nach dem Ausfall einiger niederländischer Kämpfer am letzten Kampftag, jetzt wieder komplett. Spannend werden dürften die Gewichtsklassen -73, -90 und +100 kg. Auf Gelsenkirchener Seite kämpfen in diesen Klassen drei starke Niederländer. Grim Vuijsters tritt im Schwergewicht gegen Willy Bilstra an, immerhin dritter der British Open vor einigen Wochen. „Ich bin gespannt auf das Duell: Grim kämpft nach seinem Sieg gegen Ex-Europameister Ben Sonnemans schon wieder gegen einen Landsmann, der Spitzenjudo bietet“, ist Sportdirektor Frank Heynen voller Vorfreude. Spannend wird es auch für Shkumbin Dautaj (-81kg). Er wechselte vor der Saison von Gelsenkirchen an die Inde. Das Wiedersehen mit seinen alten Kameraden will er natürlich durch einen Sieg versüßen. Wie immer setzen die Walheimer auf die Unterstützung ihrer Zuschauer, damit ihre kleine Serie hält und sie weiter träumen dürfen - vielleicht von der ersten Liga? Weitere
Informationen rund um die erste Mannschaft des TSV Hertha Walheim sowie
weitere Kontaktadressen finden Sie unter http://www.judoteam-walheim.de/. |
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28.05.2004 |
Hertha Walheim will die Erfolgsserie weiter ausbauen Nach den Siegen über Mönchengladbach und Eberswalde möchte der Judo-Zweitligist am Samstag auch Gelsenkirchen schlagen Walheim. Jetzt nur nicht leichtsinnig werden und konzentriert weiter arbeiten! So könnte die Stimmung beim Judo-Zweitligisten Hertha Walheim umschrieben werden. Walheim trifft am Samstag auf den JC Koriouchi Gelsenkirchen. Beginn in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums Kornelimünster ist wegen des DFB-Pokalendspiels von Alemannia Aachen bereits um 16 Uhr. Von Pflichtsieg spricht keiner in Walheim. Nach dem deutlichen 11:3 in Mönchengladbach und dem 9:5 über den Aufstiegskonkurrenten JC Eberswalde erwartet Trainer Jörg Heynen aber eine ähnlich gute Leistung. „Wir dürfen Gelsenkirchen nicht unterschätzen. Vergangene Saison reichte es nur zu einem Unentschieden. Aber wer aufsteigen will, muss Gelsenkirchen schlagen", ist der Coach zuversichtlich, die Erfolgsserie auszubauen. Das kann er auch, schließlich ist das Team nach dem Ausfall der niederländischen Kämpfer am vergangenen Samstag jetzt wieder komplett. Spannend werden dürften die Gewichtsklassen bis 73 und 90 sowie über 100 kg. Auf Gelsenkirchener Seite kämpfen in diesen Kategorien drei starke Niederländer. Grim Vuijsters tritt im Schwergewicht gegen Willy Bilstra an, der immerhin Dritter der British Open vor einigen Wochen wurde. „Ich bin gespannt auf dieses Duell. Grim kämpft nach seinem Sieg gegen Ex-Europameister Ben Sonnemans schon wieder gegen einen Landsmann, der Spitzenjudo bietet", ist Sportkoordinator Frank Heynen, der wieder eine große Zuschauerkulisse erwartet, voller Vorfreude. Interessant wird es auch für Shkumbin Dautaj (bis 81 kg). Er wechselte vor der Saison von Gelsenkirchen an die Inde. Das Wiedersehen mit seinen alten Kameraden will er natürlich durch einen Sieg versüßen. Wie immer setzen die Walheimer auf die Unterstützung ihrer treuen Zuschauer, damit ihre kleine Serie hält und eine große daraus wird ... (mali) (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener Zeitung, 28.05.2004)
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26.05.2004 |
3. Kampftag in Hertha Walheim Am dritten Kampftag der 2. Judo-Bundesliga reisen die Gelsenkirchener Judokas nach Walheim bei Aachen. Cheftrainer Stefan Szabo ist nicht sehr optimistisch. " Wir werden versuchen, uns so gut wie möglich zu verkaufen und nicht wie die Hattinger und Gladbacher in den Kampftagen davor unterzugehen," so Szabo. Gladbach hat gegen Walheim 3:14 und Hattingen sogar 1:13 verloren. Somit sind die Walheimer sehr stark einzuschätzen. Ein Wiedersehen wird es an diesem Kampftag mit Skumbin Dautaj in der 81kg-Klasse geben, der bekanntlich noch in diesem Jahr von Koriouchi nach Walheim gewechselt ist. Neuzugang Lars Müller (66kg) ist leider immer noch beruflich verhindert, so dass er erst wieder am 4. Kampftag, dem 12. Juni, in Hattingen wieder zur Verfügung stehen wird. In dieser Gewichtsklasse muss Wolfgang Feldhaus nun sein Bestes geben. Wird es aber schwer haben, da sich die Walheimer auch in dieser Gewichtsklasse mit Ali Alimirzaie aus der 1. Bundeskiga kommend verstärkt haben. Ansonsten werden die Holländer wieder dabei sein, mit denen die Gelsenkirchener in der Vergangenheit sehr erfolgreich waren. Probleme gibt es weiterhin in der Klasse bis 100 kg, da es Carsten Lowitz sehr wahrscheinlich noch nicht schafft, die 4kg abzunehmen. (Pressemitteilung JC Koriouchi Gelsenkrchen) |
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30.05.2005 |
Zweite Judobundesliga: Hertha Walheim besiegt Gelsenkirchen mit 9:5Walheims Serie hält Walheim. Spannend mögen es die Walheimer Judoka anscheinend am liebsten. Gegen den JC Koriouchi Gelsenkirchen lag das Team von Jörg Heynen, wie gegen Eberswalde, schon wieder 0.3 zurück und lief einem Rückstand hinterher. Patrick Krahe (-100 kg), Christian Greve (-90 kg) und Patrick Haas (-81 kg) verloren ihre Kämpfe zu Beginn. Patrick Haas musste sich nach einer zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung in der Verlängerung geschlagen geben. Die Aufholjagd startete danach mal wieder Grim Vuijsters im Schwergewicht. Es folgten Punkte von Leon Borgsteede (-60 kg), Ali Alimirzaie (-66 kg) und Florin Petrehele (-73 kg). Mit 4:3 ging es in die Pause. Gelsenkirchen kämpfte sich noch einmal heran und glich zwischenzeitlich zum 5:5 aus. Patrick Schweitzer (-81 kg) und Debütant Jean Verhasselt (-100 kg) verloren. Danach sorgten wiederum Borgsteede, Alimirzaie und Petrehele für klare Verhältnisse. Den drei Garanten für den Walheimer Erfolg gelangen durch ihre Siege nach der Halbzeit einmal mehr doppelte Punktgewinne. Die fehlenden Zähler erkämpften Patrick Krahe, diesmal in die Gewichtsklasse über 100 kg aufgerückt, und Shkumbin Dautaj (-90). Trotz des schönen Wetters und des anstehenden Pokalfinales von Alemannia Aachen kamen 200 Zuschauer. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Unsere Serie hat gehalten. Ich bin zufrieden,“ fasste sich Trainer Jörg Heynen kurz. Walheim bleibt damit auch nach dem dritten Kampftag unbesiegt. (Pressemitteilung TSV Hertha Walheim) |
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01.06.2004 |
Jörg Heynens Team im Soll Am dritten Kampftag holt Judo-Zweitligist Hertha Walheim den dritten Sieg. Nur Gelsenkirchens Ausländer punkten bei 5:9-Niederlage des Gastes. Walheim. Der Trainer behielt Recht, obwohl es ihm anders lieber gewesen wäre. „Ich hatte dieses Ergebnis getippt, aber auf ein höheres gehofft", gab Jörg Heynen, der Coach des Judo-Zweitligisten Hertha Walheim, nach dem 9:5 gegen den JC Koriouchi Gelsenkirchen zu. „Aber unsere Gäste hatten drei starke Ausländer in ihren Reihen, gegen die uns nur ein Sieg gelang." Das besagte Trio war es auch, das für einen bösen „Aufwecker" sorgte. Christian Greve (bis 90 Kilogramm) mischte zwar gut mit, verlor aber letztlich ebenso wie Patrick Krahe (-100). Eine umstrittene Niederlage nach Verlängerung musste Patrick Haas (- 81) einstecken, so dass es 0:3 hieß. Walheim ließ sich aber nicht aus der Bahn werfen. Grim Vuijsters (über 100) kontrollierte den Kampf schnell und gewann am Boden. Nachdem es ihm Ali Alimirzaie (- 66) nachgemacht hatte, setzte sich Leon Borgsteede (-60) in gewohnter Souveränität durch. Florin Petrehele (-73) lieferte einmal mehr einen tollen Kampf und gewann im Stand. Der Spieß war umgedreht, die Hertha führte zur Pause mit 4:3. Im zweiten Abschnitt schaffte es Shkumbin Dautaj (- 90), den spannenden Kampf gegen einen der Gelsenkirchener Ausländer kurz vor Schluss durch zwei Würfe zu gewinnen. Jean Verhasselt (- 100) und Patrick Schweitzer (- 81), der erst kurz vor dem Ende knapp verlor, gingen dann allerdings leer aus. Danach hatte aber nur noch Walheim Anlass zur Freude. Patrick Krahe (über 100) bekam zunächst für einen Ippon nur einen halben Punkt, legte aber entscheidend nach. Ali Alimirzaie (- 66) siegte vorzeitig am Boden. Leon Borgstede (- 60) lag zunächst zurück, holte dann jedoch in sehenswerter Manier den siegbringenden Zähler. Florin Petrehele (-73) legte mit einem wunderschönen Uchi-Mata nach. Am kommenden Wochenende kann die Hertha Atem schöpfen, bevor es am 12. Juni zu Aufsteiger Essen geht. „Da ist ein Sieg einfach Pflicht", fordert Jörg Heynen. „Wir werden den Gastgeber allerdings auf keinen Fall unterschätzen." Der Titelanwärter aus dem Aachener Süden kann sich bei dieser Mannschaft in der Tat nur selber schlagen. (eck) Ein
guter Eindruck reicht nicht: Walheims (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener-Zeitung, 01.06.2004) |
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01.06.2004 |
Taktik von Szabo geht nicht auf Beim TSV Hertha Walheim (Aachen) steckte der Judo-Club Koriouchi am dritten Kampftag der 2. Bundesliga Nord die zweite Niederlage ein. 5:9 unterlag das Team von Trainer Stefan Szabo, das bisher nur einen Pluspunkt auf dem Konto hat. "Die Lage ist noch nicht prekär", sieht der Coach aber noch keine Gefahr. "Das war eigentlich so zu erwarten, denn mit Hamburg und Walheim haben wir gegen zwei Aufstiegskandidaten kämpfen müssen. Wenn wir gegen Mönchengladbach gewonnen hätten, wäre ich jetzt natürlich etwas beruhigter", sagt Stefan Szabo und bekennt, dass sein Team am 12. Juni gegen Hattingen indes unter Druck steht, den Kampf zu gewinnen. In Walheim hat Szabo hoch gepokert, um ein Unentschieden herauszuholen. "Die Gastgeber haben einen starken Rumänen in der 73-kg-Klasse, die für uns von vornherein verloren war. Deshalb habe ich meine Männer alle eine Klasse höher gesetzt, um ihm auszuweichen. Am Ende ging die Taktik nicht ganz auf." Im ersten Durchgang aber sah es gar nicht so schlecht aus für Koriouchi. Soslan Sasehew (90 kg) gewann mit Waza-ari, Jeffrey Meeuwsen (100 kg) mit Ippon und Lennart Gerrits (81 kg) mit Yuko. Mit 3:4 lag das Szabo-Team nach dem ersten Durchgang hinten. "Da ich die Drei im zweiten Durchgang als sichere Bank setzen konnte, hätte ich nur noch einen Sieg gebraucht für das Remis", erklärt der Coach die Taktik. Dann kam es aber anders. Sasehew hatte seinen ersten Kampf schwer verdaut und verlor. Nur Meeuwsen und Gerrits gewannen. Alle anderen verloren. Pech für Koriouchi war, dass Schwergewichtler Willy Bilstra wegen einer Schulterverletzung fehlte. "Mit ihm hätten wir auf jeden Fall hundert Prozent mehr Chancen auf einen Punktgewinn gehabt", so Szabo. (Pressemitteilung
