2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002
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25.03.2008 |
Lars Entgens sichert sich BronzeHertha Walheims Talent bei den Deutschen Judo-Meisterschaften erfolgreich Schwäb.-Gmünd/Walheim.
Der erst 15-jährige Lars Entgens von Hertha Walheim krönte seine
bisherige Laufbahn und gewann in Schwäbisch-Gmünd die Bronzemedaille bei
den Deutschen Meisterschaften der Judoka unter 17 Jahren (U 17) in der
Gewichtsklasse über 90 Kilogramm.
Nach dem souveränen Gewinn des
Titels auf NRW-Ebene hatte das große Talent natürlich auf eine Medaille
bei den „Deutschen“ gehofft. Doch der eigene Erwartungsdruck, die
Hoffnungen der Vereinskameraden und Erwartungen des Bundestrainers setzten
ihn zunächst unter Druck. So ging er auch zum ersten Kampf mit vor Nervosität
„zitternden Knien“ auf die Matte. Doch der Niedersachse Öner Kantar lag
bereits nach 27 Sekunden „flach“. Nach einem sicheren Sieg über den körperlich
starken Witali Eufimtschik aus Hessen und einem Blitzsieg im Viertelfinale
über den Bayern David Kurle (nach nur 25 Sekunden) stand Lars Entgens im
Halbfinale. Dort traf er auf den überzeugendsten
Schwergewichtler des Tages, den späteren Meister Sven Heinle aus Baden-Württemberg.
Lars war der einzige Kämpfer, der Heinle Paroli bieten konnte, den Kampf
gewann er aber nicht. Im Kampf um Bronze traf Entgens auf den Niedersachsen
Maximilian Kroll, den er sicher besiegte. Der junge Aachener jubelte, ballte
die Faust und freute sich mit Heimtrainer Frank Heynen und Landestrainer
Stefan Küppers. Vom Bundestrainer gab es direkt
eine Belohnung: Lars wurde zum internationalen Turnier nach Tver in Russland
im April inklusive anschließendem Trainingscamp eingeladen; damit ist er
einer von drei Kandidaten für den Platz bei der Europameisterschaft in
Litauen im Sommer. (zva) Glücklicher
Judoka, glücklicher Trainer: Lars Entgens (links) mit seinem Walheimer
Heimcoach Frank Heynen. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 25.03.2008)
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28.02.2008 |
Lars Entgens vom TSV Hertha Walheim ist westdeutscher Judo-Meister in der Gewichtsklasse über 90 Kilogramm geworden und bezwang dabei seinen größten Konkurrenten, den DM-Dritten Ruben Kallfaß, im Finale. Entgens, der vom Bundestrainer für dieses Turnier gesetzt wurde, zog für die erste Runde ein Freilos und kämpfte direkt um den Einzug ins Finale. Dort schlug er Christian Dziwok (Bottrop) mit einer Wazaari-Wertung. Im Finale reichte in einem von der Taktik bestimmten Kampf – beide Kontrahenten kennen sich bestens, und Entgens verlor bis auf den letzten Kampf jedes Mal – ein Koka. Nun startet der 15-jährige Simmerather am 16. März bei der DM in Schwäbisch-Gmünd. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 28.02.2008)
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14.02.2008 |
Judo: Walheims Jugend auf dem VormarschWalheim. Bei den Bezirksmeisterschaften der Jugend unter 17 Jahren holten gleich mehrere Judokas aus dem Aachener Süden Edelmetall und damit die Qualifikation für die Westdeutsche Meisterschaft: Max Baczak (-43 kg), Dominic Klein (-50 kg) und Sven Thelen (-73 kg) konnten jeweils Bronze gewinnen und fahren mit Ihrem Teamkollegen Lars Entgens (+90 kg), der vom Bundestrainer für die Westdeutsche Meisterschaft gesetzt wurde, am 24. Februar nach Bochum. Dort geht es neben den begehrten Medaillen auch um die Tickets zur Deutschen Meisterschaft. Begleiten werden Sie die mit Ihnen im Talentzentrum Aachen trainierenden Max Westerkamp (BC Eschweiler, 3. -43 kg), Moritz Manstein (3. -60 kg), Jan Jurinda (3. 81 kg, beide JJC Samurai Setterich). Einen Tag später gewann Stefan Rudhart in der Jugend unter 14 Jahren (-60 kg) das bezirksoffene Turnier von Jülich. Vereinskameradin Lale Hennicken konnte bis 44 kg eine Bronzemedaille erkämpfen. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 14.02.2008)
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14.02.2008 |
Grim Vuijsters nah an der Olympia-QualifikationInternationales Edelmetall für Walheimer Judokas bei Wettkämpfen in Belgien und Frankreich Aachen.
Die Walheimer Bundesligajudokas konnten bei den internationalen
Meisterschaften von Belgien in Visé durch Damien Bomboir und Patrick
Schweitzer sowie bei den offenen französischen Meisterschaften in Paris
durch Grim Vuijsters und Dirk van Tichelt überzeugen.
Während Schweitzer in Belgien
in der Klasse bis 81 kg unter 94 Teilnehmern Neunter wurde, gelang es
Damien Bomboir (-60 kg) das B-Weltcup-Turnier zu gewinnen. Seine Klasse
kennen die Walheimer Fans von der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga, in der
der junge Belgier alle Kämpfe gewann.
Beim „Wimbledon des Judo“ in
Paris ging es auch um Qualifikationspunkte zu den Olympischen Spielen.
Kurzer Exkurs: Die besten neun Europäer fahren nach China, jedoch nur ein
Starter pro Land ist zugelassen.
Grim Vuijsters, vor Paris noch
irgendwo um Platz 20 in der Rangliste wurde Dritter und besiegte im Kampf
um Platz 3 seinen nationalen Konkurrenten, Ex-Weltmeister Dennis van der
Geest, vorzeitig. Dieser 3. Platz katapultierte Grim an Platz 6 der europäischen
Rangliste und ganz nah an die Qualifikation für Olympia.
Dirk van Tichelt wurde 5. in
Paris und liegt nun um Platz 12 in der Qualifikation für Peking, Platz 9
ist also in Reichweite und durchaus realistisch. In Walheim drückt man
den beiden Ausnahmejudokas beide Daumen für die nächsten
Qualifikationsturniere in Österreich, Deutschland (Hamburg 22. – 24.
Februar) und der Tschechischen Republik sowie die abschließend zum
Qualifikationsmodus gehörende EM.
Auch für Benjamin Behrla geht
es bis dahin um alles, er muss sich jedoch steigern, um den Traum von
Olympia wahrzumachen.
(Quelle:
Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 14.02.2008)
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12.02.2008 |
Walheim wird zur Kampfsport-HochburgJudoka vom TSV Hertha Walheim schaffen zum dritten Mal den Aufstieg in die Bundesliga Aachen. An den Walheimern würden sich wohl selbst die Gallier die Zähne ausbeißen. Der kleine Ort im Aachener Süden ist die Kampfsport-Hochburg schlechthin. Mit dem TV Eintracht Walheim bei den Ringern und dem TSV Hertha Walheim im Judo verfügt das kleine Dorf gleich über zwei Bundesligateams. Der Hertha ist mittlerweile zum dritten Mal der Aufstieg in die deutsche Judo-Eliteklasse gelungen. Diesmal war’s besonders schwer, denn die Aufsteiger wurden in einer Relegationsrunde ermittelt. Gleich im ersten Kampf verlor Walheim gegen das Bundesligaschlusslicht Eberswalde, und der Aufstieg war eigentlich schon futsch. Nach dem Erfolg gegen Berlin trumpfte das Team von Trainer Oliver Rychter im letzten Kampf gegen Gastgeber Bottrop groß auf. „Mit 6:1 haben wir die von der Matte gefegt und anschließend nur noch gefeiert“, erinnert sich der Coach gerne an diesen Samstag im Oktober. Spannend wie nie Auch die Saison zuvor war spannend wie nie. Mit großen Personalsorgen verlor die Hertha gleich den ersten Kampf in Gelsenkirchen mit 5:7 und auch gegen Bottrop mussten sich die Walheimer in eigener Halle mit 6:7 geschlagen geben. Mit Schützenhilfe aus Bonn-Beuel und dem eigenen 7:6 Erfolg gegen den Zweiten aus Mönchengladbach klappte es aber noch mit der Aufstiegsrunde. Gemeinsam mit seinem
Co-Trainer Steffen Krüger hat Oliver Rychter bereits mit der
Vorbereitung auf die im Mai gewinnende Bundesligasaison begonnen.
Geplant sind dann auch wieder die Doppelveranstaltungen der starken
Männer der Hertha und der Eintracht: Judo und Ringen im Doppelpack auf
höchstem Niveau!
So sieht das aus, wenn die Judoka der Hertha aus Walheim zum Kampf bitten. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 12.02.2008)
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12.02.2008 |
Judo: Gorissen steht im RampenlichtWalheim. Der Judo-Nachwuchs von Hertha Walheim setzte sich beim stark besetzten Turnier von Vlaardingen/Rotterdam gut in Szene. Wieder einmal im Rampenlicht standen Khedy Gorissen, Zweite der Klasse - 36 kg und Max Baczak, Vierter - 38 kg (beide U 15). Gorissen, seit drei Monaten gerade mal elf Jahre alt, gewann drei Kämpfe und musste sich im Finale nur wegen eines grippalen Infekts in der Verlängerung geschlagen geben. Baczak siegte viermal und verpasste das Finale mit einer Niederlage in der Verlängerung gegen Turniersieger Verbree (Niederlande). Florian Göbbels (-55 kg) gewann drei Kämpfe, einmal verlor er wegen einer Unachtsamkeit, einmal deutlicher. Domi-nic Klein (-50 kg), der wie Göbbels noch zur U 16 gehört, aber in der U 17 startete, hatte ein sehr schweres Los und verbuchte einen Sieg. Trainingspartner Max Westerkamp (- 42 Kg, U 15) präsentiert sich in Klasse-Form und holte mit sechs Siegen in beeindruckender Manier Platz 1. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 12.02.2008)
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24.01.2008 |
Judo: Max Baczak mit starker LeistungAntwerpen. Bei den Antwerpen Open gingen einige Judokas des TSV Hertha Walheim an den Start. Am erfolgreichsten war Max Baczak (Altersklasse U 15, -38 Kg). Der junge Hoffnungsträger konnte viermal gewinnen. Weitere Platzierungen: 1. Lars Entgens (U 17, +90 kg), 2. Sacha Gorissen (Frauen, -78 kg), 3. Benjamin Al-Baghdadi (Männer, -90kg).
(Quelle:
Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 24.01.2008) |
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16.01.2008 |
Judo: Khedy Gorissen überrascht mit Platz 3Walheim. Bei den sehr stark besetzten Dutch Open gewannen die Walheimer Dominic Klein (- 50 kg, der mit Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen hatte, und Mitchell Gorissen (-55 kg), der 400 Gramm Übergewicht hatte, in der U 17 je einen Kampf und verloren je zwei. In der U 15 gewann Max Baczak (-38 kg) drei Kämpfe. Zudem verlor er je einmal mit Koka und Hantei und wurde Neunter. Den Vogel schoss Khedy Gorissen
ab: Im ersten Turnier U 15 erreichte die gerade elf Jahre (!) alt
gewordene Walheimerin (-36 kg) mit begeisternden Kämpfen Platz 3. |
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05.01.2008 |
Von Olympia und den einfacheren ZielvorgabenWas sich Trainer, Spieler, Fans und Funktionäre vom Jahr 2008 erhoffen. Neues Image
Bloß raus aus dem „Fahrstuhl“: Hertha Walheims Trainer Oliver
Rychter. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom
05.01.2008) |
2007 |
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22.11.2007 |
Dreimal Bronze für WalheimDie Hertha-Judokas überzeugen bei den Ü 30-Europameisterschaften Sindelfingen/Walheim. Bei der Ü 30-EM in Sindelfingen gingen vier Walheimer Judokas an den Start. Ali Alimirzaie konnte vorzeitig gegen den Briten Walker und mit kleinem Yuko-Vorteil gegen den Slowenen Savic gewinnen, ehe er im Halbfinale mit der letzten Aktion noch eine Gegenwertung kassierte und dem Russen Bazarov unterlag. Um Platz drei schlug er den Israeli Fogel und freute sich über seine erste internationale Medaille. Frank Heynen unterlag dem Russen Barkalaev und musste erst einmal hoffen in die Trostrunde zu gelangen. Da Barkalaev ins Finale einzog ging es weiter, und Heynen konnte den Niederländer Weber und den Deutschen Zapf vorzeitig besiegen ehe er um Platz drei dem Russen Polyakov gegenüber stand, den er als aktiverer Kämpfer besiegte und Bronze holte. Auch Kreutz stark Jörg Heynen siegte im ersten Kampf vorzeitig gegen den Franzosen Mezin und schlug dann den Türken Yidirim per Kampfrichterentscheidung. Im dritten Kampf traf er auf den amtierenden Welt- und Europameister Igrushkin, der eine Klasse für sich ist. Heynen machte einen guten Kampf, unterlag schließlich im Bodenkampf. Nach der Trostrunde belgte Jörg Heynen schließlich Platz 9. Ulli Kreutz siegte zum Auftakt zweimal sehr sicher gegen den Dänen Larsen und Oehler aus Deutschland, ehe er im Viertelfinale dem Russen Glyvuk durch eine Unachtsamkeit am Boden unterlag. Kreutz jedoch siegte dann noch dreimal (gegen Paradzik/Schweden, Collard/Belgien und Grigoriev/Russland) und konnte sich am Ende noch über Bronze freuen. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 22.11.2007)
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11.10.2007 |
Vorschau: Deutsche Meisterschaften der Männer und Frauen in Neuhof/HessenStärkstes Walheimer Team aller Zeiten am Start Am 13. und 14.10. finden in Neuhof bei Fulda die Deutschen Meisterschaften im Judo statt, von Zweitligist Hertha Walheim gehen an den Start: Marei Richter (-52 kg): Marei hat sich nach einer kleinen Durststrecke wieder für die Deutschen qualifiziert und hofft mit Trainer Ulli Kreutz „sich gut zu präsentieren“. Bei der Westdeutschen Meisterschaft gelang dies mit Platz 3 sehr gut, sie verpasste das Finale dort nur aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit. Thomas Radermacher (3. Platz bei der Westdeutschen Meisterschaft -60 kg): Thomas fährt erstmals mit zur DEM, bei ihm zeigte sich der positive Aspekt der vielen Einsätze in der Bundesliga dieses Jahr, die hinzugewonnene Wettkampfhärte hievte ihn auf Platz 3. Florin Petrehele (2. Platz -73 kg): Florin steht vor seiner ersten Deutschen Meisterschaft, er hat seit diesem Jahr den deutschen Pass. Ziel des Neu-Familienvaters ist eine Medaille, aber das Feld ist stark besetzt… Patrick Schweitzer (2. Platz -81 kg): Patrick verlor gegen den sehr stark eingeschätzten Wittener Oldenburg erst in der Verlängerung und das auch noch umstritten. Mal schauen, was er bei der DEM leisten kann. Stefan Krause (2. Platz -90 kg): verlor nur gegen den Deutschen Meister von 2005, Valentin Knobloch, und der war an dem Tag einfach nicht zu schlagen. Stefan startet das letzte Mal in seiner angestammten Gewichtsklasse, ab nächstes Jahr wird er bis 100 kg kämpfen. Der Abschied soll mit einer Platzierung unter den ersten Sieben versüßt werden! Steffen Krüger (3. Platz -100 kg): Steffen war DER Favorit auf den Titel bei den Westdeutschen, verlor aber überraschend in der Vorrunde und musste sich mit Platz 3 begnügen. Egal, die Qualifikation zur Deutschen ist damit in der Tasche, und Steffens spontaner Entschluss, nach Bronze 2006 noch mal mit den „Jungspunden“ bis 100 kg mitzumischen, wird hoffentlich von Erfolg gekrönt werden. Obwohl der härteste Gegner aus dem eigenen Verein kommt, denn Benjamin Behrla (-100 kg) wurde wieder Erwarten nicht für das Weltcup-Turnier in Aserbeidschan nominiert und will dem Bundestrainer nun mit dem erneuten Titelgewinn zeigen, dass er, Benni, die Nr. 1 bis 100 kg in Deutschland ist. Aus Walheimer Sicht bleibt abschließend nur zu sagen, das bis 100 kg zwei Medaillen drin sind, bei Florin Petrehele wird es auf die Tagesform ankommen. Der Rest des Teams kämpft hauptsächlich dafür, sich gut zu präsentieren und dem Einen oder Anderen ein Bein zu stellen. Und natürlich, um Form aufzubauen für die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga am 27.10. in Bottrop, zu der übrigens ein Fanbus eingesetzt wird (Einzelheiten unter http://www.judoteam-walheim.de). (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim vom 11.10.2007)
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03.10.2007 |
Judo: Behrla darf an Olympia 2008 denkenBirmingham/Walheim. Hat Walheim bald einen Olympia-Teilnehmer? Die Hertha, ihres Zeichens Kandidat für den Bundesliga-Aufstieg, freut sich mit Benjamin Behrla über dessen großartigen zweiten Platz beim Weltcup im britischen Birmingham. In der Klasse bis 100 Kilogramm wuchsen damit die Chancen auf einen Start in Peking 2008. Angesichts seiner starken Leistung auf der Insel darf man dem 22-jährigen Polizeimeister-Anwärter durchaus zutrauen, sich in der Rangliste noch um zwei, drei Plätze zu verbessern, was das Olympia-Ticket wäre. (Quelle: AZ/AN vom 03.10.2007)
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28.09.2007 |
Benjamin
Behrla auf Olympiakurs –
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07.07.2007 |
Ulrich Kreutz gewinnt BronzeSao Paulo/Walheim. Ulrich
Kreutz, der Vorzeige-Athlet des Judo-Zweitligisten Hertha Walheim, holte
sich auch bei der vierten aufeinanderfolgenden Altersklassen-WM eine
Medaille. In der 73-Kilo-Kategorie der M 3 gab es Bronze. Nach drei
schnellen Siegen gab es im Kampf um den Finaleinzug eine Niederlage gegen
den späteren Titelträger Glyvuk (Russland). Den dritten Rang sicherte
sich Walheims Super-Techniker dann aber souverän.
