Presseberichte 1. Judo-Bundesliga 2005 |
Letzte Aktualisierung: 08.03.2008
Vorschau Sportlerwahl Vorberichte Witten Berlin Braunschweig Bottrop SV Georg Knorr
Vorschau 2005 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
20.11.2004 |
Judo: Bundesliga-Start der Hertha im April Walheim. Drei Heimkämpfe wird Judo-Erstligist Hertha Walheim in der neuen Umgebung austragen. Die Mannschaft von Trainer Jörg Heynen, vor zwei Monaten mit Bravour in die Eliteklasse zurückgekehrt, startet am 16. April 2005 vor eigenem Publikum gegen Witten-Annen. Eine Woche darauf geht's zum SC Berlin. Den zweiten Heimkampftag richten die Herthaner am 18. Juni gegen Bottrop aus. Am 16. Juli stellt sich Berlin-Marzahn in der Halle des Inda-Gymnasiums vor. Außerdem muss man nach Frankfurt/Oder, Potsdam und Braunschweig. Werden die Play-offs erreicht, ist das Team auch noch am 8. und 29. Oktober im Einsatz. (mali) (Quelle: Aachener Nachrichten/Aachener-Zeitung, 20.11.2004)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Sportlerwahl 2004 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
11.01.2005 |
Auch die Funktionäre sind fit Judo-Bundesliga-Aufsteiger Hertha Walheim will bei der Sportler-Gala abfeiern Aachen. „Bundesliga, wir kommen", tönte es Ende September durch die Inda-Sporthalle in Kornelimünster. Der TSV Hertha Walheim hatte zum dritten Mal den Sprung in die höchste deutsche Judo-Liga perfekt gemacht. Mit dem finalen 9:5-Erfolg gegen den TSV Kiel-Kronshagen blieben die Judoka um Trainer Jörg Heynen in der Aufstiegssaison bis zuletzt ungeschlagen. Für die Vorentscheidung sorgten die Walheimer Anfang September an der Elbe. Die Ausgangssituation war prekär: Sowohl Hamburg als auch die Hertha hatte noch keine Niederlage kassiert, doch die Aachener rangierten aufgrund der schlechteren Unterbewertung „nur" auf Platz 2. Der 9:5-Sieg beim Primus in Hamburg öffnete alle Türen. „Nach der bärenstarken Präsentation hatten wir nur noch zwei Kämpfe vor der Brust und durften alle träumen", erinnert sich der Coach, der natürlich mächtig stolz auf sein junges Team ist. Besonders hervorzuheben ist der Zusammenhalt im Walheimer Judolager. Während die „Oldies" Jörg und Frank Heynen als Trainer und Sportkoordinator fungieren, sitzen ehemalige Leistungsträger wie Uli Kreutz und Roland Schiffler im Vorstand. Dass sie alle noch kämpfen können, haben sie mit ihren Medaillen bei der Veteranen-WM in Wien bewiesen. Und am 31. Januar will der dreifache Titelträger bei der Sportler-Gala im Aachener Cinekarree wieder richtig abfeiern - ganz egal, wie die Wahl 2004 letztlich ausgeht. (tofu) (Quelle: Aachener Nachrichten/Aachener-Zeitung, 11.01.2005)
Grund zur Freude: Der TSV Hertha Walheim schaffte im vergangenen Jahr den Sprung in die Judo-Bundesliga.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
01.02.2005 |
Sportler-Gala: Im Jahr 22 immer höher hinaus Zum ersten Mal wurde auf drei Etagen im großen Kinopalast gefeiert. Akrobaten entführten in zauberhafte Welten. 15000 hatten Stimme abgegeben VON WOLFGANG SCHUMACHER UND ELKE GRAFAachen. Höher und höher geht es hinauf - für die Akrobaten des Potapov Galateams ebenso wie für die Gäste bei der „Sportler-Gala 2004". Im illuminierten Cinekarree an der Alten Hauptpost inmitten von Aachen feiert das Fest im Jahr 22 seines Bestehens erneut eine Premiere: Zum ersten Mal ist die Kino-Adresse Kulisse der Gala von „Nachrichten" und WDR, und das auf gleich drei Ebenen. Unten, auf der ersten, spazieren die ersten Gäste bereits kurz vor 19 Uhr gestern Abend herein. Auf Ebene zwei stößt Schirmherr Günter Netzer mit Egidius Braun an. Der DFB-Ehrenpräsident ist auch in diesem Jahr gern gesehener Gast der Gala, der nach ihm benannten DFB-Stiftung kommt erneut der Erlös der Benefiz-Veranstaltung zugute. Und auf Ebene drei strömen später die nominierten Sportler und ihr Publikum in den Kinosaal. Dort verfolgen die Judoka von Hertha Walheim gebannt die Zeremonie auf der Bühne, die auf große Leinwände draußen im Foyer übertragen wird. Dass die Kicker der Alemannia in diesem Jahr die Nasen vorn haben werden, dessen waren sich die Kampfsportler sicher. Auf Rang zwei hinter den Schwarz-Gelben zu landen, das wiegt beinahe wie Platz eins für die muntere Truppe in Feierlaune. Und die wird lange anhalten - bis weit in die Nacht hinein. Schirmherr Netzer Doch noch ist der Abend jung. Schirmherr Günter Netzer, der einstige Rebell am Ball, ist eigens aus seiner Wahlheimat Zürich nach Aachen gereist, um die erfolgreichsten Sportler der Region auszuzeichnen. Und sieht sich im Cinekarree erneut mit dem aktuellen Schiedsrichter-Skandal konfrontiert. „Ich bin immer noch der Meinung, dass dies ein Einzelfall ist, der dem Fußball unglaublich geschadet hat. Wir brauchen jetzt eine schnelle und lückenlose Aufklärung", fordert er. Der Schirmherr, mit wehender Mähne und 40-Meter-Pässen einst Star der erfolgreichen Fohlen-Elf aus Mönchengladbach und heute cleverer Geschäftsmann mit Moderatorqualitäten, plaudert auf der Treppe des Cinekarree-Foyers, das zum Showraum wird, locker mit dem Moderatoren-Duo Dietmar Schott und Achim Kaiser. Der WDR-Reporter und der „Nachrichten"-Sportredakteur begrüßen dort auch Chefredakteur Bernd Mathieu und die stellvertretende Leiterin des Aachener WDR-Studios, Solveig Münstermann, die sich angesichts des Palmen gesäumten Entrees an die Filmfestspiele in Cannes erinnert fühlt. Sushi, Räucherlachskonfekt und Kürbiscreme im Glas kitzeln die Gaumen der Gäste, die auf den bunt illuminierten Ebenen des Filmpalasts über die atemberaubende Körperkunst-Show des ukrainischen Potapov Galateams staunen. Die Artisten aus dem „Blue Balance"-Ensemble, das derzeit im TheatrO CentrO in Oberhausen für Furore sorgt, verbinden in ihrer Voltige-Performance Variete, Akrobatik, Clownerie und Musik auf höchstem Niveau. Die acht schier gliederlosen Artisten symbolisieren die Krebse in der poetischen „Blue Balance"-Inszenierung, die in ein traumhaftes Unterwasserreich entführt. In unglaublicher Beweglichkeit und perfekter Körperbeherrschung winden sie ihre Körper, strecken und beugen ihre Glieder zu fantasievollen Figuren und türmen sich zu menschlichen Pyramiden auf, die immer höher hinauf zu streben scheinen. Kecker Spruch Nahezu bodenständig bleibt hingegen Turn-Floh Fabian Hambüchen. Der 17-jährige Olympionike, auch ohne Medaillenausbeute in Athen als größtes Talent des deutschen Turnsports gefeiert, hat dank seines jungenhaften Charmes keinerlei Schwierigkeiten, dem Publikum wie auch Egidius Braun zu gefallen. Zu Braun hat er eine besondere Beziehung, fördert die Talentschmiede in der DFB-Stiftung Egidius Braun doch auch den jungen Wetzlarer. Charmant und lässig zeigt sich der junge Mann im Interview mit den Moderatoren, stets ein Lächeln und einen kecken Spruch auf den Lippen - und flott und körperbeherrscht am Reck, an dem er Ausschnitte seiner Olympia-Kür - und einen glatten Abgang bietet. Ein Laufschuh Wenig später im Kinosaal werden die Stars des Abends gefeiert, die Sportler, die immerhin rund 15 000 Menschen zu den Sportlern des Jahres gewählt haben. Und noch jemand steht in dem Rampenlicht, das er ansonsten gar nicht sucht. Der Dürener Peter Borsdorff erhält den Egidius-Braun-Preis für sein Engagement für behinderte Kinder. Laufend sammelt er für sie, stets hat er die ganz besondere Sammelbüchse, einen umgewandelten Laufschuh, dabei. Gestern diente er erst in zweiter Linie als Sammelbüchse, in erster als Spendenschatulle. Einen Scheck über 500 Euro zückte Peter Borsdorff zugunsten eines Jugendtreffs im Aachener Ostviertel.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
01.02.2005 |
Die Schwarz-Gelben punkten weit oben Unumstritten verteidigt Alemannia Aachen die Krone. Judoka der Hertha Walheim folgen auf Rang 2. Aachen. Nach einem solchen Jahr und derzeit einem Schnitt von über 19 000 Zuschauern bei den Heimspielen auf dem Tivoli hat wohl niemand an einer erfolgreichen Titelverteidigung von Alemannia Aachen bei den Sportlerwahlen 2004 gezweifelt. Mit 47,6 Prozent der abgegebenen 14 723 Stimmen hat der Fußball-Zweitligist im Vergleich zum Vorjahr (34,2 Prozent) noch eine gehörige Portion drauf gelegt. Zwar hat das Team um Erik Meijer auf der Zielgeraden am letzten Spieltag im Karlsruher Wildparkstadion den möglichen Aufstieg ins Fußball-Oberhaus noch aus der Hand gegeben, doch heraus aus dem Tränental folgte eine Woche später der bisher dritte DFB-Pokal-Endspiel-Auftritt in der über 100-jährigen Vereinsgeschichte. Das Team von Trainer Jörg Berger begeisterte eine ganze Fußballnation und lieferte dem Deutschen Meister SV Werder Bremen einen 90-Minuten-Fight im Berliner Olympiastadion. Trotz der 2:3 Niederlage wurden die Schwarz-Gelben gefeiert. Unter dem neuen Trainergespann Dieter Hecking und Dirk Bremser ist die Alemannia als Zweitligist immer noch im UEFA-Pokal vertreten. In der dritten Runde empfangen die „Men in Black" am 17. Februar im Kölner RheinEnergie Stadion AZ Alkmaar. „Alte Bekannte" kletterten auf Rang 2. Mit dem erneuten Bundesliga-Aufstieg sichern sich die Judoka von Hertha Walheim 29,6 Prozent Stimmen. 1 267 Stimmen und damit 8,6 Prozent vereinen die Volleyballer von Evivo Düren hinter sich. Der Titelträger bei den Sportlerwahlen 2000 schaffte im vergangenen Jahr erstmals den Sprung auf Platz 3 in der Abschlusstabelle der Volleyball-Bundesliga. Im DW-Pokal war im Halbfinale gegen Friedrichshafen einmal mehr Endstation. Ganz eng war die Entscheidung um die Plätze 4 bis 6. Der Tennis-Bundesligist der Herren TK Kurhaus sicherte sich 5,5 Prozent. Das Beach-Volleyball-Duo Susanne Lahme und Danja Müsch, das für den GFC Düren startet, holte sich 4,4 Prozent, und 4,3 Prozent gingen an das Stolberger Radsportteam ComNet Senges. (tofu)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
01.02.2005 |
Der „kleine Williiiiiiiiiiiiiiii" ist am Tivoli der Größte Rekordspieler Willi Landgraf Sportler des Jahres AACHEN. 166 Zentimeter geballte Kraft, Publikumsliebling am Tivoli, in den Stadien der Republik bekannt und einer, der die Fans begeistert. Seit Oktober ist Willi Landgraf alleiniger Rekordspieler der 2. Fußball-Bundesliga. Mit deutlichen 43,4 Prozent der abgegebenen Stimmen holte sich der 36-jährige Vorzeigeprofi souverän den Titel "Sportler des Jahres 2004". Aus Gütersloh kam Willi Landgraf 1999 zum Aufsteiger Alemannia Aachen, wo er sich verdientermaßen einen Kultstatus erarbeitet hat. Regelmäßig schallt bei den Ballberührungen des kleinen Defensivspielers ein lautes, langgezogenes "Williiiiiiiiiiiiiiiii" durch Stadion. Vom DFB-Pokalfinale gegen den Deutschen Meister SV Werder Bremen im Berliner Olympiastadion und den Auftritten im UEFA-Pokal wird der Willi wohl noch seinen Enkeln erzählen. Auch in 2005 hat der Oldie noch einen Traum! Auf Rang 2 raste, genau wie im Vorjahr, der für das Stolberger ComNet Senges Team startende Australier Luke Roberts. Diesmal sicherte sich der Mannschafts-Olympiasieger von Athen in der Vierer-Verfolgung, Weltmeister und Weltrekordhalter auf der Bahn 16,4 Prozent der insgesamt 14443 Stimmen. In 2005 wird der 27-Jährige den Stolbergern fehlen. Um seine Erfolge auf der Straße voranzutreiben, wechselte Luke Roberts ins CSC-Team von Bjarne Riis. Sprung auf die Treppe Ohne den SV Neptun Aachen geht es bei den Sportlerwahlen nicht. Diesmal gelang dem 21-jährigen gebürtigen Ukrainer Pawel Rozenberg der Sprung aufs Siegertreppchen. Deutsche Meistertitel vom 1-Meter-Brett und zahlreiche andere Titel brachten dem Wasserspringer 13,6 Prozent der Stimmen ein. Nicht in die Medaillenränge rasten die Motorsportler Sascha Maaßen (13 Prozent) und der Hückelhovener Jörg Müller (9,4 Prozent). Noch 608 (4,2 Prozent) Sportbegeisterte in der Region honorierten die Leistungen des Tischtennis-Cracks Lars Hielscher vom Bundesligisten Jülich/Hoengen. (tofu)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
01.02.2005 |
"Ippon" für jugendliche Judoka aus Aldenhoven Die Sportlerin des Jahres ist Christina Krahe AACHEN. Mit jugendlicher Frische, Muskelkraft und einer gehörigen Portion Technik holte sich die erst 16-jährige Judoka Christina Krahe den Titel "Sportlerin des Jahres 2004". Sie ist damit die zweite Titelträgerin ihrer Zunft nach Martina Jung vom Aachener Judo-Club 1997 und verwies die übrigen Kandidaten mit voller Punktzahl, Ippon im Judo, weit hinter sich. Der Erfolg für die junge Aldenhovenerin fiel deutlich aus. 40,7 Prozent der abgegebenen 14830 Stimmen vereinte die für den JJJC Samurai Setterich startende Schülerin hinter sich. Bei den U 17 in der Gewichtsklasse +78kg hat Christina Krähe im Vorjahr fast alles gewonnen. Den Grundstein zum Titel "Sportlerin des Jahres" legte sie mit Platz 1 bei den Deutschen Meisterschaften in Fulda und den internationalen Deutschen Meisterschaften in Heilbronn. Das Karriere-Highlight gelang ihr im August mit dem Europameistertitel in Rotterdam. Mit deutlichem Abstand und 17 Prozent Wählerstimmen verdrängt die Titelverteidigerin aus dem Vorjahr Claudia Hürtgen auf Rang 2. Mit 14 Jahren hat die heute 33-Jährige Motorsportlerin ihre Karriere im Kart begonnen. Die waschechte "Öcherin" kann man getrost als schnellste Frau Deutschlands bezeichnen. In 2004 sicherte sich die BMW-Pilotin den Sieg in der Produktionswagenmeisterschaft. Besonders stolz ist sie auf den Triumph am Nürburgring im Rahmen des 24-Stunden-Rennens. Knapp auf Platz 3, mit 15,3 Prozent der abgegebenen Stimmen, kommt Anja Butterweck ins Ziel. Die Paradedisziplin der Schwimmerin von der Aachener Schwimm-Vereinigung ist die Bruststrecke. In diesem Jahr steht neben dem Abitur die DM auf der Wunschliste der Gymnasiastin Nachwuchs-TalentImmerhin noch 12 Prozent Stimmen sicherte sich Aachens beste Springreiterin Helena Weinberg. Uschi Freitag vom SV Neptun Aachen vertrat in diesem Jahr die starke Phalanx der Wasserspringer. Das Nachwuchs-Talent kann stolz auf ihre immerhin 9,2 Prozent sein. 5,8 Prozent Stimmen gehen an Karolin Bettge, die junge Ringerin des TV Eintracht Walheim.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
02.02.2005 |