JC Koriouchi Gelsenkirchen) |
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Essen |
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08.06.2004 |
Zweite Judobundesliga Walheim zu Gast in Essen Walheim. Die Judoka des TSV Hertha Walheim kämpfen am kommenden Samstag, 12.6.2004 gegen den Bundesligaaufsteiger JKG Essen. Kampfbeginn in der Turnhalle in der Theodor-Hartz-Straße ist um 16.00 Uhr. Walheim präsentiert sich zur Zeit in Hochform. In der Liga ist das Team von Jörg Heynen ungeschlagen. Auch am vergangenen Wochenende bestätigten einige Athleten ihre hervorragende Form: Florin Petrehele (-73 kg) und Grim Vuijsters (+100 kg) siegten beim Internationalen Turnier in Venray. Vorjahressieger Patrick Haas (-81 kg) wurde dieses Mal 5. Leichtgewichtler Fabrice Flamand holte Bronze beim „Tre Torri“ Turnier in Rom. Beide Turniere haben ein hohes Niveau und können als echte Tests für die Liga gewertet werden. „Ich erwarte einen Sieg gegen Essen“, so Trainer Heynen. Das kann er auch, sind doch außer dem nach wie vor verletzten Marcel Menzel (-66 kg) alle Athleten mit dabei. Jörg Heynen plant außerdem einige Wechsel ein. „Sollte sich zur Halbzeit schon ein Sieg abzeichnen, wird gegen Essen der ein oder andere Kämpfer seine Chance bekommen, der bisher draußen bleiben musste.“ Spannend könnte es gegen den Abstiegskandidaten –100 kg werden. Hier gehen mit Köhler und Wisskamp Essens stärkste Leute an den Start. „Meine Mannschaft will und wird sich mit einem Sieg in die verdiente Sommerpause verabschieden“, ist der Trainer zuversichtlich. Weitere
Infos finden Sie unter http://www.judoteam-walheim.de. |
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| 11.06.2004 |
Gelingt der „vierte Streich" Richtung Judo-Bundesliga? Am vierten Kampftag reist Zweitligist Hertha Walheim als hoher Favorit zum Aufsteiger nach Essen. Weiterer Sieg ist eingeplant. Walheim. Mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein geht Judo-Zweitligist Hertha Walheim am Samstag (16 Uhr) die nächste Aufgabe an. Am vierten Kampftag muss das Team um Trainer Jörg Heynen beim Aufsteiger Essen auf die Matte. Die dortige Judo-Kampfgemeinschaft gilt als krasser Außenseiter, wenngleich Heynen nicht über die Höhe des Sieges spekulieren möchte: „Ich gebe lieber keinen Tipp ab, das stört nur die Konzentration". Dennoch sagt der Trainer nach überzeugenden Siegen an allen drei bisherigen Kampftagen unmissverständlich: „Ein Sieg ist auch in Essen eingeplant. Alle sind fit, es gibt keinen Grund, warum einer fehlen sollte." Der Gastgeber hat sich nach dem Aufstieg aus der Regionalliga nicht verstärkt, hatte aber bisher unter Verletzungspech zu leiden. Heynen: „Deshalb hat Essen gegen Hamburg 1:13 verloren." Was fast die Höchststrafe ist. „Aber an so ein Ergebnis denke ich nicht. Vielmehr möchte ich ein paar Nachwuchsleute in den Klassen bis 60, 66 und 73 Kilogramm einsetzen, damit sie Wettkampfpraxis sammeln können." Die Herthaner haben zurzeit einen Lauf, wie's so treffend heißt. Deshalb sagt Jörg Heynen: „Wir fahren mit dem Gefühl nach Essen, dass wir bisher eine sehr gute Saison hatten. Das gibt Selbstvertrauen." Dass es bislang optimal lief, lag auch daran, dass Walheim vom Verletzungspech verschont blieb. „Das war letzte Saison unser Problem. Dadurch sind wir hinter unseren Möglichkeiten geblieben. Diesmal ist es anders. Hinzu kommt, dass wir eine Mannschaft haben, die unbedingt aufsteigen will und alles für dieses Ziel tut." (wp) (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener-Zeitung, 11.06.2004)
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| 12.06.2004 |
Zweite Judobundesliga Walheim ist unschlagbar Essen. Hertha Walheims Judoka gewinnen auch am vierten Kampftag souverän gegen den Abstiegskandidaten JKG Essen. Vor ca. 100 Zuschauern gelang dem jungen Team von Trainer Jörg Heynen ein souveräner 12:2 Erfolg. Bemerkenswert war der Ausgang der Kämpfe. Keine der 14 Begegnungen ging über die volle Kampfzeit, zwölf Mal konnten die Walheimer mit „Ippon“ vorzeitig siegen. Leon Borgsteede holte, wie gewohnt, beide Punkte bis 60 kg, genauso wie sein niederländischer Landsmann Grim Vuijsters (+100 kg) und Patrick Schweitzer, der in seiner Gewichtsklasse bis 81 kg, sowie im zweiten Durchgang bis 90 kg, siegreich blieb. Ali Alimirzaie steuerte einen weiteren Zähler bei und bleibt in der Liga ungeschlagen. Nach der Pause kam für ihn Ulli Schink, der nach längerer Verletzungspause unnötig unterlag. Florin Petrehele (-73 kg), Shkumbin Dautaj und Patrick Krahe fuhren die weiteren Zähler ein. Krahe gab im ersten Durchgang einen Punkt ab, machte seinen Fehler im zweiten Duell bis 100 kg wieder gut. Die fehlenden Zähler gingen auf das Konto von Dominic Moonen (-73 kg) und Kapitän Patrick Haas (-81 kg). Moonen bot seinem Trainer und dem Publikum technisch hochklassiges Judo in seinem Debüt für die Herthaner. Nach unglücklichen Niederlagen in dieser Saison platzte der Knoten bei Patrick Haas: Haas ließ seinem Gegner keine Chance, beherrschte den Kampf und machte den verdienten Punkt durch eine geschickte Finte. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Begeistert bin ich von den jungen Leuten, die ihre Chance bekamen – und nutzten. Jetzt konzentrieren wir uns auf den schweren Kampf in Hamburg,“ konnte Jörg Heynen zufrieden sein. Nach der Sommerpause müssen seine Schützlinge in Hamburg ran, die ebenfalls noch ungeschlagen sind. „Da
geht es um die Vorentscheidung im Aufstiegskampf! Der Sieger aus diesem
Duell wird wohl aufsteigen“, ist sich Heynen der Bedeutung der
anstehenden Aufgabe bewusst. |
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14.06.2004 |
Jetzt
das lange Warten aufs „Gipfeltreffen" Die übrigen Ergebnisse: Hamburg - Kronshagen 11:3, Gelsenkirchen - Hattingen 8:6; verlegt auf 19. Juni: Eberswalde – Mönchengladbach . (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener-Zeitung, 14.06.2004) |
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14.06.2004 |
Deutliche 2:12 Niederlage gegen Walheim Weit unter ihren Möglichkeiten blieb am 4. Kampftag der 2. Judo Bundesliga die Mannschaft der Judokampfgemeinschaft. Bei der deutlichen 2:12 Niederlage gegen Hertha Walheim, einen der Titelfavoriten, zeigte die Essener Mannschaft Nerven und konnte zu keinem Zeitpunkt an die guten Leistungen des letzten Kampftages gegen Mönchengladbach anknüpfen. Hervorzuheben bleiben nur die guten Leistungen von Phil Wiskamp, Helge Brock und Nico Wunderlich, einem der Nachwuchsleute im Essener Team. Die Kämpfe in Kürze:
(Quelle: Internetseite JKG
Essen, 14.06.2004) |
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Hamburg |
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01.09.2004 |
2. Judobundesliga Walheim bald wieder Erstligist? Der TSV Hertha Walheim kämpft am Samstag, 04.09.2004, 15.00 Uhr, in der Falkenberghalle in Norderstedt gegen das Hamburger Judo-Team. Die Ausgangssituation ist spannend: Sowohl Walheim als auch Hamburg stehen ungeschlagen an der Tabellenspitze der zweiten Judobundesliga. Walheim ist nur aufgrund der schlechteren Unterbewertung Zweiter. Allerdings müssen die Hamburger noch gegen den JC Eberswalde kämpfen - nach Einschätzung von Sportdirektor Frank Heynen der dritte Kandidat um das Ticket zur ersten Liga. „Diesen Brocken haben wir zum Glück schon besiegt, aber wir wollen auf jeden Fall gewinnen, um den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen“, ist auch Kapitän Patrick Haas optimistisch. Schwer einzuschätzen sind zwei Russen (-73 kg und -100 kg) auf Seiten der Hamburger. Sollte den Walheimern ein Sieg gelingen, ist man noch nicht durch. Es warten dann noch die vermeintlich schwächeren Teams aus Hattingen und Kronshagen, die schwersten Aufgaben wären aber gelöst. Trainer Jörg Heynen kann nicht auf seine gesamte Mannschaft zurückgreifen. Aus familiären Gründen wird Leichtgewichtler Leon Borgsteede fehlen. Schwergewichtler Alexander Moonen ist verletzt, und hinter dem Einsatz von Marcel Menzel (-66 kg) steht ein Fragezeichen. Ihn plagen nach wie vor Knieprobleme. „Die verletzungsbedingten Ausfälle sind schade, aber in dieser Saison haben wir einen ausgeglichenen Kader. Dann holt eben ein anderer die Punkte“, ist Trainer Jörg Heynen zuversichtlich. (Pressemitteilung
TSV Hertha Walheim) |
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04.09.2004 |