Die Brüder Jörg und Frank Heynen blieben im brasilianischen
Sao Paulo ohne Edelmetall. Jörg wurde in der 81-Kilo-Kategorie der M 3 Fünfter.
In der „Open“-Kategorie gab es nach je zwei Siegen und Niederlagen
noch Rang 7. Diese Platzierung schaffte auch sein Bruder Frank in der
100-Kilo-Kategorie der M 2 – trotz einer „herausgesprungenen“ Rippe. (Quelle: AZ/AN vom 07.07.2007)
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07.07.2007 |
Judo: Walheimer holen sich Hochschul-TitelAachen. Fünf Athleten des Zweitligisten Hertha Walheim waren bei den Deutschen Hochschul-Meisterschaftendurchweg sehr erfolgreich. Je zwei Titel holten Stefan Krause (bis 90 kg) und Steffen Krüger (über 100 kg), die ihre Einzelkonkurrenzen beherrschten und mit der Wettkampfgemeinschaft Köln ebenfalls Meister wurden. Patrick Haas (Rang 3 bis 90 kg), Sebastian Golsch (Rang 7 bis 100 kg) und Benjamin Al-Baghdadi (Rang 9 bis 81 kg) gewannen mit der WG Aachen Bronze. (Quelle: AZ/AN vom 07.07.2007)
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04.04.2007 |
Patrick Haas gewinnt Ranglisten-BronzeWalheimer Judoka empfiehlt sich mit dem dritten Platz für das Nationalteam Hannover/Walheim.
Das Ranglistenturnier ist neben der Deutschen Meisterschaft das wichtigste
Ereignis für Judoka, sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen.
Patrick Haas vom Zweitligisten Hertha Walheim legte mit Platz 3 in
Hannover den Grundstein, vielleicht einmal zum festen Bestandteil des
Teams zu gehören. Damit erreichte er das national beste Ergebnis seiner
Karriere.
Sein Bundesliga-Manager Frank
Heynen meint: „Diese Medaille ist wegen der extremen Leistungsdichte
sogar noch etwas höher zu bewerten als sein Titel als Deutscher
Studentenmeister 2006.“
Im ausgelosten Pool holte sich
der Aachener Student drei Siege, um dann im vierten und letzten Kampf 20
Sekunden vor Schluss zu unterliegen. Das Los für die Hauptrunde wäre mit
einem Sieg bedeutend besser gewesen.
So hieß der Gegner dort Manuel
Viehweg aus Leipzig, der gerade erst von der Klasse bis 100 Kilogramm
abtrainiert hatte. Der Kampf wurde erwartungsgemäß spannend. Letztlich
unterlag Haas dem späteren Sieger mit dem klitzekleinen Unterschied von
Yuko- zu Koka-Wertung.
Im Kampf um Platz 3 trat Haas
gegen Dirk Lehmann aus Frankfurt/Oder an. Nach einem Rückstand wegen
einer Bestrafung konterte er mit einer Wazaari-Wertung und baute die Führung
durch eine Yuko-Wertung aus. Damit war das „Riesending“ perfekt.
(Quelle:
AZ/AN vom 04.04.2007)
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02.04.2007 |
Patrick Haas wird Dritter beim DJB-RanglistenturnierDas DJB-Ranglistenturnier ist neben der Deutschen Meisterschaft DAS wichtigste Ereignis für Judoka, sich für die Nationalmannschaft zu empfehlen. Patrick Haas wurde wegen seines Fleißes und seines Einsatz- und Kampfgeistes bisher schon öfters als Sparringspartner zu Maßnahmen der Nationalmannschaft eingeladen, am vergangenen Samstag legte er den Grundstein, vielleicht einmal zum festen Bestandteil des Teams zu gehören. Mit dem 3. Platz beim Ranglistenturnier in Hannover-Langenhagen erreichte Haas das national beste Ergebnis seiner Karriere, diese Medaille ist wegen der extremen Leistungsdichte sogar noch etwas höher zu bewerten als sein Titel bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Jahr 2006. Zum Turnierverlauf: Im zuerst ausgelosten Pool mit fünf Leuten musste jeder gegen jeden kämpfen. Im ersten Kampf siegte Haas gegen Hinze aus Berlin, mit dem er schon des öfteren die Klingen kreuzte. In der Vergangenheit war das Ergebnis mal für, mal gegen Haas. An diesem Tag war der Aachener Student jedoch extrem gut drauf und siegte schon nach wenigen Sekunden. Im zweiten Kampf ein ähnliches Bild: Dino Pfeifer, dem deutschen Vizemeister der Junioren aus Baden, war er noch im vergangenen Jahr chancenlos unterlegen, diesmal siegte er nach drei kleinen Wertungen schließlich vorzeitig. Den 3. Kampf gewann Patrick wieder schnell, sein Gegner aus Hessen fiel nach wenigen Sekunden auf eine Angriffstechnik des Walheimer Kapitäns und musste sich dann noch mit einem Armhebel geschlagen geben. Somit Stand Haas im Poolfinale dem Osnabrücker Bannikow gegenüber (für die Hauptrunde war er schon qualifiziert), dem er 20 Sekunden vor Schluß unterlag. Sehr ärgerlich, wäre das Los für die Hauptrunde mit einem Sieg doch bedeutend besser gewesen. So hieß der Gegner in der Hauptrunde Manuel Viehweg aus Leipzig, ein sehr unangenehmer Zeitgenosse, der gerade erst von der Klasse -100 kg abtrainiert hatte. Der Kampf wurde erwartungsgemäß spannend, am Ende unterlag Haas dem späteren Sieger mit dem klitze-kleinen Unterschied von Yuko- zu Koka-Wertung. Um Platz drei musste Haas schließlich gegen Dirk Lehmann aus Frankfurt/Oder antreten. Nach einer Minute musste er schon einen Rückstand wegen einer Bestrafung hinnehmen, konterte diesen aber mit einer Wazaari-Wertung für einen Abtaucher und lag somit in Führung. Den ungestümen Angriffsbemühungen des Brandenburgers wich der Walheimer am Schluß geschickt aus und konnte seine Führung sogar noch durch eine Yuko-Wertung ausbauen. Beim Schlußgong sank ein überglücklicher aber auch sehr geschaffter Haas in sich zusammen und freute sich über dieses „Riesending“, das ihm da gelungen war.
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26.03.2007 |
Neuigkeiten von Lars Entgens aus JapanLars Entgens vom TSV Hertha Walheim, der mit der Nationalmannschaft in Japan weilt um dort am riesig großen Mannschaftsturnier "Kindai Cup" teilzunehmen hat Neuigkeiten in die Heimat berichtet: Am Wettkampftag (Samstag, 24.03.07) schied die Auswahl des Deutschen Judo-Bundes überraschend in der Vorrunde aus, bei einem Sieg und einer Niederlage in Ihrer Vorrundengruppe gab es kein Weiterkommen. Lars konnte an diesem Tag einen Kampf gewinnen und beendete einen Unentschieden. Da die deutschen Trainer mit dem Abschneiden
überhaupt nicht zufrieden waren, mussten sich die jungen Athleten noch am
gleichen Tag durch eine harte Extra-Trainingschicht kämpfen und für den
Montag wurden 9(!!) Freundschaftskämpfe gegen japanische Teams vereinbart.
Lars hatte nach eigenen Angaben einen guten Tag, denn er gewann 8 dieser
Kämpfe (6 vorzeitig), ein Kampf endete Unentschieden. Entgens, der am
Dienstag die Heimreise antritt, hat damit eine herausragende
Leistungsschau abgelegt und bewiesen, das er auf einem sehr guten Weg ist.
Die nächste harte Prüfung werden die offenen niederländischen
Meisterschaften Ende April in Rotterdam sein.
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20.03.2007 |
Zwei Titelverteidiger und ein alter Bekannter siegenAnnika Geller, die Profi-Fußballer von Alemannia Aachen und Sascha Klein sind bei der Sportler-Wahl ganz oben Von unserem Mitarbeiter Thomas Fuchs Aachen. Die Leser der „Nachrichten“ haben entschieden: Die Sportler des Jahres
2006 sind Annika Geller, Sascha Klein und die Profi-Fußballer von
Alemannia Aachen. Im
vergangenen Jahr gehörte Annika Geller noch zu den Außenseiterinnen,
doch auch in diesem Jahr hatte sie selbst nicht geglaubt, dass sie den
Sprung nach ganz oben auf das Treppchen erneut schaffen würde. Die 13-jährige
Schwimmerin der Behindertensportgemeinschaft Aachen sicherte sich mit 36
Prozent der abgegebenen Leserstimmen souverän den Titel „Sportlerin des
Jahres 2006“. 3749 Stimmen konnte der „Fisch“ der BSG Aachen auf
sich vereinen. Egal
wo die Gymnasiastin mit den Lieblingsfächern Englisch und Biologie
startet, ein Medaillenplatz ist Annika fast immer gewiss. Sowohl bei den
internationalen Meisterschaften in Berlin als auch bei den
Kurzbahnmeisterschaften in Chemnitz gehörte die Aachenerin zu den Titelträgerinnen
über die Freistilstrecken. Von
2000 bis 2003 hieß die Sportlerin des Jahres in Aachen Nadine Capellmann.
2006 landete die Dressurreiterin aus Würselen auf Rang 2. 19,7 Prozent
der „Nachrichten“-Leser würdigten die sportlichen Leistungen der 41-jährigen
Doppelweltmeisterin von 2004. Mit DM-Bronze, dem Sieg beim CHIO in Aachen
und der Mannschafts-Goldmedaille bei den Weltmeisterschaften in der
Aachener Soers gehört Nadine Capellmann mit ihrem Elvis zur absoluten
Weltspitze. Die
querschnittgelähmte Rollstuhl-Badmintonspielerin Elke Rongen aus
Waldfeucht-Bocket sicherte sich mit 17,2 Prozent Rang 3. Deutscher
Meistertitel und Platz 1 in der nationalen Rangliste der Klasse 2 bedeuten
Bronze bei der Sportler-Wahl. Die
Wasserspringer des SV Neptun gehören zu den sportlichen Aushängeschildern
der Region. Nach Norman Becker 2001 sicherte sich diesmal Synchronpartner
Sascha Klein den Titel „Sportler des Jahres 2006“. Mit 42 Prozent der
Stimmen verwies der 21-jährige Berufssoldat aus Alsdorf die Konkurrenz
auf die Plätze. Bei der Sommer-DM in Aachen nutze Sascha Klein den
Heimvorteil. Mit zweimal Gold vom Turm und Bronze vom 1-Meter-Brett
katapultierte sich der junge Neptun-Springer in die absolute Weltspitze.
Derzeit sind Sascha Klein und Norman Becker in Down Under bei den
Weltmeisterschaften im australischen Melbourne, dort haben sie eine
Medaille fest im Visier. Platz
2 bei der diesjährigen Sportler-Wahl geht an einen Oldie mit viel
Routine. Dreimal (1996 bis 1998) holte sich der Judoka Ulrich Kreutz
mit dem TSV Hertha Walheim den Titel mit der Mannschaft. Als dreifacher
Weltmeister bei den Senioren wählten den 43-jährigen Physiotherapeuten
28,7 Prozent der „Nachrichten“- Leser diesmal in der Einzelwertung auf
den Silberrang.
Platz
3 geht an Markus Eichler vom deutschen Continental (GS3) Team
Regiostrom-Senges. Der Mönchengladbacher, der drei Jahre für den
Profi-Radrennstall aus Stolberg in den Sattel stieg, sicherte sich
immerhin 12,4 Prozent der abgegebenen Stimmen. In der neuen Saison startet
Eichler gleich zwei Klassen höher beim Pro-Tour-Team Unibet. 2002,
2003, 2004, 2005 und jetzt erneut die erfolgreiche Titelverteidigung:
Niemand hat mit dem Bundesligaaufstieg nach 36 Jahren Abstinenz im Rücken
am Erfolg des Fußball-Bundesligisten Alemannia Aachen gezweifelt. Bereits
am 30. Spieltag der vergangenen Zweitliga-Spielzeit hatten die
Schwarz-Gelben den Sprung ins Fußball-Oberhaus perfekt gemacht. Eine
ganze Region freute sich mit Meijer, Landgraf, Plaßhenrich und Co. Klares Votum Der
erste Sieg in der Eliteliga wurde am 3. Spieltag mit dem 3:0 in Hannover
gefeiert. Mit dem Triumph in Mainz am 7. Spieltag standen die Öcher sogar
für eine Nacht an der Tabellenspitze. 47,6 Prozent der „Nachrichten“-Leser
haben ein klares Votum abgegeben. Derzeit kämpft das Team von Trainer
Michael Frontzeck in einem illustren Kreis gemeinsam mit Vereinen wie
Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, Arminia Bielefeld,
Borussia Dortmund oder auch dem Hamburger SV um den Klassenerhalt. Mit
einem deutlichen Rückstand auf die Alemannia springt der SV Neptun Aachen
auf Platz 2. 18,5 Prozent honorieren konstante Leistungen der Aachener
Wasserspringer. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Rostock
gewannen die Athleten der Trainer Boris Rozenberg und Alex Neufeld sämtliche
Titel. Die Vormachtstellung der Alemannia im Grenzland wird durch den dritten Rang der Volleyballerinnen noch einmal unterstrichen. 16 Prozent Leserstimmen vereinen die Mädels um die Belgierinnen Casin, Pirenne und Hervel für sich. Die Mannschaft von Coach Luc Humblet gehört zu den Top-Teams in der 2. Volleyball-Bundesliga. (Quelle: AZ/AN vom 20.03.2007)
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08.03.2007 |
Stephanie Manfrahs triumphiert auf der MatteDie Stolbergerin wird Deutsche Judo-Jugendmeisterin. Walheimerin Hannah Brankers holt Bronze. Rüsselsheim. Gold für die Stolbergerin
Stephanie Manfrahs, Bronze für die Walheimerin Hannah Brankers (Klasse
bis 78 Kilogramm) und die Plätze 5 für das erst 14-jährige
Hertha-Talent Lars Entgens (+ 90 kg) und Isabel Schuldt (- 57 kg/JC
Herzogenrath) – das sind die erfreulichen Ergebnisse der Starter aus der
Region bei den deutschen Judo-Meisterschaften der U 17 in Rüsselsheim.