„Hier kann man noch viel machen" Stimmen zur Sportler-Gala im Cinekarree. Treffpunkt für viele auf und neben dem Tanzparkett. AACHEN. "Die Gala hat mich sehr beeindruckt", sagte Dietmar Schott in einem ruhigen Moment. Wenige Stunden zuvor hatte der bekannte Moderator der WDR2-Sportzeit selber noch im Rampenlicht gestanden. Nach dem offiziellen Teil der Gala anlässlich der Sportlerwahl 2004 der "Nachrichten" und des WDR-Studios Aachen ließ der Radio-Routinier den von ihm und "Nachrichten"-Redakteur Achim Kaiser moderierten Abend Revue passieren. Besonders angetan hatte es ihm ein ganz großes Talent: Fabian Hambüchen. Der 16-Jährige ist seit seinem siebten Platz in der olympischen Konkurrenz beim Reckwettbewerb der neue Star am deutschen Turnerhimmel. "Das war ein ganz tolles Show-Element", schwärmte Schott vom Auftritt des jungen Mannes. Ebenso angetan war er vom neuen Egidius-Braun-Preisträger Peter Borsdorff, dem Mann, der bei Volksläufen schon über 170 000 Euro für behinderte Kinder gesammelt hat. "Sein Engagement hat mich sehr beeindruckt", so Schott. Nach dem offiziellen Teil, der Preisverleihung, wurde der Abend rhythmischer. Großen Anteil daran hatte die Band "Fritzinger & Friends". "Die Band war richtig gut", freute sich Solveig Münstermann, die das WDR-Studio Aachen in der Sportlerwahl-Jury vertritt. "Sie hat tolle Stimmung gemacht." Der Meinung konnte sich Bernd Werscheck, Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, nur anschließen. Wie viele andere Besucher hat er bis zum Ende getanzt. Auch die neue Umgebung der Sportler-Gala hat ihm gefallen. "Hier kann man noch viel machen", so Werscheck. Zustimmung von Edgar Hausen, dem Manager des Fußball-Verbandsligisten Borussia Brand. "Das ist mal was Neues", kommentierte er den Umzug vom BMW-Haus Kohl in das Kino-Center. "Mir hat's gefallen." Für Hausen war weniger die Tanzfläche wichtig, sondern das soziale Parkett daneben. "Auf der Sportler-Gala trifft man immer sehr viele Leute, die einem sonst nicht über den Weg laufen", deutete der Fußball-Funktionär an, dass in lockerer Atmosphäre viel geplauscht worden sei. Oder einfach nur nach Herzenslust gefeiert wurde. Alemannia Aachens Willi Landgraf, der frisch gebackene Sportler des Jahres, hatte einen neuen Schirmherren gefunden. Als Anerkennung für den ersten Platz wurde der Rekord-Spieler der zweiten Fußball-Bundesliga ständig von einem Schirmträger begleitet. Die Farbe des symbolischen Schutzschildes war - wie konnte es auch anders sein - schwarz-gelb. Vollgas wie auf dem Platz konnte "Williiiiiii" beim Feiern jedoch nicht geben. Die Saison ist im vollen Gange, eine frühe Bettruhe vorgeschrieben. Das galt nicht für die Judokas von Hertha Walheim. "Wir sind hier, um zu feiern", sagte der Abteilungsleiter der Bundesliga-Kämpfer, Roland Schiffler. Und dazu hatten sie auch allen Grund. Den zweiten Platz bei der Mannschaftswahl fanden die Judoka "superklasse." (jan)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
02.02.2005 |
„Hauch von Cannes" bei der Gala 800 geladene Gäste feierten unter Palmen die Sportler des Jahres. Turn-Youngster eroberte die Herzen. VON UNSEREM MITARBEITER WOLFGANG SCHUMACHER AACHEN. Ein "Hauch von Cannes", der französischen Filmmetropole an der Cote d'Azur, wehte bei der Sportler-Gala der "Nachrichten" und des WDR durch das Cinekarree (wir berichteten). Für die 800 Gäste, die unter den Palmen in der Eingangshalle ihre Drinks schlürften und sich von lockeren Rhythmen von "Fritzinger & Friends" betören ließen, ein neues Gefühl. Die 22. Gala mit Schirmherr Günter Netzer war in das neue Kino-Center an der alten Hauptpost in Aachen verlegt worden. Ein Umzug, der sich gelohnt hat. Denn die Creme aus Sport, Politik und Gesellschaft in der Region lustwandelte bis spät in die Nacht in der Glashalle des "Cinekarrees". Vor das reine Vergnügen hatten die Götter, wie sollte es anders sein, die Pflicht gesetzt. Sie begann im großen Kinosaal mit einer vergnüglichen Ehrung. Der Mann, der den Egidius-Braun-Preis für sein besonderes soziales Engagement im Sport erhielt, war ein solch blendender Botschafter seiner Sache, dass alle wie gebannt lauschten. Laudator Jürgen Linden, Aachens Oberbürgermeister, hatte es dann auch einfach mit seiner Zielperson: Peter Borsdorff, der unermüdliche Läufer mit der Sammelbüchse, berichtete, wie ihn seit zehn Jahren die Lebenssituation behinderter Kinder fesselt. Für sie läuft er seit 1995, was das Zeug hält. Der Dürener brachte ein Geschenk mit. Er spendete 500 Euro für benachteiligte Kinder im sozial schwierigen Ostviertel Aachens, genauer für einen Jugendtreff, der, wie er gehört habe, dringend Geld brauche. OB Linden legte noch einmal 500 Euro drauf und dann ließ Borsdorff seinen legendären Sammelschuh durch die Reihen laufen... Im Dunkel des Kinosaals warteten indessen die Nominierten auf die Ehrungen. Spannung wie beim Golden Globe kam auf. Wer konnte die meisten von über 15000 Leser-, Hörer- und Jury-Stimmen auf sich vereinen? Die Moderatoren Dietmar Schott (WDR) und Achim Kaiser ("Nachrichten") baten nacheinander die besten Sportler der Region in den Kategorien Damen (Kaiserbrunnen-Preis), Herren (König Pilsener) und Mannschaften (Provinzial und Sparkasse) auf die Bühne, während auf der Kinoleinwand in einem kurzen Filmbeitrag die Leistung der Athleten gewürdigt wurde. "Eine Atmosphäre, wie wir sie noch nie hatten", lobte Jury-Mitglied Olaf Ludwig den neuen Rahmen für die Ehrungen, bei denen Judoka Christina Krahe aus Aldenhoven, Zweitliga-Dino Willi Landgraf und die Fußballprofis von Alemannia Aachen als strahlende Sieger ausgerufen wurden. Begeisternder Turner Die Sportler-Gala hatte weitere Highlights, die künftig nur schwer zu toppen sind. Da war vor allem der in seiner sympathischen Ausstrahlung nicht zu schlagende Shooting-Star der Spiele von Athen, Fabian Hambüchen aus Wetzlar. Der 17-jährige Turner zeigte einen Teil seiner Olympia-Kür am Reck und erntete tosenden Beifall. Als dem jungen Mann Canapees angeboten wurden, murmelte er: "Nein danke, ich muss ja noch turnen!" Der Youngster begeisterte den heute völlig unsportlichen Schirmherrn Günter Netzer. Der 37-fache Nationalspieler fasziniert: "Wahnsinn!" Die Alemannen traten zur Ehrung nach dem völlig misslungenen Heimspiel gegen LR Ahlen an. Kapitän Erik Meijer nahm die Auszeichnung entgegen und wehrte sich gegen jeden Anflug von Niedergeschlagenheit. Im Gegenteil: Er sendete eine Kampfansage für die nächste Uefa-Cup-Runde an seine Landsleute beim niederländischen Herbstmeister AZ Alkmaar: "Das wird eine Riesenfreude, die Holländer zu schlagen!" Natürlich waberte auch der Schiri-Skandal durch die Glitzernacht. Das Gerücht, Aachens Neuzugang Reghecampf sei betroffen, schlug Minuten vor der Gala wie eine Bombe ein. Spieler und Verein dementierten gleichermaßen, und Trainer Dieter Hecking erinnerte unter viel Applaus daran, wozu man gekommen war: "Wir sind hier, um zu feiern." Das taten Mann und Frau denn auch ausgiebig. Egidius Braun, für dessen Stiftung die gesammelten Gelder wie immer bestimmt sind, und Ehefrau Marianne hielten nicht ganz so lange durch. Es ward ihnen verziehen, denn der DFB-Ehrenpräsident ist mit seinen fast 80 Jahren nicht mehr der Jüngste. Dafür frischten die Judoka von Hertha Walheim ihren schon legendären Sportlerwahl-Ruf auf und bewiesen ihr Stehvermögen auch abseits der Matte - bis kurz vor Drei endgültig die Zapfhähne nach oben gedreht wurden.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
02.02.2005 |
Sponsoren fühlten sich im Kino wohl Zum 22. Mal fand die Sportler-Gala statt, zum ersten Mal im Aachener Cinekarree. Begeistert vom Ambiente zeigten sich auch die Sponsoren-Vertreter. Die Wahl wird von vier Partnern unterstützt: von den Sparkassen Aachen, Heinsberg und Düren, König Pilsener, Kaiserbrunnen sowie in diesem Jahr erstmals von der Provinzial-Versicherung. Das Quartett sorgt dafür, dass jedes Jahr ein stattlicher Scheck an die DFB-Stiftung Egidius Braun überwiesen werden kann.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
01./02.02.2005 |
(Quelle für alle Artikel/Fotos: Aachener Nachrichten vom 01./02.02.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vorberichte |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
15.03.2005 |
1. Judo-Bundesliga Unternehmen Klassenerhalt startet mit Judoevent in Aachen Walheim. Am 16.4. startet der TSV Hertha Walheim in die Bundesliga-Saison 2005. Gleich am ersten Kampftag kommt es zu einem besonderen Leckerbissen in Aachen. Die Judoka von der Inde und die 2. Bundesliga-Damenmannschaft des Brander TV treten in einer Veranstaltung gemeinsam an. Kampfbeginn in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums ist um 16:00 Uhr für die Frauen. Die Männer starten um 17:30 Uhr. Walheim kämpft gegen die SU Witten-Annen, einen der Favoriten in der Bundesliga Nord. Die Damen des Brander TV treffen in der 2. Bundesliga ebenfalls auf Witten und auf den PSV Rostock. „Das wird eine tolle Sache. Wir erhoffen uns durch die Veranstaltung mit Brand natürlich eine volle Halle und die ungeteilte Unterstützung aller Fans des Judosports - für beide Teams. Unsere Mannschaft braucht jegliche Unterstützung, um das Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen“, ist sich Sportkoordinator Frank Heynen über den Erfolg des Events sicher. Der Eintritt ist in dieser Saison frei, Spenden sind aber willkommen. Sportlich geht es in der 1. Bundesliga für den TSV hart zur Sache. Trainer Jörg Heynen erwartet eine Zweiklassengesellschaft. Um die Teilnahme an den Play-Offs zur Deutschen Meisterschaft werden nach Ansicht des Trainers JC90 Frankfurt/Oder als klarer Favorit, SU Witten-Annen und der SC Berlin kämpfen. Alle anderen Mannschaften kämpfen um den Verbleib in Liga 1. „Unsere härtesten Konkurrenten sind der JC 66 Bottrop und der Marzahner BSV. Gegen die holen wir die entscheidenden Punkte“, so Trainer Heynen. Er ist optimistisch, dass das Saisonziel Klassenerhalt erreicht wird. Der Kader konnte entscheidend verstärkt werden. In der Gewichtsklasse -73 kg steht Stefan Tiller, Deutscher U 20-Meister 2004, im Aufgebot. In dieser Gewichtsklasse gibt es durch eine neue Ausländerregelung ein Problem, unter dem vor allem Florin Petrehele leiden könnte. In der kommenden Saison dürfen nur noch 4 statt wie bisher 6 Ausländer eingesetzt werden. Deshalb überredete der Trainer den Walheimer Routinier Uli Kreutz, amtierender Ü 40-Weltmeister, in Notfällen zur Verfügung zu stehen. Zugute kommen könnte die Ausländerregelung den Nachwuchskämpfern. Bis 60 kg erkämpfte sich Thomas Radermacher gerade erst die Westdeutsche Meisterschaft bei den Junioren. Er soll mittelfristig als Nachfolger für den Belgier Fabrice Flamand und den Niederländer Leon Borgsteede aufgebaut werden. Eine vielversprechende Vorbereitung lieferte außerdem Kapitän Patrick Haas ab. Er wechselt zur neuen Saison in die Gewichtsklasse –90 kg. Erste Erfolge konnte er bereits bei internationalen Turnieren in Belgien und Daun verbuchen, wo er ungefährdet 1. wurde. Patrick Haas ersetzt in dieser Gewichtsklasse Christian Greve, der nach Essen wechselt. Trainer Jörg Heynen freut sich zudem auf den wieder genesenen Alexander Moonen, 3. der Junioren EM und WM 2003. „Alex ist fit und auf einem guten Weg. Ich hoffe, er kann an seine guten Leistungen vor seiner Verletzungspause anknüpfen. Dann dürfen sich unsere Zuschauer auf erstklassiges Schwergewichtsjudo freuen.“ Auch der Kader des Brander TV ist verstärkt worden. Im Leichtgewicht wird die Walheimer Kämpferin Marei Richter in dieser Saison für Brand an den Start gehen. Im Aufgebot steht außerdem die frisch gekürte Sportlerin des Jahres und Junioren-Europameisterin Christina Krahe. Am kommenden Freitag (18.03.) findet um 20 Uhr ein Mannschaftstraining in der Halle des JJJC Samurai Setterich in der Wolfsgasse statt. Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des TSV Hertha Walheim, http://www.hertha-walheim.de. (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
22.03.2005 |
Ziel ist allein der Klassenerhalt Am 16. April beginnt für die Judokas des TSV Hertha Walheim die Bundesliga-Saison. Zum Start kommt Mit-Favorit Witten-Annen. Trainer Jörg Heynen darf nur noch vier statt bisher sechs Ausländer einsetzen. Walheim. Eine Zweiklassengesellschaft erwartet Jörg Heynen in der anstehenden Saison der Judo-Bundesliga-Gruppe Nord. Der Trainer des Aufsteigers TSV Hertha Walheim nahm die Vorbereitung für die sieben Kampftage auf. Die ersten Übungseinheiten absolvierten Heynen & Co. in der Halle an der Settericher Wolfsgasse. Der Erstligist nahm eine Einladung des JJJC Samurai Setterich an, um bei dessen Anhang ein bisschen Bundesligaluft wehen zu lassen. Mit ins Trainingsgeschehen klinkten sich auch die Zweitliga-Frauen des Brander TV ein. Der TV wird im Rahmen einer Doppelveranstaltung zum Ligaauftakt (16. April) ebenfalls seine ersten Kämpfe in der Halle des Inda-Gymnasiums bestreiten. Kampfbeginn der Frauen wird um 16 Uhr sein, Walheims Männer ziehen gegen die SU Witten-Annen, einen der Favoriten in der Bundesliga Nord, ab 17.30 Uhr nach. „Das
wird eine tolle Sache. Wir erhoffen uns durch die Veranstaltung mit Brand
natürlich eine volle Halle und die ungeteilte Unterstützung aller Fans
des Judosports - für beide Teams. Und die brauchen wir, um das Saisonziel
Klassenerhalt zu schaffen", betont Sportkoordinator Frank Heynen. Der
Eintritt wird in dieser Saison grundsätzlich frei sein, Spenden sind aber
willkommen. Play-offs wären toll Sportlich geht es für den TSV hart zur Sache. Um die Teilnahme an den Play-offs zur Deutschen Meisterschaft werden nach Ansicht von Trainer Jörg Heynen Frankfurt/Oder als klarer Favorit, Witten-Annen und der SC Berlin kämpfen. Für alle anderen Mannschaften geht es um den Verbleib in Liga 1. „Unsere härtesten Konkurrenten sind Bottrop und Marzahn. Gegen die holen wir die entscheidenden Punkte", glaubt Heynen, der Walheim nach zwei Jahren wieder in die Eliteliga brachte. Er ist optimistisch, dass das Saisonziel erreicht wird. Der Kader konnte nach seiner Auffassung entscheidend verstärkt werden. In der Gewichtsklasse -73 kg steht Stefan Tiller, Deutscher U 20-Meister 2004, im Aufgebot. Dabei gibt es durch eine neue Ausländerregelung ein Problem, unter dem vor allem Florin Petrehele leiden könnte. Es dürfen nur noch vier - statt wie bisher sechs - Ausländer eingesetzt werden. Deshalb „überredete" der Trainer seinen Ex-Weggefährten Uli Kreutz, Walheimer Routinier und amtierender Ü 40-Weltmeister, in Notfällen zur Verfügung zu stehen. Zugute kommen könnte die Ausländerregelung dem Nachwuchs. In der Klasse –60 kg erkämpfte sich Thomas Radermacher gerade erst die westdeutsche Junioren-Meisterschaft. Er soll mittelfristig als Nachfolger für den Belgier Fabrice Flamand und den Niederländer Leon Borgsteede aufgebaut werden. Eine viel versprechende Vorbereitung lieferte außerdem Kapitän Patrick Haas ab. Er wechselt zur neuen Saison in die Gewichtsklasse –90 kg. Erste Erfolge konnte er bereits bei internationalen Turnieren in Belgien und Daun verbuchen, wo er ungefährdet 1 wurde. Patrick Haas ersetzt Christian Greve, der nach Essen wechselt. Heynen freut sich zudem auf den wieder genesenen Alexander Moonen, den Dritten der Junioren-EM und -WM 2003. „Alex ist fit und auf einem guten Weg. Ich hoffe, er kann an seine hervorragenden Leistungen vor seiner Verletzungspause anknüpfen. Dann dürfen sich unsere Zuschauer auf erstklassiges Schwergewichtsjudo freuen." Auch Brands Kader ist verstärkt worden. Im Leichtgewicht wird die Walheimerin Marei Richter für den TV an den Start gehen. Im Aufgebot steht außerdem die frisch gekürte Sportlerin des Jahres und Junioren-Europameisterin Christina Krahe, die ihr Rüstzeug beim JJJC Samurai seinerzeit mitbekam.
Trainer Jörg Heynen (stehend, links) und Sportkoordinator Frank Heynen (rechts) sind überzeugt, diesmal die Erste Liga halten zu können. Zum Auftakttraining fehlten allerdings noch die Moonen-Brüder, Grim Vuijsters, Leon Borgsteede, Florin Petrehele und Neuzugang Stefan Tiller. Foto: Siegfried Malinowski (mali) (Quelle: Aachener Nachrichten vom 22.03.2005) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
23.03.2005 |
Das ist was für die Fans des Judosports in der Region Aachen Unternehmen Klassenerhalt startet mit Judoevent Bundesligist Hertha Walheim und die 2. Bundesliga-Damenmannschaft des Brander TV mit Gemeinschaftsveranstaltung. Walheim
(red).
