TSV Hertha Walheim - GKSC Hürth 3:2

„Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren.“ Walheims Trainer Mirko Braun sollte Recht behalten. Und mehr noch: In der 86. Minute erzielte Sascha Dum sogar den 3:2-Siegtreffer. Damit wurde nicht nur der 0:2-Rückstand gedreht, sondern auch die Tabellenführung erobert.

Gegen einen „sehr, sehr starken Gegner“ sei eine „reine Willensleistung“ notwendig gewesen, so Mirko Braun. „Ich ziehe den Hut vor meiner Mannschaft.“ Der starke Gegner reiste aus Hürth nach Walheim und erzielte kurz vor der Halbzeit den Führungstreffer. Koya Yoshida hatte nach einem ­abgeprallten Freistoß abgestaubt (38.).

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste dann sogar nach. Ein langer Ball landete bei Sebastian Brüggen, der aus rund acht Metern ­Hertha-Schlussmann ­Philipp ­Ferebauer keine Chance ließ (55.). Die Hausherren standen mit dem Rücken zur Wand, gaben sich aber nicht geschlagen und erzielten schnell den Anschlusstreffer. ­Marvin Dumslaff veredelte einen Diagonalpass (62.). „Das war der Öffner“, betont Mirko Braun die Bedeutung des Tores. 14 Minuten später setzte Sascha Dum dann Denis Pozder mit einem schönen Steckpass in den Strafraum in Szene – 2:2. In besagter 86. Spielminute avancierte der Vorbereiter des Ausgleichs dann mit einem Kopfball nach einer Müller-Flanke zum Matchwinner.


Schiedsrichter: Peter Kapell (Waldfeucht) - Zuschauer: 80 Tore: 0:1 Koya Yoshida (38.), 0:2 Sebastian Brüggen (55.), 1:2 Marvin Dumslaff (62.), 2:2 Denis Pozder (76.), 3:2 Sascha Dum (86.)

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