Trainer sind sich in allen Belangen einig

Landesliga 2: Hertha Walheim und Germania Teveren trennen sich 1:1. Beide Teams investieren viel – und ihre Trainer belohnen sie.

„Auf 90 Minuten gesehen, ist das 1:1 (0:0) ein gerechtes Ergebnis“, sagte Teverens Trainer Dirk Ruhrig. Er habe „ein sehr gutes Landesliga-Spiel gesehen“ zum Rückrundenauftakt seiner Germanen bei Hertha Walheim. „Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt und mit offenem Visier gekämpft. In der ersten Halbzeit habe ich uns ein bisschen besser empfunden, in der zweiten Halbzeit hatte Walheim leichte Vorteile“, berichtete Ruhrig.


TSV Hertha Walheim - FC Germania Teveren 1:1

Der Siegeswille hat in der ersten Halbzeit bei uns gefehlt, da haben wir auch nicht kompakt genug gestanden“, meinte Walheims Trainer Mirko Braun. Zu hart wollte er aber nicht mit seiner Elf ins Gericht gehen: „Wir haben den ersten Durchgang ein bisschen verschlafen, aber das kann passieren, speziell, wenn so viele Testspiele in einer Vorbereitung ausfallen wie bei uns.“ Außerdem führte seine Mannschaft die zweite Halbzeit „sehr intensiv“.


Frühes Tor aberkannt

Doch der Reihe nach. Schon früh vermuteten die Germanen den Ball hinter der Linie (2.), nachdem er zuvor an die Latte klatschte, doch der Schiedsrichter sah ein Vergehen am 18-jährigen Hertha-Schlussmann Levi Liam Aalders. Später in der ersten Halbzeit setze Mehmet Yilmaz einen Schuss nur an den Pfosten (26.).

Im zweiten Durchgang legte Walheim los wie die Feuerwehr. Stürmer Denis Pozder scheiterte mit besten Chancen (47., 64.), Kollege Amil Dilberovic tat es ihm gleich (63.).

Mitten in diese Drangphase setzte Teveren Nadelstiche. Frei vorm Torwart verpasste Yilmaz das bessere Ende für seine Farben (61.). In der 67. Minute brach Yilmaz erneut durch, diesmal blieb Alexander Dollhopf nichts anderes übrig, als ihn auflaufenzulassen – und Alexander Back verwandelte den fälligen Strafstoß (68.).

„Wir haben es dann leider nicht geschafft, den Vorsprung länger zu halten“, meinte Ruhrig angesichts des schnellen 1:1 (70.). Das erzielte Pozder nach Traumsteckpass von Yutaro Takahashi.

Weiterhin probierten beide Mannschaften ihr Glück, es ergab sich aber nur noch eine echte Chance. Hertha-Urgestein Heinz Putzier bekam das Spielgerät vor dem gegnerischen Gehäuse, brachte es allerdings dort nicht unter. Germanen-Schlussmann Nisar Goraya zeigte einen seiner bekannten Reflexe und verhinderte damit den zweiten Saisontreffer des 36-jährigen Walheimers.

Und so trennten sich die Klubs schiedlich friedlich mit 1:1. Alle waren sich einig, dass das Resultat zum Spielverlauf passte. Und nicht nur darin herrschte Einigkeit. „Wir haben nach Abpfiff beide unseren Teams einen Kasten Kaltgetränke geholt, weil die Jungs alles probiert haben“, erklärten die Trainer mit einem Schmunzeln.


Schiedsrichter: Christian Gorgels (SG Ahe) - Zuschauer: 150 Tore: 0:1 Alexander Back (69. Foulelfmeter), 1:1 Denis Pozder (72.) Quelle: Fupa Westrhein

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