Schafhausen stürzt wieder den Spitzenreiter

Landesliga 2: FC Union Schafhausen schlägt Hertha Walheim 2:0. Die Treffer fallen in den ersten 16 Minuten. Die Trainer sehen den Gastgeber als verdienten Sieger.

FC Union Schafhausen - TSV Hertha Walheim 2:0


Für Spitzenmannschaften ist das Pflaster in Schafhausen ein ganz heißes. Das musste auch (Ex-) Tabellenführer Hertha Walheim erfahren. Auf der Platzanlage „Im Kuhlert“ stürzte die Mannschaft von Trainer Mirko Braun nach einer 2:0-Niederlage (2:0). Damit würfelte der FC Union Schafhausen auch die Tabellenspitze durcheinander. Erftstadt ist der neue Spitzenreiter mit Schafhausener Schützenhilfe.

Nach 16 Minuten waren die beiden Treffer zum späteren Endstand bereits geschossen. Die Gastgeber saßen noch nicht so richtig auf der Bank, da durften sie schon wieder aufspringen. Nach einem Zuckerpass von Union-Spielgestalter Philipp Grüttner war Sebastian Kranz zur Stelle und hämmerte das Leder ins lange Eck (4.). Die Zuordnung der Hertha-Abwehr stimmte in dem Moment überhaupt nicht. Schafhausen hatte, wie schon beim Kreispokalsieg gegen Wegberg-Beeck, die Kampfanzüge ausgepackt und keinen Ball verloren gegeben. Das belohnte sich in der 16. Minute, als David Jennissen aus 20 Metern schoss, Hertha-Torhüter Philipp Ferebauer zwar parierte, aber Stefan Jörling ihn im Nachschuss überwand. Die von Kapitän Pascal Müller immer wieder nach vorne getriebenen Herthaner verstanden ihren Trainer Mirko Braun aber offensichtlich nicht, als der immer wieder rief: „Ihr müsst Euch mehr bewegen!“ Das machte Union den Walheimern deutlich vor. Zu Pause hätte sich Hertha nicht wundern dürfen, wenn es 4:0 gestanden hätte. Die Chancen durch Joel Specht, David Jennissen und Stefan Jörling waren da. Nach dem Seitenwechsel zog Hertha das Tempo an, aber zu zwingenden Möglichkeiten reichte es kaum, zumal Union auch weiterhin die Lufthoheit hatte und dadurch weiterhin sicher in der Abwehr stand.

„Das war ein rabenschwarzer Tag für uns“, war Hertha-Trainer Mirko Braun enttäuscht. Wie „Weltmeister“ durften sich dagegen Union-Trainer Jochen Küppers und die Männer um die beiden „Oberkrieger“ Philipp Grüttner und Stefan Jörling fühlen. „Mein Team hat in einer sehr guten Grundordnung gestanden“, empfand Küppers. Wie sein Kollege Mirko Braun sah sich Küppers „als verdienter Sieger“. Er sagte zudem: „Unsere Jungs haben das heute richtig gut gemacht. Allerdings hätten wir den einen oder anderen Konter besser ausspielen können“.

Schiedsrichter: Oscar Menzel (Brauweiler) - Zuschauer: 120 Tore: 1:0 Sebastian Kranz (5.), 2:0 Stefan Jörling (16.)


QUELLE: FUPA WESTRHEIN

0 Ansichten

© 2018  -  TSV Hertha Walheim e.V. - All Rights Reserved.