Stephanie Manfrahs triumphierte dabei in der mit am stärksten
besetzten Gewichtsklasse bis 63 kg. Die Schülerin aus Stolberg, die für
den JC Bushido Köln startet, präsentierte sich in glänzender Verfassung
und überzeugte mit technisch ausgezeichnetem Judo sowie einem enormen
Kampfgeist. Nach zwei überzeugenden Auftaktsiegen traf die Stolbergerin
im Viertelfinale auf die Mitfavoritin Jasmin Heindorff aus Berlin, mit der
sie sich ein packendes Duell lieferte. Nach der regulären Kampfzeit (vier
Minuten netto) stand das Duell unentschieden, so dass das so genannte
Golden Score (es zählt die erste Wertung) entscheiden musste. Hier kam
Manfrahs mit einem Schenkelwurf zum Erfolg. Miriam Dunkel aus Witten flog
dann im Halbfinale unsanft auf die Matte – Stephanie Manfrahs stand im
Finale.
Dieser Fight sollte der spannendste und wohl auch beste des Turniers
werden. Taktisch bestens eingestellt von ihrem Trainer Dr. Philip Helm
bestimmte die Stolbergerin den Kampf während der regulären Zeit,
verbuchte jedoch keine zählbare Wertung gegen Top-Favoritin Lina
Stoltenberg aus Bayern. So musste sie erneut in die Verlängerung, in der
aber auch keine Entscheidung fiel – es kam zum Kampfrichterentscheid.
Hier bewerten drei Richter, wer aktiver war und sich Vorteile erarbeitet
hatte. Mit 3:0 wurde das Finale für Stephanie Manfrahs, die bei der DJK
Roland Stolberg „groß geworden“ ist, gewertet.
Packender Kampf
Wegen des Gewichtsklassenwechsels mitten in der Saison hingen für
Hannah Brankers die Trauben bei der DM eigentlich zu hoch. Brankers hatte
erst drei Turniere in ihrer neuen Klasse gekämpft und ist mit 72
Kilogramm eher ein bisschen zu leicht. Doch die junge Frau aus
Oberforstbach legte los wie die Feuerwehr: Nach einem Freilos in Runde 1
lieferte sie sich mit Anne Herrmann aus Sachsen einen packenden Kampf. Am
Ende nahm die in Führung liegende Brankers das Tempo ein wenig heraus und
„schaukelte“ den Sieg nach Hause.
Den Traum vom Halbfinale beendete dann Katharina Kruck aus Augsburg,
die eine Unachtsamkeit Brankers’ im Bodenkampf ausnutzte – aus dem
Haltegriff gab es kein Entrinnen mehr. Nach zwei Trostrunden-Siegen
besiegte die Hertha-Kämpferin im „kleinen Finale“ Silke Kober aus
Krefeld mit O-Ouchi-Gari – einer Technik, die sie noch nie benutzt hatte
– vorzeitig. (gsv/zva) (Quelle: AZ/AN vom 08.03.2007)
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08.03.2007 |
Judo: Flamand gewinnt Bronze in WarschauWalheim. Fabrice Flamand, Bundesliga-Judoka von Hertha Walheim, hat einen sehr großen Schritt auf dem Weg zur EM- und WM-Nominierung gemacht, bei der eine Vorentscheidung für die Ticket-Vergabe zu den Olympischen Spielen 2008 in Peking fallen dürfte: Der Belgier wurde beim sehr stark besuchten World-Cup-Turnier in Warschau Dritter in der Klasse - 60 Kg unter 25 Teilnehmern. Er feierte vier Siege und unterlag nur dem Silbermedaillengewinner Laszlo Burjan aus Ungarn. (Quelle: AZ/AN vom 08.03.2007)
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22.02.2007 |
Eine Japan-Reise als Belohnung für den ErfolgJudo-Talent Lars Entgens Vizemeister bei den U 17-Landesmeisterschaften. Auch Hannah Brankers stark. Walheim.
Bei den Junioren-Landesmeisterschaften für Judoka unter 17 Jahren und der
U 20 erreichten Walheimer Athleten drei Tickets zur Teilnahme an den
Deutschen Meisterschaften.
Lars Entgens (+ 90 kg) wurde
Vizemeister in der U 17 und setzte damit seinen Erfolgstrend fort. Nach
zwei vorzeitigen Siegen mit sehr variablen Techniken in der Vorrunde
unterlag er seinem Konkurrenten im Finale knapp. Damit hat Entgens (obwohl
ein Jahr jünger als seine Konkurrenten) das Ticket für die
„Deutsche“ in Rüsselsheim am 3. und 4. März in der Tasche und auch
dem Bundestrainer bestätigt, dass dieser ihn zu Recht in die Auswahl für
ein Turnier in Japan in den Osterferien berufen hat. Entgens ist somit
zweimal in einem halben Jahr zu einer solchen Maßnahme eingeladen worden
– über Weihnachten nahm er am „Sanix-Cup“ teil. „Das ist sehr
ungewöhnlich und zeigt die Wertschätzung Lars’ durch den
Bundestrainer“, meint Walheims Bundesliga-Manager Frank Heynen.
Lars Entgens ist der erste
Walheimer in der Jugendnationalmannschaft und der erste, der teilweise auf
Verbandkosten (ein Teil der Reisekosten muss vom Sportler bzw. seinen
Eltern getragen werden) Japan, das Mutterland des Judo, bereisen darf –
und das gleich zwei Mal! Sein Ziel ist es, im nächsten Jahr eine Medaille
bei den Deutschen Meisterschaften zu holen, wenn er zum ältesten Jahrgang
gehört.
Hannah Brankers, gerade erst
eine Gewichtsklasse aufgestiegen (-78 kg), tat es Entgens gleich und holte
nach drei Siegen und der Niederlage in einem sehr spannenden Finale
ebenfalls Silber in der U 17 und das Ticket nach Rüsselsheim. Am nächsten
Tag setzte sie aber noch einen drauf: In der höheren Altersklasse U 20
siegte sie drei Mal gegen ältere und schwerere Gegnerinnen (Hannah hat
sechs Kilo weniger Gewicht als ihre Mitkonkurrentinnen) und holte sich
noch einmal Silber ab.
Die weiteren Walheimer Starter,
Dominic Klein, Jan Brankers und Urs Richter, bleiben ohne Medaille und
verpassten so den Zug zur Deutschen Meisterschaft. (Quelle:
AZ/AN vom 22.02.2007) |
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15.02.2007 |
Sönke Wortmann verleiht Sportler-Gala neuen GlanzStar-Regisseur statt Fußball-Legende als Schirmherr Von unserem Redakteur Klaus Pastor Aachen. Seit 1983 gibt es die Sportlerwahl der „Nachrichten“. Seit 1990 ist die
abschließende Sportler-Gala eine Benefiz-Aktion zugunsten der
DFB-Mexico-Hilfe. Damit möglichst viel Geld gesammelt werden kann, steht
Jahr für Jahr ein prominenter Schirmherr an der Spitze der Aktion. Die
Liste der bisherigen Amtsträger liest sich wie das „Who is Who“ des
deutschen Fußballs. Uwe Seeler und Günter Netzer, Oliver Bierhoff und
Lothar Matthäus, Fritz Walter und Franz Beckenbauer, kaum eine kickende
Legende entzog sich der Bitte von Egidius Braun, dessen Name hinter all
dem steht. Wenn
aber am 19. März im Aachener Cinekarree die regionalen „Sportler des
Jahres 2006“ geehrt werden, fällt der Schirmherr aus dem Rahmen. Sönke
Wortmann wird dem Abend Glanz verleihen. „Sönke wer?“, wird sich
derjenige fragen, der in einem Nachschlagwerk über deutsche
Nationalspieler blättert. Ein Filmlexikon wäre besser: Mit Sönke
Wortmann tritt ein Star-Regisseur, der mit „Deutschland. Ein Sommermärchen.“
seinen schon überaus erfolgreichen Fußball-Film „Das Wunder von
Bern“ in den Schatten gestellt hat, die Nachfolge von Rudi Völler an. Verglichen
mit den Künsten seiner Vorgänger, waren Wortmanns Erfolge auf dem grünen
Rasen bescheiden. Und dennoch: Der Blondschopf aus dem Kohlenpott kickte
bemerkenswerterweise in der 2. Liga. „Ich
freue mich auf die Aufgabe“, versicherte Wortmann schon bei einem ersten
Gespräch im Dezember. Angesichts der Liste seiner berühmten Vorgänger fühlte
er sich zugleich geehrt. Dennoch gestaltete es sich zunächst schwer,
einen geeigneten Termin für die Sportler-Gala zu finden, die noch nie
nach Karneval stattgefunden hat. „Das muss kein Nachteil sein“, glaubt
Achim Kaiser, der die Gala wieder moderieren wird. Beim
Aachener „Ball des Sport“ werden rund 800 geladene Gäste erwartet.
Zum spektakulären Programm gehören natürlich auch die Schilderungen des
Schirmherren über sein persönliches Sommermärchen.
Mit dem „Wunder von Bern“ fand Regisseur Sönke Wortmann zurück zu seinen fußballerischen Wurzeln. Schließlich hatte der gebürtige Marler als Mittelfeldspieler bei der Spielvereinigung Erkenschwick und Westfalia Herne einschlägige Praxis-Erfahrungen vorzuweisen. Und die kamen ihm beim „Sommermärchen“ sehr gelegen. Foto: Stephan Rauh (AZ/AN-Artikel vom 15.02.2007)
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08.02.2007 |
Kampflos zum TitelWalheimer Nachwuchs-Judokas ohne Mühe weiter Walheim. Die U 17-Kämpfer von
Hertha Walheim, Hannah Brankers, Dominic Klein und Lars Entgens, schafften
bei den Bezirksmeisterschaften der Judokas in Baesweiler die Qualifikation
zur Westdeutschen Meisterschaft in Holzwickede am Karnevalssamstag.
Hannah Brankers wurde Bezirksmeisterin in der Klasse -78 kg,
profitierte aber von einem Missgeschick: Teilnehmen wollte sie eigentlich in
der stark besetzten Klasse -70 kg, hatte aber das Gewichtslimit nicht
gebracht. Da in der (traditionell) schwach besetzten Klasse -78 kg niemand
am Start war, holte Hannah kampflos den Titel und die Qualifikation. Ob sie
allerdings in dieser höheren Klasse die DM-Qualifikation (Platz 1 bis 3 bei
den Westdeutschen) erreicht, ist fraglich.
Lars Entgens ereilte +90 kg ein ähnliches Schicksal: Nur
ein Gegner trat gegen ihn an. Dieser wurde vom jungen Walheimer jedoch
souverän abgefertigt. Man merkte Lars Entgens den Trainingsaufenthalt mit
der Nationalmannschaft in Japan über Weihnachten an. Hertha-Manager Frank
Heynen: „Er hat sicherlich eine große Chance, sich für die Deutsche
Meisterschaft zu qualifizieren.“
Dominic Klein startete zum ersten Mal in der Altersklasse U
17 und hatte nach schnellem Sieg im ersten Kampf gleich seinen härtesten
Konkurrenten aus der U 14 vor sich. Der Kampf endete Unentschieden. Aus
diesem Grund mussten die beiden 46-kg-Athleten in die Verlängerung, in der
Klein schließlich unterlag. Im folgenden Kampf gewann Klein wieder
vorzeitig und wurde Dritter. „Ein sehr gutes Ergebnis beim ersten Auftritt
bei den ‚Größeren’“, bewertete Frank Heynen. „Ob der Traum
DM-Teilnahme jedoch schon dieses Jahr wahr wird, bleibt abzuwarten. Es wäre
auf jeden Fall eine positive Überraschung.“
Die Vereinskameraden Sven Blumenthal (-50 kg, fünfter Platz
nach sehr guter Vorstellung und zwei Siegen), Florian Göbbels (-55 kg),
Sven Thelen (ein Sieg bis 66 kg) und Daniel Scholz (-73 kg, fünfter Platz,
ein Sieg) knüpften noch nicht an ihre guten Trainingsleistungen an und
schieden aus. Bei allen war jedoch eine Steigerung in der Leistung zu
erkennen. Johannes Detemple hatte sein Gewicht nicht gebracht und schied
kampflos aus. (mali) (Quelle: AZ/AN vom 08.02.2007)
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05.02.2007 |
Lars Entgens beim Sanix-Cup in Fukuoka/JapanAm 22.12.06 ging es für die Jugendauswahl U 15 des DJB los: Fridtjof Seiffert (Sachsen-Anhalt), Steven Primke (Thüringen), Stefan Küppers (Landestrainer NRW), Patrick Kuptz (Landestrainer Hessen) und ich trafen uns abends am Frankfurter Flughafen. Nachdem wir eingecheckt hatten, mussten wir noch eine Stunde warten. Wir nutzten die Zeit, um einige Kleinigkeiten im Duty-free-Shop zu kaufen. Während der Einkäufe trafen wir auf die restliche Mannschaft, welche bereits von Berlin angeflogen war. Hierbei handelte es sich um René Fohri und Kevin Kissk (beide aus Berlin) und die Zwillingsbrüdern Bastian und Christoph Geißler (Brandenburg). Damit war unsere Mannschaft komplett.
Die
U 15-Auswahl des DJB mit v.l. Kevin Kissk, Fridtjof Seiffert, Trainer
Patrick Kuptz, Der Flug begann um 20.45 Uhr und dauerte unendlich langweilige 11 Stunden. Um 15 Uhr (Ortszeit) kamen wir in Tokio an. Die ganze Mannschaft war froh, endlich aus dem Flieger raus zu sein. Doch es stand noch ein weiterer Flug von 2 Stunden an, der aber erst um 20 Uhr startete. Die Trainer gaben uns 3 ½ Stunden Zeit, um den Flughafen zu erkunden. Nach nur 10 Minuten trafen wir uns zufällig alle bei Maco Donaldo (McDonalds in Japan), wo wir von den japanischen Burgern kosteten. Sie sind nicht mit deutschen McDonalds-Hamburgern zu vergleichen, sie ähneln mehr Tacoma-Burgern (bestes Hamburger Restaurant in Breinig). Um 23 Uhr landeten wir in Fukuoka. Dort lernten wir unseren Übersetzer Vladimir Ilic kennen. Er war sehr nett. Von Fukuoka aus ging die Reise mit dem Bus weiter. Wir unternahmen die Fahrt zusammen mit der Mannschaft der USA. Kurz vor Heiligabend trafen wir in unserem Quartier, der Global Arena, ein. Bevor wir endlich schlafen gehen konnten, mussten wir unsere Judogis für die Turnieraufnäher vorbereiten.
Für den nächsten Tag waren zwei Trainingseinheiten angesetzt. Der Tag begann um 6 Uhr. Dies war eine Stunde zu früh, weil der erste Wecker falsch eingestellt war. Wir konnten nicht feststellen, wessen Wecker es war. Wir konnten uns somit leider nicht bedanken. Niemand konnte mehr schlafen. Wir verbrachten die Zeit sinnvoll, nämlich mit einem kleinen Lauf und einigen Sprints. Um 7.50 Uhr wurde gefrühstückt. Das Essen war gewöhnungsbedürftig, aber lecker. Die erste Trainingseinheit fand im Dojo statt.