Hertha-Ausfälle „kein Problem" Die Walheimer Zweitliga-Judokas stehen vor der Aufstiegs-Vorentscheidung in Hamburg. Beide Teams haben bisher noch keinen Punkt abgegeben. von unserem mitarbeiter siegfried malinowski walheim. Sekt wird im Gepäck sein. Ober er allerdings „warm" bleibt, liegt am Geschick der Judokas von Hertha Walheim. In der 2. Bundesliga könnte am heutigen Samstag eine Vorentscheidung über den Aufstieg fallen. Sowohl die Hertha als auch deren Gastgeber Hamburg stehen ungeschlagen an der Tabellenspitze. Walheim ist aufgrund der schlechteren Unterbewertung „nur" Zweiter. Allerdings müssen die Hanseaten noch gegen den JC Eberswalde kämpfen, nach Einschätzung von Sportdirektor Frank Heynen der dritte Kandidat um das Ticket zur ersten Liga. „Diesen Brocken haben wir zum Glück schon besiegt, aber wir wollen auf jeden Fall gewinnen, um den Aufstieg aus eigener Kraft zu schaffen", ist auch Kapitän Patrick Haas optimistisch. Schwer einzuschätzen sind zwei Russen (bis 73 und bis 100 kg) auf Seiten der Hamburger. Sollte Walheim ein Sieg gelingen, ist man allerdings noch nicht durch. Es warten noch die vermeintlich schwächeren Teams aus Hattingen und Kronshagen. Die schwersten Aufgaben wären aber gelöst. Trainer Jörg Heynen kann nicht auf seine gesamte Mannschaft zurückgreifen. Aus familiären Gründen wird Leichtgewichtler und Punktegarant Leon Borgsteede fehlen. Schwergewichtler Alexander Moonen ist verletzt, hinter dem Einsatz von Marcel Menzel (-66 kg) steht ein Fragezeichen. Ihn plagen nach wie vor Knieprobleme. „Die verletzungsbedingten Ausfälle sind bedauerlich, aber in dieser Saison haben wir einen ausgeglichenen Kader. Dann holt eben ein anderer die Punkte", ist Jörg Heynen zuversichtlich. Den Gegner im
Griff: So will (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener Zeitung, 04.09.2004) |
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04.09.2004 |
Spitzenduell der 2.
Liga in der Falkenberghalle (Hamburger Abendblatt, 04.09.2004) |
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06.09.2004 |
Das Tor zur Eliteliga steht jetzt sperrangelweit offen Judo-Zweitligist Hertha Walheim siegt in Hamburg mit 9:5. Zwei Kämpfe, dann kann der dritte Aufstieg in sechs Jahren klar sein. walheim. „Auf zur Reeperbahn" jubelten sich die Judokas von Hertha Walheim am Samstagabend zu. Auf der Vergnügungsmeile feierte der Zweitligist den Sieg beim TB Hamburg. Mit dem 9:5 stieß man das Tor zur Eliteklasse sperrangelweit auf. Das Team von Frank Heynen hat es nun selbst in der Hand, zum dritten Mal innerhalb von sechs Jahren in die Bundesliga zurückzukehren. Die Gäste waren in der Hansestadt jederzeit Herren der Lage. Der vor dem Treffen punktgleiche TB verließ die Matte nach der souveränen Leistung der Herthaner völlig demoralisiert. „Die Hamburger haben die Welt nicht mehr verstanden", schilderte Walheims Teammanager die Stimmung. Bis zur Pause hatten sich Heynen & Co. ein 4:3 erarbeitet. Niederlagen von Shkumbrin Dautaj (bis 90 Kilo) und Patrick Krahe (bis 100) folgten Siege von „König" Grim Vuijsters (über 100) und Ali Alimirzaie (bis 66). Dagegen unterlag Florin Petrehele (bis 73) in der Walheimer Paradedisziplin. Das bügelten Patrick Haas (bis 81) und Fabrice Flamand (bis 60) - der auch seinen zweiten Kampf souverän gewann - wieder aus. Nun wechselte Trainer Jörg Heynen dreimal (bis 81, 90 und 100 Kilo) aus. Christian Greve (bis 90) leistete sich ebenso eine Niederlage wie Frank Heynen (bis 100). Doch nach dem Hamburger 5:4 gewannen die Voreifeler alle fünf verbleibenden Kämpfe durch Grim Vuijsters, Ali Alimirzaie, Florin Petrehele, Patrick Schweitzer (bis 81) und Fabrice Flamand. Am kommenden Samstag soll die Rückkehr in die Bundesliga mit einem Heimsieg über Hattingen und am 25. September mit einem über Kronshagen endgültig perfekt gemacht werden. Auf
der Reeperbahn feierten die Helden von Hamburg aber auch ihre
„Zweite". Die hatte am gleichen Tag mit einem Doppelsieg den
Verbleib in der Regionalliga perfekt gemacht.
(mali) Weitere Ergebnisse: Hattingen - Essen 4:10, Eberswalde - Gelsenkirchen 9:5, Kronshagen -Mönchengladbach 8:6. Die Tabelle: 1. Walheim 5/50:20/10:0, 2. Hamburg 5/51:19/8:2, 3. Eberswalde 5/44:26/8:2, 4. Kronshagen 5/40:30/6:4, 5. Gelsenkirchen 5/30:40/3:7, 6. Mönchengladbach 5/27:43/3:7, 7. Essen 5/23:47/2:8, 8: Hattingen 5/15:55/0:10. (Quelle: Aachener Nachrichten/Aachener Zeitung, 06.09.2004) |
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04.09.2004 |
Bericht 5. Kampftag Hamburger Judo Team verliert gegen Hertha Walheim Das Hamburger Judo Team verliert den vorentscheidenden Kampf um den Aufstieg in die 1.Judo-Bundesliga mit 5:9 gegen Hertha Walheim. Der Traum vom Aufstieg in die erste Bundesliga ist (vorerst) geplatzt. Die Mannschaft des Hamburger Judo Teams hat alles gegeben um Hertha Walheim zu schlagen, am Ende blieb jedoch nur eine bittere Niederlage. Nach unserem sensationellen Start von 4 klaren Siegen und der Tabellenführung im Rücken war nun etwas unerwartet die Möglichkeit gegeben, direkt im ersten Jahr in die 1. Judo-Bundesliga aufzusteigen. Diese Chance wollten wir nutzen! Die Mannschaft von Hertha Walheim zeigte jedoch, dass sie zu recht in die 1. Judo-Bundesliga gehört, wir waren ganz nahe dran, aber am Ende reichte es nicht. Mitentscheidend die unerwartete und sehr unglückliche Niederlage in der Gewichtsklasse bis 81 kg von Iwan Nadiraschwili gegen Patrick Haas, trotz eindeutiger Überlegenheit schaffte er es nicht den Walheimer zu werfen und unterlag am Ende mit einer etwas fragwürdigen Bestrafung. Dabei verausgabte sich Iwan so sehr, dass er im zweiten Kampf seine gewohnte Leistungsstärke nicht mehr abrufen konnte und somit gegen den starken Walheimer Patrick Schweitzer ein weiteres Mal verlor. Da Sascha Costa aufgrund der EM-Vorbereitung nicht kämpfen konnte, haben wir in unseren starken Gewichtsklassen 60 kg und 81 kg 4 Punkte abgegeben, die, dass war im Vorwege schon klar, letztendlich in den anderen Gewichtsklassen nicht mehr aufzuholen sind. Versucht haben wir natürlich alles um auch in den anderen Gewichtsklassen die nötigen Punkte zum Sieg zu holen, so kämpften in der Gewichtsklasse bis 66 kg Dominik Falk und Daniel Lenk gegen den starken Walheimer Ali Alimirzaie hervorragend, mussten sich aber letztendlich geschlagen geben. Ebenso in der Gewichtsklasse über 100 kg, in der Thomas Freese und Jeremias Lauterbach gegen den starken holländischen Nationalkämpfer Grim Vuijsters jedoch chancenlos waren. Erwartet stark auf unserer Seite waren Patrick Hildebrandt und Wasili Turlajev, die jeweils zweimal gegen Walheim gewinnen konnten. Des weiteren konnte Andrei Vostrikov in der Gewichtsklasse bis 73 kg den favorisierten Rumänen und Superstar der Walheimer Florin Petrehele im ersten Durchgang und mit der schönsten Technik des Tages mit Ippon bezwingen. Im zweiten Durchgang verlor er aufgrund einer Passivitätsbestrafung, ebenso wie vor ihm schon Daniel Lenk und Iwan Nadiraschwili jeweils nur aufgrund von Bestrafungen verloren hatten. Unsere Vorgabe auch in der 4.ten und 5.ten Minute gegenzuhalten konnte von allen Kämpfer umgesetzt werden, alle im Team hatten trotz der Sommerpause die nötige Kondition um mit den konditionsstarken Walheimer ein hohes Tempo zu gehen. Die zweite taktische Vorgabe, Passivitätsbestrafungen zu verhindern (und lediglich deshalb den Kampf zu verlieren), ging leider nicht auf. Walheim zeigte sich wie erwartet, konditionstark, sehr stark in der Defensive und taktisch diszipliniert. Die einzigen Schwächen der Walheimer lagen in den technischen Möglichkeiten, so konnte kaum ein Walheimer unsere Kämpfer werfen, die nötigen Punkte erzielte Walheim meist durch Passivitätsbestrafungen. Diese Stärke der Walheimer war uns zwar vorher bekannt, dennoch konnte wir dies nicht verhindern, da es uns selbst auch zu selten gelang, eigene Techniken anzubringen und durchzusetzen. Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Mannschaft nicht enttäuscht hat. Im Gegenteil hat sie gegen die beste Mannschaft der Liga einen großen Kampf gezeigt. Wir haben gesehen, dass wir uns noch weiter verbessern müssen, wollen wir selbst einmal in der 1.Judo-Bundesliga kämpfen und bestehen. Thomas Schynol
(Quelle: Internetseite
Hamburger Judo-Team, 12.09.2004) |
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06.09.2004 |
2. Bundesliga: Nur
der sportliche Erfolg blieb aus (Hamburger Abendblatt, 04.09.2004) |
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Hattingen |
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08.09.2004 |
Zweite Judobundesliga: Jetzt bloß nicht straucheln Walheim. Der TSV Hertha Walheim empfängt am Samstag, 11.09.2004, in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster den 1.JJJC Hattingen. Kampfbeginn ist um 18.00 Uhr. Walheim geht als Tabellenführer und klarer Favorit gegen den Tabellenletzten aus Hattingen auf die Matte. „Alles andere als ein Sieg wäre überraschend und sehr enttäuschend“, so Sportkoordinator Frank Heynen. Die Walheimer brauchen noch einen Sieg und ein Unentschieden aus den letzten beiden Begegnungen, dann ist der Aufstieg aus eigener Kraft perfekt. Gegen die Hattinger muss Trainer Jörg Heynen erneut auf Leon Borgsteede sowie auch auf Grim Vuijsters verzichten. Die beiden Niederländer müssen bei einem Qualifikationsturnier zur niederländischen Meisterschaft antreten. In der Gewichtsklasse bis 66 kg wird Marcel Menzel nach langer Verletzungspause seinen Einsatz bekommen. Die Chancen für Ulli Schink (-66 kg) stehen nach guten Leistungen im Regionalliga-Team ebenfalls gut. Besonders spannend wird es für Patrick Schweitzer (-81 kg), der gegen seine ehemaligen Kameraden antritt. Auf Seiten der Hattinger erwartet Jörg Heynen mit Marc Slaats einen niederländischen Spitzenmann (-66 kg), falls Slaats nicht auch an den Qualifikationsturnieren zur niederländischen Meisterschaft teilnimmt. Stark sind auch die Gebrüder Kerkhoven (-66 kg, -90 kg). Trainer der Hattinger ist Olympiateilnehmer Stephan Bode, der in Athen als deutscher Kampfrichter im Einsatz war. Am 25.09. wollen die Herthaner mit einem besonderen Event gegen Kronshagen den Aufstieg feiern. Dann gibt es eine Doppelveranstaltung in Kooperation mit den Zweitliga-Ringern von Eintracht Walheim. (Pressemitteilung
TSV Hertha Walheim) |
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11.09.2004 |
Wird Walheim heute Meister?