Am 16.April startet der TSV Hertha Walheim in die Bundesliga Saison
2005. Und gleich am ersten Kampftag kommt es zu einem besonderen
Leckerbissen in Aachen: Die Judoka von der Inde und die 2. Bundesliga
Damenmannschaft des Brander TV treten in einer Veranstaltung gemeinsam an.
Kampfbeginn in der Sporthalle des Inda Gymnasiums ist um 16.00 Uhr für
die Frauen. Die Männer starten um 17.30 Uhr. Sportlich geht es in der 1. Bundesliga für den TSV hart zur Sache. Trainer Jörg Heynen erwartet eine Zweiklassengesellschaft. Um die Teilnahme an den Play-Offs zur Deutschen Meisterschaft werden nach Ansicht des Trainers Frankfurt/Oder, als klarer Favorit, SU Witten-Annen und der SC Berlin kämpfen. Alle anderen Mannschaften kämpfen um den Verbleib in Liga 1. „Unsere härtesten Konkurrenten sind Bottrop und Marzahn. Gegen die holen wir die entscheidenden Punkte", so Trainer Heynen. Er ist optimistisch, dass das Saisonziel Klassenerhalt erreicht wird. Der Kader konnte entscheidend verstärkt werden. In der Gewichtsklasse -73 kg steht Stefan Tiller, Deutscher U20 Meister 2004, im Aufgebot. In dieser Gewichtsklasse gibt es durch eine neue Ausländerregelung ein Problem, unter dem vor allem Florin Petrehele leiden könnte. In der kommenden Saison dürfen nur noch vier, statt wie bisher sechs Ausländer eingesetzt werden. Deshalb überredete der Trainer Uli Kreutz, Walheimer Routinier und amtierender Ü40 Weltmeister, in Notfällen zur Verfügung zu stehen.
(Quelle: Super-Mittwoch vom 23.03.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Witten |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
11.04.2005 |
Judobundesliga-Event in Aachen Walheim. Am Samstag, 16.04. starten die Judoka des TSV Hertha Walheim zu Hause gegen Witten in die Bundesligasaison. Gleichzeitig kämpft die Damenmannschaft des Brander TV in der zweiten Bundesliga gegen Rostock und Witten. Die beiden Aachener Teams werden ab 16:00 Uhr gemeinsam in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster antreten. Kampfbeginn ist um 16:00 Uhr, der Eintritt ist frei. „Der gemeinsame Kampftag ist ein Highlight für alle Freunde des Judosports. Ich hoffe, es ist der Beginn einer häufigeren Zusammenarbeit der beiden Judoteams“, ist sich der Brander Trainer Markus Corsten über den Erfolg der Veranstaltung sicher. Auch Walheims Trainer Jörg Heynen erwartet eine gute Veranstaltung, die „beiden Teams die nötige Unterstützung bringt, um die gesteckten Ziele zu erreichen.“ Walheim hofft auf einen Punktgewinn gegen den Favoriten SU Witten-Annen. „Unser Team ist komplett, wir haben keine Ausfälle zu beklagen, sind aber trotzdem Außenseiter. Wenn alle ihre gute Form am Samstag bestätigen, dann ist der erste Punkt gegen den Abstieg aber drin“, hofft Sportkoordinator Frank Heynen auf einen Überraschungserfolg seiner Schützlinge. Aus Witten war zu vernehmen, dass vielleicht nicht alle Athleten gesund seien, ein zusätzlicher Grund, auf einen Punktgewinn zu spekulieren. Brand möchte mit zwei Siegen in die Saison starten. Das Ziel von Trainer Corsten ist ein Platz im oberen Drittel; der Aufstieg sei zwar reizvoll, steht aber nicht im Vordergrund. „Die Mannschaft soll sich dieser Saison festigen. Unsere jungen Neuzugänge brauchen Kämpfe, um sich zu etablieren, danach werden wir weiter sehen.“ Gut aufgestellt ist Brand vor allem mit den drei Neuzugängen Marei Richter (-48 kg), Ellen van den Oord (-57 kg), Siegerin der Dutch Open 2001, sowie Christina Krahe (+78 kg), Dritte der Deutschen Juniorenmeisterschaft 2005. Am Samstag bieten die Vereine ein zusätzliches Rahmenprogramm, um Interessierte zu begeistern. Neben einer Verlosung von Porta-Möbeln im Wert von mehreren tausend Euro gibt es eine Ballonfahrt zu gewinnen. Vor den Kämpfen (12.00-14.00 Uhr) bietet das Kreis-Talentzentrum Aachen einen Judolehrgang für den Nachwuchs der Altersgruppen U 14 und U 17 an. Referent ist der ehemalige U 17-Landestrainer Oliver Rychter, Gäste sind dazu herzlich willkommen! „Wir möchten einen Erlebnistag rund um den Judosport bieten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen“, hofft Frank Heynen auf regen Zuschauerzuspruch. (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
16.04.2005 |
Ein gemeinsamer Kampftag als Highlight für alle Fans des Judos Walheims Männer kämpfen ab heute um Punkte in der Judo-Bundesliga. Brands Frauen treten in Liga 2 gleich zweimal an. Walheim. Hat der „Heimkehrer" in die Bundesliga das Zeug, zur ersten Saisonüberraschung auszuholen? Am Samstag starten die Judoka des TSV Hertha Walheim zu Hause gegen die Sport-Union Witten-Annen um Erstliga-Punkte. Gleichzeitig kämpft die Frauenmannschaft des TV Brand - in der zweiten Bundesliga ansässig - gegen Rostock und Witten. Die beiden Aachener Teams werden ab 16 Uhr nacheinander in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums in Kornelimünster antreten. Fast schon sensationell in diesen Zeiten: ein Eintrittsgeld für diese Judo-Großveranstaltung wird nicht erhoben. „Der gemeinsame Kampftag ist ein Highlight für alle Freunde des Judosports. Ich hoffe, es ist der Beginn einer häufigeren Zusammenarbeit der beiden Mannschaften", ist sich der Brander Trainer Markus Corsten über den Erfolg des Events schon im Vorfeld sicher. Auch Walheims Trainer Jörg Heynen erwartet eine Werbung fürs Judo, die „beiden Teams die nötige Unterstützung bringt, um die gesteckten Ziele zu erreichen". Walheim hofft auf einen Punktgewinn gegen den Favoriten Witten- Annen. „Unser Team ist komplett, wir haben keine Ausfälle zu beklagen, sind aber trotzdem Außenseiter. Wenn alle ihre gute Form am Samstag bestätigen, dann ist der erste Punkt gegen den Abstieg aber drin", hofft Sportkoordinator Frank Heynen. Aus Witten war zu vernehmen, dass vielleicht nicht alle Athleten einsatzfähig seien. Trainer Jörg Heynen: „Das ist für uns sicherlich ein zusätzlicher Grund, auf einen Punktgewinn zu spekulieren." Einiges wird sicherlich davon abhängen, ob beispielsweise die Holländer Grim Vuijsters, Alex Moonen oder Leon Borgsteede Normalform haben. Sie sind Punktegaranten. Was auch auf Florin Petrehele zutrifft. Der Athlet der Paradedisziplin bis 73 Kilo ist immer für einen Zähler gut. Um aber an die Remis-Grenze „Sieben" zu kommen, muss Hertha schon an ihre Grenzen gehen. Der Brander TV möchte allzugern mit zwei Siegen in die Saison starten. Das Ziel von Trainer Corsten ist ein Platz im oberen Drittel der Klasse. Der Aufstieg sei zwar reizvoll, stehe aber nicht im Vordergrund. „Die Mannschaft soll sich diese Saison festigen. Unsere jungen Neuzugänge brauchen Kämpfe, um sich zu etablieren, danach werden wir weitersehen. Gut aufgestellt ist Brand vor allem mit den drei Neuzugängen Marei Richter (-48 kg), Ellen van den Oord (-57 kg), Siegerin der Dutch Open 2001, sowie Junioren-Europameisterin Christina Krahe (+78 kg), die auch als Dritte der Deutschen Juniorenmeisterschaft für Aufsehen sorgte. „Wir möchten einen Erlebnistag rund um den Judosport bieten. Ich denke schon, dass sich das auf die Zuschauerzahl positiv niederschlagen wird", hofft Frank Heynen auf reges Besucherinteresse. (mali) (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 16.04.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
16.04.2005 |
SUA-Lazarett ist total überfüllt
Zuverlässiger Punktesammler: Auf Daniel Gürschner
(re.) war in der Vergangenheit stets Verlass. Da er sich fortan ganz auf
die Bundesliga konzentriert, dürfte er auch in dieser Saison wieder zu
den Trumpf-Assen im Kader der SU Annen zählen.
Foto: Hans-D.Thomas (Quelle: Internetseite SU Witten-Annen) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
16.04.2005 |
Judobundesliga Walheim verliert gegen Witten Walheim. Die Judoka von Hertha Walheim verlieren ihren Heimkampf zum Bundesligastart mit 9:5. 600 Zuschauer sorgen für eine packende Atmosphäre bei dem Judoevent, an dem auch die 2. Bundesliga-Damenmannschaft des Brander TV beteiligt war. „Die Veranstaltung ist jetzt schon gelungen“, stellt Sportkoordinator Frank Heynen schon früh fest. „Die Halle ist voll. Das war das Ziel.“ Die Damen gewinnen mit der Unterstützung der Fans deutlich mit 6:1 gegen Rostock, unterliegen SU Witten-Annen aber mit 2:5. Im ersten Kampf überzeugen alle Neuzugänge. Sowohl Marei Richter (-48 kg), als auch Christina Krahe (+78 kg) gewinnen vorzeitig. Rostock unterliegt Witten ebenfalls 1:6. Das Duell Witten gegen Brand verspricht Spannung. Im entscheidenden Kampf nach 2:3-Führung für Witten verliert Ellen van der Oort (-57 kg). Witten geht uneinholbar mit 2:4 in Führung. Zuvor verliert Christina Krahe nach einigen guten Ansätzen überraschend durch einen Haltegriff. Zum Schluss muss sich dann Marei Richter, hoch gesetzt –52 kg, geschlagen geben. „Schade, da war auf jeden Fall mehr drin“, resümiert Trainer Markus Corsten den unglücklichen Kampfverlauf. Die Walheimer Judoka geraten gleich zu Beginn in Rückstand. Kapitän Patrick Haas verliert -90 kg, sein Mannschaftskollege Ali Alimirzaie muss sich –66 kg geschlagen geben. Leon Borgsteede überzeugt in seinem Kampf –60 kg mit hohem Tempo und viel Druck. Er gewinnt vorzeitig mit Ippon und lässt die Herthaner weiter von einem Punktgewinn träumen. Nach Niederlagen von Neuzugang Stefan Tiller (-73 kg) und Patrick Krahe (-100 kg) sieht es dann aber schlecht aus, zumal jetzt Schwergewicht Grim Vuijsters gegen Ex Europameister Daniel Gürschner antreten muss. Grim bestätigt seine hervorragende Form und lässt seinem etwas leichteren Gegner nur wenige Chancen, er verkürzt auf 2:4. Als im letzten Kampf der Hinrunde Patrick Schweitzer (-81 kg) seinen Punkt über die Zeit rettet, ist der Jubel groß. 3:4 zur Pause, da geht vielleicht doch noch was. Die Rückrunde beginnt genauso wie der erste Durchgang mit zwei Niederlagen. Shkumbin Dautaj verliert –90 kg, Ulli Schink –66 kg. Erneut Leon Borgsteede (-60 kg) verkürzt durch seinen vorzeitigen Sieg: Nur noch 4:6. Stefan Tiller (-73 kg) tritt zur Revanche an. Er liefert den spannendsten und auch wichtigsten Kampf des Abends. 30 Sekunden vor Schluss gelingt ihm die Führung in einem ausgeglichenen Duell. Die Kulisse ist jetzt voll da, das Team aus dem Häuschen. Kurz vor Schluss dann aber doch noch die Ernüchterung: Tiller muss den Ausgleich hinnehmen. Es geht in die Verlängerung. Nach einigen Aktionen fällt Tiller schließlich und verliert seinen Kampf - und die Walheimer die letzte Hoffnung. Witten führt jetzt 4:7. Für einen Punktgewinn müssten alle Walheimer gewinnen. Patrick Haas muss –100 kg gegen Daniel Gürschner ran. Gürschner, zuvor noch +100kg gegen Grim Vuijsters unterlegen, kann jetzt in seiner Gewichtsklasse gegen den körperlich unterlegenen Haas punkten. Alex Moonen gewinnt im Schwergewicht kampflos, sein Gegner tritt wegen Verletzung nicht an. Zum Schluss unterliegt Patrick Schweitzer –81 kg und Walheim mit 5:9. „Ich bin nicht enttäuscht“, so das Fazit von Trainer Jörg Heynen. „Heute ist alles normal gelaufen. Keiner war besser oder schlechter als sonst. Aber wir waren hier der klare Außenseiter und wenn man gegen Witten punkten will, dann muss der eine oder andere über sich hinauswachsen. Das gelingt uns momentan noch nicht. Wir hatten unsere Chance. Hätte z.B. Stefan Tiller gewonnen, wer weiß, dann wäre es noch mal spannend geworden. Die Niederlage sieht deutlicher aus, als die Kämpfe waren.“ (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
18.04.2005 |
"Leute hatten viel Spaß heute" 600 Zuschauer sehen bei der Rückkehr von Hertha Walheim in die Judo-Bundesliga einen 9:5-Erfolg des Favoriten Witten-Annen. Verpasste Chancen. Walheim. Die Männer des Judo-Bundesligisten Hertha Walheim brauchten nicht aus dem Nebenausgang der Sporthalle des Inda-Gymnasiums zu schleichen. Trotz der 5:9-Niederlage gegen die SU Witten-Annen überwogen positive Ansätze. Einen 6:1-Sieg gegen Rostock feierte das Zweitliga-Frauenteam des Brander TV. Im zweiten Kampf unterlag Brand gegen Witten mit 2:5 (ausführlicher Bericht in unserer morgigen Ausgabe). 600 Zuschauer waren zur Doppelveranstaltung gekommen. Walheims Sportdirektor Frank Heynen war begeistert: „Es war unser Ziel, die Halle voll zu kriegen. Ich glaube, die Leute hatten viel Spaß heute." Die Rückkehr in die Erstklassigkeit begann jedoch mit einer Niederlage. Kapitän Patrick Haas verlor (-90 kg), und auch Ali Alimirzaie musste sich (-66 kg) geschlagen geben. Leon Borgsteede dagegen überzeugte in seinem Kampf (-60 kg) mit hohem Tempo und viel Druck. Er gewann vorzeitig einen Zähler und ließ die Herthaner weiter von einem Unentschieden träumen. Nach Niederlagen von Neuzugang Stefan Tiller (-73 kg) und Patrick Krahe (-100 kg) entwickelte sich die Situation ungünstig. Zumal jetzt Schwergewichtler Grim Vuijsters gegen Ex-Europameister Daniel Gürschner antreten musste. Der Niederländer bestätigte aber seine hervorragende Form und ließ seinem etwas leichteren Gegner nur wenige Chancen. Er verkürzte auf 2:4. Als im letzten Kampf der Hinrunde Patrick Schweitzer (-81 kg) seinen Punkt über die Zeit rettete, war der Jubel groß. 3:4 zur Pause, das ließ hoffen. Die Rückrunde begann wie der erste Durchgang mit zwei Niederlagen - Shkumbin Dautaj (-90 kg) und Ulli Schink (-66 kg). Erneut Leon Borgsteede verkürzte durch seinen vorzeitigen Sieg zum 4:6. Stefan Tiller (-73 kg) trat zur Revanche an. Er lieferte den spannendsten und auch wichtigsten Kampf des Abends. 30 Sekunden vor Schluss gelang ihm die Führung in einem ausgeglichenen Duell. Die Kulisse war jetzt voll da, das Team aus dem Häuschen. Kurz vor Schluss dann aber doch noch die Ernüchterung: Tiller musste den Ausgleich hinnehmen. Es ging in die Verlängerung. Nach einigen Aktionen fiel Tiller schließlich und verlor seinen Kampf. Walheims Hoffnungen waren dahin, Witten führte 7:4. Um das Unentschieden noch zu holen, mussten alle Walheimer gewinnen. Patrick Haas musste gegen Daniel Gürschner ran. Gürschner punktete jetzt in seiner Gewichtsklasse gegen den körperlich unterlegenen Haas. Alex Moonen gewann im Schwergewicht kampflos. Zum Schluss unterlag Patrick Schweitzer (-81 kg). Das 5:9 stand fest. „Ich bin nicht enttäuscht", so das Fazit von Trainer Jörg Heynen. „Alles ist normal gelaufen. Keiner war besser oder schlechter als sonst. Aber wir waren der klare Außenseiter, und wenn man gegen Witten punkten will, dann muss der ein oder andere über sich hinauswachsen. Das gelingt uns momentan noch nicht. Wir hatten unsere Chance. Hätte Stefan Tiller gewonnen, wäre es noch mal spannend geworden. Die Niederlage sieht deutlicher aus als es letztlich war." (mali) Weitere Ergebnisse: Bottrop - Frankfurt/Oder 5:9, Potsdam - Berlin 6:8, Marzahn - Braunschweig 9:5.