Hauptsächlich wurde der erste Griff geprobt, ohne jedoch weiter zu kämpfen. Anschließend wurden noch die 3 Spezialtechniken ca. 100-mal geworfen. Nach der ersten Trainingseinheit erforschten wir mit einem Rundgang die Anlage der Global-Arena. Das Mittagessen war nicht so lecker, wie wir es uns vorgestellt hatten, aber dafür auch viel gesünder. Das Essen bestand zum größten Teil immer aus Reis, Fisch und Meeresfrüchten. In der zweiten Trainingseinheit versuchten wir unsere Kumi-Kata zu verbessern (Form des Greifens). Diese Trainingseinheit fand in der Wettkampfhalle statt. Den Rest vom Heiligabend hatten wir frei, um uns für den am nächsten Tag anstehenden Wettkampf vorzubereiten. Diese Zeit nutzten wir zum Entspannen auf den blühenden Wiesen der Global Arena. In der Anlage gab es alles, was man zum Leben braucht. Am Abend vor dem Wettkampf gingen wir alle früh schlafen, weil wir uns große Ziele gesetzt hatten. Am Tag des Wettkampfes ging es wie jeden morgen früh los mit dem anstrengenden Aufstehen und dem leckeren Frühstück, welches aus Brötchen mit Butter und Marmelade bestand. In der Halle erfuhren wir, dass wir zuerst ein Freilos hatten. Wir beobachteten den Kampf unserer gegnerischen Mannschaft genau. Dadurch holten wir uns einen leichten technischen Vorteil. Diesen setzten wir zur Freude unserer Trainer in einen 5:0-Erfolg gegen eine japanische Mannschaft um. An diesem Sieg waren Bastian Geißler, Fridtjof Seiffert, Kevin Kissk, René Fohri und ich beteiligt. Wie alle Kämpfer gewann auch ich meinen Kampf vorzeitig durch Ippon-Seoi-Nage. Den zweiten Kampf gewannen wir gegen eine weitere japanische Mannschaft mit 4:1. Diesmal waren folgende Kämpfer am Start: Christoph Geißler, Kevin Kissk, Fridtjof Seiffert, René Fohri und ich. Ich verlor meinen Kampf mit Yuko. Im dritten Kampf ging es um den Einzug ins Viertelfinale. Der Kampfstand war bis zum letzten Match ausgeglichen. Um weiter zu kommen, musste ich meinen Kampf gewinnen. Ich ging nach kurzer Zeit mit Yuko (Seoi-Nage) in Führung. Nach knapp einer Minute Kampfzeit sicherte ich den Sieg durch einen Ryo-Ashi-Dori. Nun stand es fest: wir mussten im Viertelfinale gegen Korea kämpfen. Die Trainer setzten die beste Mannschaft ein, die wir zu bieten hatten. Mit den Kämpfern Christoph Geißler, Bastian Geißler, René Fohri, Kevin Kissk und mir. Den ersten Kampf verlor Christoph klar nach 30 Sekunden. Im zweiten Kampf hat Bastian seine Yuko-Führung leider 10 Sekunden vor Schluss verloren. Genauso wie Christoph erging es auch René. Nun war ich an der Reihe. Nach 40 Sekunden Kampfzeit erhielten wir beide ein Shido, weil wir noch kein einziges mal angesetzt hatten. Nach knapp 3 Minuten des wohl härtesten Kampf den ich jemals hatte, ging es erst richtig los. Jeder von uns wollte gewinnen. Wir riskierten viele unvorbereitete Aktionen, jedoch konnte keiner von uns eine Wertung erzielen, also blieb es bei einem Unentschieden. Nach mir hatte noch Kevin den letzten Kampf: er donnerte seinen körperlich größeren Gegner mit Te-Guruma nach knapp 20 Sekunden in die Matte. Trotzdem waren wir mit dieser 1:3 Niederlage aus dem Turnier ausgeschieden. Wir belegten den fünften Platz. Die Trainer besprachen mit uns noch mal unsere Kämpfe. Ganz gezielt wurden unsere Schwächen angesprochen. Wir erhielten Tipps, wie diese verringert werden können. Mittlerweile war es 18 Uhr. Da die Trainer ein wichtiges Meeting hatten, wurde die geplante Trainingseinheit abgesagt. So gingen wir in unser Zimmer, um uns zu erholen und auf die morgigen Vergleichskämpfe vorzubereiten. Um 9 Uhr war bereits die erste Technikeinheit angesetzt. Hier gab die japanische Nationalmannschaft eine Theoriestunde zum Thema Uchi-Mata. Alle Teilnehmer des großen Turniers waren anwesend. Um 10 Uhr folgten die Vergleichskämpfe, welche erneut innerhalb der Mannschaften durchgeführt wurden. Die ersten fünf Kämpfe gewannen wir. Ich siegte in meinen ersten drei Kämpfen jeweils mit verschieden Techniken: O-Soto-Gari, Gegendreher, Ura-Nage. Der vierte Kampf verlief bis zum Ende ausgeglichen. Im fünften Kampf musste ich mich meinem russischen Gegner mit Yuko geschlagen geben. In der Unterbewertung behielten wir jedoch als Mannschaft die Nase vorn. Den sechsten Kampf verloren wir mit 3:2. Mir gelang erneut ein Unentschieden. Nun war der wohl wichtigste Vergleichskampf angesagt. Wir kämpften gegen die Gewinner des gestrigen Turniers. Wir holten den Sieg mit 2:1 nach Hause, ich holte ein Unentschieden. Dies war ein hartes Stück Arbeit, denn mein Gegner war kleiner als ich und konnte sehr gut unter meinen Schwerpunkt gelangen. Damit waren die Vergleichskämpfe, die wir auf dieser Reise nach Japan bestreiten durften, abgeschlossen. Meine Bilanz lag bei fünf Siegen, vier Unentschieden, zwei Niederlagen. Unsere Trainer waren mit dem Erreichten zufrieden. Am 26.12.06 stand eine Stadtbesichtigung auf dem Plan.Wir fuhren wieder im Bus zusammen mit den Kämpfern der USA nach Fukuoka. Der erste Halt war am „Yahoo Dome“, das ist eine riesige Baseballarena. In der Nähe war auch eine Bowling-Bahn, welche unsere Trainer auf ein kurzes Spiel besuchten. Stefan schaffte einen „Double Strike“, woraufhin in der ganzen Halle die Lichter ausgingen, die Sirene anging und Scheinwerfer auf Stefan gerichtet waren. Unsere Trainer legten einen verblüffenden Dance hin, wie ihn noch keiner von uns jemals gesehen hatte, und gewannen zwei Nudelsuppen. Nach diesem Erlebnis ging es in ein vier Sterne Restaurant zum Mittagessen. Das Essen war purer Luxus. Es war ein Buffet für uns angerichtet, das ca. 20 Meter lang war und mit köstlichsten Delikatessen gedeckt war. Nach dem leckeren Essen ging es zum Fukuoka-Tower (auf 123 Metern lag die Aussichtsplattform), das ist der zweithöchste Turm Japans. Natürlich wollte jeder ein Foto mit dem ganzen Tower schießen. Dazu mussten wir uns etwas vom Turm entfernen. Da wir für diese Aktion jedoch nicht unsere Trainer um Erlaubnis gefragt hatten, mussten wir erst einmal 100 Liegestütze machen, bevor wir den Tower betreten durften. Von dem Tower hatte man eine sehr gute Aussicht über Fukuoka. Mit dem Bus ging es weiter in die überwältigende Innenstadt von Fukuoka. Dort hatten wir acht Stunden Freizeit. Uns war der Mizuno-Shop wärmstens empfohlen worden (Mizuno ist eine Sportartikelmarke wie Adidas und Nike). Nach dem Besuch waren wir jedoch enttäuscht, da das Angebot an Judoartikeln gering ausfiel, andere Sportarten waren besser vertreten. Den Rest der Freizeit verbrachten wir, um ein paar Erinnerungsfotos mit netten japanischen Damen zu machen. Auch unterhielten wir uns oft mit unseren Freunden aus den USA. Dabei war die Zeit so schnell verfolgen, dass der von uns geplante Besuch eines Tempels ausfiel. Wir mussten uns mit ein paar Blicken aus dem Bus zufrieden geben. Um 20 Uhr ging es mit dem Bus zurück zur Global Arena. In Fluren der Wohngebäude wurde noch richtig mit allen Nationen gefeiert, denn dies war der letzte Abend, den wir in Japan erleben durften. Schon morgens um 5 Uhr ging es mit dem Bus zum Flughafen. Dort verabschiedete uns der Präsident des Japanischen Judo-Bundes. Um 7 Uhr startete unser Flieger Richtung Tokio. Der Flug nach Frankfurt am Main ging erst um 13.30 Uhr, also hatten wir wieder 3 Stunden Zeit. Wir kauften noch einige Andenken für unsere Geschwister und Eltern. Die Fortsetzung des Fluges dauerte diesmal 11 ½ Stunden, da es unterwegs einige Turbulenzen gab. Wir freuten uns sehr, wieder in Deutschland zu sein. Im Flughafen erwarteten uns schon die Eltern. Um 19 Uhr (deutscher Zeit) ging es dann für die meisten direkt nach Hause. Nur Kevin, René, Bastian und Christoph mussten noch einmal in den Flieger, denn ihr Ziel hieß Berlin. Lars Entgens
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2006 |
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30.11.2006 |
Judo: Vier Medaillen für vier Hertha-AktiveWalheim. Beim internationalen Turnier im belgischen Neerpelt holten die vier gestarteten Aktiven von Hertha Walheim jeweils eine Medaille. Dominic Klein (Jugend bis 46 kg), der bis vor einem Monat noch eine Gewichtsklasse tiefer startete, kam mit drei Siegen ins Finale, wo er unglücklich unterlag. Ähnlich erging es Sven Thelen (bis 66 kg), der nach zwei Siegen ebenfalls im Endkampf verlor. Bei den Männern durfte Thomas Radermacher (bis 60 kg) mit Platz 2 zufrieden sein. Tanja Klein (Jugend bis 57 kg) belegte einen dritten Rang. (Quelle: AZ/AN vom 30.11.2006)
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01.11.2006 |
Judo: Vuijsters und Borgsteede holen TitelWalheim. Grim Vuijsters und Leon Borgsteede (beide Hertha Walheim) haben ihre Triumphe aus dem Vorjahr wiederholt und die niederländischen Meisterschaften in Rotterdam gewonnen. Borgsteede triumphierte im Finale der Klasse bis 60 kg wie im Vorjahr gegen den U 23-Europameister Jeroen Mooren mit Yuko. Vuijsters schlug auf dem Weg zum Titellgewinn alle Gegner sogar vorzeitig. (Quelle: AZ/AN vom 01.11.2006)
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19.10.2006 |
Bronze ist mehr als nur ein TrostSteffen Krüger wird zum dritten Mal nach 2003 und 2005 DM-Dritter. Nach seiner Auftaktniederlage wollte der Kämpfer des Velberter JC zunächst aufgeben, doch dann startete er in der Trostrunde durch JUDO DEUTSCHE MEISTERSCHAFT Steffen Krüger ist Akademiker. An der Sporthochschule in Köln bereitet er sich auf seine Diplomarbeit vor. Doch nach der Deutschen Judo-Meisterschaft in Esslingen entfuhr dem Athleten des Velberter JC ein eher unakademischer Kommentar: "Das ist ein geiles Gefühl", sagte er, nachdem er den Kampf um den dritten Platz in der Klasse bis 100 kg gewonnen hatte. Damit holte der 29-jährige bereits die dritte DM-Bronze-Medaille nach 2003 und 2005. Der überschwängliche Kommentar hat eine Vorgeschichte: Denn zunächst wollte Krüger gar nicht mehr auf die Matte gehen. Vor einem Jahr hatte er schon den krönenden Abschluss seiner DM-Karriere geplant. In Wuppertal, also fast vor der eigenen Haustür, wollte er es Fans und Freunden noch einmal zeigen. Doch er kam überhaupt nicht in Form, und dann verletzte er sich auch noch. DM-Debakel statt Titel. Als er kurz darauf bei einem Preisgeld-Turnier auch noch die nächste Verletzung erlitt, da reichte es ihm. "Ich habe Schluss gemacht mit der Einzel-Karriere und allen Verbands-Kämpfen und mich nur noch auf die Bundesliga konzentriert", berichtet der 29-Jährige. In der Liga, wo er für Hertha Walheim antritt, brachte er es auf neun Siege in 14 Kämpfen. Nicht zuletzt wegen dieser starken Leistungen konnte ihn der Velberter Trainer Swen Collas überreden: "Einmal will ich dich noch bei einer DM kämpfen sehen", sagte er beschwörend. Krüger gab nach, bereitete sich intensiv vor und "machte Gewicht". Sprich´: Er nahm ab. Und wozu das alles? Nur, um gleich den Auftaktkampf bei der DM in Esslingen zu verlieren. Und das in dusseliger Manier, denn er hatte gegen den Berliner Marcel Jamet klar geführt. Im Gefühl der Überlegenheit wurde er aber etwas unvorsichtig, was sein Kontrahent gleich bestrafte und Krüger in die Trostrunde verwies. "Nach diesem Schock stand ich kurz davor, nach Hause zu gehen", verrät Krüger. Doch sein Walheimer Trainer hielt ihn davon ab. "Dann ging ich in mich und sagte mir: Es kann nicht sein, dass ich mich für diese DM umsonst gequält haben. Jetzt nutze ich die kleine Chance, die ich noch habe!" Er nutzte sie: Im ersten Kampf der Trostrunde gewann er gegen Thomas Pille,Vizemeister des Vorjahres, bereits nach 40 Sekunden. Mit einem Sumi-gaeshi (Selbstfallwurf) überlistete er den Ex-Junioren-Weltmeister aus Frankfurt/Oder. Mit der gleichen Technik schaltete er den Potsdamer Karsten Kaletta aus. Diesmal hatte es zweieinhalb Minuten gedauert. Damit war der Kampf um Platz drei erreicht: Gegen den Lübecker Hanno Vilwock begann Krüger dann etwas vorsichtiger, was ihm zunächst eine Verwarnung wegen Passivität einbrachte. Danach ging er aggressiver an den Mann. Er erarbeitete sich einen Punkte-Vorsprung, den der Halbschwergewichtler dann sicher über die Zeit brachte. Nach diesem Erfolg drängt sich die Frage auf, ob diese DM wirklich seine letzte war. "Das lasse ich offen", sagt er. " Aber vielleicht versuche ich es mal im Schwergewicht. Dann muss ich vorher wenigstens nicht so viel abnehmen." (Quelle: Interview Ulrich Tröster, WAZ vom 19.10.2006)
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18.10.2006 |
Krüger motiviert sich doch nochDer Walheimer belegt bei der Judo-DM Platz 3 und bleibt auch in der 2. Liga bei der Hertha. Richter, Konat und Haas verlieren in der ersten Runde. Manager Frank Heynen verpflichtet einen Neuzugang. Walheim/Esslingen. Judoka Steffen Krüger von Hertha Walheim hat bei den Deutschen Meisterschaften in Esslingen den dritten Platz in seiner Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm belegt. Nach dem Auftaktkampf gegen Marcel Jamet aus Berlin, den er in Führung liegend – unglücklich – verlor, musste er in der Trostrunde gegen den härtesten Brocken zuerst ran. Thomas Pille (JC 90 Frankfurt/Oder) hatte Krüger im letzten Duell bezwungen und in der Liste seiner Erfolge steht unter anderem einen Junioren-Weltmeistertitel. Krüger jedoch machte kurzen Prozess und siegte mit seiner Spezialtechnik nach wenigen Sekunden. Sieg dank Wazaari In der nächsten Runde „lauerte“ mit Karsten Kaletta noch ein Athlet aus Brandenburg. Der Mann vom Bundesliga-Team des UJKC Potsdam konnte Krüger jedoch nicht gefährden. Der Herthaner siegte und stand im Kampf um den dritten Platz. Dort traf er wieder auf einen alten Bekannten, hatte er doch in der Bundesliga schon gegen den Hamburger Hanno Villwock gekämpft – und gewonnen! Durchaus verständlich also die Zuversicht im Walheimer Lager, dass der Walheimer Punktelieferant zum dritten Mal in seiner Karrriere die Bronzemedaille holen könnte. Der Kampf verlief zunächst ausgeglichen, Villwock hatte anscheinend die richtigen Lehren aus seiner Liga-Niederlage gezogen. Nach zwei Minuten setzte Krüger jedoch zum Wurf an und konnte mit Wazaari (einem halben Punkt) deutlich in Führung gehen, die er auch bis zum Schluss behauptete. Befriedigende Leistung Das sportliche „Schwergewicht“ freute sich: „Nach dem ersten Kampf war ich sehr enttäuscht und hatte Probleme, mich wieder auf den Wettkampf einzustellen. Der Gedanke jedoch, dieses Comeback – ich habe ein Jahr kein Einzelturnier bestritten und bin eigentlich ‚zurückgetreten’ – mit einer unbefriedigenden Leistung zu beenden, der half mir, mich wieder aufzuraffen.“ Die anderen Walheimer Starter waren nicht so erfolgreich: Marcus Richter, Bartholomäus Konat und Patrick Haas mussten nach einer Erstrundenniederlage ihre Taschen packen. Schweitzer und Richter wurden immerhin Neunter. Auch für
die Zukunft des in die 2. Liga abgestiegenen Klubs wurde in Esslingen
bereits „gesorgt“. Mit einem starken Athleten aus den „unteren
Gewichtsklassen“ konnte eine Einigung erzielt werden. Den Namen hält
Hertha-Manager Frank Heynen noch zurück. Nur soviel: „Er ist
Medaillengewinner bei der Deutschen Meisterschaft.“ Einigkeit wurde auch
mit Steffen Krüger erzielt. Heynen: „Er hat alle – natürlich
eingehenden Angebote nach dieser Leistung – abgeblockt und bestätigt,
dass seine Zukunft in Walheim liegt.“ Steffen Krüger: „Das Jahr in
der zweiten Liga ziehen wir durch, ich will aufsteigen!“ (zva)
Hatte fast alle im Griff bei der DM in Esslingen: Walheims bärenstarker Judoka Steffen Krüger (im Hintergrund). Archivfoto: Wolfgang Birkenstock (Quelle: AZ/AN vom 18.10.2006)
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05.10.2006 |
Dominic Klein und Florian Göbbels in der Kölner Bezirksauswahl
Dominic Klein und Florian Göbbels wurden aufgrund der guten Leistungen bei den Bezirksmeisterschaften, die sie später mit Platz 2 (Dominic) und 3 (Florian) bei den westdeutschen Meisterschaften bestätigen konnten, von Bezirkstrainer Michael Weyres in die Bezirksauswahl berufen. Erste
Bewährungsprobe war ein Mannschaftskampf gegen den Bezirk Düsseldorf, es
trafen also die beiden stärksten Bezirke in NRW aufeinander. Dominic (-43 Kg) gewann seinen sehr hart geführten Kampf über die gesamte Zeit, am Ende reichte eine kleine Wertung zum Sieg. Florian trat zweimal an und konnte den Kampf gegen den westdeutschen Meister lange offen gestalten, verlor aber letztlich knapp. In seinem zweiten Kampf traf er auf den Judoka, gegen den er bei der westdeutschen Meisterschaft um Platz drei gewonnen hatte. Diesmal jedoch musste er sich zu seinem Ärger nach der Hälfte der Kampfzeit geschlagen geben, was aber kein großes Problem darstellt. Erstens hat er ihn im wichtigeren Kampf bei der „Westdeutschen“ geschlagen und zweitens brauchen junge, leistungsorientierte Judokas genauso solche Kämpfe auf hohem Niveau, um sich weiter zu entwickeln. Und die Weiterentwicklung ist bei beiden klar zu beobachten – weiter So! Die
Mannschaft aus Mädchen und Jungen des Bezirks Köln gewann mit 13:12
gegen den Bezirk Düsseldorf, eine gute Premiere der beiden Jungs aus
Aachen also. In der folgenden Woche lauert die nächste Gelegenheit, dann tritt der Bezirk Köln am Montag Nachmittag in Köln gegen eine Rheinland-Auswahl an. Nach den guten Leistungen von diesem Mal wieder mit den beiden jungen Walheimern, sie wurden vom Bezirkstrainer auch für diesen Vergleichskampf berufen.
(Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim)
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03.10.2006 |
Mit neuer KampfhärteRichter holt Bronze. Zwei Titel für Hertha-Judokas. Walheim. Westdeutsche
Meisterschaften, das ist der Jahreshöhepunkt für die Judoka in NRW. Und
Marei Richter vom TSV Hertha Walheim erreichte hier ihren persönlichen Höhepunkt:
Mit einer starken Leistung holte sie die Bronzemedaille in der Klasse -52
Kilogramm und qualifizierte sich für die Deutschen Meisterschaften in
Esslingen in zwei Wochen. Beeindruckend war vor allem ihre neu gewonnene
Nervenstärke und Kampfhärte. Nach starkem Auftritt, aber verlorenem
Kampf in der ersten Runde folgten drei vorzeitige Siege, die sie aufs
Treppchen hievten.
Florin Petrehele (bis 73 Kilogramm) hatte wenig Lust auf
das „Abkochen“ und holte im Walheimer Finale gegen Patrick Schweitzer
verdient die Goldmedaille, Steffen Krüger holte sich bei seinem
Einzel-Comeback sehr souverän den Titel bis 100 Kilogramm.
Weitere Medaillen und damit ebenfalls die DM-Qualifikation
schafften der mit Startproblemen ins Turnier gegangene Marcus Richter (60
kg), der den den ersten Kampf verloren hatte, und Patrick Haas (90 Kg),
den ein Moment der Unachtsamkeit in der zweiten Runde die Chance auf die
Titelverteidigung kostete.
(Quelle:
AZ/AN vom 03.10.2006)
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27.09.2006 |
Judo: Nachwuchs mit guten PlatzierungenAachen. Bei den westdeutschen Judo-Meisterschaften in Holzwickede schnitten die Nachwuchskräfte (unter 14 Jahre) aus der Aachener Region sehr gut ab. Es gab einmal Gold, zweimal Silber und viermal Bronze. Die Platzierten aus der Region: 1. Max Baczak (-34 kg/Hörn); 2. Dominic Klein (-43 kg/Walheim), 2. Moritz Manstein (-55 kg/Setterich); 3. Johanna Simon (-33 kg), 3. Jennifer Stenzel (-36 kg/beide Brand), 3. Florian Göbbels (-55 kg/Walheim), 3. Sarah Heynen (über 63 kg/ Setterich) (Quelle: AZ/AN vom 27.09.2006)
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07.07.2006 |
Kreutz WeltmeisterDer 43-jährige Judo-Athlet holt in Tours Gold Walheim. Ulrich Kreutz
bleibt das Maß der Dinge. Der 43jährige Judo-Athlet wurde im französischen
Tours zum drittenmal hintereinander Ü 40-Weltmeister (-73 kg). „Das ist
schon deshalb in die Nähe einer Sensation zu bringen, weil Uli mit
Verdacht auf einen Meniskusschaden angetreten ist und vor zwei Wochen noch
gar nicht wusste, ob er überhaupt antreten kann“, lobte Frank Heynen
den Champion. „Es ist unglaublich, was er schafft“, applaudierte der
Manager des Judo-Bundesligisten Hertha Walheim.
Kreutz hatte einen „alten Bekannten“ vor sich. Gegner
im Finale war sein Kontrahent von der EM und WM 2004. Auch diesmal
besiegte der Walheimer Igor Glyvok mit List. „Uli Kreutz hat alle
Erwartungen weit übertroffen“, unterstrich Heynen.
Mit seinem eigenen Abschneiden freundete sich Frank Heynen
aber auch an. In der Klasse bis 100 Kilo erreichte er nach vier Siegen und
zwei Niederlagen den fünften Platz. „Für mich war es seit Jahren das
erfolgreichste Turnier“, gab sich Heynen selbst die „Schulnote Zwei
bis Drei“. Jörg Heynen (-81 Kilo) und Roland Schiffler (-100 Kilo)
schieden in ihren Klassen aus. „Da war es aber auch knalleheiß in der
Halle“, berichtete Frank Heynen. Nach dem Ausscheiden in seiner Klasse
ließ sich Jörg Heynen für die offene Klasse einschreiben. Er schaffte
es hier bis ins Halbfinale, was seinen Bruder zur Feststellung
veranlasste: „Das war für ihn okay.“ (mali)
(Quelle:
AZ/AN vom 07.07.2006)
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28.06.2006 |
Gelingt Uli Kreutz der Hattrick?Der Walheimer Judoka kämpft ab heute bei der WM der über 30-Jährigen Aachen. Heute startet in Tours in
Frankreich die Judo-Weltmeisterschaft der über 30-Jährigen. An den Start
gehen auch vier Judoka des TSV Hertha Walheim. Große Titelchancen hat Uli
Kreutz (-73 kg). Er kämpft in der Altersklasse der 40- bis 44-Jährigen
und gewann das Turnier in den letzten beiden Jahren. Allerdings ist Kreutz
angeschlagen. Er zog sich in der Vorbereitung eine Meniskusverletzung zu.
Sollte Uli Kreutz fit werden, geht er als Titelfavorit ins Rennen.
In seiner Altersklasse starten außerdem Jörg Heynen (-81 kg) und
Roland Schiffler (-100 kg). Vor allem Heynen dürfte es trotz
ausgezeichneter Fitness schwer haben. Der Bronzemedaillen-Gewinner des
letzten Jahres hat über 50 Konkurrenten im Feld. Das Turnier ist dieses
Jahr so stark besetzt wie nie. Frank Heynen, Jörgs Bruder und
Sportkoordinator der Bundesliga-Mannschaft von Hertha Walheim, geht als jüngster
Athlet der „Oldies“ aus Walheim bei den 35- bis 39-Jährigen an den
Start. Frank Heynen ist fit und rechnet sich gute Chancen aus, zumindest
die Bronzemedaille zu verteidigen. (Quelle: AZ/AN vom 28.06.2006)
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28.06.2006 |
Patrick Haas bezwingt seinen Gegner mit einem BeinfasserDer 24-jährige Stolberger gewinnt Gold bei den Hochschulmeisterschaften der Judoka. Silbermedaille für Stefan Tiller. Braunschweig. Die Walheimer Judoka hatten
am Wochenende nichts zu feiern. Sie unterlagen in Berlin dem SV Georg
Knorr mit 6:8. Anders erging es Kapitän Patrick Haas (-90 kg). Er kämpfte
zeitgleich bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) in Braunschweig.
Eigentlich wollte der 24-jährige Stolberger – Lehramtsstudent für
Mathe und Chemie an der RWTH – mit seinem Team in Berlin kämpfen.
Vielleicht hätte er eine Niederlage verhindern können, in seiner
Gewichtsklasse gaben die Herthaner beide Punkte ab.
Bundestrainer Frank Wieneke legte Haas allerdings nahe bei der DHM an
den Start zu gehen. Er stellte, bei erfolgreichem Abschneiden, einen Start
bei der Studenten-WM in Korea in Aussicht. Patrick kämpfte sich dann
auch, wie von ihm erwartet, ins Finale. Bemerkenswert hierbei: Er gewann
jeden seiner vier Vorrundenkämpfe mit einer anderen Technik.
Das Finale wurde richtig spannend. Zehn Sekunden vor Schluss lag Haas
noch zurück, konnte seinen Gegner dann aber noch mit einem Beinfasser
bezwingen. „Ich habe vorher schon gemerkt, dass mein Gegner darauf
fallen könnte. Ich wollte ihn aber überraschen und habe deshalb bis zum
Schluss gewartet“, kommentiert der junge Athlet seinen späten Triumph.
Mit seinem Sieg unterstrich er eindrucksvoll die positive Entwicklung, die
er sich mit einem erhöhten Trainingsaufwand im letzten Jahr erarbeitet
hat. „Ich trainiere ungefähr zwölfmal pro Woche. Hinzu kommt noch die
Uni. Viel Freizeit bleibt mir da meist nicht. Aber wenn solche Erfolge
dabei herausspringen, dann lohnt sich der Aufwand.“
Ganz ungetrübt bleibt der Erfolg jedoch nicht. „Ich hätte gerne mit
Hertha Walheim in Berlin den Klassenerhalt gesichert.“ Der TSV-Kapitän
denkt auch nach seinem persönlichen Erfolg an die Mannschaft. Da Haas
selber am Samstag kämpfte, bekam er den Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft
gegen Schweden bei der WM nur am Rande mit. Von Fußball versteht Haas
sowieso nicht so viel – als „verirrter“ FC-Fan in Aachen hat er es
schwer. Judo ist da schon eher seine Welt.
Neben Haas’ Erfolg wurde Stefan Tiller (-73 kg) deutscher
Vizemeister. Tiller mühte sich in einigen Kämpfen, setzte sich aber bis
zum Finale durch. Dort musste sich der Maschinenbaustudent der RWTH Rene
Walter (Braunschweig) geschlagen geben.
Die RWTH stellte im Mannschaftswettbewerb zwei Teams. Beide kämpften
sich durch die Vorrunde und gelangten nach jeweils einer Niederlage ins
„kleine Finale“ um Platz 3. Da beim Judo zwei dritte Plätze ausgekämpft
werden, mussten die Aachener Teams nicht gegeneinander kämpfen. Beide
Teams verloren und belegten jeweils Platz 5.
(Quelle:
AZ/AN vom 28.06.2006)
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12.06.2006 |
Internationales Judo-Turnier in Venray/NL
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24.05.2006 |
Walheimer Judokas holen
wieder wichtigen Titel in der Region - Kreismeister
in souveräner Manier. Walheim/Setterich (red). Bei der Kreismannschaftsmeisterschaft der männlichen U 17 in Setterich konnte die Mannschaft vom TSV Hertha Walheim den Titel holen.Im ersten Kampf wurde der Aachener Judo-Club 6:1 geschlagen, Den Ehrenpunkt gab man kampflos ab, weil niemand bis 50 kg eingewogen war. Im zweiten Kampf gegen den PSV Aachen wurde die Sache schon knapper: Sven Blumenthal (46 kg),Yannik Oswald (55 kg) und Sven Thelen (66 kg) punkteten mit vorzeitigen Siegen, Frederick Archinal (bis 60 kg) erfightete sich nach Rückstand noch ein Unentschieden. Johannes Detemple (von 66 auf 73 kg „hochgesetzt") und Lars Entgens (+73 kg) verloren, Detemple wurde aber im Nachinein doch noch belohnt: Da er seinen Kampf nur knapp (also nicht vorzeitig mit Ippon) verlor, gewann Walheim bei einem Stand von 3:3 Kämpfen den Wettstreit aufgrund der besseren Unterbewertung. Den schönsten Wurf des Tages lieferte Yannick Oswald mit einem tollen O-Ouchi-Gari, der aber so toll klappte, dass es selbst ihn überraschte und beide Kämpfer mit den Köpfen aneinanderrasselten - jetzt hat Yannick ein blaues Auge als Andenken an diesen Kampf. (Quelle: Super-Mittwoch vom 24.05.2006)
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09.05.2006 |
Judo: Kreistitel geht an WalheimWalheim. Bei den Kreismeisterschaften der männlichen U 17 in Setterich sicherten sich die Judokas des TSV Hertha Walheim den Titel. Im ersten Kampf besiegten die Herthaner den JC Aachen 6:1. Anschließend wurde der PSV Aachen aufgrund der besseren Unterwertung (30:25) mit 3:3 bezwungen. (Quelle: AZ/AN vom 09.05.2006)
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19.04.2006 |
Judo: Erfolge für Kreutz und HeynenBrüssel. Im Vorfeld der Ü 30-Weltmeisterschaften der Judokas in Frankreich war das WM-Vorbereitungsturnier, die offenen belgischen Meisterschaften in Brüssel-Schaerbeeck, gut besetzt. Der Walheimer Frank Heynen erreichte in der neuen Altersklasse M 2, - 100 kg, das Finale, u. a. mit einem Sieg über seinen niederländischen Angstgegner Kroonen. Im Finale gegen den Limburger Weber (Echtz) war er nach leichten Vorteilen unaufmerksam und kassierte eine kleine Wertung (Yuko), so dass er Zweiter wurde. Ulrich Kreutz (M 3, -73 kg), Doppel-Weltmeister aus Oberforstbach, entwickelte zu Beginn nicht die nötige Aggressivität und Explosivität und gewann seine ersten beiden Kämpfe mit Mühe. Im Halbfinale und im Finale siegte er dann souverän. Michael Tosch bestätigte in dieser Klasse seine Trainingsleistungen nicht und verlor zweimal gegen die späteren Drittplatzierten. (Quelle: AZ/AN vom 19.04.2006)
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12.04.2006 |
Judo: Al-Baghdadi gewinnt in BelgienWalheim. Bei einem international besetzten Judo-Turnier im belgischen Lommel schnitten die Judokas von Hertha Walheim sehr gut ab. Benjamin Al-Baghdadi (-81 kg) unterstrich seine herausragende Form und gewann das Turnier sicher. Jeden Kampf beendete er vorzeitig. Frank Heynen (-100 kg) wurde Dritter, Urs Richter (-66 kg) Fünfter. Auch Thomas Radermacher (-60 kg) und Kirill Karassev (-73 kg) verkauften sich gut. (Quelle: AZ/AN-Artikel vom 12.04.2006)
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22.02.2006 |
Judo: Walheimer Kämpfer gut platziertWalheim. Beim Turnier in Herne konnten sich einige Walheimer Judoka gut platzieren. Marcus Richter (-60 kg) entschied seine Klasse klar für sich. Patrick Schweitzer (-81 kg) und Patrick Haas (-90 kg) kämpften sich bis ins Finale durch, wo sie unterlagen. Schweitzer schlug im Halbfinale seinen Teamkameraden Benjamin Al-Baghdadi. (Quelle: AN/AZ vom 22.02.2006)
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19.02.2006 |
Hannah Brankers - verletzt ins FinaleDennoch zweiter Platz bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften im Judo. Walheim (red). Bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften (WdEM) der Altersklasse U 17 in Herne konnte Hannah Brankers (TSV Hertha Walheim), die bereits Bezirksmeisterin geworden war, in der Gewichtsklasse -70 kg einen hervorragenden zweiten Platz belegen. Nach drei vorzeitig gewonnenen Kämpfen war sie wegen einer zuvor erlittenen Armverletzung im Finale gegen die erfahrene Yvonne Malinowski (JC Hennef) leider chancenlos. In dieser Gewichtsklasse trat auch Sabrina Schemmel (Brander TV) an; sie belegte den dritten Platz und konnte sich damit ebenfalls für die Deutschen Meisterschaften in Neuhof/Hessen qualifizieren.
