Hertha Walheim und Daniel Formberg gehen getrennte Wege - Mirko Braun übernimmt

Trainer Daniel Formberg (39) ist am Montagabend nach einem persönlichen Gespräch mit Teammanager Dirk Benoit und dem Vorsitzenden Harald von Ameln von seinem Amt als Cheftrainer zurückgetreten. Als Nachfolger übernimmt an der Seitenlinie der bisherige U19 Coach, Mirko Braun, ab sofort die sportliche Verantwortung.


Formberg: „Wir können mit der aktuellen sportlichen Situation überhaupt nicht zufrieden sein und als Trainer übernehme ich die Verantwortung für diese Ergebnisse. Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft elf Spieltage vor Saisonschluss diesen Impuls mit einem neuen Trainer nutzen, und den Klassenerhalt schaffen wird. Mein Dank gilt den Verantwortlichen, den Anhängern und meinem Trainer- und Betreuerteam, die mich bis zuletzt überragend unterstützt haben."


Trotz der prekären tabellarischen Situation waren die Verantwortlichen der Hertha auch weiterhin vom sportlichen Turnaround unter Formberg überzeugt. "Daniel hat vom ersten bis zum letzten Tag einen sehr guten Job gemacht und mit voller Leidenschaft für den Verein und die Mannschaft gearbeitet. Wir waren überzeugt, die komplizierte und unbefriedigende Situation, die vielschichtige Gründe hat, gemeinsam mit Daniel zu meistern. Letztendlich respektieren wir jedoch seine Entscheidung und danken ihm für seine geleistete Arbeit" blickt Teammanager Dirk Benoit auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem scheidenden Übungsleiter zurück.


Als Nachfolger konnte man mit Mirko Braun (49) einen alten Bekannten für das Amt des Cheftrainerposten gewinnen. Braun, der in dieser Saison die Hauptverantwortung für die U19 Mittelrheinligamannschaft trug, war bereits von 2010 bis 2014 über vier Jahre erfolgreich als Coach der Hertha aktiv. „Mirko Braun kennt den Verein und die Mannschaft aus vielen gemeinsamen Jahren. Daher wird sein Einstieg problemlos erfolgen. Wir sind überzeugt, dass sich der sportliche Erfolg schnell einstellen wird.“, blickt der 1. Vorsitzende Harald von Ameln positiv in die Zukunft.

Realistisch, jedoch mit Zuversicht, geht Braun an die neue Aufgabe heran: „Wir haben elf Endspiele vor der Brust. Es wird ein richtig harter und steiler Berg, den wir besteigen müssen, ich bin jedoch überzeugt davon, den Klassenerhalt packen zu können.“

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