Judo-Zweitligist Hertha erwartet
heute um 18 Uhr Hattingen. Der Kampftag ist vom Papier her eine klare
Sache: Der Tabellenführer und klare Favorit tritt gegen den
Tabellenletzten an und setzt auf Sieg.
walheim. Springt am heutigen Samstag der Meistertitel heraus? Judo-Zweitligist TSV Hertha Walheim empfängt in der Halle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster den 1. JJJC Hattingen. Kampfbeginn ist um 18 Uhr. Walheim geht als Tabellenführer und klarer Favorit gegen den Tabellenletzten auf die Matte. „Alles andere, als ein Sieg wäre überraschend und sehr enttäuschend",sagt Sportkoordinator Frank Heynen. Die Herthaner brauchen noch einen Sieg und ein Unentschieden aus den letzten beiden Begegnungen, dann ist der Aufstieg aus eigener Kraft perfekt gemacht. Gegen die Hattinger muss Trainer Jörg Heynen erneut auf Leon Borgsteede und Grim Vuijsters verzichten. Die beiden Niederländer müssen bei einem Qualifikationsturnier zur nationalen Meisterschaft antreten. In der Gewichtsklasse bis 66 kg wird Marcel Menzel nach langer Verletzungspause seinen Einsatz bekommen. Die Chancen für Uli Schink (-66) stehen nach guten Leistungen im Regionalliga-Team ebenfalls gut. Besonders spannend wird es für Patrick Schweitzer (-81), der gegen seine ehemaligen Kameraden antritt. Auf Seiten der Hattinger erwartet Jörg Heynen mit Marc Slaats einen niederländischen Spitzenmann (-66), falls Slaats nicht auch an den Qualifikationsturnieren zu den Titelkämpfen teilnimmt. Stark sind auch die Gebrüder Kerkhoven (-66, -90). Trainer der Hattinger ist Olympia-Teilnehmer Stephan Bode. Er war in Athen als deutscher Kampfrichter im Einsatz. (mali) Gespannte Erwartung und Selbstbewusstsein: Hertha Walheims Judokas üben schon einmal für das Meisterbild. Foto: Martin Ratajczak
(Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener-Zeitung, 11.09.2004) |
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11.09.2004 |
Er will das Unternehmen „Aufstieg" meistern Patrick Haas: „Es sollte gehen, doch wir müssen sehr konzentriert an die große Aufgabe rangehen." von unserem mitarbeiter thorsten karbach walheim. Auf der Stirn hat sich eine kleine Schweißperle gebildet. Dabei war der Kampf schon einige Tage vorbei. „Es war hart, aber gut", erzählt Patrick Haas und die Sonne zaubert eine zweite Schweißperle unter dem dunklen Schöpf hervor. Denn die Hamburger Judokas bringen die Kämpfer von Hertha Walheim um Kapitän Patrick Hass so schnell nicht mehr ins Schwitzen. Haas und seine Kollegen hatten in Hamburg ein 4:5 zu einem 9:5 umgebogen und damit die Tür Richtung 1. Bundesliga mehr als einen Spalt breit geöffnet. Am Samstag, 18 Uhr, in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster gegen Hattingen und im Abschlusskampf gegen Kronshagen, können die Walheimer nun aus eigener Kraft die Rückkehr in die Spitze des deutschen Judosports perfekt machen. Dafür hatten sie in Hamburg - der Gegner war noch ungeschlagen - alles gegeben. Auch der 23-jährige Kapitän. Fünf Minuten teilte er mit einem bis dato unbesiegten Georgier die Matte und stapfte dann k.o. aber siegreich von dannen. „Und jetzt haben wir den moralischen Vorteil", weiß Haas nach der Hamburg-Tour die standesgemäß mit einer kleinen Feier auf der Reeperbahn enden durfte. „Es sollte gehen, doch wir müssen konzentriert an die Aufgaben rangehen", blickt er nun auf die beiden ausstehenden Kämpfe und zieht ein warnendes Beispiel heran. Die Alemannia war im letzten Fußballjahr in einer ähnlichen Position. Geklappt hat es (leider) nicht. Allzu gerne würde der Student der Mathematik sein Team als Kapitän zurück in die Bundesliga führen. Der Stolberger ist der letzte Kämpfer der Stammmannschaft aus der Aachener Region. Und so wirkt er als Bindeglied zwischen den anderen Akteuren. In der Jugend hat er mit einigen Sportlern in Hennef zusammen gekämpft, andere kennt er vom Landesstützpunkt in Köln. Die starke niederländische Fraktion sieht er bei regelmäßigen Trainings. Haas ist überall dabei, steht im Team seit er 17 Jahre alt ist. Und die Verantwortlichen wissen, was sie an ihrem 81-Kilo-Mann haben: einen guten Kämpfer und einen Publikumsliebling. „Der Junge bringt vor allem Frauen in die Halle", grinst sein Trainer Frank Heynen. Haas selbst kann da nur schelmisch lachen: „Ich denke als Kapitän auch da an die Mannschaft. Bin sehr besorgt um sie." Und dann bricht er eine Lanze für die Kollegen - es darf hingeschaut werden: „Das sind alles sehr hübsche Kerle und mit sieben Gewichtsklassen ist für jeden Geschmack etwas dabei!" Ja, ja, die Stimmung in Walheim ist exzellent. Seine Schwächen hat der ehrgeizige Typ ausgemacht: „Manchmal verliere ich Kämpfe, die ich einfach gewinnen muss, nur weil ich Probleme habe, den Kampf zu bestimmen." Doch daran wird er arbeiten. Nicht ganz einfach, schließlich gilt es auch das Studium zu meistern. „Ich kann ja nicht 18 Semester lang studieren, dann will mich keiner mehr", erkennt er. Und so schellt der Wecker früher als bei anderen Studenten. Haas geht eine Runde laufen, dann zur Vorlesung. Neben dem Unternehmen „Aufstieg" gilt es auch das Leben entsprechend zu meistern ... (Quelle: Aachener Zeitung, 10.09.2004) |
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13.09.2004 |
Aufstieg nur noch Formsache... Judo-Zweitligist Hertha Walheim nimmt die vorletzte Saisonhürde souverän. Hattingen wird mit 13:1 abserviert. Gegen Kronshagen kann man sich nächste Woche sogar eine knappe Niederlage erlauben. walheim. Eigentlich kann nichts mehr passieren. Mit dem 13:1 über den 1. JJJC Hattingen hat Judo-Zweitligist Hertha Walheim den Bundesliga-Aufstieg praktisch sicher. Vor dem letzten Kampftag - am 25. September gegen Kiel-Kronshagen - haben die Schützlinge von Meistertrainer Jörg Heynen einen komfortablen Vorsprung.
Zwei Zähler rangieren sie vor Hamburg und Eberswalde und haben zudem noch ein Super-„Torverhältnis" in der Unterpunkt-Sammlung. „Wir können uns sogar eine knappe Niederlage gegen Kronshagen erlauben und würden dennoch aufsteigen", rechnete Sportkoordinator Frank Heynen, der selbst einen Sieg (-100 Kilo) zur Deklassierung von Hattingen beisteuerte.
Der „ärmste Tropf" in der mit 400 Zuschauern besetzten Halle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster war 66-Kilo-Kämpfer Marcel Menzel. Er verlor als einziger Walheimer. „Wir hatten schon ein bisschen Mitleid mit ihm", tröstete Frank Heynen den unglücklichen Sportkameraden.