Erfolgreich
auf der Matte:
Hannah Brankers
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15.02.2006 |
Judo: Hannah Brankers kämpft sich auf Rang 2Walheim. Judoka Hannah Brankers (Hertha Walheim) belegte bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse U 17 und der Gewichtsklasse -70 kg, einen hervorragenden zweiten Platz. Nach drei vorzeitig gewonnenen Kämpfen war die Walheimerin, die in der Vorwoche bereits Bezirksmeisterin geworden war, wegen einer zuvor erlittenen Armverletzung im Finale gegen die erfahrene Henneferin Yvonne Malinowski chancenlos. Sabrina Schemmel (Brander TV) wurde in dieser Gewichtsklasse Dritte und konnte sich wie Hannah Brankers für die Deutschen Meisterschaften in Neuhof/ Hessen qualifizieren. (Quelle: AZ/AN vom 15.02.2006)
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2005 |
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15.12.2005 |
"Da geht es nur noch klatsch, klatsch, klatsch"Sieben Trainer von höherklassigen Klubs aus der Region diskutieren über Trainings-Inhalte, -Intensität und -Aufbau. „Wir können alle viel voneinander lernen." Aachen. Als Frank Heynen mit Verve die Übung schildert, die seine Judoka immer wieder mal ins Training einstreuen, wird es ziemlich ruhig. Einige von Heynens Kollegen werden sich gedacht haben: „Upps, das ist ja der Hammer!" Also spricht der Trainer: „Wir lassen die Kämpfer sich eine Minute lang abwechselnd werfen. Sie müssen so schnell aufstehen, wie es geht, und dann den anderen hinwerfen." Mindestens 30 Mal - in 60 Sekunden. Und nach einer kurzen Pause, so oft es geht, in 45 Sekunden. Und dann im Akkord in 30 Sekunden. „Wenn ich die Übung mache", sagt Heynen, „da geht es nur noch klatsch, klatsch." Schnelligkeit und Ausdauer lässt der Coach des Judo-Bundesligisten Hertha Walheim so in der Vorbereitung trainieren, „und während der Saison zwischendurch immer wieder mal als Anreiz". Denn: „Nur so schaffe ich es, dass sie schnell werden und sich schnell erholen." Was für Judoka überlebenswichtig ist: In jeder der 300 Kampfsekunden kann ihn/sie die Niederlage treffen. Höchste Konzentration in kürzester Zeit ist gefordert. Heynen: „Judo ist Schach mit dem Körper." Die Kollegen hörten gebannt zu, staunen. Khans Idee Hören und staunen, diskutieren und sich austauschen. Das war Sinn und Zweck des „Trainer-Treffs", zu dem die Sportredaktion unserer Zeitung erstmals geladen hatte. Khalid Khan, Coach des Handball-Regionalligisten DJK BTB Aachen, hatte die Idee. „Ich will wissen, wie Fußballer, Volleyballer oder Judoka trainieren, habe schon immer über den Tellerrand geschaut. Zudem haben wir zu meiner Zeit bei Bayer Dormagen schon intensiv mit Stabhochsprung-Bundestrainer Jörn Elberding zusammengearbeitet. Angeregt, umgesetzt: Sieben Trainer von höherklassigen Klubs der Region aus fünf Sportarten diskutierten fast drei Stunden lang, und eines ist gewiss: Es wird nicht die letzte Gesprächsrunde dieser Art gewesen sein. Bernd Werschek von den Dürener Volleyballern brachte es auf den Punkt: „Wir können alle viel voneinander lernen." Auch wenn keine Sportart, keine Trainingsabläufe, keine Zyklen miteinander vergleichbar sind. Schnell wurde beim Austausch über Trainings-Inhalte, -Intensität und -Aufbau klar, dass Fußballer, Volleyballer und Handballer als klassische Mannschaftssportler ganz anders „arbeiten" als die Individualisten auf der Judo-Matte oder an der Tischtennis-Platte. Aber gerade deshalb war's ein ungemein spannender Abend. Der „Schweinehund" Mit der gemeinsamen Erkenntnis, dass der Spaß eine eminent wichtige Rolle spielt im Trainingsablauf. Dass Individualisten den „inneren Schweinehund" öfter überwinden müssen als Teamspieler und auch öfter an ihre Grenzen gehen. Natürlich ist die Gruppe überschaubarer. Klar, dass in Dieter Heckings 24-Mann-Kader beim Fußball-Zweitligisten Alemannia Aachen nicht jeder ein Vorzeigeprofi sein kann. Hecking: „Wenn ich aber sehe, wie Klitzpera, Meijer oder Landgraf ihren Sport leben..." Schnell klar wurde, dass auch die reinen Amateure auf der Judo-Matte oder in der Handball-Regionalliga, die maximal eine Prämie oder Fahrtkostenzuschüsse im unteren dreistelligen Euro-Bereich erhalten, Woche für Woche so richtig „ranklotzen". Acht, neun, zehn, elf, zwölf Trainingseinheiten sind eher die Regel als die Ausnahme - und das Training in der „Muckibude" ist manchmal noch extra drin. Die Individualisten: Beim Judo und auch beim Tischtennis sind die Abläufe meist auf die großen Einzel-Wettkämpfe während der Saison ausgerichtet, die Bundesliga hat den positiven Effekt, „dass das Mannschaftsgefühl zum Tragen kommt" (Markus Corsten). Nicht zwingend beim Training, denn als Team trainieren die Judoka aus Walheim und Brand nur selten zusammen. „Wir sehen uns einmal die Woche", erzählt Corsten, und dennoch stimmt der Zusammenhalt. „Wegen unseres Teamgeistes wollen viele Kämpfer zu uns kommen", stellt Frank Heynen einen der Walheimer Vorzüge heraus. Ganz offen sagt Johannes Dimmig, dass die fünf Profis vom Tischtennis-Bundesligisten Jülich/Hoengen auch in einer anderen Stadt aktiv sein könnten. Trainiert wird ohnehin meist in Düsseldorf, „wo wir die beste Trainingsgruppe Europas haben", mit den Liga-Konkurrenten aus der Landeshauptstadt und Mitgliedern der japanischen Nationalmannschaft. Mehrere Trainer kümmern sich dort um die „Jülich/Hoengener", die im Jahr 2004 sage und schreibe nur 49 Tage zusammen trainiert haben. Individualisten halt, aber mit gutem Lohn. So bewegt sich Timo Boll (Anm.: Deutschlands Aushängeschild aus Gönnern und einer der weitbesten Spieler) in Lukas Podolskis Bereich, „und der Tomas Klasek erhält bei uns ein gutes Beamtengehalt". Prämien bei Turnieren nicht inbegriffen. Kein Neid! Summen, von denen Handballer, Volleyballer und Judoka träumen, viele Fußballer eher alpträumen. Aber: Neid kam zu keiner Sekunde auf, bei allen Diskutanten war eines ganz klar zu erkennen: die Liebe zu ihrem Sport, die Begeisterung, mit der sie sich einbringen. Kontrovers wurde übers Krafttraining diskutiert. Hier Dieter Hecking („Krafttraining mag ich nicht, hab' ich schon als Spieler nicht gemocht"), dort Luc Humblet: „Zweimal pro Woche sind wir im Kraftraum." Khalid Khans Akteure wiederum brauchen „extrem viel Kraft" als eher schmächtige Spielerschar für Handballer, „die Kraft wird aber ganz spezifisch aufgebaut". Jeder hat sein eigenes Rezept, und das allgemein gültige gibt es ohnehin nicht. Was schön geschrieben in Büchern steht oder auf Trainer-Ausbildungen als wertvoll vermittelt wird, ist ohnehin mit Vorsicht zu genießen. Bernd Werschek erntet große Zustimmung in der Runde für seine Feststellung: „Theorie und Praxis, das passt nicht." Die Motivation Und dennoch sind sie alle gerne Übungsleiter, Coach, Ausbilder, oder wie auch immer sie genannt werden. Trotz des Drucks und der Tatsache, dass in einer „Mannschaftssportart immer der Trainer schuld ist", wie Volleyball-Coach Luc Humblet sagt. Stellvertretend für viele Beispiele steht die kleine Geschichte von Dieter Hecking: „Man bringt sich doch unheimlich ein als Trainer, um aus den Jungs was rauszuholen. Es ist doch die größte Motivation und Herausforderung, wenn ich einen Jan Schlaudraff im Januar in die Hände bekomme und sehe, welch' ein Riesenfußballer der ist. Und dann habe ich ein gutes halbes Jahr mit ihm arbeiten müssen, bis er begreift, welch' hervorragender Fußballer er ist und was er alles erreichen kann."
Ohne Tore macht's keinen Spaß Die Alemannia-Profis und das scharfe Passspiel mit der Innenseite ... Natürlich waren auch Jürgen Klinsmanns Methoden ein Thema. Was der Trainer der Fußball-Nationalmannschaft „jetzt macht, wird in fünf Jahren jeder machen". Dieter Hecking findet die Spezialisierung gut und richtig, bekommt Zustimmung von Bernd Werschek. „Das können wir alleine doch gar nicht leisten." Der Alemannia-Coach, der schon einen großen Mitarbeiterstab hat, erzählt vom etwas seltsamen Laufstil Sascha Röslers, der immer mit den Händen „so komisch schlabbert". Jens Dautzenberg, Alemanne durch und durch, einst einer der besten deutschen 400-m-Läufer und einer von Heckings „Unterstützern", hat das Manko abgestellt. Aber es gibt noch viel zu tun. Wenn zum Beispiel beim wöchentlichen Sichtungstraining Profis, Amateure und Talente zusammen auf dem Platz stehen, wendet sich Hecking mit Grausen, sieht er die Koordinationsfähigkeiten des Nachwuchses: „Katastrophal!" Auch auf diesem Gebiet werden sich die Trainer austauschen, Übungen der Volleyballer vielleicht den Fußballern Beine machen und die Handballer dank Trainings-Elementen der Judoka ihre Gegner stoppen können. Und Alemannias Profis sollten sich vielleicht einmal die zu Beginn von Frank Heynen beschriebenen Schnelligkeits- und Ausdauer-Übung vor Augen führen, wenn Dieter Hecking das nächste Mal sagt. „Zwei Minuten den Ball mit der Innenseite scharf zupassen." Des Trainers Empfindung dabei: „Dann stehen die da, und dann guckst du denen 30 Sekunden zu und nach 35 Sekunden denkst du: Verdammte Seh ..., mach' was anderes. Die sind nicht dazu bereit, die sind erst dann dazu bereit, wenn das Tor da steht." Dabei gibt es durchaus anstrengendere Übungen... Die Diskussion beim Trainer-Treff hat Heribert Förster aufgezeichnet Die Teilnehmer am Trainer-Treff ► Sie diskutierten mit beim Trainer-Treff der Sportredaktion unserer Zeitung: ► Markus Corsten vom Brander TV, Aufsteiger in die Judo-Bundesliga der Frauen ► Johannes Dimmig vom Tischtennis-Bundesligisten SIG Combibloc Jülich/Hoengen ► Dieter Hecking vom Fußball-Zweitligisten Alemannia Aachen ► Frank Heynen vom Judo-Bundesligisten Hertha Walheim ► Luc Humblet vom Volleyball-Frauen-Zweitligisten Alemannia Aachen ►Khalid Khan vom Handball-Regionalligisten DJK BTB Aachen ►Bernd Werschek vom Volleyball-Bundesligisten evivo Düren Eingeladen waren auch Ralph Bettge vom Ringer-Zweitligisten Eintracht
Walheim und Nicole Scheel
von den Bundesliga-Tänzern des Tanzsportzentrums Aachen, die aber erkrankt war.