Ein Punkt für Walheim: Routinier Daniel Gürschner
hat gegen Grim Vuijsters
(dunkler Judo-Anzug) (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 18.04.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
18.04.2005 |
Annen "pokert" erfolgreich Im
ersten Kampftag gewinnen die SUA Bundesligamänner gegen den TSV
Hertha Walheim noch deutlich 9:5
Judo-Bundesligist SU Annen gewann zum Auftakt der Saison in der Gruppe
Nord trotz der Ausfälle von fünf Stammkräften bei Aufsteiger TSV Hertha
Walheim knapp mit 9:5.
Schoeman überzeugt
bei Premiere (Quelle: Internetseite SU Witten-Annen)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Berlin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
21.04.2005 |
Judobundesliga Walheim zu Gast in Berlin Walheim. Am Samstag, 23.04., kämpfen die Judoka vom TSV Hertha Walheim in Berlin gegen den SC Berlin. "Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung", beschreibt Sportkoordinator Frank Heynen die schwere Aufgabe, in Berlin zu bestehen. Walheim tritt ohne seinen niederländischen Schwergewichtler Grim Vuijsters und "73er" Stefan Tiller an. Beide kämpfen mit ihrer Nationalmannschaft auf einem internationalen Turnier in Slowenien. Für Tiller rückt Ralf Lindschulten aus dem Regionalligateam in die Mannschaft. Im Schwergewicht wird Alex Moonen kämpfen. Ganz umsonst möchte Trainer Jörg Heynen natürlich nicht nach Berlin fahren. "Für den Einen oder Anderen ist ein Sieg drin, wer weiß, vielleicht zählt in der Endabrechnung jeder Punkt. Außerdem ist beim Judo alles möglich. Einmal nicht aufgepasst, und der hohe Favorit hat verloren. Das müsste allerdings sieben Mal passieren, um einen Punkt mitzunehmen", schmunzelt der Trainer. (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
23.04.2005 |
Ein Sieg wäre schon eine Sensation Der Walheimer Judo-Erstligist Hertha tritt heute beim Sportclub Berlin an. „Wir hoffen auf ein akzeptables Ergebnis." Walheim. Ein Sieg würde einer Sensation gleichkommen. Doch daran will niemand so recht im Lager des Judo-Erstligisten Hertha Walheim glauben. Zum Auswärtskampf beim Sportclub Berlin (Samstag, 16 Uhr) sind die Herthaner nur krasse Außenseiter. Die ehemals unter „Dynamo" firmierenden Bundeshauptstädter wurden in der vergangenen Saison Zweiter und Play-off-Teilnehmer. „Dort wollen sie auch dieses Jahr wieder hin", klassifiziert Walheims Cheftrainer Jörg Heynen den Gegner als „sehr, sehr stark". Seine Rechnung lautet bei ganz optimistischer Einschätzung fünf Punkte, die man mitnehmen könnte. „Ich hoffe, dass wir uns dort gut verkaufen werden und ein für uns akzeptables Ergebnis hereinholen", nennt Heynen sein Minimalziel. Angesichts von mehreren Ausfällen im Hertha-Kader erschwert sich dieses Unterfangen. So muss der Trainer auf drei Athleten verzichten, denen Punkte zuzutrauen wären. „König" und Schwergewichtler Grim Vuijsters wird ebenso wie Neuzugang Stefan Tiller (-73 Kilo) an einem internationalen Turnier in Slowenien teilnehmen. Fabrice Flamand (-60 Kilo) ist noch verletzt. Die neue Regelung, dass nur vier Ausländer eingesetzt werden dürfen, lässt die Punktehoffnungen der Herthaner leicht schrumpfen. Zwei Ausländer stellt Walheim im Schwergewicht und zwei in der Klasse bis 60 Kilo. So muss sich der Trainer Gedanken machen, wie er mit dem sehr erfahrenen „73-er" Florin Petrehele einsatzmäßig umgeht. „Die beiden Punkte im Schwergewicht will ich schon haben", rechnet Heynen laut. Vielleicht gelingt Patrick Schweitzer (-81 Kilo) ein nicht „gesetzter" Erfolg. „Ich denke, Berlin wird wohl den stärksten Kader antreten lassen, auch wenn man ein paar Verletzte hat", erwartet Jörg Heynen. (mali) (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 23.04.2005) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
24.04.2005 |
Judobundesliga Walheim verliert durch zweifelhafte Entscheidungen in Berlin Da war mehr drin. Die Judoka vom TSV Hertha Walheim verlieren 8:6 beim SC Berlin. Der TSV präsentiert sich allerdings überraschend stark. Sportkoordinator Frank Heynen ging im Vorfeld von einer Niederlage aus, falls alles normal liefe. Die Jungs um Trainer Jörg Heynen legten sich aber mächtig ins Zeug und hätten beinahe für die kleine Sensation gesorgt. Nach Niederlagen von Alexander Moonen (+100 kg) gegen den Junioren-EM 3. 2003 Nico Kanning und einer Niederlage von Kapitän Patrick Haas (-90 kg) kann Ali Alimirzaie (-66 kg) seinen Kampf durch zwei Wazaari-Wertungen vorzeitig beenden. Danach geht Thomas Radermacher (-60 kg) auf die Matte. Der junge Walheimer gibt sein Debüt in der Bundesliga und ist um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Er muss gegen den litauischen Olympiateilnehmer und Spitzenathleten Techov ran. Rademacher hält anfangs gut mit, muss sich im Bodenkampf durch einen Armhebel dennoch geschlagen geben. Im Leichtgewicht fehlen den Walheimern die verletzten Leon Borgsteede und Fabrice Flamand. In Slowenien kämpften bei einem internationalen Turnier Stefan Tiller -73 kg und Schwergewichtler Grim Vuijsters (der dieses Turnier souverän gewann) und fehlten somit ebenfalls. Nach Radermachers Niederlage holt Florin Petrehele -73 kg nach einem schweren Kampf über die volle Zeit wie gewohnt einen Punkt. -81 kg gerät Patrick Schweitzer durch eine zweifelhafte Wertung früh in Rückstand. Er startet eine kräftezehrende Aufholjagd. Sein Kontrahent hat ihm in der letzten Minute des Kampfes nichts mehr entgegenzusetzen, die Kampfrichter sehen von einer durchaus gerechtfertigten Passivitätsstrafe ab, wodurch Schweitzer um den längst fälligen Ausgleich und die Verlängerung gebracht wird. Zum zweiten Bundesligadebüt des Abends kommt es -100 kg. Thomas Morcinek gelingt in seinem ersten Kampf in der höchsten Liga eine sehenswerte Kontertechnik. Der Arm des Mattenrichters zeigt es sofort an: Ippon. Der Kampf ist beendet. Bei der Punktvergabe staunen die Walheimer dann nicht schlecht, als dem Berliner Kämpfer der Punkt gutgeschrieben wird. Die Kampfrichter werten den Konter gegen Morcinek, der zwar seinen Gegner auf den Rücken werfen kann, dabei aber auch selbst fällt. „Der Punkt gehört ganz klar Thomas. Er führt die Aktion durch, sein Gegner ist passiv“, zeigt sich Trainer Jörg Heynen nicht einverstanden mit dem Kampfrichterurteil. Zur Pause steht es 5:2. Alles scheint wie erwartet gegen die Herthaner zu laufen. Alexander Moonen tritt nach der Halbzeit wieder gegen Nico Kanning an und kann ihn dieses Mal bezwingen. -90 kg verliert Thomas Niemann, der für Patrick Haas auf die Matte geht. Ebenso Thomas Radermacher in der Neuauflage des Hinrundenduells. Diesmal steht er allerdings höchst beachtliche 4 Minuten, bevor er dem Sieger die Hand schüttelt. Nach dem zweiten Punktgewinn für Ali Alimirzaie steht es 4:7. Für ein Unentschieden müssen die verbleibenden drei Kämpfe allesamt gewonnen werden. Florin Petrehele legt vor, er verkürzt auf 5:7. Der eingewechselte Shkumbin Dautaj (-81 kg) tut es ihm gleich. Nur noch 6:7, bei einem verbleibenden Kampf. Für Walheim geht Routinier Frank Heynen auf die Matte. Er übernimmt in diesem entscheidenden Kampf die Verantwortung. Nach gutem Beginn fällt Heynen durch einen Schulterwurf auf die Seite. Zum Erstaunen von Trainer Jörg Heynen werten die Kampfrichter die Technik mit Ippon. Der Kampf ist damit sofort beendet, die Walheimer sind fassungslos. Frank Heynen ist sauer. „Nie im Leben war das ein Punkt. Das war eine kleine Wertung, und ich bin mir sicher, ich hätte den Punkt geholt.“ Trainer Jörg Heynen betont nach dem Kampf, dass „wir uns heute ein bisschen verschaukelt fühlen. Die Entscheidungen gegen Morcinek und meinen Bruder Frank gehen nicht in Ordnung. Zweifelhaft waren auch die ausbleibenden Strafen im Kampf von Patrick Schweitzer. Meine Mannschaft hat mich positiv überrascht. Obwohl wir nicht den kompletten Kader zur Verfügung hatten, haben wir mehr als mitgehalten, wenn man sieht, wie das Ergebnis zustande gekommen ist.“ (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
25.04.2005 |
Fast wäre die Riesenüberraschung perfekt gewesen In der Judo-Bundesliga nimmt Hertha Walheim mehr Punkte mit als erhofft, verfehlt aber den Sieg Berlin/Walheim.
Nur ein Pünktchen
fehlte - und die Riesenüberraschung wäre perfekt gewesen.
Judo-Bundesligist Hertha Walheim wartete beim SC Berlin mit einer sehr
guten Leistung auf, verlor am Ende jedoch mit 6:8. „Das wär's gewesen,
wenn wir dort für einen Break gesorgt hätten", schwankte
Teammanager Frank Heynen zwischen Freud und Leid. Alle
Walheimer hatten ihr Bestes gegeben. „Sechs Punkte sind mehr, als wir
uns erhoffen durften. Aber wenn man so kurz vor dem siebten Zähler steht
und zweimal verschaukelt wird, ist das natürlich besonders hart",
ärgerte sich „Fränky". Er, der in der Klasse bis 100 Kilo antrat,
hatte das Gefühl, im letzten Kampf „verladen" worden zu sein. Wie
sein Kamerad Thomas Morcinek, der in der gleichen Kategorie kämpfte. „Wir
werden in Ruhe unsere Video-Aufnahmen studieren und sehen, ob das alles so
seine Richtigkeit hatte", erklärte Frank Heynen. Zur Pause hatten die Gäste noch 2:5 zurückgelegen,
dann jedoch die „zweite Halbzeit" für sich entschieden. Gefeiert wurden die Walheimer Florin Petrehele (-73 kg) und Ali Alimirzaie (-66 kg). Sie überraschten jeweils mit zwei Siegen. Einen Punkt steuerte Schwergewichtler Alex Moonen bei, seinen ersten Auftritt vergeigte er aber. Das galt auch für den 81-Kilo-Athleten Shkumbin Dautaj, der einmal gewann und einmal verlor. Ohne Erfolg blieben neben Frank Heynen, Patrick Haas (-90 kg), Thomas Niemann (-90 kg) auch Thomas Radermacher (-60 kg). Herthas Coach Jörg Heynen, der mit seiner Mannschaft in Berlin fast das Optimale herausgeholt hatte, war auch nicht glücklich: „Da ärgert man sich doppelt. Wenn wir den Punkt geholt hätten, wären unsere Voraussetzungen für den ersten vorentscheidenden Kampf gegen Bottrop wesentlich besser gewesen." Am 18. Juni misst sich Hertha vor heimischem Publikum mit den Ruhrpöttlern. Der Sieger - wenn es einen gibt - dürfte große Chancen haben, die Klasse zu halten. (mali) (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 25.04.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Braunschweig |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
23.05.2005 |
Judo Bundesliga (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha
Walheim) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
27.05.2005 |
BJC will endlich siegen Heimkampfpremiere am
nächsten Samstag gegen den TSV Herta Wahlheim erstmals in den Räumen der
Volkswagen Bank. Nach zwei Niederlagen zum Saisonauftakt muss der
Braunschweiger Judo-Club (BJC) gewinnen, wenn sich die Mannschaft noch die
Chance auf das Erreichen der Play-offs offen halten will. Die Chancen, dass die Heimpremiere ein Erfolg wird, stehen dennoch gut. Trainer von der Osten-Fabeck kann bei der Aufstellung aus dem Vollen schöpfen. So werden die drei Tschechen Libor Svec, Jiri Pokorny und David Dubsky ebenso zum Einsatz kommen wie der Niederländer Marc van der Ham, der bereits in der letzten Saison eine große Stütze für die Mannschaft war und keinen seiner Kämpfe verlor. Auch Neuzugang Alexander Meusel darf auf seinen ersten Einsatz für den BJC hoffen. Allzu leicht wird es für die Braunschweiger jedoch auch nicht werden. Wahlheim konnte diese Saison ebenfalls noch keine Punkte einfahren und steht damit genauso unter Erfolgsdruck wie die Braunschweiger. Auch vom Niveau her bewegen sich beide Teams auf einem gleichen Level, schätzt von der Osten-Fabeck: "Wir werden knappe und spannende Kämpfe sehen." Neben der Unterstützung durch das heimische Publikum können sich die Braunschweiger Judoka derzeit auch über die große Unterstützung durch ihren Hauptsponsor, die Volkswagen Bank, freuen. Diese stellt in dieser Saison erstmals Räumlichkeiten in ihrem Konferenz- und Finanz-Center an der Schmalbachstraße 1 für die Heimkämpfe zur Verfügung. Dr. Hans-Georg Ahrens, Sponsoringleiter der Volkswagen Bank, begründet diese Unterstützung so: "Als Hauptsponsor des Braunschweiger Judo Clubs freuen wir uns, dem Braunschweiger Spitzensport eine Plattform bieten zu können. Wir möchten am kommenden Samstag gemeinsam mit vielen Judobegeisterten einen schönen, sportlichen Kampftag im Konferenz- und Finanz-Center der Volkswagen Bank erleben und hoffen, dass wir mit unserem Engagement ein Stück zum sportlichen Erfolg des BJC beitragen können." Die Kämpfe beginnen um 17:00 Uhr. Doch bereits ab 15:00 Uhr wird den Besuchern ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Den Auftakt machen die Judokinder, gefolgt von behinderten Judoka, die ebenfalls ihr Können unter Beweis stellen werden. In der Kampfpause gegen 17:30 Uhr sind dann noch Aikido- und Wushu-Vorführungen geplant. Weitere Informationen zum Kampftag und der Bundesliga-Mannschaft des BJC auch im Internet unter www.braunschweiger-jc.de. Björn Kniza
(Quelle: Internetseite Braunschweiger JC)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
28.05.2005 |