Ansonsten lief es beim Gastgeber vorzüglich. Die Schwergewichtler Alex Moonen und Grim Vuijsters gingen souverän an ihre Aufgaben. Beim Auftritt von Uli Schink (-66 Kilo) bebte die Halle. Das mag dem jungen Mann gut getan haben, der auch bei den Herthanern Fußball spielt und zweimal den Bezirksliga-Aufstieg in der Relegation verpasst hat. Patrick Schweitzer und Patrick Haas dominierten die 81-er-Klasse, Haas holte auch noch einen zweiten Punkt bis 100 Kilo. Seine Geburtstags-Torte hatte Ali Alimirzaie noch im Bauch, der in die 73-er-Klasse aufrückte und dort gewann.
In der Walheimer „Königsklasse" - bis 73 Kilo - blieb auch Florin Petrehele im Trend und gewann. Doppelsieger durfte sich zudem Fabrice Flamand (-60 Kilo) nennen. „Da schnalzt man einfach mit der Zunge", war auch Frank Heynen vom eleganten Stil des Belgiers angetan. Ebenfalls zwei Zähler packte Shkumbin Dautaj (-90 Kilo) drauf.
„Das war heute schon so etwas wie ein Appetitanreger für den letzten Kampftag"", meinte Frank Heynen. An gleicher Stätte werden die Judokas die Bundesliga-Rück kehr perfekt machen. Und anschließend treten die anderen starken Männer aus Walheim, die Eintracht-Ringer, gegen Saarbrücken an. Dann dürfte die Halle (nicht nur aus Begeisterung!) aus allen Nähten platzen ... (mali) Weitere Ergebnisse: Eberswalde - Essen 13:1, Gelsenkirchen - Kronshagen 8:6, Mönchengladbach - Hamburg 6:8. Doppelsieger vor gut 400 begeisterten Zuschauern (Quelle: Aachener
Nachrichten/Aachener-Zeitung, 13.09.2004) |
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Kronshagen |
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22.09.2004 |
2. Judobundesliga Walheim trennt ein Unentschieden vom Bundesligaaufstieg Walheim. Am Samstag, 25.9.2004, kämpft der TSV Hertha Walheim in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums gegen den TSV Kronshagen. Kampfbeginn ist bereits um 16.30 Uhr. Die Judoka von der Inde sind heiß auf den letzten Saisonauftritt. Ein Unentschieden reicht dem Team von Trainer Jörg Heynen, dann ist der Aufstieg in die Eliteklasse perfekt. Walheim ist bisher ungeschlagen und tritt dementsprechend als klarer Favorit an. „Die hauen wir jetzt auch noch weg - und dann wird gefeiert“, gibt sich Kapitän Patrick Haas siegessicher. Am Samstag fehlt nur Schwergewichtler Grim Vuijsters. Für ihn wird Alexander Moonen antreten. Moonen musste wegen Schulterproblemen pausieren, hofft im entscheidenden Kampf aber voll angreifen zu können. Doch Kronshagen will erst einmal geschlagen werden. „Wenn die mit allen vier ausländischen Kämpfern antreten, kann es eng werden“, warnt auch Sportkoordinator Frank Heynen vor den starken Norddeutschen, um dann aber hinzuzufügen: „Wir wollen nach oben. Diese Chance hat sich die Mannschaft dieses Jahr durch konstante Leistungen erarbeitet, und das lassen wir uns nicht mehr nehmen. Schon gar nicht vor eigenem Publikum!“ Die Mannschaft hat Selbstbewusstsein, welches einige Kämpfer auf den Bezirkseinzelmeisterschaften am vergangenen Wochenende noch einmal auftanken konnten. Patrick Haas (-81 kg) und Frank Heynen (-100 kg) wurden im Bezirk Köln souverän Bezirksmeister. Nachwuchsathlet Thomas Radermacher (-60 kg) gelang ein dritter Platz. Walheims „73er“ Florin Petrehele startete ausnahmsweise in der Gewichtsklasse –90 kg und konnte sich dort durchsetzen. Shkumbin Dautaj (-81 kg) wurde Bezirksmeister in Düsseldorf. Alle Athleten schafften damit die Qualifikation zur Rheinlandmeisterschaft, die am Sonntag in Goch stattfindet. Die Herthaner hoffen, am Samstag mit ihren Fans erst einmal feiern zu können. Dabei gibt es die Gelegenheit, die Ringer von Eintracht Walheim in der 2. Ringerbundesliga zu unterstützen. Diese werden bei dem Doppelevent im Anschluss die Matte betreten. (Pressemitteilung
TSV Hertha Walheim) |
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24.09.2004 |
Der Sekt steht kalt: Hertha vor Titelgewinn Der Walheimer Judo-Zweitligist braucht morgen gegen Kiel-Kronshagen lediglich ein Remis. Doppel-Veranstaltung mit den Eintracht-Ringern VON UNSEREM MITARBEITER SIEGFRIED MALINOWSKI Walheim. Die Judokas von der Inde sind heiß auf den letzten Saisonauftritt. Ein Unentschieden gegen Kiel-Kronshagen reicht dem Team von Trainer Jörg Heynen, dann ist der Aufstieg der Walheimer Hertha in die Eliteklasse perfekt. Die Veranstaltung - gemeinsam mit den Zweitliga-Ringern von Eintracht Walheim - beginnt in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums Kornelimünster bereits morgen um 16.30 Uhr. Walheim ist ungeschlagen und tritt dem entsprechend als klarer Favorit an. „Die hauen wir jetzt auch noch weg - und dann wird gefeiert", gibt sich Kapitän Patrick Haas siegessicher. Fehlen wird nur Schwergewichtler Grim Vuijsters. Für ihn tritt Alexander Moonen an. Letzterer musste wegen Schulterproblemen pausieren, hofft im entscheidenden Kampf aber, voll angreifen zu können. Vorsicht gebotenDoch Kronshagen will erst einmal geschlagen werden. „Wenn die Kieler mit allen vier ausländischen Kämpfern antreten, kann es eng werden", warnt auch Sportkoordinator Frank Heynen vor den starken Norddeutschen, um dann aber hinzuzufügen: „Wir wollen nach oben. Diese Chance hat sich die Mannschaft dieses Jahr durch konstante Leistungen erarbeitet, und das lassen wir uns nicht mehr nehmen. Schon gar nicht vor eigenem Publikum!" Selbstbewusstsein Die Mannschaft hat Selbstbewusstsein, das einige Kämpfer auf den Bezirks-Einzelmeisterschaften am vergangenen Wochenende noch einmal auftanken konnten. Patrick Haas (-81) und Frank Heynen (-100) holten im Bezirk Köln souverän den Titel. Nachwuchsathlet Thomas Radermacher (-60) gelang ein dritter Platz. „73-er" Florin Petrehele startete ausnahmsweise in der Gewichtsklasse -90 kg und konnte sich dort auch durchsetzen. Shkumbin Dautaj (-81) wurde Bezirksmeister in Düsseldorf. Alle Athleten schafften damit die Qualifikation für die Rheinlandmeisterschaft. Die Herthaner hoffen, am Samstag mit ihren Fans erst einmal feiern zu können. Dabei gibt es die Gelegenheit, die Ringer von Eintracht Walheim in ihrem Zweitliga-Kampf zu unterstützen. Diese werden bei dem Doppel-Event im Anschluss die Matte betreten. (Quelle: Aachener Nachrichten/Aachener-Zeitung, 24.09.2004)
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24.09.2004 |
Zwei Klubs laden zur Mattenpremiere Eintracht und Hertha Walheim: Doppelveranstaltung der Ringer und Judoka VON UNSEREM MITARBEITER THORSTEN KARBACH Walheim. Vorneweg: Die ganze Sache ist einmalig. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so viele Kämpfernaturen wie in Walheim. Oder nirgends sonst kämpfen Ringer und Judoka auf Bundesliga-Niveau. Und am Samstag wird es die beiden Zweitligisten Eintracht (Ringen) und Hertha Walheim (Judo) gleich im Doppelpack auf der Matte geben. Doppelte Spannung. Doppelte Action. „Beide Vereine waren sich in der Vergangenheit nicht immer ganz grün. In alten Zeiten hätten sie lieber mit dem Knüppel aufeinander eingeschlagen", erinnern die ,jeweiligen Macher im Hintergrund, Eintrachts Lothar Heuser und Herthas Roland Schiffler. Triebfeder hinter dem Sportspektakel ist aber ein anderer. Autohändler Fritz Kuckartz erzählte schon vor einem Jahr seinem langjährigen Basketballfreund Lothar Heuser von dieser Idee. In diesem Jahr bescherte der Terminplan dann beiden Mannschaften für den 25. September Heimkämpfe. Da war klar: Es ist soweit. Zunächst werden in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster ab 17 Uhr die Judoka gegen Kiel-Kronshagen antreten, ab 19.30 Uhr folgen die Ringer gegen den AV 08 Hüttigweiler. Dazu gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit einer Vorführung der Judo-Seniorengruppe der Hertha, einer Automobilvorstellung und vielen Ehrungen. „Es ist die optimale Möglichkeit, mal bei der einen oder anderen oder eben bei beiden Sportarten hereinzuschnuppern", verspricht Schiffler. Dazu ist der Eintritt noch frei. Qualität auf der Matte ist garantiert. Die Judokas der Hertha dominierten die Saison, werden auch bei einer knappen Niederlage aufsteigen. „Doch wir fegen Kronshagen weg", glaubt Schiffler. Allzu beeindruckend verlief die Saison: Ganz so rosig sind die Perspektiven der Eintracht-Ringer nicht. Doch schwarz malen mag auch Heuser nicht. „Vor einem halben Jahr hätte ich gesagt: Wir verlieren. Doch nun ist sogar ein Sieg drin", kündigt er an, Hüttigweiler hat sich nicht als der Mitfavorit erwiesen, der er sein wollte. Beide Teams setzen letztlich auf die Kulisse. Ein paar mehr als die sonst gezählten 200 bis 350 Zuschauer pro Kampf werden erwartet. „Zusammen kann man sehr viel erreichen", versprechen sich die Vereine. Einen Konkurrenzgedanken gibt es nicht mehr. Und Judo und Ringen auf diesem Niveau kann eben nicht mal Berlin, München oder Hamburg bieten. Judo