(Quelle: Aachener Nachrichten vom 15.12.2005)
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23.11.2005 |
Riesenerfolg bei den Titelkämpfen in London Walheimer Judoka stellen zwei EuropameisterStarke Konkurrenz mit über 600 Teilnehmern aus 32 Nationen. Walheim/London
(red). Diesmal jedoch stand der Kampf unter etwas anderen Vorzeichen, hatten sich beide doch speziell auf dieses Duell vorbereitet. Kreutz konnte schließlich in diesem hochklassigen Kampf mit Koka-Vorteil für einen gekonterten Schulterwurf siegen und war damit erstmals Europameister. Frank Heynen trat in der Gewichtsklasse -100 KG in der Alterklasse M1 (30-34 Jahre) an und siegte im ersten Kampf gegen den hoch einschätzen Engländer Matthew Divall nach einer Führung mit Koka durch verletzungsbedingte Aufgabe des Gegners. Im nächsten Duell stand er dem zweiten Engländer Maynard Floyd gegenüber. Nach einer Wurftechnik, die leider als außerhalb der Matte bewertet wurde siegte er kurz darauf vorzeitig mit Ippon für Uchi-Mata. Damit stand er im Finale, wo er auf den Nordiren Joseph McCloskey traf, den er schon von der letzten WM kannte. Damals konnte Frank nach anstrengendem Kampf mit Haltegriff gewinnen. Diesmal griff der Nordire sehr ungestüm an, wohl weil er den Walheimer überraschen wollte. Frank konterte jedoch mit einem sehr hoch geworfenen Ura-Nage und würgte den Briten dann ab - Sieg und erster großer Titel für den Aachener. Sein Bruder Jörg (M3 - 40-44 Jahre, -81 Kg) durfte erst als letzter ran - und das um kurz nach 21 Uhr Ortszeit. Im ersten Gefecht traf er auf den Franzosen Alexandre Bariet, den er mit Schulterwurf sauber auf den Rücken warf. In der zweiten Runde wurde der Italiener Massimo Fontana mit einer schönen Beinfasstechnik Jörgs auf den Rücken befördert und Jörg stand im Halbfinale. Dort traf er auf den Russen Nikolay Igrushikin, der an diesem Tag und zu dieser Uhrzeit (mittlerweile war es 22.15 Uhr) einfach stärker war und verdient ins Finale einzog (wo er dann auch schnell siegte). Im Kampf um Platz drei gegen den Letten Vilnis Milenbergs (Jörgs Kommenar vorher: „Ich krieg meine Arme nicht mehr hoch, so kaputt bin ich!") gewann er nach hartem Kampf mit Wa-zaari für Tomeo-Nage. Der für Walheim in der Bundesliga startende Shkumbin Dautaj vom TB Rheinhausen konnte in seiner Klasse (M1, -81 KG) ebenfalls den Titel gewinnen. (Quelle: Super-Mittwoch vom 23.11.2005)
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08.11.2005 |
Walheimer erobern EuropaUlli Kreutz und Frank Heynen werden Judo-Europameister der Senioren London. Tolle Erfolge für die Walheimer Judoka: Bei der Europameisterschaft der Männer über 30 Jahre wurden Ulli Kreutz und Frank Heynen Europameister, Jörg Heynen holte Bronze. Das qualitativ gut besetzte Turnier brach auch quantitativ mit über 600 Teilnehmern aus 32 Nationen alle bisherigen Rekorde. Ulli Kreutz (Klasse M 3, 40 - 44 Jahre, -73 kg), der in diesem Jahr genau wie seine Mannschaftskameraden Deutscher Meister wurde und dann auch noch die WM gewonnen hat, machte das Triple perfekt. Nach drei klaren Siegen stand er im Finale Titelverteidiger Igor Glyvuk aus Russland gegenüber. Es war klar: Das würde ein enger Kampf werden. Kreutz, der im WM-Finale 2004 erst im „golden score" gewann, siegte schließlich in diesem hochklassigen Kampf mit Koka-Vorteil für einen gekonterten Schulterwurf und war damit erstmals Europameister. Frank Heynen trat in der Gewichtsklasse -100 Kilogramm in der Alterklasse M 1 (30-34 Jahre) an und traf nach zwei Siegen über hoch einschätze Engländer im Endkampf auf den Nordiren Joseph McCloskey, den er schon von der letzten WM kannte. Damals konnte Frank nach anstrengendem Kampf mit Haltegriff gewinnen. Diesmal griff der Nordire sehr ungestüm an, wohl weil er den Walheimer überraschen wollte. Frank Heynen konterte jedoch mit einem sehr hoch geworfenen Ura-Nage und würgte den Briten dann ab - Sieg und erster großer Titel für den Aachener. Sein Bruder Jörg (40-44 Jahre, -81 kg) stand nach zwei starken Auftritten im Halbfinale, musste sich dort aber dem Russen Nikolay Igrushikin geschlagen geben. Im Kampf um Platz 3 gegen den Letten Vilnis Milenbergs gewann er nach hartem Kampf mit Wazaari für Tomo-Nage. Der für Walheim in der Bundesliga startende Shkumbin Dautaj (TB Rheinhausen) gewann in seiner Klasse (M^1, -81 kg) ebenfalls den Titel. „Ich krieg' meine Arme nicht mehr hoch, so kaputt bin
ich!"
Europameister aus
Walheim: Frank Heynen (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener
Nachrichten vom 08.11.2005)
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03.11.2005 |
Edelmetall im VisierAm kommenden Wochenende (05./06.11.2006) treten vier Judoka des TSV Hertha Walheim bei der Europameisterschaft der Senioren über 30 in London an. Am Start sind Ulli Kreutz (amtierender Deutscher und Weltmeister in der Klasse M 3 (40-44 Jahre) -73 kg, sowie Shkumbin Dautaj (M 1, 30-34 Jahre, -81 kg), Jörg (M 3, 40-44 Jahre, -81 kg) und Frank Heynen (M1, 30-34 Jahre, -100 kg). Die beiden letztgenannten Brüder haben auf der letzten WM Bronze geholt und nähren daraus Ihre Hoffnung auf eine Medaille; bei Ulli Kreutz ist das eh klar, aber auch Shkumbin Dautaj macht sich berechtigte Hoffnungen auf Edelmetall. Kurzum: Es wird wohl - wenn nicht alles schief geht - zumindest ein Medaille rausspringen, für einen Platz auf dem Treppchen sind aber alle gut. Gekämpft wird am Samstag in der Einzelkonkurrenz, eventuell wird aber noch jemand in die deutsche Mannschaft am Sonntag berufen, wenn der Teamwettbewerb ansteht. Frank Heynen (Quelle:
Pressemitteilung TSV Hertha Walheim)
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30.10.2005 |
Judo:
Nationale Meister in Holland
Walheim.
Leon Borgsteede und
Grim Vuijsters (beide Hertha Walheim) sind niederländische Judo-Meister.
Borgsteede besiegte im Halbfinale Vereinskamerad Sjoerd Diemel mit Koka,
im Finale gewann er gegen Jeroen Mooren, U 20-Europameister 2004, mit Yuko
eine Sekunde vor Schluss. Vuijsters gewann das Finale gegen den über zwei
Meter großen Liethof mit zwei Yuko und drei Koka sicher. Der kürzlich operierte Alex Moonen, der sich noch für die U 23-EM qualifizieren wollte, musste nach einem schnellen Sieg in Runde 1 zweimal seiner schwachen Kondition Tribut zollen und wurde Fünfter. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener
Nachrichten vom 02.11.2005)
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10.10.2005 |
Judo: Dreimal Gold für Walheims JudokaWalheim. Gleich mit drei Goldmedaillen kehrten die drei gestarteten Judo-Kämpfer von
Hertha Walheim von der Deutschen Judo-Meisterschaft Ü 30 zurück. In der
Gewichtsklasse unter 73 Kilo holte Uli Kreutz den Sieg. In der
Gewichtsklasse bis 81 Kilo wurde Jörg Heynen mit der Goldmedaille
dekoriert. Ebenfalls als Sieger verließ sein Bruder Frank Heynen in der
Gewichtsklasse bis 100 Kilo die Matte im Kampf um die Meisterschaft. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener
Nachrichten vom 10.10.2005)
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08.10.2005 |
Walheimer Judoka sind Vorbilder für die JugendOberbürgermeister ehrt Medaillengewinner Aachen. „Chapeau, Respekt, meine Herren" - begeisterte Worte des Oberbürgermeisters Jürgen Linden für drei Aachener „Jungs", die es in der Welt des Sports ganz weit gebracht haben. Frank und Jörg Heynen und Uli Kreutz vom TSV Hertha Walheim haben bei der Weltmeisterschaft in Toronto im Judo zweimal Bronze und gar einen Weltmeistertitel nach Aachen geholt. Frank Heynen (34) errang Bronze in der Kategorie Ü30 bis hundert Kilo, sein Bruder Jörg Heynen (41) Bronze in der Kategorie Ü40 bis 81 Kilo. Ihr Teamkollege Uli Kreutz ist amtierender Weltmeister im Judo der Über-40-Jährigen bis 73 Kilo. „Ihr seid bewährt und gut. Den silbernen Teller der Stadt habt ihr schon, goldene kann die Stadt nicht bezahlen", so der OB. Deshalb müssten sie mit seinen warmen Worten vorlieb nehmen: „So will ich einfach nur Danke sagen, im Namen der Stadt, im Namen der Jugend der Stadt". Die Einstellung mache es, so Linden, engagierte Sportler seien nicht nur gute Botschafter für die Stadt, sondern eben auch tolle Vorbilder für die Jugend. „Ihr habt Euch mit Fleiß und eiserner Disziplin hochgekämpft. Und ihr zeigt dem Nachwuchs, dass ohne Anstrengung in diesem Leben nichts zu bekommen ist." Chapeau, Respekt Der wortreiche Dank, er bereitete den Sportlern sichtliche Freude - auch, weil sie auf eigene Kappe (und auf eigene Kosten) nach Toronto gereist waren. „Das war nicht gerade billig, aber den Preis allemal wert", sagt Frank Heynen. Anfang November fährt das Gespann, wieder auf eigene Kosten zur Europameisterschaft nach London, um dort „hoffentlich wieder so eine gute Visitenkarte zu hinterlassen", so Kreutz. Über einen oder mehrere Sponsoren würden sie sich sehr freuen. (fei)
Frank
Heynen, Uli Kreutz und Jörg Heynen (v.l.) gehören zu den weitbesten
Judoka. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 08.10.2005)
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17.09.2005 |
Judo: Drei Siege für Walheimer in SiegenSiegen/Walheim. Am Ende stand das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte und Rang 1 im Medaillenspiegel: Mit drei Titeln, einer Vizemeisterschaft und einem dritten Rang kehrten die Aktiven von Hertha Walheim von den Westdeutschen Meisterschaften zurück. Patrick Haas (- 90 kg) siegte in Siegen viermal vorzeitig und triumphierte ebenso wie Patrick Schweitzer (-81) und Stefan Tiller (-73). Letztgenannter setzte sich in einem Walheimer Finale gegen Ali Alimirzaie durch. Schweitzer hatte im Halbfinale seinen Team-Kollegen Florian Petrehele ausgeschaltet, der aus der Klasse bis 73 Kilogramm „nach oben" gewechselt war. Pech hatte Talent Thomas Radermacher, der nach einer umstrittenen Schiedsrichter-Entscheidung frühzeitig ausschied. (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 20.09.2005) |
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10.08.2005 |
Walheimer Judokas präsentieren sich ansprechendBeste Platzierung bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften in Braunschweig ist Patrick Haas' siebter Platz Walheim. Bei den internationalen deutschen Judo-Meisterschaften in Braunschweig konnte Judoka Patrick Haas vom Bundesligisten Hertha Walheim mit einem siebten Platz sein bisher bestes Ergebnis einfahren. Auch seine Kollegen kämpften gut, konnten sich aber nicht im Vorderfeld platzieren. Die „Internationale", seit jeher ein starkes Turnier, sprengte dieses Jahr alle Rekorde. Rund 400 Teilnehmer aus 41 Ländern machten hier den letzten Test vor der WM in Kairo im September. Die beiden 60-Kilo-Athleten Leon Borgsteede und Fabrice Flamand hatten eine schweren Stand in einer sehr stark besetzten Klasse. Flamand verlor gegen einen Russen, Borgsteede in der ersten Runde gegen einen Weißrussen und dann gegen einen Franzosen. Stefan Tiller (-73 kg) verlor nach Führung und starkem Kampf gegen einen der Topstars der internationalen Judo-Szene, den Russen Magomed Djafarov, der unter anderem schon WM-Medaillen gewonnen hat. Patrick Schweitzer (-81 kg) erging es ähnlich. Gut gekämpft, aber gegen den Olympia- und WM-Dritten Nossow (Russland) nach vier Minuten verloren. Trotzdem waren seine Trainer zufrieden. Patrick Haas (-90 kg) verlor seinen Auftaktkampf gegen den Briten Winston Gordon, gewann dann aber nacheinander gegen den Polen Gnitecki und den Israeli Sasson. Der Deutsche Bachmann war dann aber (noch) eine Nummer zu stark. Schweitzer war in dieser Klasse hinter Bachrnann zweitbester Deutscher und bestätigte den Formanstieg der letzten Wochen. Alex Moonen und Grim Vuijsters sahen sich im Schwergewicht auch einem starken Teilnehmerfeld gegenüber. Moonen verlor gegen den später drittplatzierten Japaner Tokei, Vuijsters siegte gegen den Bottroper Albuschiess, verlor dann gegen den wohl momentan weltbesten Schwergewichtler Tmenov (Russland) und den amtierenden Europameister Bataille (Frankreich). (mali) (Quelle: Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten vom 10.08.2005)
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04.07.2005 |
"Judo tut Deutschland gut"-Aktion des TSV Hertha WalheimSchnupperkurse in der Grundschule Walheim Während der Aktionswoche "Judo tut Deutschland gut" (21.-29. Mai 2005) wurden an drei Vormittagen Judo-Schnupperkurse in der Grundschule Walheim angeboten. Die Hertha-Trainer Roland Schiffler, Thomas Niemann und Rosa Andreas führten jeweils eine Schulklasse in die Grundlagen des Judosports ein. Zunächst gab es Erläuterungen zur Herkunft und Entwicklung des Judo, anschließend standen praktische Übungen im Vordergrund. Die Trainer demonstrierten Fallübungen und einfache Judotechniken, und dann waren die Schüler an der Reihe: Mit mehr oder weniger Geschick (auch einige Judoanfänger waren dabei) versuchten sie, die ungewohnten Bewegungsabläufe umzusetzen. Alle waren mit großem Spaß bei der Sache, und bei einigen zeigte sich schon nach kurzer Zeit, dass sie offensichtlich Talent für diesen Sport besitzen. Nach jeder Stunde gab es viel Beifall von den Schülern für unsere Trainer. Insgesamt waren an der Aktion 11 Schulklassen mit über 300 Schülern beteiligt. Auch die Schulleitung und die beteiligten Lehrerinnen der Grundschule waren von dem Angebot begeistert und verabschiedeten unsere Trainer mit einem herzlichen Dankeschön. Eine ähnliche Aktion in kleinerem Kreis wurde Ende Juni
in der Grundschule Oberforstbach von Thomas Niemann und Svenja
Geisen durchgeführt. Einige Bildeindrücke: (Quelle: Pressemitteilung TSV Hertha Walheim)
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02.05.2005 |
„Hervorragende Botschafter Aachens"
Die Stadt und der Stadtsportbund ehrten besonders
erfolgreiche Athleten. Auch der Nachwuchs erhielt ein dickes Lob. Von unserer Mitarbeiterin Saskia Zimmer
Aachen.
Für
diesen Anlass tauschten Aachener Spitzensportler den Trainingsanzug gegen
festliche Abendgarderobe. Anlass dafür war die Sportlerehrung 2005 der
Stadt Aachen und des Stadtsportbundes im Ballsaal des Alten Kurhauses. Zunächst wurde ehrenamtlichen Mitarbeitern der Sportvereine gedankt. „Die Vereine brauchen starke Schultern: Nicht nur Muskelkraft ist gefragt, sondern auch Menschen, die den Sportlern den Rücken stärken" lobte der Vorstand des Aachener Stadtsportbundes die Helfer Elfriede Schumacher, Horst Fischersworring, Fritz Hübner, Dittmar Müller, Hans-Werner Lorenz, Dieter Nötzelmann, Paul Kloep, Karlheinz Haugrund und Friedhelm Theis. Erfolgreiche Alterssportler wurden mit dem Karlssiegel ausgezeichnet. Sie alle tragen den Titel „Deutscher Meister" oder sogar „Weltmeister": Ursula Delzepich (Behindertensport), Herbert Leuf (Behindertensport), Ulrich Kreutz (Judo), Jörg Heynen Judo) und Roland Schiffler (Judo). „Besonders Kreutz und Heynen haben den Judosport über die Region hinaus geprägt", so Linden. Karolin Bettge (Ringen), Kristina Schindler (Wasserspringen), Katharina Beller (Wasserspringen) und Philipp Becker (Wasserspringen) wurden in der Kategorie „Erfolgreiche Jugendliche" geehrt und erhielten für ihre Leistungen den Bronzebecher. „Der Jugendsport ist unverzichtbar. Ich hoffe, die Jugendlichen bleiben dem Sport treu und werden weiterhin fleißig trainieren", appellierte Linden an die jungen Erwachsenen. Für einen zweifachen Masters-Weltmeister-Titel und drei Silbermedaillen erhielt der Schwimmer Stefan Lozkat eine Sonderehrung von Stadtsportbund und Stadt. Die höchste Auszeichnung, der Silberbecher, ging an die Motorsportlerin Claudia Hürtgen, den Wasserspringer Pawel Rozenberg und die Mannschaft des SV Neptun. Beide Sportler und die Mannschaft zeichnen sich durch Talent, Ehrgeiz, ein gesundes Maß an Perfektion und natürlich Erfolg aus, so Linden.