Ein Sieg im "tiefsten Niedersachsen" nimmt den Druck vom Team Judo-Bundesligist Hertha Walheim fährt optimistisch nach Braunschweig. Patrick Haas strebt die ersten beiden Punkte für den Klassenerhalt an. Walheim. Der zweite Kampftag in der Judo-Bundesliga Gruppe Nord führt den Aufsteiger Hertha Walheim ins „tiefste Niedersachsen". Ob die Herthaner dennoch obenauf bleiben? Die Mannen um Trainer Jörg Heynen fahren jedenfalls optimistisch gestimmt nach Braunschweig. Jörg Heynen kann auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen. Es fehlen lediglich Fabrice Flamand (-60) und Schwergewichtler Alex Moonen, der auf einem Qualifikationsturnier zur niederländischen Meisterschaft antritt. Dafür wird im Leichtgewicht Leon Borgsteede kämpfen. Im Schwergewicht geht der niederländische Vizemeister Grim Vuijsters an den Start. In guter Form scheinen vor allem Patrick Haas (-90) und Stefan Tiller (-73) zu sein. Die beiden kämpften vergangenes Wochenende bei einem Ranglisten-Turnier in Sindelfingen. Tiller konnte sich gegen die Besten aus allen Landeskadern durchsetzen und erreichte einen hervorragenden 5. Platz. Haas musste sich nach einem Sieg und einer Niederlage im entscheidenden Kampf um den Einzug in die Zwischenrunde geschlagen geben. „Ich bin zwar rausgeflogen, aber die Leistung stimmte. Ich habe gegen Leute aus der nationalen Spitze mehrere Wertungen geholt und den Sieg nur durch Strafen abgegeben", resümiert der Kapitän sein unglückliches Ausscheiden, schaut aber nach vorne. „Wir wollen am Samstag in Braunschweig die ersten beiden Punkte zum Klassenerhalt holen. Dafür müssen wir alles geben." Stimmt. Denn auch Braunschweig hat einige Spitzenathleten in seinen Reihen. Viele junge Leute aus dem Umfeld der U 20-Nationalmannschaft konnten zwar bisher noch nicht überzeugen, sind aber für eine Überraschung gut. In der Paradeklasse der Braunschweiger bis 100 kg kämpft der Deutsche Meister Dimitri Peters, unter 81 kg geht der tschechische EM-Starter Jiri Pokorny auf die Matte. „Wir können Braunschweig schlagen", ist Sportkoordinator Frank Heynen trotzdem zuversichtlich. „Zwischen einem 5:9 und 9:5 ist alles drin, aber ich glaube an unsere Jungs. Die sind heiß." Für die nötige Unterstützung sorgt der Walheimer Anhang. Die Mannschaft wird gemeinsam mit den Fans einen Bus anmieten. „Ein Sieg ist wichtig, weil er einigen Druck von der Mannschaft nehmen kann. Ich rechne damit, dass wir mit einem Sieg und einem Unentschieden die Klasse halten können", unterstreicht auch Trainer Jörg Heynen die Bedeutung des Kampfes. Im nächsten Heimkampf trifft Walheim auf den direkten Konkurrenten, das Team aus Bottrop. Da könnte man den Klassenerhalt dann schon frühzeitig sichern, wenn die Mannschaft aus Braunschweig Zählbares mitbringt. (mali) (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 28.05.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Judobundesliga Riesenschritt zum Klassenerhalt Na also, geht doch! Nach den beiden knappen Niederlagen zu Saisonbeginn konnten sich die Judoka vom TSV Hertha Walheim beim Braunschweiger JC mit 8:6 durchsetzen. Der Jubel war groß bei der jungen Truppe von Trainer Jörg Heynen. Jetzt kann man den Klassenerhalt mit einem Sieg aus den beiden Heimkämpfen gegen die Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt, JC Bottrop 66 und Marzahn bereits vorzeitig festmachen. Gleich im ersten Kampf kam es zunächst zu einer bösen Überraschung. Punktegarant Leon Borgsteede verlor im Leichtgewicht unerwartet. Ein sicher geglaubter Punkt war direkt weg. Ali Alimirzaie gewann -66 kg eine Sekunde vor Schluss und glich aus. Patrick Krahe (-100 kg) und Shkumbin Dautaj (-81 kg) gaben ihre Kämpfe ab, Dautaj unterlag dabei dem EM-Starter Tschechiens Jiri Pokorny. Stefan Tiller (-73 kg) hielt die Judoka von der Inde mit einem Sieg in der Verlängerung weiterhin im Rennen. Nachdem Schwergewichtler Grim Vuijsters seinem Gegner keine Chance ließ, stand es 3:3. Kapitän Patrick Haas sorgte schließlich mit seinem ersten Punkt in Liga 1 für die verdiente Pausenführung. „Einfach super“, jubelte sein Trainer. „Das war zwar kein schöner Kampf von Patrick, aber taktisch brilliant.“ Haas konnte seinen Gegner zwar nicht werfen, aber so geschickt bewegen, dass dieser drei Strafen bekam und verlor. Hoch motiviert ging Leon Borgsteede nach der Pause auf die Matte. Er wollte seine Niederlage aus der ersten Runde wieder gut machen, musste aber gegen Libor Svec, den zweiten tschechischen EM-Starter in Braunschweiger Reihen, ran. Überraschenderweise gewann Borgsteede mit Punkt, seine Auftaktniederlage gegen einen weitaus schwächeren Gegner war vergessen. Ali Alimirzaie (-66 kg) gewann, wie im ersten Durchgang souverän. Spannend wurde es noch einmal, nachdem die eingewechselten Thomas Morcinek (-100 kg) und Patrick Schweitzer (-81 kg) ihre Punkte abgaben. Stefan Tiller (-73 kg) ging auch in seinem zweiten Einsatz als Sieger von der Matte. Es stand 7:5, und Grim Vuijsters hatte es in der Hand. Vuijsters, der zurzeit in bestechender Form ist, ließ seinen Gegner ein zweites Mal ohne Chance. Der Sieg war perfekt. Zu seinem Bundesligadebüt kam schließlich noch “73er“ Martin Fink, aus taktischen Gründen allerdings -90 kg, wo er Pokorny gegenüberstand. Fink konnte bis zur Halbzeit in einem guten Kampf mithalten, unterlag letztlich aber. Den Walheimern war es egal. Aus Braunschweig können sie zwei Punkte gegen den Klassenerhalt mit nach Hause nehmen. Sportkoordinator Frank Heynen war erleichtert:„Das war immens wichtig für uns. Wir haben jetzt zwei Heimkämpfe gegen direkte Konkurrenten. Wenn wir einen der beiden gewinnen, dann sind wir durch. Mit unserem Publikum im Rücken stehen die Chancen dazu ziemlich gut.“ (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim)
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
30.05.2005 |
Noch ein Sieg fehlt den Walheimern Die Judoka des TSV Hertha stehen dicht vor dem Klassenerhalt in der Bundesliga. Überraschender 8:6-Erfolg in Braunschweig. Von unserem Mitarbeiter Siegfried Malinowski Braunschweig/Walheim. Na also, es geht doch! Nach den beiden knappen Niederlagen zu Saisonbeginn setzten sich die Judoka vom TSV Hertha Walheim beim Braunschweiger JC mit 8:6 durch. Der Jubel war groß bei der jungen Truppe von Trainer Jörg Heynen. Jetzt kann man den Klassenerhalt mit einem Sieg aus den beiden Heimkämpfen gegen die Mitkonkurrenten JC Bottrop 66 und Marzahn Berlin bereits vorzeitig festmachen. Böse Überraschung Gleich im ersten Kampf kam es zunächst zu einer bösen Überraschung. Punktegarant Leon Borgsteede verlor im Leichtgewicht unerwartet. Ein sicher geglaubter Punkt war weg. Ali Alimirzaie gewann (-66 kg) eine Sekunde vor Schluss und glich aus. Patrick Krahe (-100) und Shkumbin Dautaj (-81) gaben ihre Kämpfe ab. Dautaj unterlag dem EM-Starter Tschechiens, Jiri Pokorny. Stefan Tiller (-73) hielt die Judoka von der Inde an diesem Abend mit einem Sieg in der Verlängerung weiterhin im Rennen. Pausenführung Nachdem der Schwergewichtler Grim Vuijsters seinem Gegner keine Chance ließ, stand es 3:3. Kapitän Patrick Haas sorgte schließlich mit seinem ersten Punkt in Liga 1 für die verdiente Pausenführung. „Einfach super", jubelte Trainer Jörg Heynen. „Das war zwar kein schöner Kampf von Patrick, aber taktisch brilliant." Haas konnte seinen Gegner zwar nicht werfen, aber so geschickt bewegen, dass dieser drei Strafen bekam und verlor. Hoch motiviert ging Leon Borgsteede nach der Pause auf die Matte. Er wollte seine Niederlage aus der ersten Runde wieder gut machen, musste aber gegen Libor Svec, den zweiten tschechischen EM-Starter in Braunschweiger Reihen, ran. Überraschenderweise gewann Borgsteede nach Punkten. Seine Auftaktniederlage gegen einen weitaus schwächeren Gegner war vergessen. Ali Alimirzaie (-66) gewann, wie im ersten Durchgang, souverän. Spannend wurde es noch einmal nachdem die eingewechselten Thomas Morcinek (-100) und Patrick Schweitzer (-81) ihre Punkte abgaben. Stefan Tiller (-73) ging auch in seinem zweiten Einsatz als Sieger von der Matte. Es stand 7:5, und Grim Vuijsters hatte es in der Hand. „König Grim", der zurzeit in bestechender Form ist, ließ seinen Gegner ein zweites Mal ohne Chance. Der Sieg war perfekt. „Immens wichtig" Zu seinem Bundesligadebüt kam schließlich noch „73-er" Martin Fink. Aus taktischen Gründen allerdings in der Klasse bis 90 kg, wo er Pokorny gegenüberstand. Fink konnte bis zur Halbzeit in einem guten Kampf mithalten, unterlag am Ende aber. Den
Walheimern war es aber egal. Aus Braunschweig nahmen sie zwei enorm
wichtige Punkte für den Klassenerhalt mit nach Hause. Sportkoordinator
Frank Heynen war erleichtert: „Das war immens wichtig für uns. Wir
haben jetzt zwei Heimkämpfe gegen direkte Konkurrenten. Wenn wir einen
der beiden gewinnen, dann sind wir durch. Mit unserem Publikum im Rücken
stehen die Chancen dazu ziemlich gut."
Trainer Jörg Heynen
(links) litt mit seinen Athleten. Nach zwei knappen Niederlagen zu
Saisonbeginn setzten (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 30.05.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
31.05.2005 |
Die Play-offs rücken in weite Ferne Judo-Bundesliga: Braunschweiger JC auch nach dem dritten Kampftag ohne Punkt – Walheim gewinnt 8:6 Von Stefani Franzke BRAUNSCHWEIG. Das war’s wohl mit den Play-offs. Jetzt geht es für den Braunschweiger Judo-Club (BJC) in der Bundesliga, Gruppe Nord, nur noch ums nackte Überleben. Auch nach dem dritten Kampftag steht der BJC nach der 6:8 (3:4)-Niederlage gegen TSV Hertha Walheim ohne Punkt da. Dabei fing der erste Heimkampftag dieser Saison gegen den Aufsteiger viel versprechend an. In den Räumen des Konferenz- und Finanz-Centers der Volkswagen-Bank sahen die 300 Zuschauer zunächst eine 3:1-Führung für die Gastgeber. Dann allerdings gab es die erste Überraschung des Tages: In der Klasse bis 73 Kilogramm bekam Neuzugang Andreas Meusel eine Chance. Zwar machte der 26-Jährige seine Sache gut, hielt gegen Stefan Tiller mit, erzwang eine Verlängerung, doch eine Strafe entschied diesen Kampf zu Gunsten des Walheimers. Eigentlich hatten die Zuschauer in dieser Klasse mit einem Einsatz des Niederländers Marc van der Ham gerechnet. "Marc hat sein Gewicht nicht gehabt", begründete BJC-Coach Falk von der Osten-Fabeck seine Entscheidung sichtlich verärgert. Am Kampftag brachte van der Ham noch gut 78 Kilogramm auf die Waage. Im zweiten Durchgang setzte von der Osten-Fabeck den Niederländer in der Klasse bis 81 Kilogramm ein. Erfolgreich. Doch diese Umstellung brachte die kompletten Planungen durcheinander – zumal der BJC auch auf Dimitri Peters (bis 100 Kilogramm) verzichten musste. Es waren also insgesamt unglückliche Vorzeichen vor diesem wichtigen Kampf. Nach dem knappen 3:4 zur Pause zogen die Gäste im zweiten Durchgang auf 6:3 davon. Libor Svec (bis 60), gerade erst von der Europameisterschaft zurückgekehrt, und Olaf Pütz (bis 66) hatten das Nachsehen. Matthias Schmunk (bis 100) und van der Ham (bis 81) brachten den BJC wieder auf 5:6 heran, doch eine Niederlage von Sebastian Tippe (bis 73) zerstörte alle Sieghoffnungen. Als dann auch noch Schwergewicht Sascha Beer von Grim Vuijsters einfach umarmt, hochgehoben und auf den Rücken gelegt wurde, war der Sieg der Walheimer perfekt. Während die Gäste ihren Sieg ausgelassen feierten und bejubelten, gab es auf BJC-Seiten betrübte Gesichter. "Jetzt wird es eng", fasste Falk von der Osten-Fabeck die Lage knapp zusammen. Gegen Potsdam, SC Berlin, Frankfurt/Oder und Bottrop muss der BJC noch ran. Tabellenschlusslicht ist derzeit Bottrop, nur ein Team steigt am Ende aus der ersten Liga Nord ab. (Quelle: Braunschweiger Zeitung, 30.05.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
03.06.2005 |
1. Judo-Bundesliga: Braunschweiger JC - TSV Hertha Walheim Heute stand für mich eine Premiere auf dem Programm: Judo, genaugenommen die Judo-Bundesliga, Klasse Nord. Die Partie fand an einem etwas unüblichen Ort, nämlich in einem Forum des Unternehmenssitzes der Volkswagenbank an der Gifhorner Straße, statt. Ehrlich gesagt, meine Kenntnisse über Judo sind doch sehr beschränkt. Unter anderem wusste ich aus Olympia-Tagen gerade noch, dass wenn man den Gegner schwungvoll genug auf die Schulter krachen lässt, mit einem Ippon, gleichbedeutend mit dem sofortigen Sieg dafür belohnt wird. Sollte keiner der beiden Judokas dies in der Kampfzeit schaffen, entscheiden kleinere Wertungen (inzwischen weiß ich, dass diese die klangvollen Namen Waza-ari, Yuko und Koka haben) über Sieg und Niederlage. In der Bundesliga wird dabei an einem Kampftag eine Doppelrunde durch die jeweils sieben Gewichtsklassen gekämpft. Nach den ersten vier Kämpfen sah es für die Braunschweiger sehr zuversichtlich aus. Lediglich den zweiten Kampf in der Klasse bis 66kg konnten die Gäste aus Aachen für sich entscheiden. Der fünfte Kampf stellte dann wohl den Wendepunkt dar. In der Gewichtsklasse bis 73kg stand es nach dem regulären Kampfende unentschieden, so dass die "Golden Score"-Regel zum Einsatz kam: der Kampf wird erneut angesetzt, die erste Wertung, sei es auch nur ein Koka, entscheidet die Partie. Der aktivere Walheimer Judoka konnte diese Wertung erzielen. Nun kämpften sich die Rheinländer regelrecht in einen Rausch - den nächsten Sieg der Gastgeber gab es erst im zehnten Vergleich, also bereits in der "Rückrunde" nach der Kampfpause. Durch einen Ippon für Braunschweig im elften Duell kam nun aber wieder Spannung auf - Walheim führte nun lediglich mit 6:5. Doch im zwölften, engen Vergleich erzielte Walheim früh einen Yuko und gewann im Laufe des Kampfes durch Ippon - 5:7. Ein weiterer direkter Sieg für Walheim folgte im nächsten Gefecht, so dass der Auswärtssieg bereits feststand. Das sichere 6:8 im letzten Kampf bedeutete deswegen nur noch Ergebniskosmetik. Welches
Team wirklich besser war, wage ich nicht zu beurteilen - auch wenn Walheim
auf mich einen unter dem Schnitt leicht besseren Eindruck hinterließ.
Spannend war der Ausflug zum Judo auf jeden Fall, ich kann es absolut
empfehlen. Allerdings ist es beim Judo wohl so schwer wie in kaum einer
anderen Sportart, als Laie den Wertungen zu folgen. Ständig beschwerten
sich die Betreuer beider Mannschaften über Entscheidungen der
Schiedsrichter - offenbar scheint selbst für das fachkundige Publikum die
Sachlage nicht immer eindeutig zu sein. (Quelle: Florian Büchting, Clausthal, vielen Dank für die Bilder! Weitere Aufnahmen unter www.sport-live.net) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
30.05.2005 |
Heimniederlage Auch am 3. Kampftag der Judo-Bundesliga muss der Braunschweiger Judo-Club (BJC) weiter auf seinen ersten Saisonsieg warten. Die Mannschaft um Trainer Falk von der Osten-Fabeck unterliegt in der Gruppe Nord dem TSV Herta Walheim mit 6:8 (53:58). Damit bleibt der BJC in dieser Saison weiterhin punktlos. Das erneute Erreichen der Play-offs rückt damit in weite Ferne. Knappe und spannende Kämpfe hatte Trainer Falk von der Osten Fabeck im Vorfeld des dritten Kampftages versprochen und spannende und zum Teil auch sehr knappe Kämpfe bekamen die Zuschauer, die trotz herrlichen Sommerwetters reichlich den Weg ins Konferenz- und Finanz-Center der Volkswagen Bank Braunschweig gefunden hatten auch zu sehen. Leider hatten die Braunschweiger Judoka anders als gedacht dabei jedoch häufiger das Nachsehen. Dabei lief zunächst aus Sicht
des BJC alles nach Plan. Martin Doll (-60 Kg) gewann den ersten Kampf des
Tages und verschaffte seiner Mannschaft so einen Start nach Maß. Im
zweiten Kampf musste sich Axel Walter (-66 Kg) buchstäblich erst in der
letzten Sekunde seinem Gegner, dem Walheimer Ali Alimirzoie, geschlagen
geben. Im zweiten Durchgang konnten zunächst weder Libor Svec (-60 kg) noch Olaf Pütz (-66 Kg) ihre Kämpfe gewinnen. Doch Matthias Schmunk und Marc van der Ham, diesmal in der Gewichtsklasse bis 81 Kg kämpfend starteten noch einmal eine kleine Aufholjagd und verkürzten den Abstand zu Wahlheim noch einmal auf 5:6. In den folgenden Kämpfen mussten sich dann jedoch sowohl Sebastian Tippe (-73 Kg) als auch Sascha Beer (+100 Kg) geschlagen geben. Beim Stand von 5:8 für Walheim war damit die dritte Niederlage in Folge für den BJC komplett. Der Sieg von Jiri Pokorny, der diesmal in der Gewichtsklasse bis 90 Kg antrat, konnte daran auch nichts mehr ändern. Für den BJC wird es damit
immer schwerer, das gesteckte Saisonziel, die Play-off-Teilnahme zu
erreichen. Denn nach dem dritten von sieben Kampftagen sind die
Braunschweiger immer noch punktlos. Der Druck auf die Mannschaft dürfte
sich damit vor dem nächsten Kampf am 18.06.2005 gegen den UJKC Potsdam
noch einmal erhöhen. Zwar warnt Trainer von der Osten-Fabeck davor die
Potsdamer nicht zu unterschätzen, hält es aber gleichwohl für machbar,
in Potsdam zu siegen.