und Ringen Hand in Hand: Lothar Heuser (links) (Quelle:
Aachener-Zeitung, 24.09.2004) |
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27.09.2004 |
Hertha ist am Ziel ihrer Wünsche Die Walheimer Judokas machen den Wiederaufstieg in die Bundesliga perfekt. In der Halle herrschen „brasilianische Verhältnisse". Die Mannschaft muss auf einigen Positionen verstärkt oder ergänzt werden. Walheim - Kronshagen 9:5: Sonntagmorgen stand die halbe Mannschaft des neuen Erstligisten schon wieder auf der Matte. Rheinlandmeisterschaften an Stelle von Schlafeinheiten. Gut zwölf Stunden zuvor waren die Herthaner in die Bundesliga zurückgespurtet. Ohne Verlustpunkt hatte das verantwortliche Heynen-Team - Jörg als Trainer, Frank in der Position des Sportkoordinators -die Voreifeler wieder ins Haus der acht feinsten Adressen des Landes einziehen lassen. Unter „brasilianischen Verhältnissen" feierten 500 Fans in der Halle des Inda-Gymnasiums Kornelimünster den Sieg. „Ich finde das unglaublich hier", war auch der sehr oft zurückhaltend wirkende Trainer überwältigt von der Atmosphäre. Dass
sein Team dies verursachte, machte ihn natürlich stolz. Schon zur Pause führten
die Gastgeber klar mit 5:2. In 40 Minuten wurde die Basis für den Sieg
gelegt. 35 Minuten später war's dann vollbracht. In den wichtigsten
Minuten dieser Saison hatte Jörg Heynen nochmals einen großen
Vertrauensbeweis an seinen Kader ausgelegt. Er ließ die Nachwuchsleute
Uli Schink (bis 66 Kilo) und Thomas Morcinek (bis 100 Kilo) antreten. Die
punkteten ebenso wie die „gestandenen" Kameraden Florin Petrehele
(zwei Siege in der Klasse bis 73 Kilo) und die mit europäischer
Spitzenklasse ausgestatteten 60-Kilo-Athleten Leon Borgsteede und Fabrice
Flamand. Zähler
um Zähler häufte sich an, die Schwergewichtler Grim Vuijsters und Alex
Moonen legten zwei dazu, und auch Patrick Haas sowie Patrick Schweitzer
(beide bis 81 Kilo) demonstrierten Zuverlässigkeit. Punkt 9 kam von Ali
Alimirzaie (bis 66 Kilo). „Bundesliga, wir kommen", hieß es gegen
18 Uhr. Da dachte Jörg Heynen schon ins nächste Jahr hinein: „Natürlich werden wir uns auf einigen Positionen verstärken oder ergänzen müssen." Sein Team ist jung, und ein Maß an Erfahrung muss hinzukommen. Der Anfang wurde noch in der 2. Liga gemacht. Jetzt ist ein Dreivierteljahr Zeit, einen „angemessenen" Kader zu schmieden. Die Heynens können damit sicherlich umgehen ... (mali)
Essen
- Gelsenkirchen 6:8, Die
Abschlusstabelle: Wenn
das kein Grund zum Jubeln ist: Hertha Walheims
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27.09.2004 |
TSVK-Judoka verkauften ihre Haut teuer 2. Bundesliga Nord am
25.09.2004 in Aachen Der Gastgeber ließen ihre Parade-Besetzung auflaufen - der Aufstieg durfte nicht in Gefahr kommen. "Die Walheimer boten nicht nur eine Erstliga-taugliche Vorstellung, sondern ein tolles Rahmenprogramm und über 400 Zuschauer sorgten für eine eindrucksvolle Kulisse", berichtete Jan Rittershofer (-66 kg), der mit seinen Teamkameraden den Favoriten zu Höchstleistungen herausforderte. Dabei erwiesen sich erneut Issa Saroit (-90 kg) und Dirk Holzer (-100 kg) als zuverlässige Punktesammler. Allerdings fand Saroit nicht die Sympathie der Unparteiischen. "Es war schon auffällig, wie Issa in beiden Kämpfen benachteiligt wurde", sagte Rittershofer, der sonst nie ein Wort über Schiedsrichter zu verlieren pflegt. Dass sich der "Bär" aus dem Kaukasus letztlich doch durchsetzte, spricht für seine Klasse. So blieb sowohl Dautaj als auch Christian Greve nur das Nachsehen. "Greve zeigte dabei wirklich Negativjudo und zog mit Hinwerfen und Alibi-Angriffen alle Register. Als Issa ihn dann mit einem Riesenwurf in hohem Bogen auf die Matte beförderte, tobte die Halle", schilderte Rittershofer, der kurz vorher selbst mit einem Punktsieg über Uli Schink für das 3:5 gesorgt hatte. Ebenso in Hochform ist momentan Dirk Holzer. Zuerst setzte er Patrick Krahe außer Gefecht, ehe er mittels Ausheber zum zweiten Mal erfolgreich die Kampfstätte verließ. Tapfer, aber auf verlorenem Posten kämpfte Kronshagens 90-kg-Mann Dirk Onur, der den technisch exzellenten hünenhaften Schwergewichtler Grim Vuisters lange beschäftigte, ehe die Kraft fehlte. Der TSVK belegte in der Abschlusstabelle den fünften Rang, musste aber nach der Sommerpause mit einem großen Handicap antreten: die polnischen Schwergewichtler Jozef Smoter und Jarek Pozdzik fehlten aus Kostengründen ebenso wie Boris Borisov (-60 kg) aus Bulgarien.
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Vorschau 2005 |
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20.11.2004 |
Judo: Bundesliga-Start der Hertha im April Walheim.
Drei
Heimkämpfe wird
Judo-Erstligist Hertha Walheim
in der neuen Umgebung
austragen. Die Mannschaft
von Trainer Jörg Heynen,
vor zwei Monaten mit Bravour
in die Eliteklasse zurückgekehrt, startet am 16. April
2005 vor eigenem Publikum
gegen Witten-Annen. Eine Woche darauf geht's zum SC
Berlin. Den zweiten Heimkampftag
richten die Herthaner am 18. Juni gegen Bottrop aus.
Am 16. Juli stellt sich Berlin-Marzahn
in der Halle des Inda-Gymnasiums
vor. Außerdem
muss man nach Frankfurt/Oder,
Potsdam und Braunschweig.
Werden die Play-offs
erreicht, ist das Team auch
noch am 8. und 29. Oktober
im Einsatz. (mali) (Quelle: Aachener Nachrichten/Aachener-Zeitung, 20.11.2004)
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Sportlerwahl 2004 |
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11.01.2005 |
Auch die Funktionäre sind fit Judo-Bundesliga-Aufsteiger Hertha Walheim will bei der Sportler-Gala abfeiern Aachen. „Bundesliga, wir kommen", tönte es Ende September durch die Inda-Sporthalle in Kornelimünster. Der TSV Hertha Walheim hatte zum dritten Mal den Sprung in die höchste deutsche Judo-Liga perfekt gemacht. Mit dem finalen 9:5-Erfolg gegen den TSV Kiel-Kronshagen blieben die Judoka um Trainer Jörg Heynen in der Aufstiegssaison bis zuletzt ungeschlagen. Für die Vorentscheidung sorgten die Walheimer Anfang September an der Elbe. Die Ausgangssituation war prekär: Sowohl Hamburg als auch die Hertha hatte noch keine Niederlage kassiert, doch die Aachener rangierten aufgrund der schlechteren Unterbewertung „nur" auf Platz 2. Der 9:5-Sieg beim Primus in Hamburg öffnete alle Türen. „Nach der bärenstarken Präsentation hatten wir nur noch zwei Kämpfe vor der Brust und durften alle träumen", erinnert sich der Coach, der natürlich mächtig stolz auf sein junges Team ist. Besonders hervorzuheben ist der Zusammenhalt im Walheimer Judolager. Während die „Oldies" Jörg und Frank Heynen als Trainer und Sportkoordinator fungieren, sitzen ehemalige Leistungsträger wie Uli Kreutz und Roland Schiffler im Vorstand. Dass sie alle noch kämpfen können, haben sie mit ihren Medaillen bei der Veteranen-WM in Wien bewiesen. Und am 31. Januar will der dreifache Titelträger bei der Sportler-Gala im Aachener Cinekarree wieder richtig abfeiern - ganz egal, wie die Wahl 2004 letztlich ausgeht. (tofu) (Quelle: Aachener Nachrichten/Aachener-Zeitung, 11.01.2005)
Grund zur Freude: Der TSV Hertha Walheim schaffte im vergangenen Jahr den Sprung in die Judo-Bundesliga.