Herausragende Sportler und Menschen, die sich für ihren Sportverein engagieren, wurden auch in diesem Jahr von der Stadt Aachen und dem Stadtsportbund geehrt. (Quelle: Aachener Nachrichten, 02.05.2005)
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06.04.2005 |
Premiere beim TSV Hertha WalheimTurnier für die Jugend In der Indasporthalle. Walheim (red). Erstmals in der Vereinsgeschichte richtete der TSV Hertha Walheim ein großes Jugendpokalturnier im Judokreis Aachen aus. Rund 330 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 16 Jahren kämpften in der Indasporthalle um die begehrten Pokale und Medaillen. Zu einem kleinen Kuriosum am Rande entwickelte sich die Vergabe der Technikerpokale für die besten Kämpfer des Turniers. Diese wurden von der Bezirkstrainerin, der ehemaligen deutschen Meisterin Martina Jung, vergeben. Aus ihrer Sicht trainieren die besten Jugendlichen dieses Turniers in den Vereinen, die auch im Seniorenbereich führend sind. Es dominierte bei den Mädchen in der Klasse U 11w Pia de Vreeden und in der U 13w Pia Schroeder, beide vom Brander TV. Bei den Jungen sah sie in der Altersklasse U 11m Swen Hille-manns und in der U 13m Sven Thelen vorne, beide vom Ausrichter TSV Hertha Walheim. Beide Vereine kämpfen in der Judo-Bundesliga - der Brander TV in der 2. Bundesliga der Frauen, der TSV Hertha Walheim in der 1. Bundesliga der Männer. In einem gemeinschaftlich ausgerichteten Heimkampf werden beide Mannschaften am 16. April in die Saison starten; die Kämpfe werden ebenfalls in der Indasporthalle in Kornelimünster stattfinden. In die Siegerliste des Turniers trugen sich folgende Walheimer Kämpfer ein: Platz eins belegten Swen Hillemanns, Sven Thelen, Eike Hennig, Johannes Nagler, Hannah Brankers, Susan Stead und Frederik Archinal. Platz zwei belegten Marcel Greven, Florian Göbbels, Svenja Geisen, Tanja Klein und Thomas Schornstein. Dritte wurden Alina Loock, Jonas Bergmann, Vincent Overlack, Alexander Wichelhaus, Daniel Scholz und Jan Brankers.
Die platzierten Judoka des TSV Hertha Walheim beim Jugendpokalturnier (Quelle: Super-Mittwoch vom 06.04.2005)
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06.04.2005 |
Zwei Titel am gleichen Tag für Walheimer JudokaGroßer Erfolg in Brüssel „Oldies" zeigten gute Leistungen. Brüssel/Walheim (red). Beim Masters Open Judo Turnier in Brüssel gingen drei Kämpfer des TSV Hertha Walheim an den Start. Das Turnier ist für Senioren des Judosports gedacht. Der amtierende Ü40-Weltmeister Uli Kreutz siegte in der Altersklasse 40 bis 44 (-73 Kilo). Kreutz wurde seiner Favoritenstellung gerecht und gewann alle vier Kämpfe vorzeitig. Seine gute Form stellte er danach erneut unter Beweis und gewann in der Open-Kategorie der 40- bis 49-Jährigen. Hier hatte er es mit Schwergewichten bis zu 130 Kilo zu tun, die er souverän schlug. Kreutz gewann somit zwei Titel am gleichen Tag. Ralf Lindschulten aus dem Regionalligateam der Herthaner trat in der Altersklasse der 30- bis 34- Jährigen (-73 Kilo) an. Er gewann ebenfalls alle Kämpfe vorzeitig, musste sich aber im Finale dem Leverkusener Michael Weyres geschlagen geben. Hubert Roder verlor seine beiden Kämpfe (-81 Kilo) der 40- bis 44-Jährigen. Nach langer Wettkampfpause ist er aber auf einem guten Weg zu alter Stärke. (Quelle: Super-Mittwoch vom 06.04.2005)
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01.04.2005 |
Judo: Ulrich Kreutz gewinnt das „Masters"
Brüssel/Walheim. Beim "Masters" in Brüssel gingen auch Judokas von Hertha Walheim an den Start. Der amtierend Ü 40-Weltmeister Uli Kreutz gewann die Klasse bis 73 kg bei den 40- bis 44-jährigen mit vier vorzeitigen Siegen, Seine gute Form stellte er danach erneut unter Beweis und setzte sich auch in der offenen Kategorie der 40- bis 44-jährigen durch. Hier hatte er es mit bis zu 130 kg schweren Konkurrenten zu tun, die er souverän schlug. Ralf Lindschulten aus dem Regionalliga-Team der Herthaner trat in der Altersklasse der 30- bis 34-jährigen in der Klasse bis 73 kg an. Er gewann zunächst ebenfalls alle Kämpfe vorzeitig, musste sich aber im Finale dem Leverkusener Michael Weyres geschlagen geben. (mali) (Quelle: Aachener Zeitung, 31.03.2005)
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09.03.2005 |
Das gewagte Experiment wurde zum großen Erfolg für die Hertha1.Walheimer Jugendpokalturnier in der Indasporthalle mit rund 330 Kindern Walheim. Erstmals in der Vereinsgeschichte richtete der TSV Hertha Walheim ein großes Jugendpokalturnier im Judokreis Aachen aus. Rund 330 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 16 Jahren kämpften in der Indasporthalle um die begehrten Pokale und Medaillen, die von der Sparkasse Aachen bei den Siegerehrungen überreicht wurden. Zu einem kleinen Kuriosum am Rande entwickelte sich die Vergabe der Technikerpokale für die besten Kämpfer des Turniers. Diese wurden von der Bezirkstrainerin, der ehemaligen deutschen Meisterin Martina Jung, vergeben. Aus ihrer Sicht trainieren die besten Jugendlichen dieses Turniers in den Vereinen, die auch im Seniorenbereich führend sind. Sie nominierte bei den Mädchen in der Klasse U 11w Pia de Vreeden und in der U 13w Pia Schroeder, beide vom Brander TV. Bei den Jungen sah sie in der Altersklasse U11m Swen Hillemanns und in der U 13m Sven Thelen vorne, beide vom Ausrichter TSV Hertha Walheim. Beide Vereine kämpfen in der Judo-Bundesliga - der Brander TV in der 2. Bundesliga der Frauen, der TSV Hertha Walheim in der 1. Bundesliga der Männer. In einem gemeinschaftlich ausgerichteten Heimkampf werden beide Mannschaften am 16. April in die Saison starten. Die Kämpfe werden ebenfalls in der Indasporthalle in Kornelimünster stattfinden. In die Siegerliste des Turniers trugen sich folgende Walheimer Kämpfer ein: Platz 1 belegten Swen Hillemanns, Sven Thelen, Eike Hennig, Johannes Nagler, Hannah Brankers, Susan Stead und Frederik Archinal. Platz 2 belegten Marcel Greven, Florian Göbbels, Svenja Geisen, Tanja Klein und Thomas Schornstein. Dritte wurden Alina Loock, Jonas Bergmann, Vincent Overlack, Alexander Wichelhaus, Daniel Scholz und Jan Brankers.
(Quelle: Aachener Zeitung, 04.03.2005)
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2004 |
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19.08.2004 |
Empfang für Judo-Sportler
PS.: Der Empfang findet am 27.08., 18.00 Uhr, im Rathaus statt!
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19.07.2004 |
„... am Ende klappt alles“Walheimer Judokas Schiffler und Kreutz Weltmeister WALHEIM. Der Jubel unter Walheims Judokas kannte keine Grenzen. Fünf Kämpfer zogen aus zu den „World Masters Championships" - und vier kamen mit Medaillen nach Hause. In Wien wurden Roland Schiffler und Ulrich Kreutz Weltmeister, Frank und Jörg Heynen holten jeweils Bronze, Heribert Hunds Platz 5. Ausnahmsweise ging es also nicht um die noch aktiven Bundesliga-Judokas, sondern um die „Ehemaligen". 1200 Teilnehmer im fortgeschrittenen Kämpferstadium kamen nach Wien, die ihre nationale Karriere beendet haben. Schiffler (41) gewann in der Klasse der 40- bis 45-Jährigen bis 100 kg Gold, Hertha-Legende Uli Kreutz (41) hei den bis zu 73 kg schweren Jungs, Frank Heynen räumte bei den 30- bis 35-Jährigen bis 100 kg immerhin Bronze ab, genau wie Bundesliga-Trainer Jörg Heynen in der offenen Klasse. „Ich fahre dahin, um gut zu kämpfen", hatte Uli Kreutz angekündigt. „Ich kann auch verlieren, aber wenn, dann soll es nicht an der Fitness liegen." Völlig überraschend siegte dagegen Roland Schiffler: „Du gehst auf die Matte, fängst an, auf hohem Niveau zu kämpfen, kriegst einen Lauf, und am Ende klappt alles", fasste der Hüne seinen Coup zusammen. Bis vor vier Jahren hatten die „Altinternationalen" übrigens noch selbst in der deutschen Eliteliga zusammen für Hertha ihre Punkte geholt. Und eigentlich wollten sie in Wien auch noch mal als Team antreten, aber nur die beiden Heynens konnten weiteres Team-Bronze gewinnen. (sk) (Quelle: Aachener Nachrichten, 19.07.2004)
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11.07.2004 |
World Masters ChampionshipsZwei Weltmeister aus Walheim! Uli Kreutz und Roland Schiffler holten Titel
Walheim
(red).
Etwa
1200 Teilnehmer aus 38 Nationen und allen Kontinenten waren bei den World
Masters Championships für Judoka ab 30 Jahren in Wien am Start.
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01 / 2004 |
Eltern tun es ihren Kindern gleichEine Idee ist Realität geworden. Prüfung im Judo für Vater und Mutter. Walheim. Geschafft!
Während die Jungen und Mädchen am Mattenrand darüber diskutierten, ob ihre
Eltern nun eine tolle Leistung vollbracht hatten oder nicht, nahmen die stolzen
Eltern ihre Judopässe entgegen. Sie hatten erfolgreich die Prüfung zum 8. Kyu
- dem weiß-gelben Gürtel - absolviert. Taten
es ihren Kindern gleich: Diese Eltern haben durch Training mit Judo-Meister (Quelle: AZ, 22.01.2004) |
2003 |
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04 / 2003 |
Judo-HobbygruppeEltern treten in die Fußstapfen der Kids Judo für „reifere Semester" in Walheim Von Thorsten Karbach Walheim. Der Judoka Ulli Kreutz hat in seiner langen Laufbahn mit den besten Sportlern der Welt auf der Matte gestanden. Und er hat gegen viele von ihnen gewinnen können. Jetzt stellt sich der Judo-Trainer und Physiotherapeut einer ganz neuen Herausforderung. Er will mit Anfängern auf die Matte steigen, Doch keineswegs mit dem wirklich bestens versorgten Nachwuchs beim TSV Hertha Walheim, sondern mit bedeutend älteren Semestern. Diesmal ist es umgekehrt. Jetzt wollen Eltern in die Fußstapfen ihrer Kinder treten. Die Idee ist unter den Mamas und Papas aktuell, sie wollen ähnlich wie ihre Kinder den Judosport erleben. „Es wird kein Leistungstraining, es gibt viel Gymnastik und Spiel. Wir gehen nicht an die Leistungsgrenzen", sagt Kreutz und droht dann grinsend: „Höchstens bei ein paar Liegestützen..," Eine solche Judo-Hobbygruppe für erwachsene Anfänger oder solche die vor Jahren schon einmal auf der Matte standen gab es übrigens schon einmal bei den Walheimern. Als Ulli Kreutz im Jahre 1986 das Traineramt der Walheimer Herrenmannschaft übernahm, wurde eine solche Hobbygruppe mangels Trainingszeiten allerdings aufgelöst. Jetzt gibt es eine Wiederbelebung. „Dies ist kein bloßer Versuch, es ist das ernsthafte Bemühen diese Altersgruppe auf die Matte zu bringen", verkündet Kreutz. Die Gruppe richtet sich übrigens an Männer wie Frauen. Der Startschuss fällt am Mittwoch, 30. April, von 20.45 Uhr bis 22 Uhr in der Sporthalle Am Abteigarten in Kornelimünster. Von da an geht es einmal in der Woche weiter. „Dieses Angebot ist zukunftsträchtig. Judo kann man bis ins hohe Alter betreiben, und wir wollen doch alle lange fit bleiben", meint Trainer Kreutz und freut sich auf seine neue Herausforderung auf der Walheimer Judomatte. (Quelle: AZ, 22.04.2003) |
2002 |
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10 / 2002 |
Meisterin steigt mit Kids auf die Matte... und trainiert mit ihnen Judo - Martina Jung arbeitet für die Hertha Walheim Von Thorsten Karbach Walheim. Vor sechs Jahren war Martina Jung ganz oben. Mit 18 wurde sie Deutsche Meisterin bei den Judo-Junioren, startete bei den Weltmeisterschaften in Portugal, bei den Europameisterschaften in Slowenien. Dann riss das Kreuzband. Einmal. Zweimal. Die Aachenerin sagte dem aktiven Sport und ihren Kolleginnen beim Bundesligisten Bayer Leverkusen ade – von ihrem Sport konnte sich Martina Jung aber nie ganz verabschieden. „Ich habe soviel gelernt, warum soll ich das nicht einfach weiter geben", sagt sich die Lehramtsstudentin. Und da sie eh gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, „balgt" sie sich jetzt mit 10- bis 13-Jährigen auf der Judomatte. Seit September arbeitet Martina Jung als Trainerin beim TSV Hertha Walheim. 20 Jungs dürfen von der ehemaligen Leistungssportlerin lernen. „Und es macht sehr viel Spaß", sagt sie. Die Kids sind in einem Alter, in dem sie ihre ersten Wettkampferfahrungen sammeln können. Gerade hier setzt Jung Prioritäten, gondelt mit den kleinen Kämpfern zu diversen Turnieren. So sollen die Walheimer Talente Schritt für Schritt für eine mögliche Kader-Laufbahn vorbereitet werden. Zunächst Richtung Bezirkskader, eines Tages vielleicht ins Bundeskader. „Einige sind schon sehr talentiert und haben Zukunft", orakelt die angehende Lehrerin für Deutsch und Religion. Irgendwo wabern durch ihren Kopf auch die Gedanken daran, dass diese Kids die Zukunft des Vereins bedeuten. Deshalb will sie die Kluft zu den großen Kämpen, den Kämpfern aus dem Team der 2. Bundesliga, verringern. „In Leverkusen war dies wild zusammengewürfelt. Das macht nicht so viel Spaß", erzählt sie. Und gerade diesen Spaß sollen die Kinder in Walheim nicht missen. Jetzt nicht und später auch nicht. Martina Jung hat selbst mit sechs Jahren den Judosport entdeckt. „Judo ist Ganzkörpertraining", weiß sie und sagt, dass die Wahl richtig war. Die Karriere begann beim Aachener JC und führte über Godesberg und das Bundesleistungszentrum Köln nach Leverkusen. Ob England, Polen oder Tschechien, sie hat an vielen internationalen Meisterschaften teilgenommen und einige auch gewonnen. „Jetzt bin ich viel lieber Trainerin, als mich noch mal als Athletin heranzukämpfen", versichert sie, besitzt die so genannte Trainer B-Ausbildung des Deutschen Judo Bundes, strebt die A-Ausbildung an. Die ersten Monate in Walheim und ihre vielen neuen Ideen waren ein Anfang. Martina Jung hat viele Ziele. Alle sechs Wochen will sie ein Leistungstraining initiieren. Hier können alle Kids mit Wettkampferfahrung teilnehmen – unabhängig von ihrer Vereinszugehörigkeit. Und Jung will ihre Kontakte spielen lassen und den einen oder anderen Kadertrainer nach Walheim locken. Doch es wird sich nicht alles nur rund um den Sport auf der Matte drehen. Deshalb will sie mit den Kids nicht nur trainieren, sondern auch abseits der Matte viel unternehmen ...
Arbeit für den Nachwuchs: Die ehemalige Deutsche Meisterin Martina Jung will die Jungen
und Mädchen der Hertha Walheim weiter nach vorne bringen. Foto: Kurt Bauer |