Björn Kniza
Immer nah am Gegner: Matthias
Schmunk (blau) und Thomas Morcinek |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bottrop |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
15.06.2005 |
Judobundesliga der Männer und Frauen Gemeinsamer Kampftag von Walheim und Brand Kornelimünster. Am Samstag, 18.6.05 kämpfen in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums die Judobundesligamannschaft der Herren vom TSV Hertha Walheim, sowie die Zweitliga-Damen des Brander TV in einem gemeinsamen Judoevent in einer Halle. Walheim tritt gegen den derzeitigen Tabellenletzten JC Bottrop 66 an. Die Damen kämpfen gegen Budokan Lübeck und TuS Hermannsburg. Die Vereine hoffen darauf, die Zuschauermarke von 600 Gästen vom letzten gemeinsamen Kampftag auch dieses Mal wieder zu erreichen. Kampfbeginn ist um 15.30 Uhr. Das Walheimer Team um Trainer Jörg Heynen kann mit einem Sieg den Klassenerhalt vorzeitig sichern. Allerdings ist sich der Trainer der schweren Aufgabe bewusst: „Wir sollten uns nicht vom Tabellenplatz der Bottroper beeinflussen lassen. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Team, gespickt mit einigen hochkarätigen ausländischen Verstärkungen“, warnt der Trainer seine Jungs vor. In den Gewichtsklassen -60, -66, -81 und -100 kg stehen holländische Spitzenathleten in Reihen der Bottroper, die an einigen der bisherigen Kampftagen fehlten. So wird Ali Alimirzaie (-66 kg) voraussichtlich gegen Junioren-Europameister Dax Elmond antreten müssen. Bottrop darf, aufgrund einer neuen Ausländerregel, zwar nur zwei ausländische Kämpfer einsetzen, der Trainer erwartet dennoch ein knappes Ergebnis. Walheim tritt in Bestbesetzung an. Alle Athleten sind gesund und in guter Form. Patrick Schweitzer (-81 kg) und Skumbin Dautaj (-81 kg) stellten dies bei einem internationalen Turnier in Belgien unter Beweis. Sie errangen einen hervorragenden zweiten und dritten Platz in einem starken Teilnehmerfeld. Patrick Haas (-90 kg) erkämpfte sich bei einem internationalen Turnier in Sindelfingen den dritten Platz. So hofft Sportkoordinator Frank Heynen, genau mit diesen Kämpfern den Grundstein zum Klassenerhalt zu legen. „Die Schlüsselkämpfe gegen Bottrop sind in den Gewichtsklassen -73, -81 und –90 kg. Hier wollen wir den Klassenerhalt vor unserem tollen Publikum klar machen.“ Die Damenmannschaft des Brander TV könnte mit zwei Siegen auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken. Letztes Jahr gelang dem Team von Trainer Markus Corsten ein 5:2- Auswärtserfolg in Lübeck. Hermannsburg ist erst in diesem Jahr aufgestiegen, konnte zum Saisonauftakt aber beide Kämpfe gewinnen. „Ich gehe zuversichtlich in die kommenden Kämpfe“, betont Trainer Corsten. „Wenn unsere Kämpferinnen ihr Potential abrufen und sich von der Stimmung in der Halle antreiben lassen, müssten wir vier Punkte schaffen.“ Dann dürfte beim judobegeisterten Publikum die Euphorie ausbrechen: Walheim gelänge nach einem ständigen Auf und Ab der Klassenerhalt, und Brand würde ans Tor zur Eliteklasse klopfen. (Quelle:
Pressemitteilung TSV Hertha Walheim) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
18.06.2005 |
Brand
klopft an das Tor zur Eliteklasse Walheim kämpft bei
der Judo-Doppelveranstaltung in der Sporthalle Inda-Gymnasium
gegen Bottrop, TV-Frauen gegen Lübeck Kornelimünster.
Die
Männer wollen
das Image der Fahrstuhlmannschaft
endlich abschütteln. Die
Frauen könnten mit einem Doppelsieg
ans Tor zur Bundesliga klopfen.
Es ist also viel „Stoff" in der
Judo-Doppelveranstaltung von
Hertha Walheim und dem Brander
TV vorhanden. Beide kämpfen
in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums
am Samstag ab 15.30
Uhr. Walheim
tritt gegen den Bundesliga-Tabellenletzten
JC Bottrop 66
an. Die Brander Frauen kämpfen
gegen Budokan Lübeck und TuS
Hermannsburg. Die Zuschauermarke
von 600 Gästen vom letzten
gemeinsamen Kampftag soll auch
dieses Mal wieder erreicht werden. Kampfbeginn - die Branderinnen
legen vor - ist um 15.30 Uhr. Das
Walheimer Team um Trainer
Jörg Heynen kann mit einem Sieg
den Klassenerhalt vorzeitig sichern.
Allerdings ist sich der Trainer
der schweren Aufgabe bewusst:
„Wir sollten uns nicht vom Tabellenplatz der Bottroper beeinflussen
lassen. Das ist ein nicht zu unterschätzendes
Team, gespickt mit einigen hochkarätigen ausländischen
Verstärkungen", warnt der
Trainer seine Jungs vor. In den Gewichtsklassen 60 kg, 66 kg, 81 kg
und 100 kg stehen holländische
Spitzenathleten, die an einigen
der bisherigen Kampftagen fehlten,
in den Reihen des Gastes. So
wird Ali Alimirzaie (-66 kg) voraussichtlich
gegen Junioren-Europameister
Dex Elmond antreten müssen.
Bottrop darf, aufgrund einer
neuen Ausländerregel, zwar nur
zwei ausländische Kämpfer einsetzen,
der Trainer erwartet dennoch
ein knappes Ergebnis. Walheim
tritt in Bestbesetzung an.
Alle Athleten sind beschwerdefrei
und in guter Form. Patrick Schweitzer (-81) und Shkumbin Dautaj
(-81) errangen einen hervorragenden
zweiten und dritten Platz bei einem internationalen Turnier
in Belgien. Patrick Haas (-90) erkämpfte sich bei einem internationalen
Turnier in Sindelfingen den dritten Platz. So hofft Sportkoordinator
Frank Heynen genau
mit diesen Kämpfern den Grundstein zum Klassenerhalt zu legen. „Die
Schlüsselkämpfe gegen Bottrop sind in den Gewichtsklassen
73, 81 und 90. Hier wollen wir den Klassenerhalt vor unserem tollen
Publikum klar machen." Die
Frauen-Mannschaft des Brander
TV könnte mit zwei Siegen
auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken. Gute Erinnerungen haben
einige der Branderinnen noch an
den letztjährigen Trip nach Lübeck,
als dem Team von Trainer Markus
Corsten ein 5:2-Auswärtserfolg
gelang. Hermannsburg ist
erst in diesem Jahr aufgestiegen, konnte zum Saisonauftakt aber
beide Kämpfe gewinnen. Dieser
Gegner könnte sich also zur „großen
Unbekannten" mausern. „Ich
gehe zuversichtlich in die beiden
Kämpfe", betont Trainer Corsten. „Wenn unsere Athletinnen
ihr Potenzial abrufen und sich
von der Stimmung in der Halle
antreiben lassen, müssten wir eigentlich vier Punkte schaffen." Dann
dürfte beim judobegeisterten
Publikum die totale Euphorie ausbrechen. Walheim gelänge nach einem ständigen Auf und Ab der Klassenerhalt, und Brand würde ans Tor zur Eliteklasse klopfen. (mali) (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener
Nachrichten vom 18.06.2005) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
18.06.2005 |
Judobundesliga Walheim
verspielt die Big Points Kornelimünster.
Es sollte eine große Party werden, doch die Judoka von TSV Hertha
Walheim unterlagen dem Tabellenletzten JC 66 Bottrop mit 6:8. Nur
300 Zuschauer sahen das für Walheim so wichtige Duell, davon 100
Bottroper, die allen Grund zu feiern hatten. An der für Walheimer Verhältnisse
geringen Zuschauerresonanz war wohl weniger die mangelnde Attraktivität
der Begegnung als vielmehr die Konkurrenz des Confed-Cups schuld. Es
begann gut für die Judoka um Trainer Jörg Heynen. Punktegarant Leon
Borgsteede holte zum Auftakt gewohnt sicher seinen Punkt -60 kg. Neuzugang
Stefan Tiller (-73 kg) musste sich seinem Bottroper Kontrahenten
geschlagen geben. „König“ Grim Vuijsters (+100 kg) brachte die
Herthaner mit 2:1 in Führung, die Kapitän Patrick Haas (-90 kg) auf 3:1
ausbauen konnten. Patrick Krahe (-100 kg) und Patrick Schweitzer (-81 kg)
ließen ihre Punkte. 3:3 vor dem entscheidenden Duell vor der Pause. Bottrop
überraschte im ausstehenden Kampf in der Gewichtsklasse -66 kg. Bottrops
„73er“ Daniel Jacko hatte Gewicht gemacht und kämpfte gegen Ali
Alimirzaie. Ali, der sich in den letzten Begegnungen als routinierter Kämpfer
zeigte, hatte einen rabenschwarzen Tag. Seine Leistung war weit entfernt
von seiner Normalform, er verlor. 3:4 zur Pause. Noch
war alles möglich. Nach der Halbzeit das gewohnte Bild. Borgsteede (-60
kg) gewann ungefährdet. -73 kg stellte Trainer Jörg Heynen Ü 30-Weltmeister
Uli Kreutz auf, der wie in alten Zeiten punktete. Schwergewichtler
Alexander Moonen konnte seinen Kampf ebenfalls gewinnen. Der Jubel war groß,
6:4 für Hertha. -90 kg musste Shkumbin Dautaj, der für Haas kam, einen
eingeplanten Zähler lassen. Das hätte das Unentschieden sein können.
Damit wäre der Klassenerhalt gesichert gewesen. Dautaj gewann aber nicht.
Ein Punkt musste nun aus den verbleibenden drei Begegnungen her. Doch es
geschah das Unfassbare: Zuerst verlor Patrick Haas, hoch gesetzt -100 kg, gegen den niederländischen
Meister Meeuwssen. Patrick Schweitzer (-81 kg) gab seinen Punkt ebenfalls
ab. -66 kg kam es zu einer Neuauflage des Duells Alimirzaie gegen Jacko.
Ali geriet wieder in Rückstand. Anders als in seinen bisherigen Kämpfen
verließ den Walheimer Kämpfer sein Siegeswille. Er fügte sich seinem
Schicksal. Das denkbar schlechteste ist wahr geworden. Walheim verliert 6:8 und verspielt den vorzeitigen Klassenerhalt. „Die Enttäuschung ist riesig“, konstatierte dann auch Frank Heynen. „Das wäre so wichtig gewesen für uns. Jetzt müssen wir erstmal abschalten und das verarbeiten.“ Jetzt muss mindestens ein Punkt im nächsten Heimkampf her. Zu Gast ist dann der SV Georg Knorr (ehemals Marzahn). „Wir sind zwar gerade am Boden, aber ich glaube an mein Team. Wir schaffen das noch“, schaute Jörg Heynen dann auch schon wieder zuversichtlich auf die kommende Aufgabe. (Quelle:
Pressemitteilung TSV Hertha Walheim) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
20.06.2005 |
Punkt
aus der Hand gegeben Der
Walheimer Judo-Bundesligist vergibt mit der unerwarteten
6:8-Niederlage gegen Bottrop den vorzeitigen Klassenerhalt. Brands
Frauen siegen. Von
unserem Mitarbeiter Siegfried Malinowski Kornelimünster.
Es sollte eine
große Party werden. Doch die Judoka von TSV Hertha Walheim unterlagen
dem Tabellenletzten JC 66 Bottrop mit 6:8. Wesentlich besser lief es für
die Frauen des Brander TV. Das Team von Trainer Markus Corsten holte
zwei Siege gegen Lübeck und Hermannsburg und ist nun Tabellenzweiter. Nur 300 Zuschauer sahen das für Walheim so wichtige Duell. Davon 100 Bottroper, die allen Grund zu feiern hatten. „An der für Walheimer Verhältnisse geringen Zuschauerresonanz war wohl weniger die mangelnde Attraktivität der Begegnung als vielmehr die Konkurrenz des Confed Cup schuld", meinte Teamsprecher Frank Heynen. Es begann eigentlich gut für die Herthaner. Punktegarant Leon Borgsteede holte zum Auftakt gewohnt sicher seinen Punkt in der Klasse -60 kg. Neuzugang Stefan Tiller (-73 kg) musste sich seinem Bottroper Kontrahenten geschlagen geben. „König" Grim Vuijsters (+100 kg) brachte die Herthaner mit 2:1 in Führung, die Kapitän Patrick Haas (-90 kg) auf 3:1 ausbaute. Patrick Krahe (-100 kg) und Patrick Schweitzer (-81 kg) ließen ihre Punkte. 3:3
stand es vor dem entscheidenden Duell vor der Pause. Bottrop überraschte
im ausstehenden Kampf in der Gewichtsklasse bis 66 kg. Gästekämpfer
Daniel Jacko (-73 kg) hatte Gewicht gemacht und kämpfte gegen Ali
Alimirzaie. Ali, der sich in den letzten Begegnungen als routinierter Kämpfer
zeigte, hatte einen rabenschwarzen Tag. Seine Leistung war weit entfernt
von seiner Normalform, er verlor. 3:4 zur Pause. Noch war alles möglich.
Nach der Halbzeit das gewohnte Bild. Borgsteede (-60 kg) gewann ungefährdet.
In der Walheimer Paradeklasse bis 73 kg stellte Trainer Jörg Heynen Ü
30-Weltmeister Uli Kreutz auf, der wie in alten Zeiten punktete.
Schwergewichtler Alexander Moonen konnte
seinen Kampf ebenfalls gewinnen. Der Jubel war groß, 6:4 für Hertha.
Skumbin Dautaj (-90 kg), der für Haas kam, musste einen eingeplanten Zähler
lassen. Das hätte das Unentschieden sein können. Damit wäre der
Klassenerhalt gesichert gewesen. Dautaj gewann aber nicht. Ein Punkt
musste nun aus den verbleibenden drei Begegnungen her. Doch es geschah
das Unfassbare. Zuerst verlor der hoch gesetzte Patrick Haas gegen den
niederländischen Meister Meeuwssen. Patrick Schweitzer (-81) gab seinen
Punkt ebenfalls ab. In der Klasse bis 66 kg kam es zu einer Neuauflage
des Duells Alimirzaie gegen Jacko. Ali geriet wieder in Rückstand.
Anders, als in seinen bisherigen Kämpfen verließ den Walheimer Kämpfer
sein Siegeswille. Er fügte sich seinem Schicksal. Das
denkbar schlechteste wahr geworden. Walheim
verliert 6:8 und verspielt den vorzeitigen Klassenerhalt. „Die Enttäuschung
ist riesig", fasste „Manager" Frank Heynen zusammen. „Der
Sieg wäre so wichtig für uns gewesen. Jetzt müssen wir erstmal
abschalten und das verarbeiten." Im nächsten Heimkampf muss
mindestens ein Punkt her. Zu Gast ist dann der SV Georg Knorr (ehemals
Marzahn). „Wir sind zwar gerade am Boden, aber ich glaube an mein
Team. Wir schaffen das noch", schaute Trainer Jörg Heynen dann
auch schon wieder zuversichtlich auf die kommende Aufgabe. Wie
geschmiert lief es dagegen beim
Brander TV, der Budokan Lübeck 6:1 abfertigte
und auch dem TuS Hermannsburg beim 5:2 keine Chance ließ. Im dritten
Kampf schlug Hermannsburg die Lübeckerinnen 4:3. Gegen Lübeck
punkteten aus dem Team von Markus Corsten
Marei Richter, Sabine Beck, Ellen van den Oord, Nadine Zillekens, Viola
Discher und Judith Jaeqx, die auch gegen Hermannsburg einen Punkt
beisteuerte. Die weiteren Siege fuhren Angelika Naeth, Christina Krahe,
Marei Richter und Viola Discher ein. Trainer
Corsten war mit seinem Team mehr als zufrieden: „Insgesamt war das
eine super Leistung der Mannschaft, beide Kämpfe zu gewinnen.
Hermannsburg ist erwartungsgemäß mit einer guten Mannschaft angereist.
Dennoch haben sich die Frauen gegenseitig motiviert und auch gezeigt,
dass unsere Mannschaft in diesem Jahr ein großes Potenzial hat und auch
um die oberen Plätze in der Tabelle mitmischen kann." Der Tabellenzweite ist also bei bisher drei Siegen und nur einer Niederlage auf Bundesliga-Kurs.
Walheim - Bottrop 6:8: Der Hertha-Kämpfer Borgsteede (rechts) gewann seinen Kampf gegen den Bottroper Arslan.