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01.02.2005 |
Sportler-Gala: Im Jahr 22 immer höher hinaus Zum ersten Mal wurde auf drei Etagen im großen Kinopalast gefeiert. Akrobaten entführten in zauberhafte Welten. 15000 hatten Stimme abgegeben VON WOLFGANG SCHUMACHER UND ELKE GRAFAachen. Höher und höher geht es hinauf - für die Akrobaten des Potapov Galateams ebenso wie für die Gäste bei der „Sportler-Gala 2004". Im illuminierten Cinekarree an der Alten Hauptpost inmitten von Aachen feiert das Fest im Jahr 22 seines Bestehens erneut eine Premiere: Zum ersten Mal ist die Kino-Adresse Kulisse der Gala von „Nachrichten" und WDR, und das auf gleich drei Ebenen. Unten, auf der ersten, spazieren die ersten Gäste bereits kurz vor 19 Uhr gestern Abend herein. Auf Ebene zwei stößt Schirmherr Günter Netzer mit Egidius Braun an. Der DFB-Ehrenpräsident ist auch in diesem Jahr gern gesehener Gast der Gala, der nach ihm benannten DFB-Stiftung kommt erneut der Erlös der Benefiz-Veranstaltung zugute. Und auf Ebene drei strömen später die nominierten Sportler und ihr Publikum in den Kinosaal. Dort verfolgen die Judoka von Hertha Walheim gebannt die Zeremonie auf der Bühne, die auf große Leinwände draußen im Foyer übertragen wird. Dass die Kicker der Alemannia in diesem Jahr die Nasen vorn haben werden, dessen waren sich die Kampfsportler sicher. Auf Rang zwei hinter den Schwarz-Gelben zu landen, das wiegt beinahe wie Platz eins für die muntere Truppe in Feierlaune. Und die wird lange anhalten - bis weit in die Nacht hinein. Schirmherr Netzer Doch noch ist der Abend jung. Schirmherr Günter Netzer, der einstige Rebell am Ball, ist eigens aus seiner Wahlheimat Zürich nach Aachen gereist, um die erfolgreichsten Sportler der Region auszuzeichnen. Und sieht sich im Cinekarree erneut mit dem aktuellen Schiedsrichter-Skandal konfrontiert. „Ich bin immer noch der Meinung, dass dies ein Einzelfall ist, der dem Fußball unglaublich geschadet hat. Wir brauchen jetzt eine schnelle und lückenlose Aufklärung", fordert er. Der Schirmherr, mit wehender Mähne und 40-Meter-Pässen einst Star der erfolgreichen Fohlen-Elf aus Mönchengladbach und heute cleverer Geschäftsmann mit Moderatorqualitäten, plaudert auf der Treppe des Cinekarree-Foyers, das zum Showraum wird, locker mit dem Moderatoren-Duo Dietmar Schott und Achim Kaiser. Der WDR-Reporter und der „Nachrichten"-Sportredakteur begrüßen dort auch Chefredakteur Bernd Mathieu und die stellvertretende Leiterin des Aachener WDR-Studios, Solveig Münstermann, die sich angesichts des Palmen gesäumten Entrees an die Filmfestspiele in Cannes erinnert fühlt. Sushi, Räucherlachskonfekt und Kürbiscreme im Glas kitzeln die Gaumen der Gäste, die auf den bunt illuminierten Ebenen des Filmpalasts über die atemberaubende Körperkunst-Show des ukrainischen Potapov Galateams staunen. Die Artisten aus dem „Blue Balance"-Ensemble, das derzeit im TheatrO CentrO in Oberhausen für Furore sorgt, verbinden in ihrer Voltige-Performance Variete, Akrobatik, Clownerie und Musik auf höchstem Niveau. Die acht schier gliederlosen Artisten symbolisieren die Krebse in der poetischen „Blue Balance"-Inszenierung, die in ein traumhaftes Unterwasserreich entführt. In unglaublicher Beweglichkeit und perfekter Körperbeherrschung winden sie ihre Körper, strecken und beugen ihre Glieder zu fantasievollen Figuren und türmen sich zu menschlichen Pyramiden auf, die immer höher hinauf zu streben scheinen. Kecker Spruch Nahezu bodenständig bleibt hingegen Turn-Floh Fabian Hambüchen. Der 17-jährige Olympionike, auch ohne Medaillenausbeute in Athen als größtes Talent des deutschen Turnsports gefeiert, hat dank seines jungenhaften Charmes keinerlei Schwierigkeiten, dem Publikum wie auch Egidius Braun zu gefallen. Zu Braun hat er eine besondere Beziehung, fördert die Talentschmiede in der DFB-Stiftung Egidius Braun doch auch den jungen Wetzlarer. Charmant und lässig zeigt sich der junge Mann im Interview mit den Moderatoren, stets ein Lächeln und einen kecken Spruch auf den Lippen - und flott und körperbeherrscht am Reck, an dem er Ausschnitte seiner Olympia-Kür - und einen glatten Abgang bietet. Ein Laufschuh Wenig später im Kinosaal werden die Stars des Abends gefeiert, die Sportler, die immerhin rund 15 000 Menschen zu den Sportlern des Jahres gewählt haben. Und noch jemand steht in dem Rampenlicht, das er ansonsten gar nicht sucht. Der Dürener Peter Borsdorff erhält den Egidius-Braun-Preis für sein Engagement für behinderte Kinder. Laufend sammelt er für sie, stets hat er die ganz besondere Sammelbüchse, einen umgewandelten Laufschuh, dabei. Gestern diente er erst in zweiter Linie als Sammelbüchse, in erster als Spendenschatulle. Einen Scheck über 500 Euro zückte Peter Borsdorff zugunsten eines Jugendtreffs im Aachener Ostviertel.
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01.02.2005 |
Die Schwarz-Gelben punkten weit oben Unumstritten verteidigt Alemannia Aachen die Krone. Judoka der Hertha Walheim folgen auf Rang 2. Aachen. Nach einem solchen Jahr und derzeit einem Schnitt von über 19 000 Zuschauern bei den Heimspielen auf dem Tivoli hat wohl niemand an einer erfolgreichen Titelverteidigung von Alemannia Aachen bei den Sportlerwahlen 2004 gezweifelt. Mit 47,6 Prozent der abgegebenen 14 723 Stimmen hat der Fußball-Zweitligist im Vergleich zum Vorjahr (34,2 Prozent) noch eine gehörige Portion drauf gelegt. Zwar hat das Team um Erik Meijer auf der Zielgeraden am letzten Spieltag im Karlsruher Wildparkstadion den möglichen Aufstieg ins Fußball-Oberhaus noch aus der Hand gegeben, doch heraus aus dem Tränental folgte eine Woche später der bisher dritte DFB-Pokal-Endspiel-Auftritt in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte. Das Team von Trainer Jörg Berger begeisterte eine ganze Fußballnation und lieferte dem Deutschen Meister SV Werder Bremen einen 90-Minuten-Fight im Berliner Olympiastadion. Trotz der 2:3 Niederlage wurden die Schwarz-Gelben gefeiert. Unter dem neuen Trainergespann Dieter Hecking und Dirk Bremser ist die Alemannia als Zweitligist immer noch im UEFA-Pokal vertreten. In der dritten Runde empfangen die „Men in Black" am 17. Februar im Kölner RheinEnergie Stadion AZ Alkmaar. „Alte Bekannte" kletterten auf Rang 2. Mit dem erneuten Bundesliga-Aufstieg sichern sich die Judoka von Hertha Walheim 29,6 Prozent Stimmen. 1 267 Stimmen und damit 8,6 Prozent vereinen die Volleyballer von Evivo Düren hinter sich. Der Titelträger bei den Sportlerwahlen 2000 schaffte im vergangenen Jahr erstmals den Sprung auf Platz 3 in der Abschlusstabelle der Volleyball-Bundesliga. Im DW-Pokal war im Halbfinale gegen Friedrichshafen einmal mehr Endstation. Ganz eng war die Entscheidung um die Plätze 4 bis 6. Der Tennis-Bundesligist der Herren TK Kurhaus sicherte sich 5,5 Prozent. Das Beach-Volleyball-Duo Susanne Lahme und Danja Müsch, das für den GFC Düren startet, holte sich 4,4 Prozent, und 4,3 Prozent gingen an das Stolberger Radsportteam ComNet Senges. (tofu)
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01.02.2005 |
Der „kleine Williiiiiiiiiiiiiiii" ist am Tivoli der Größte Rekordspieler Willi Landgraf Sportler des Jahres AACHEN. 166 Zentimeter geballte Kraft, Publikumsliebling am Tivoli, in den Stadien der Republik bekannt und einer, der die Fans begeistert. Seit Oktober ist Willi Landgraf alleiniger Rekordspieler der 2. Fußball-Bundesliga. Mit deutlichen 43,4 Prozent der abgegebenen Stimmen holte sich der 36-jährige Vorzeigeprofi souverän den Titel "Sportler des Jahres 2004". Aus Gütersloh kam Willi Landgraf 1999 zum Aufsteiger Alemannia Aachen, wo er sich verdientermaßen einen Kultstatus erarbeitet hat. Regelmäßig schallt bei den Ballberührungen des kleinen Defensivspielers ein lautes, langgezogenes "Williiiiiiiiiiiiiiiii" durch Stadion. Vom DFB-Pokalfinale gegen den Deutschen Meister SV Werder Bremen im Berliner Olympiastadion und den Auftritten im UEFA-Pokal wird der Willi wohl noch seinen Enkeln erzählen. Auch in 2005 hat der Oldie noch einen Traum! Auf Rang 2 raste, genau wie im Vorjahr, der für das Stolberger ComNet Senges Team startende Australier Luke Roberts. Diesmal sicherte sich der Mannschafts-Olympiasieger von Athen in der Vierer-Verfolgung, Weltmeister und Weltrekordhalter auf der Bahn 16,4 Prozent der insgesamt 14443 Stimmen. In 2005 wird der 27-Jährige den Stolbergern fehlen. Um seine Erfolge auf der Straße voranzutreiben, wechselte Luke Roberts ins CSC-Team von Bjarne Riis. Sprung auf die Treppe Ohne den SV Neptun Aachen geht es bei den Sportlerwahlen nicht. Diesmal gelang dem 21-jährigen gebürtigen Ukrainer Pawel Rozenberg der Sprung aufs Siegertreppchen. Deutsche Meistertitel vom 1-Meter-Brett und zahlreiche andere Titel brachten dem Wasserspringer 13,6 Prozent der Stimmen ein. Nicht in die Medaillenränge rasten die Motorsportler Sascha Maaßen (13 Prozent) und der Hückelhovener Jörg Müller (9,4 Prozent). Noch 608 (4,2 Prozent) Sportbegeisterte in der Region honorierten die Leistungen des Tischtennis-Cracks Lars Hielscher vom Bundesligisten Jülich/Hoengen. (tofu)
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01.02.2005 |
"Ippon" für jugendliche Judoka aus Aldenhoven Die Sportlerin des Jahres ist Christina Krahe AACHEN. Mit jugendlicher Frische, Muskelkraft und einer gehörigen Portion Technik holte sich die erst 16-jährige Judoka Christina Krahe den Titel "Sportlerin des Jahres 2004". Sie ist damit die zweite Titelträgerin ihrer Zunft nach Martina Jung vom Aachener Judo-Club 1997 und verwies die übrigen Kandidaten mit voller Punktzahl, Ippon im Judo, weit hinter sich. Der Erfolg für die junge Aldenhovenerin fiel deutlich aus. 40,7 Prozent der abgegebenen 14830 Stimmen vereinte die für den JJJC Samurai Setterich startende Schülerin hinter sich. Bei den U 17 in der Gewichtsklasse +78kg hat Christina Krähe im Vorjahr fast alles gewonnen. Den Grundstein zum Titel "Sportlerin des Jahres" legte sie mit Platz 1 bei den Deutschen Meisterschaften in Fulda und den internationalen Deutschen Meisterschaften in Heilbronn. Das Karriere-Highlight gelang ihr im August mit dem Europameistertitel in Rotterdam. Mit deutlichem Abstand und 17 Prozent Wählerstimmen verdrängt die Titelverteidigerin aus dem Vorjahr Claudia Hürtgen auf Rang 2. Mit 14 Jahren hat die heute 33-Jährige Motorsportlerin ihre Karriere im Kart begonnen. Die waschechte "Öcherin" kann man getrost als schnellste Frau Deutschlands bezeichnen. In 2004 sicherte sich die BMW-Pilotin den Sieg in der Produktionswagenmeisterschaft. Besonders stolz ist sie auf den Triumph am Nürburgring im Rahmen des 24-Stunden-Rennens. Knapp auf Platz 3, mit 15,3 Prozent der abgegebenen Stimmen, kommt Anja Butterweck ins Ziel. Die Paradedisziplin der Schwimmerin von der Aachener Schwimm-Vereinigung ist die Bruststrecke. In diesem Jahr steht neben dem Abitur die DM auf der Wunschliste der Gymnasiastin Nachwuchs-TalentImmerhin noch 12 Prozent Stimmen sicherte sich Aachens beste Springreiterin Helena Weinberg. Uschi Freitag vom SV Neptun Aachen vertrat in diesem Jahr die starke Phalanx der Wasserspringer. Das Nachwuchs-Talent kann stolz auf ihre immerhin 9,2 Prozent sein. 5,8 Prozent Stimmen gehen an Karolin Bettge, die junge Ringerin des TV Eintracht Walheim.
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02.02.2005 |
„Hier kann man noch viel machen" Stimmen zur Sportler-Gala im Cinekarree. Treffpunkt für viele auf und neben dem Tanzparkett. AACHEN. "Die Gala hat mich sehr beeindruckt", sagte Dietmar Schott in einem ruhigen Moment. Wenige Stunden zuvor hatte der bekannte Moderator der WDR2-Sportzeit selber noch im Rampenlicht gestanden. Nach dem offiziellen Teil der Gala anlässlich der Sportlerwahl 2004 der "Nachrichten" und des WDR-Studios Aachen ließ der Radio-Routinier den von ihm und "Nachrichten"-Redakteur Achim Kaiser moderierten Abend Revue passieren. Besonders angetan hatte es ihm ein ganz großes Talent: Fabian Hambüchen. Der 16-Jährige ist seit seinem siebten Platz in der olympischen Konkurrenz beim Reckwettbewerb der neue Star am deutschen Turnerhimmel. "Das war ein ganz tolles Show-Element", schwärmte Schott vom Auftritt des jungen Mannes. Ebenso angetan war er vom neuen Egidius-Braun-Preisträger Peter Borsdorff, dem Mann, der bei Volksläufen schon über 170 000 Euro für behinderte Kinder gesammelt hat. "Sein Engagement hat mich sehr beeindruckt", so Schott. Nach dem offiziellen Teil, der Preisverleihung, wurde der Abend rhythmischer. Großen Anteil daran hatte die Band "Fritzinger & Friends". "Die Band war richtig gut", freute sich Solveig Münstermann, die das WDR-Studio Aachen in der Sportlerwahl-Jury vertritt. "Sie hat tolle Stimmung gemacht." Der Meinung konnte sich Bernd Werscheck, Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, nur anschließen. Wie viele andere Besucher hat er bis zum Ende getanzt. Auch die neue Umgebung der Sportler-Gala hat ihm gefallen. "Hier kann man noch viel machen", so Werscheck. Zustimmung von Edgar Hausen, dem Manager des Fußball-Verbandsligisten Borussia Brand. "Das ist mal was Neues", kommentierte er den Umzug vom BMW-Haus Kohl in das Kino-Center. "Mir hat's gefallen." Für Hausen war weniger die Tanzfläche wichtig, sondern das soziale Parkett daneben. "Auf der Sportler-Gala trifft man immer sehr viele Leute, die einem sonst nicht über den Weg laufen", deutete der Fußball-Funktionär an, dass in lockerer Atmosphäre viel geplauscht worden sei. Oder einfach nur nach Herzenslust gefeiert wurde. Alemannia Aachens Willi Landgraf, der frisch gebackene Sportler des Jahres, hatte einen neuen Schirmherren gefunden. Als Anerkennung für den ersten Platz wurde der Rekord-Spieler der zweiten Fußball-Bundesliga ständig von einem Schirmträger begleitet. Die Farbe des symbolischen Schutzschildes war - wie konnte es auch anders sein - schwarz-gelb. Vollgas wie auf dem Platz konnte "Williiiiiii" beim Feiern jedoch nicht geben. Die Saison ist im vollen Gange, eine frühe Bettruhe vorgeschrieben. Das galt nicht für die Judokas von Hertha Walheim. "Wir sind hier, um zu feiern", sagte der Abteilungsleiter der Bundesliga-Kämpfer, Roland Schiffler. Und dazu hatten sie auch allen Grund. Den zweiten Platz bei der Mannschaftswahl fanden die Judoka "superklasse." (jan)
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02.02.2005 |
„Hauch von Cannes" bei der Gala 800 geladene Gäste feierten unter Palmen die Sportler des Jahres. Turn-Youngster eroberte die Herzen. VON UNSEREM MITARBEITER WOLFGANG SCHUMACHER AACHEN. Ein "Hauch von Cannes", der französischen Filmmetropole an der Cote d'Azur, wehte bei der Sportler-Gala der "Nachrichten" und des WDR durch das Cinekarree (wir berichteten). Für die 800 Gäste, die unter den Palmen in der Eingangshalle ihre Drinks schlürften und sich von lockeren Rhythmen von "Fritzinger & Friends" betören ließen, ein neues Gefühl. Die 22. Gala mit Schirmherr Günter Netzer war in das neue Kino-Center an der alten Hauptpost in Aachen verlegt worden. Ein Umzug, der sich gelohnt hat. Denn die Creme aus Sport, Politik und Gesellschaft in der Region lustwandelte bis spät in die Nacht in der Glashalle des "Cinekarrees". Vor das reine Vergnügen hatten die Götter, wie sollte es anders sein, die Pflicht gesetzt. Sie begann im großen Kinosaal mit einer vergnüglichen Ehrung. Der Mann, der den Egidius-Braun-Preis für sein besonderes soziales Engagement im Sport erhielt, war ein solch blendender Botschafter seiner Sache, dass alle wie gebannt lauschten. Laudator Jürgen Linden, Aachens Oberbürgermeister, hatte es dann auch einfach mit seiner Zielperson: Peter Borsdorff, der unermüdliche Läufer mit der Sammelbüchse, berichtete, wie ihn seit zehn Jahren die Lebenssituation behinderter Kinder fesselt. Für sie läuft er seit 1995, was das Zeug hält. Der Dürener brachte ein Geschenk mit. Er spendete 500 Euro für benachteiligte Kinder im sozial schwierigen Ostviertel Aachens, genauer für einen Jugendtreff, der, wie er gehört habe, dringend Geld brauche. OB Linden legte noch einmal 500 Euro drauf und dann ließ Borsdorff seinen legendären Sammelschuh durch die Reihen laufen... Im Dunkel des Kinosaals warteten indessen die Nominierten auf die Ehrungen. Spannung wie beim Golden Globe kam auf. Wer konnte die meisten von über 15000 Leser-, Hörer- und Jury-Stimmen auf sich vereinen? Die Moderatoren Dietmar Schott (WDR) und Achim Kaiser ("Nachrichten") baten nacheinander die besten Sportler der Region in den Kategorien Damen (Kaiserbrunnen-Preis), Herren (König Pilsener) und Mannschaften (Provinzial und Sparkasse) auf die Bühne, während auf der Kinoleinwand in einem kurzen Filmbeitrag die Leistung der Athleten gewürdigt wurde. "Eine Atmosphäre, wie wir sie noch nie hatten", lobte Jury-Mitglied Olaf Ludwig den neuen Rahmen für die Ehrungen, bei denen Judoka Christina Krahe aus Aldenhoven, Zweitliga-Dino Willi Landgraf und die Fußballprofis von Alemannia Aachen als strahlende Sieger ausgerufen wurden. Begeisternder Turner Die Sportler-Gala hatte weitere Highlights, die künftig nur schwer zu toppen sind. Da war vor allem der in seiner sympathischen Ausstrahlung nicht zu schlagende Shooting-Star der Spiele von Athen, Fabian Hambüchen aus Wetzlar. Der 17-jährige Turner zeigte einen Teil seiner Olympia-Kür am Reck und erntete tosenden Beifall. Als dem jungen Mann Canapees angeboten wurden, murmelte er: "Nein danke, ich muss ja noch turnen!" Der Youngster begeisterte den heute völlig unsportlichen Schirmherrn Günter Netzer. Der 37-fache Nationalspieler fasziniert: "Wahnsinn!" Die Alemannen traten zur Ehrung nach dem völlig misslungenen Heimspiel gegen LR Ahlen an. Kapitän Erik Meijer nahm die Auszeichnung entgegen und wehrte sich gegen jeden Anflug von Niedergeschlagenheit. Im Gegenteil: Er sendete eine Kampfansage für die nächste Uefa-Cup-Runde an seine Landsleute beim niederländischen Herbstmeister AZ Alkmaar: "Das wird eine Riesenfreude, die Holländer zu schlagen!" Natürlich waberte auch der Schiri-Skandal durch die Glitzernacht. Das Gerücht, Aachens Neuzugang Reghecampf sei betroffen, schlug Minuten vor der Gala wie eine Bombe ein. Spieler und Verein dementierten gleichermaßen, und Trainer Dieter Hecking erinnerte unter viel Applaus daran, wozu man gekommen war: "Wir sind hier, um zu feiern." Das taten Mann und Frau denn auch ausgiebig. Egidius Braun, für dessen Stiftung die gesammelten Gelder wie immer bestimmt sind, und Ehefrau Marianne hielten nicht ganz so lange durch. Es ward ihnen verziehen, denn der DFB-Ehrenpräsident ist mit seinen fast 80 Jahren nicht mehr der Jüngste. Dafür frischten die Judoka von Hertha Walheim ihren schon legendären Sportlerwahl-Ruf auf und bewiesen ihr Stehvermögen auch abseits der Matte - bis kurz vor Drei endgültig die Zapfhähne nach oben gedreht wurden.
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02.02.2005 |
Sponsoren fühlten sich im Kino wohl Zum 22. Mal fand die Sportler-Gala statt, zum ersten Mal im Aachener Cinekarree. Begeistert vom Ambiente zeigten sich auch die Sponsoren-Vertreter. Die Wahl wird von vier Partnern unterstützt: von den Sparkassen Aachen, Heinsberg und Düren, König Pilsener, Kaiserbrunnen sowie in diesem Jahr erstmals von der Provinzial-Versicherung. Das Quartett sorgt dafür, dass jedes Jahr ein stattlicher Scheck an die DFB-Stiftung Egidius Braun überwiesen werden kann.
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01./02.02.2005 |
(Quelle für alle Artikel/Fotos: Aachener Nachrichten vom 01./02.02.2005)
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