Brand - Lübeck 6:1: Marei Richter hatte mit ihrer Gegnerin keine Probleme und holte sicher einen Punkt für die Branderinnen. Foto: Martin Ratajczak (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener
Nachrichten vom 20.06.2005) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
20.06.2005 |
JC
66 schockt Walheim an der Waage Schluss. Daniel Jacko hat soeben zum zweiten Mal Ali Alimirzaie besiegt, und Frank Urban, der Trainer des Judo-Bundesligisten JC 66 Bottrop, beißt auf seine Lippen und ballt kräftig die Faust. Der erste Saisonsieg ist perfekt, 8:6 beim Aachener Aufsteiger TSV Hertha Walheim. Zwei Jacko-Siege? Der 21-Jährige ist in seine Gewichtsklasse und somit zu seiner Judo-Klasse zurückgekehrt, er hat zuletzt sechs Kilo abgekocht und ist im Halbleichtgewicht für seine Mannschaft besonders wertvoll - jedenfalls viel, viel wertvoller als in der 73-Kilo-Klasse. Den Plan, Jacko wieder in der 66-Kilo-Klasse zu bringen, hatte Urban schon länger. Und am Samstagabend in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums beeindruckte dies vor allem die Walheimer. "Wir haben die an der Waage geschockt", sagte der JC-66-Coach. Dieser Schock sorgte offensichtlich auch dafür, dass sich die Gastgeber gar nicht freuten, dass den Bottropern zwei wichtige Judoka fehlten: Top-Mann Ruben Houkes (60 kg) hatte wegen seines WM-Vorbereitungsstresses um eine Pause gebeten und Heiko Mandel (90 kg) kurzfristig verletzt abgesagt. Also minus zwei. Da stand Urban also weit vor Kampfbeginn am Straßenrand vor der Sporthalle, während alle anderen schon mal ein bisschen Zweitliga-Frauenjudo guckten, und wartete auf seine Niederländer, die wegen ihrer gelben Autokennzeichen leicht schon aus der Ferne zu erkennen sind. Sie kamen alle, und Dex Elmont, der etatmäßige 66-Kilo-Mann, erfuhr dann, dass er zum Leichtgewichtler (73 kg) umfunktioniert wird. "Das war frech", sagte Urban. "Da hatten die Walheimer nicht mit gerechnet." Aber des Trainers Risiko, sofern es überhaupt eines war, ging voll auf. Und für seinen tollen tiefen Schulterwurf gegen Walheims Stefan Tiller erhielt der 21-Jährige sogar ein Kompliment des Hauptkampfrichters: "Super", sagte Stephan Bode, der sowohl in Sydney als auch in Athen bei den Olympischen Spielen auf der Matte gestanden hat. Von einem 5:2 nach dem ersten Durchgang hatten die Bottroper geträumt, eine 4:3-Führung aber fest eingeplant. Dabei war klar, dass es wegen des Fehlen Houkes´ in der 60-Kilo-Klasse nichts zu holen gab, ebenso wenig wie im Schwergewicht (+100 kg). So war also beim 4:3 zur Pause eigentlich alles in Ordnung, und die Walheimer verließen sogar die Halle und wählten den prallen Sonnenschein, um ihre Aufstellung für den zweiten Siebener-Durchgang auszutüfteln. Weil Judo-Opa Uli Kreutz seinen Hallensprecher-Platz längst verlassen hatte, wunderte sich beim JC 66 niemand, dass der 42-Jährige im 73-Kilo-Kampf antrat. Kreutz gewann, obwohl Trainer Urban Christian Böhm nach dessen langer Verletzungspause eine starke Leistung attestierte: "Er hat super gekämpft." So stand es, weil die Punkte im Superleicht- und im Schwergewicht wie geplant flöten gegangen waren, 6:4 für Walheim. "Hätte Christian gewonnen, hätte ich einen ganz ruhigen Abend gehabt", sagte Urban. So aber stieg der Druck auf die restlichen vier JC-66-Kämpfer. Und auf der Tribüne machten die Bottroper Fans mächtig Stimmung. Wären da nicht die rund 130-Autobahn-Kilometer gewesen, hätte jeder geglaubt, dass der JC 66 die Heimmannschaft ist. Es kam, wie Urban später sagte, zum Schlüsselkampf: David Kasprowiak, der 81-Kilo-Mann in der 90-Kilo-Klasse. Kasprowiak behauptete sich, und damit war Urban klar, dass ein Punkt sicher ist. Um Danny Meeuwsen (100 kg) und Ziggy Tabacznik (81 kg) brauchte er sich fast schon traditionell gar keine Sorgen zu machen - 7:6. Zum zweiten Mal stand dann Jacko auf der Matte, zum zweiten Mal gegen Alimirzaie, der auch schon für die SU Annen und die Hertener Panther in der Bundesliga gekämpft hat. Zwischen den beiden Durchgängen habe Jacko in der Kabine gesagt, dass er unbedingt noch einmal kämpfen wolle, sagte Urban. Das war ein erstklassiges Signal für den JC-66-Trainer, der ja auch noch die Option Elmont gehabt hätte. Dann aber hätte er Meeuwsen oder Tabacznik pausieren lassen müssen. Und Jacko löste seine Aufgabe mit Bravour, eindrucksvoll. "Stark", sagte der 35-jährige Urban, nachdem die Bottroper Judoka ihren Matchwinner durch die Luft gewirbelt und ihren Trainer mit "Fraaank, Fraaank, Fraaank"-Sprechchören gefeiert hatten. "Jetzt kann Potsdam kommen", sagte der JC-66-Coach. Am 16. Juli wird es so weit sein. (Quelle:
WAZ Bottrop) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
20.06.2005 |
Böhm patzt im Kampf der Generationen
Kampf nach Plan: Mit 8:6 (74:57) gewannen die Bundesliga-Judoka des JC 66 Bottrop beim TSV Hertha Walheim und feierten ihren ersten Saisonsieg. Halbleichtgewichtler Daniel Jacko (66 kg) holte im letzten Kampf den entscheidenden achten Punkt zum Sieg. Die 14 Kämpfe: 60 kg: Zwar geht Yusuf Arslan nach 1:06 Minuten mit einer kleinen Wertung in Führung, weil Walheims Leon Borgsteede bestraft wird, doch nur 31 Sekunden später beendet dieser den Kampf mit einem Laufwürger (10:0). 1:0/1:0 73 kg: Erneut ist es der Favorit, der bestraft wird, Bottrops Dex Elmont. Doch der Kampf dauert nicht einmal eine Minute. Nach 52 Sekunden legt der JC-66-Mann Walheims Stefan Tiller mit einem tollen tiefen Schulterwurf (Seoi-nage) aufs Kreuz (0:10). 0:1/1:1 +100 kg: Tobias Albuschies ist gegen Walheims Grim Vuijsters mittellos. Drei Strafen handelt er sich ein, so dass Vuijsters 13 Sekunden vor Schluss für seinen Gegendreher eine große Wertung reicht ("Waza-ari"), um den Kampf zu beenden (10:0). 1:0/2:1 90 kg: Nach nur 24 Sekunden liegt Christoph Paris nach einem Abtaucher des Walheimers Patrick Haas mit einer großen Wertung hinten. Diese Führung bringt Haas, obwohl er noch zweimal bestraft wird, nach Hause (7:0). 1:0/3:1 100 kg: Christian Alt zeigt einen ganz starken Auftritt und holt einen ganz wichtigen Punkt. Nach 33 Sekunden nutzt er eine Große Außensichel (O-soto-gari) zum vorzeitigen Sieg über Walheims Patrick Krahe (0:10). 0:1/3:2 81 kg: Ziggy Tabacznik ist eine Bank. Der Niederländer bestimmt den Kampf gegen Patrick Schweitzer, liegt mit drei mittleren Wertungen ("Yuko") vorn, als er 53 Sekunden vor dem Ende per Haltegriff alles klarmacht (0:10). 0:1/3:3 66 kg: Für den weiteren Verlauf ist dieser Kampf immens wichtig. Und zunächst setzt Walheims Ali Alimirzaie einen Akzent, erhält für seinen Überstürzer (Sumi-gaeshi) eine mittlere Wertung. Die gleicht Daniel Jacko 31 Sekunden vor dem Ende aus, weil Alimirzaie zum zweiten Mal bestraft wird. 17 Sekunden später fällt die Entscheidung: Jacko wird für seinen Abtaucher mit vollem Punkt belohnt (0:10). 0:1/3:4 60 kg: In der Neuauflage des ersten Durchgangs braucht Walheims Borgsteede nur 1:25 Minuten, um Bottrops Arslan mit einem Ausheber zu besiegen (10:0). 1:0/4:4 73 kg: Ein Kampf zweier Judo-Generationen. Zwar liegt Walheims Uli Kreutz - 42 und damit 20 Jahre und zwei Wochen älter als Bottrops Christian Böhm - mit einer mittleren Wertung hinten, setzt sich aber nach 3:13 Minuten mit einem Handwurf (Sumi-o-toshi) durch (10:0). 1:0/5:4 +100 kg: Wegen einer Verletzung am linken Handgelenk gibt Albuschies gegen Alexander Moonen nach 1:06 Minuten auf (10:0). 1:0/6:4 90 kg: David Kasprowiak macht den besseren Eindruck und sorgt dafür, dass Walheims Shkumbin Dautaj dreimal bestraft wird. Zudem gelingt ihm per Abtaucher eine mittlere Wertung. Mehr, als diese auszugleichen, schafft Dautaj nicht (0:7). 0:1/6:5 100 kg: Nachdem jeweils zwei Strafen ergreift Danny Meeuwsen gegen den aufgerückten Haas die Initiative. Nach einem Fußfeger (De-ashi-barai), für den es eine kleine Wertung gibt, setzt er nach und nimmt Haas in den Haltegriff. Der klopft nach 2:26 Minuten ab (0:10). 0:1/6:6 81 kg: Diesmal macht Tabacznik mit Walheims Schweitzer kurzen Prozess. Nach 30 Sekunden nutzt er einen Beinfasser zum Sieg, zumindest ein Unentschieden ist dem JC 66 schon sicher (0:10). 0:1/6:7 66 kg: Nachdem Walheims Alimirzaie bestraft worden ist, gelingt Jacko nach 3:30 Minuten mit einem Ausheber (Ura-nage) die entscheidende große Wertung, die Alimirzaie nicht aufholen kann (0:7). 0:1/6:8 (Quelle:
WAZ Bottrop) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
20.06.2005 |
Fahrt nach Abensberg Für die Judo-Fachleute war es sowieso klar, dass der Saisonstart mit drei Niederlagen und 0:6 Punkten für den JC 66 Bottrop fast nichts zu bedeuten hat. Zähler, und vor allem die für den Klassenerhalt, müssen gegen andere Gegner als Frankfurt/Oder, Marzahn oder Witten-Annen geholt werden - zum Beispiel gegen Aufsteiger TSV Hertha Walheim, so geschehen am Samstag beim 8:6. Sicher: Es war für JC-66-Trainer Frank Urban kein Überraschungssieg, er hatte sowieso schon ausgerechnet, dass "wir acht Punkte ohne Probleme machen können". Es war aber ein Sieg, der dennoch große Anerkennung verdient. Erstens mussten die Bottroper ihren wohl besten Mann ersetzen: Superleichtgewichtler Ruben Houkes, den 60-Kilo-WM-Starter der Niederlande. Zweitens fehlte auch noch Heiko Mandel, dem in der 90-Kilo-Klasse immer ein Punkt zuzutrauen ist. Und drittens, was wohl entscheidend war, hatte das Abkochen von rund sechs Kilo bei Daniel Jacko keine Spuren hinterlassen. Er präsentierte sich in der 66-Kilo-Klasse in toller Verfassung. Und die beiden Siege über Ali Alimirzaie sollten für den 21-Jährigen ein richtungweisendes Signal sein. Nur als Halbleichtgewichtler, auch wenn das mit ein bisschen Quälerei verbunden ist, kann er in der Bundesliga Akzente setzen. Und Trainer Urban brächte dies die Gewissheit, dass er in dieser Klasse nicht nur auf Dex Elmont setzen muss, sondern eben auch auf Jacko, dessen großes Plus wegen der Ausländer-Selbstbeschränkung der Judo-Bundesliga ist, Deutscher zu sein. Ein Kompliment verdienten sich am Samstagabend in der Sporthalle des Aachener Inda-Gymnasiums aber nicht nur die Bottroper Judoka, sondern auch die Fans des JC 66. So eine Stimmung bei einer Sportart, die doch immer noch Randsportart ist, war beeindruckend, faszinierend und vor allem mitreißend. Der Judo-Club 66 hat sich etwas geschaffen, das eine gute Basis für eine langfristige Zugehörigkeit im Judo-Oberhaus ist: Das Team hat genügend Judoka mit Bundesliga-Potenzial - und die Fans haben es sowieso. Es ist aber auch so, dass sich das Team um Präsident Roland Assmann irgendwann einmal - vielleicht schon bald - höhere Ziele stecken sollte und müsste, als in jeder Saison nur sieben Kämpfe für den Klassenerhalt zu bestreiten. Platz vier und die Qualifikation für die Play-offs wären doch auch mal was. Allerdings bräuchte der JC 66 dafür viel mehr finanzielle Unterstützung, um sich vielleicht auch mal den einen oder anderen deutschen Top-Mann leisten zu können, der keinen Ausländer-Platz blockiert. So eine Viertelfinal-Fahrt zum Deutschen Meister nach Abensberg haben sich die Fans schon längst verdient. (Quelle: WAZ Bottrop) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
20.06.2005 |
TSV Hertha Walheim - JC 66 Bottrop 6:8 Gute Stimmung in der Halle in Aachen-Kornelimünster: eine große Schar Fans war aus Bottrop mitgereist, um ihre Mannschaft bei Hertha Walheim zu unterstützen. Den ersten Kampf bis 60 kg konnte Walheim
per Ippon für sich entscheiden, Bottrop glich in der Klasse bis 73 kg per
Schulterwurf aus. Der erste längere Kampf war dann in der Gewichtsklasse
über 100kg zu sehen, der Bottroper Kämpfer musste sich kurz vor Schluss
des Kampfes zurückliegend per Ippon geschlagen geben. Durch einen Sieg in
der Klasse bis 90 kg zog der Gastgeber auf 3-1 weg, doch Bottrop konnte in
den folgenden Vergleichen durch einen Ippon- und einen Wertungssieg wieder
ausgleichen und sogar mit einem Sieg in der Klasse bis 66kg noch mit einer
Führung in die Pause gehen. (Quelle: Florian Büchting, Clausthal,
vielen Dank für die Bilder! Weitere Aufnahmen unter www.sport-live.net) |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
SV Georg Knorr |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
12.07.2005 |
Judobundesliga Ein
Punkt muss her! Kornelimünster.
Die
Judoka des TSV Hertha Walheim kämpfen am Samstag, 16.07.2005 gegen den SV
Georg Knorr, ehemals Marzahner BSV. Kampfbeginn in der Sporthalle des
Inda-Gymnasiums ist um 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für
die Herthaner geht es um viel. In ihrem letzten Heimkampf in dieser Saison
will das Team von Trainer Jörg Heynen den Klassenerhalt endlich sichern.
Es fehlt nur noch ein Unentschieden, um den erneuten Abstieg zu
verhindern. Sollte dies nicht gelingen, stünde Walheim mit 2 Zählern
zwar noch auf Platz 6, käme dem Abstieg aber sehr nahe. Dann würde
wahrscheinlich die Anzahl der gewonnenen Einzelkämpfe entscheiden. Darauf
will Jörg Heynen aber nicht bauen, zumal man noch beim ungeschlagenen
Tabellenführer JC90 Frankfurt/Oder antreten muss. Der
Kader ist zum Saisonhöhepunkt komplett, lediglich auf ihren Trainer muss
das Team verzichten. Jörg Heynen befindet sich im Urlaub. An seiner
Stelle wird Sportkoordinator Frank Heynen die Mannschaft betreuen. „Das
wird ein ganz schwerer Brocken. Wie man an dem neuen Namen schon hören
kann, hat das Team einen neuen Sponsor und damit einhergehend einige
hochkarätige Verstärkungen erhalten, “ warnt Heynen seine Jungs.
Derzeit belegt der SV Georg Knorr mit vier Punkten den vierten
Tabellenplatz. Vor
allem Henk Grol aus den Niederlanden, Junioren-Weltmeisterschaftsdritter
bis 90 kg, dürfte nicht zu schlagen sein. Der „Neunziger“ hat in der
laufenden Bundesliga-Saison bereits den amtierenden niederländischen
Meister -100 kg locker geschlagen. Stark besetzt ist der SV Georg Knorr
mit van Dijk außerdem -73 kg. Trotzdem
sieht Frank Heynen die Begegnung offen. Patrick Schweitzer (-81 kg) und
Patrick Haas (-90 kg) konnten gerade erst die offene hessische
Meisterschaft gewinnen und ihre bestechende Form unter Beweis stellen.
Beide schlugen dabei einige Kämpfer aus der Bundesliga Süd, die zum
derzeitigen Saisonzeitpunkt alle in Bestform antraten. Schweitzer (-81 kg)
wird voraussichtlich gegen den ehemaligen Deutschen Meister Niko Joseph
antreten. „Wir
müssen -60 kg und im Schwergewicht auf jeden Fall punkten“, setzt
Heynen außerdem auf seine Punktegaranten Leon Borgsteede (-60 kg), Alex
Moonen und Grim Vuijsters (+100 kg). „Darüber hinaus traue ich uns noch
Siege -66 kg und -73 kg zu, falls dort keine Ausländer kämpfen.“ Georg
Knorr hat zwar starke Ausländer im Team, darf in der Bundesliga aber nur
vier ausländische Athleten einsetzen. Nachdem Hertha Walheim die letzten beiden Begegnungen gemeinsam mit den Damen des Brander TV ausgetragen hat, wird man dieses Mal wieder alleine antreten. „Natürlich hoffe ich, dass die Halle voll wird. Wir brauchen ordentliche Unterstützung, damit auch wirklich jeder das letzte aus sich herausholt. Wir wollen unserem tollen Publikum auch im nächsten Jahr Spitzensport in der 1. Bundesliga bieten“, hofft Kapitän Patrick Haas auf die Unterstützung durch das Walheimer Publikum. (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
16.07.2005 |
Hertha Walheim will im letzten Heimkampf die Klasse sichern Gegen den SV Georg Knorr muss in der Judo-Bundesliga ein Punkt her. Kader ist zum Saisonhöhepunkt komplett. Kornelimünster. Ein Punkt muss her! So formuliert Jörg Heynen seinen Wunsch an den Judo-Bundesligisten TSV Hertha Walheim. Heynens Athleten kämpfen am Samstag gegen den SV Georg Knorr, ehemals Marzahner BV. Der Vergleich in der Sporthalle des Inda Gymnasiums beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für die Herthaner geht es um viel. In ihrem letzten Saison-Heimkampf will das Team von Trainer Heynen den Klassenerhalt sichern. Es fehlt nur noch ein Unentschieden, um den Abstieg zu verhindern. Sollte dies nicht gelingen, stünde Walheim mit zwei Zählern zwar noch auf Platz 6, käme dem Rückzug in die Zweite Liga aber sehr nahe. Dann würde die Anzahl der gewonnenen Einzelkämpfe entscheiden. Darauf will Jörg Heynen aber nicht bauen, zumal man noch beim ungeschlagenen Tabellenführer JC Frankfurt/Oder antreten muss. Der Kader ist zum Saisonhöhepunkt komplett. Lediglich auf seinen Trainer muss das Team verzichten. Jörg Heynen befindet sich in Urlaub. An seiner Stelle wird Sportkoordinator Frank Heynen das Team betreuen. „Das wird ein ganz schwerer Brocken. Wie man an dem Namen schon hören kann, hat das Team einen neuen Sponsor und hochkarätige Verstärkungen erhalten", warnt Heynen seine Jungs. Derzeit belegt der SV Georg Knorr mit vier Punkten den vierten Tabellenplatz. Punktegaranten Vor allem Henk Grol aus den Niederlanden, Dritter der Junioren-Weltmeisterschaf bis 90 kg, dürfte nicht zu schlagen sein, vermutet „Frankie" Heynen. Der „Neunziger" hat in der laufenden Bundesliga-Saison bereits den amtierenden niederländischen Meister -100 kg locker geschlagen. Stark besetzt ist der Gast mit van Dijk (-73 kg). Trotzdem sieht Frank Heynen die Begegnung offen. Patrick Schweitzer (-81) und Patrick Haas (-90) konnten gerade erst die offene Hessische Meisterschaft gewinnen und ihre bestechende Form unter Beweis stellen. Beide schlugen einige Kämpfer aus der Bundesliga Süd, die zum derzeitigen Saisonzeitpunkt alle in Bestform antraten. Schweitzer (-81) wird voraussichtlich gegen den ehemaligen Deutschen Meister Niko Joseph antreten. „Wir müssen bis 60 kg und im Schwergewicht auf jeden Fall punkten", setzt Heynen auf seine Punktegaranten Leon Borgsteede (-60), Alex Moonen und Grim Vuijsters (+100). „Zudem traue ich uns noch Siege -66 kg und -73 kg
(Quelle: Aachener Zeitung/Aachener
Nachrichten vom 16.07.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
18.07.2005 |
Abrocken in der Aachener City zur Belohnung Hertha Walheim gewinnt überraschend mit 8:6 gegen Berlin und hat damit den Klassenerhalt in der Judo-Bundesliga vorzeitig perfekt gemacht. Walheim. Frank Heynen schickte seine Jungs zum Abrocken in die Aachener City. Der Sportkoordinator des Judo-Bundesligisten Hertha Walheim belohnte das Team für den 8:6-Erfolg über den SV Georg Knorr (Marzahner BSV). Mit dem Sieg hat der Aufsteiger auch den Klassenerhalt perfekt gemacht. Bei vier erreichten Zählern können die Walheimer vom Ligaschlusslicht JC Braunschweig (0 Punkte) praktisch nicht mehr eingeholt werden. Frank Heynen, der seinen Bruder und Trainer Jörg Heynen vertrat: „Braunschweig muss noch in Frankfurt/Oder und in Bottrop antreten. Ich halte das für nahezu ausgeschlossen, dass uns die Niedersachsen noch abfangen könnten." Nach der glanzvollen Vorstellung der Herthaner am Samstagabend in der Sporthalle des Inda-Gymnasiums kann sich Heynen auch einen Erfolg in Potsdam vorstellen. „Wir gehen doch sehr locker in die beiden letzten Kämpfe, nachdem wir unsere Hausaufgaben gemacht haben." Im Grunde waren die Gastgeber im Vorfeld schon mit einem Zähler zufrieden. Dass es letztlich doch zwei überraschende Punkte wurden, durfte sich Frank Heynen auch auf seine Fahnen schreiben. Er vertraute Ali Alimirzaie (-66 kg) und Patrick Haas (-90 kg), die beide ihre ersten Kämpfe verloren hatten. „Ich hab gespürt, dass sie sich rehabilitieren wollten", schmunzelte der Interimscoach im Nachhinein. Denn beim Halbzeitstand von 3:4 musste Heynen sich genaustens überlegen, wie er zum zweiten Durchgang „stellte". Am Ende standen neben den „Revancheakten" von Alimirzaie und Haas Doppelsiege von Grim Vuijsters (Schwergewicht) und dem phantastisch kämpfenden Patrick Schweitzer (-81 kg) zu Buche. Patrick Schweitzer hatte mit seinem zweiten Erfolg (fünf Sekunden vor Schluss der Kampfzeit) das Publikum von den Sitzen gerissen. Gewohnt
zuverlässig zeigten sich Leichtgewichtler Leon Borgsteede, der den
siebten Zähler einfuhr, und sein Kollege Fabrice Flamand. Auch er - zum
ersten Mal nach seiner langen Verletzung eingesetzt - gewann in der
Kategorie bis 60 Kilo. „In dieser Klasse kann ich eben ohne Qualitätsverlust
wechseln", freute sich Frank Heynen. Ohne Erfolg blieben an diesem
Abend Stefan Tiller und Martin Fink (beide -73 kg) sowie die beiden
„Hunderter" Patrick Krahe und Shkumbin Dautaj.
Gewohnt zuverlässig: Leon Borgsteede (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener
Nachrichten vom 18.07.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
UJKC Potsdam |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
22.09.2005 |
Fehlen Hertha drei Siege? Erstligist Walheim wird in Potsdam wohl kaum eine Sensation gelingen. Trotzdem winkt der Klassenerhalt bei einer Braunschweiger Niederlage. Walheim. Judo-Bundesligist Hertha Walheim hat nach den Sommerferien eine weite und sportlich anstrengende Reise vor sich. Samstag wollen sich die Athleten um Trainer Jörg Heynen beim UJKC Potsdam behaupten. Mit allzu großen Siegesabsichten befassen sich die Herthaner aber nicht. Trainer Jörg Heynen vermutet, dass seiner Mannschaft wohl kaum eine Sensation gelingen wird. Zumal die Walheimer auch auf ihren Leistungsträger und Schwergewichtler Alexander Moonen verzichten müssen, der sich einer Knieoperation unterzog. Studienbedingt fehlen außerdem Ali Alimirzaie (- 66 kg) sowie Patrick Krahe (-100 kg). Bedauernswert ist vor allem der Ausfall von Alimirzaie, dem Siegeschancen im Vorfeld zugetraut wurden. Sportkoordinator Frank Heynen rechnete sich in Alimirzaies Klasse gleich zwei Punkte aus. Für ihn wird Uli Schink nachrücken. Bis 100 kg will Frank Heynen für Krahe an den Start gehen. In der Gewichtsklasse -73 kg rückt Boris Feodoroff aus dem Regionalliga-Team in den Kader. Punkte erwartet Trainer Jörg Heynen vor allem von seinen Garanten im Leichtgewicht, Leon Borgsteede und Fabrice Flamand. Außerdem sind zwei Zähler im Schwergewicht von Grim Vuijsters möglich. „Für ein Unentschieden fehlen uns drei Siege, wenn wir zweimal im Leicht- und Schwergewicht punkten. Potsdam ist eine kompakte Mannschaft. Das wird ganz eng. Chancen sehe ich noch -81 Kilo und bis 90 Kilo. Da erwarte ich, dass wir erfolgreich sind", rechnet Heynen vor. Bis 90 kg wird Patrick Haas starten. Fraglich ist, ob Potsdam im Schwergewicht mit Europameister Wojnarowicz antritt. Gegen ihn sind auch die eingeplanten Punkte von Vuijsters gefährdet. Sein Einsatz ist noch nicht sicher. Stark besetzt ist Potsdam außerdem in der Klasse bis 90 kg. Hier muss Patrick Haas gegen Kaletta und Drescher antreten. Beide Athleten gehören zur deutschen Spitze. Sollten die Walheimer verlieren, gäbe es unter Umständen trotzdem Grund zu Feiern. Zeitgleich kämpft Braunschweig gegen den klaren Favoriten Frankfurt/Oder. Sollte Braunschweig nicht gewinnen, ist Walheim der Klassenerhalt auf keinen Fall mehr zu nehmen. Der Verbleib in der ersten Bundesliga wäre dann, trotz Niederlage, gesichert. (mali)
In Potsdam wird es der Walheimer Patrick Haas
(oben) in der Klasse -90 kg mit zwei Spitzenathleten auf der (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 22.09.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
26.09.2005 |
Hertha
sichert die Klasse Trotz
der 4:10-Niederlage in Potsdam bleiben die Judo-Männer aus Walheim
in der Bundesliga. Verstärkungen für die nächste Saison sind geplant. Walheim/Potsdam. Verkehrte Welt? Mitnichten! Judo-Bundesligist Hertha Walheim verliert erwartungsgemäß den Auswärtskampf beim UJKC Potsdam und hat mit den Feierlichkeiten begonnen. Trotz der 4:10-Niederlage ist einen Kampftag vor Saisonende der Klassenerhalt gesichert. Denn Braunschweig verlor (5:9 gegen Frankfurt/Oder), so dass Walheim Tabellensechster ist. Und Rang 7, der zum Klassenerhalt reicht, gesichert ist. „Wir haben unser Ziel erreicht und werden uns für die nächste Saison verstärken. Dann ist mehr drin", kündigte Sport-Koordinator Frank Heynen an. Durch den studienbedingten Ausfall von Ali Alimirzaie (- 66 kg), „der in Potsdam sicher gepunktet hätte", kam die Niederlage wenig überraschend, zumal Uli Schink in dieser Klasse ohne Training angetreten war und verlor. Für die vier Walheimer Zähler sorgten Borgsteede und Flamand (- 60 kg), Petrehele (- 73 kg) und, „der Knaller der Begegnung" (Heynen), Schwergewichtler Vuijsters, der den amtierenden Vize-Europameister von Rotterdam, Woijnarowicz, besiegte. Heynen: „Der ist einen Kopf größer als Vuijsters. Unser Mann war stark. Das haben wir gefeiert." Frank Heynen: „Vuijsters ist ein junger Kämpfer, den wir in zwei oder drei Jahren zur Europa- oder Weltmeisterschaft führen wollen. Ein Mann, der Zukunft hat." In Potsdam ließen Schink (-66 kg/2 Niederlagen), Tiller (-73 kg), Schweitzer (-81 kg/2 Niederlagen), Haas (-90 kg und Schwergewicht), Dautaj (-90 kg), Frank Heynen und Feodoroff (-100 kg) die Punkte liegen. „Macht nichts, wir bleiben in der Bundesliga und freuen uns, dass wir die Aufstiegssaison so gut gemeistert haben", sagte Frank Heynen, der in Frankfurt/Oder nicht unbedingt mit einem Sieg rechnet. Egal! Die Planungen für die kommende Saison haben bei Hertha Walheim begonnen. (wp)
Seine
sorgenvolle Miene wandelte sich nach
der Niederlage in ein strahlendes Lachen: (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 26.09.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
JC90 Frankfurt/Oder |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
28.09.2005 |
Walheim
hat nur Außenseiterchancen Aachen. Am Samstag, 01.10.05, kämpft der TSV Hertha Walheim gegen den JC 90 Frankfurt (Oder). Kampfbeginn im Sportzentrum Frankfurt (Oder) ist um 15.00 Uhr. Trainer Jörg Heynen kann auf seine komplette Mannschaft zurückgreifen. Trotzdem haben die Judoka von Hertha Walheim nur Außenseiterchancen beim mehrfachen Deutschen Meister aus Frankfurt (Oder). Der derzeitige Zweite der Bundesliga Nord dürfte noch eine Nummer zu groß sein für das junge Team von Heynen. „Zwischen einem 11:3 und 7:7 ist alles möglich. Warum soll uns zum Saisonabschluss nicht vielleicht doch noch eine Überraschung gelingen, “ gibt sich Kapitän Patrick Haas trotzdem selbstbewusst. Sichere Punkte gibt es gegen das hochklassig besetzte Team aus Frankfurt nicht zu holen, allerdings stehen die Chancen für Grim Vuijsters (+100 kg) nicht schlecht. Der Niederländer in Walheimer Reihen konnte erst am vergangenen Wochenende seine bestechende Form unter Beweis stellen. Er schlug den amtierenden Vize-Europameister beim Kampf gegen Potsdam. Aber auch Leon Borgsteede (-60 kg) und der frisch gekürte westdeutsche Meister Patrick Haas (-90 kg) rechnen sich Chancen aus. Die Herthaner können gelassen nach Frankfurt fahren, der Klassenerhalt ist ihnen nicht mehr zu nehmen. Das Team hat vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenletzten aus Braunschweig und belegt den sechsten Platz. Die Saison war damit schon jetzt ein voller Erfolg. Das Saisonziel Klassenerhalt ist erreicht. „Nichts desto trotz wollen wir in Frankfurt das bestmögliche Ergebnis herausholen. Hier fängt schon die Vorbereitung auf das kommende Jahr an. Meine Kämpfer haben die Möglichkeit, sich mit einer der besten Mannschaften Deutschlands zu messen - und das möglichst auf Augenhöhe“, betont auch Trainer Heynen, dass er die Aufgabe durchaus noch ernst nimmt. (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
30.09.2005 |
Hertha reist mit fröhlichen Gesichtern
zur nächsten Niederlage Walheimer Judoka haben schon vor dem Kampf gegen Frankfurt/Oder den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga in der Tasche Walheim.
Eigentlich
verkehrte Welt: Mit einer Niederlage aus Potsdam zurückgekehrt, am
Wochenende wartet gegen den mehrfachen Deutschen Mannschaftsmeister
Frankfurt/Oder auch kein Zuckerschlecken, und trotzdem herrscht bei den
Verantwortlichen der Judoka von Hertha Walheim mehr als Zufriedenheit. Der
Abstieg aus der 1. Bundesliga ist auch rechnerisch
und noch so theoretisch nicht mehr möglich, die Planungen für die
kommende Saison laufen auf Hochtouren. Und dann soll möglichst mehr dabei
herausspringen als der Nicht-Abstieg, den viele Branchenkenner der Hertha
in dieser Saison schon nicht zugetraut hatten. Die
Judo-Riege soll nach den Vorstellungen von
Trainer Jörg Heynen ganz gezielt bei den ganz leichten und den
ganz schweren Jungs um junge deutsche Kämpfer verstärkt werden, die auch
möglichst über Jahre an den Verein gebunden werden sollen. „In den
leichten und schweren Gewichtsklassen haben wir eigentlich nur Ausländer.
Wir dürfen aber nur zwei pro Kampf einsetzen", beschreibt Heynen das
Dilemma. Beim Auswärtskampf in Frankfurt/Oder hofft der Hertha-Coach auf mindestens fünf Siege, weiß aber auch, dass gerade dieser Verein seinem etwas verwöhnten Publikum bei den Heimkämpfen immer eine möglichst kampfstarke Truppe präsentieren will. Nach dem Klausurstress kann Walheim in der Klasse bis 66 Kilogramm wieder auf Ali Alimirzaie bauen, Patrick Haas (-90 kg) ist ebenfalls einsatzbereit. Besondere Hoffnungen ruhen auf dem holländischen Koloss Grim Vuijsters, der, so Heynen, im letzten Kampf den „Vize-Europameister von der Matte geprügelt hat". Doch auch mit einer klaren Niederlage steht Walheim mit dem Klassenerhalt schon als Sieger fest. (rom) (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 30.09.2005)
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
05.10.2005 |
Völlig frei von Vorgaben überzeugt Walheim zum Saisonabschluss Herthas Judokas verlieren am letzten Bundesliga-Kampftag nach einer tollen Vorstellung mit 5:9 beim JC Frankfurt/Oder Walheim.
Am Ende stand die schönste
Niederlage der Saison zu Buche. Das Judoteam von Hertha Walheim
verabschiedete sich mit einem 5:9 beim JC Frankfurt/Oder in die
„Ferien". Die Abschlussvorstellung der Erstliga-Runde hat Herthas
Trainer Jörg Heynen zu einem dicken Kompliment an seine Mannschaft
bewogen. „Das war klasse, was meine Mannschaft hier gezeigt hat",
gratulierte der Trainer jedem Kämpfer - unabhängig vom Resultat. Der
Coach war überzeugt, „auch ein 7:7 wäre möglich gewesen". In
dieser Meinung fand er Unterstützung beim Frankfurter Trainer und den
Mattenrichtern, die gemeinsam den Gast lobten. Obwohl Stefan Tiller (-73)
wegen eines Todesfalles in der Familie kurzfristig ausgefallen war. „Wir waren heute völlig frei von irgendwelchen Vorgaben", erklärte sich Heynen den schwungvollen Auftritt seines Teams. Zum Auftakt hatte Hertha durch Fabrice Flamand (-60 kg) und Patrick Haas (-90) ein 2:0 vorgelegt. Dass der vielfache Meister bis zur „Halbzeit" mit 5:2 davonzog, lag nicht an einer kollektiven Schwäche der Walheimer. Die Kämpfe waren allesamt sehr knapp. Ali Alimirzaie (-66), Patrick Schweitzer (-81), der für Tiller eingesetzte Martin Fink (-73), Patrick Krahe (-100) und Superschwergewichtler Grim Vuijsters brauchten sich angesichts ihrer Niederlagen gegen internationale Spitzenathleten nicht aus der Halle zu schleichen. Auch
im zweiten Durchgang punktete Walheim wieder vorrangig in den leichten
Klassen. Leon Borgsteede (-60) und Ali Alimirzaie (-66) holten zwei Zähler
herein. Den dritten Punkt steuerte Florin
Petrehele bei (-73). Punkt- und glücklos blieben dagegen Patrick Haas
(-90), Patrick Schweitzer (-81), Shkumbin Dautaj (-100) und Patrick Krahe
(+ 100). Vor allem Krahe und Schweitzer standen dicht davor, ihre Punkte
(sensationell) zu machen. „Die Mannschaft hat unter Beweis gestellt,
dass sie Möglichkeiten hat, sich nach oben weiter zu entwickeln",
fasste Jörg Heynen zusammen. (mali) (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 05.10.2005)
|