U18 von Hertha Walheim bleibt zuhause weiterhin ungeschlagen

Die U 18 von Hertha Walheim besiegte am Samstagabend im Lokalderby den SV Eilendorf in einem intensiven, stark von der Taktik geprägten Spiel mit 2:0 (0:0). Damit bleibt das Team in der heimischen Falc Arena weiterhin ungeschlagen in der A-Jugend Bezirksliga und klettert auf den 4. Tabellenplatz.

Die Story der ersten Halbzeit ist schnell erzählt: Beide Mannschaften standen defensiv sehr gut und diszipliniert, so dass gefährliche Strafraumaktionen Mangelware blieben. Die größte Chance bot sich Walheims Sturmspitze Anthony Obiorah, der nach einem Abspielfehler der SVE-Defensive plötzlich mutterseelenallein an der Strafraumgrenze in Ballbesitz kam, aber zu überhastet abschloss und den Ball am Tor vorbeischoss.


Nach der Pause agierten beide Mannschaften mit mehr Druck nach vorne, ohne sich jedoch klare Torchancen herauszuspielen. Eine fünfminütige Zeitstrafe gegen Kerem Han wegen Foulspiels (55. Min.) konnte die Hertha unbeschadet überstehen. In der 63. Minute führte dann ein gelungener Angriff über die rechte Seite zur 1:0 Führung für die Hertha: Luis Dias konnte einen Pass in die rechte Strafraumhälfte erlaufen und bediente von der Grundlinie aus Matthias Emonds-Pool, der zentral vor dem Tor stehend den Ball zunächst noch an einem Eilendorfer Abwehrspieler vorbeilegte und dann aus kurzer Distanz einschoss.

Der SVE verstärkte nun seine Angriffsbemühungen, aber die Hertha-Defensive ließ nichts zu. Lediglich nach einer Ecke fiel der Ball vor die Füße eines Eilendorfer Spielers, der den Ball aus kurzer Distanz aber glücklicherweise neben das Tor schoss. Zuvor hatte allerdings Arne Dreiling eine große Chance, auf 2:0 zu erhöhen: Anthony Obiorah hatte sich auf der linken Seite durchgetankt und mustergültig vors Tor gepasst. Der Hertha-Kapitän spitzelte den Ball zwar am herausstürmenden SVE-Torwart und Ex-Herthaner Timon Götzenich vorbei in Richtung Tor, aber ein Eilendorfer Abwehrspieler konnte den Ball noch von der Torlinie kratzen. In der 70. Minute war es aber dann soweit: Eine von rechts getretene Ecke von Matti Emonds-Pool landete bei Manuel Klöppel, der völlig ungedeckt und unbedrängt den Ball per Kopf ins SVE-Tor zum 2:0 versenken konnte. In der Folge blieb die Hertha-Defensive sehr stabil und konnte auch eine weitere fünfminütige Zeitstrafe gegen Abdel Latiris (80. Min. wegen Foulspiel) clever herunterspielen und den Sieg einfahren.


„Das war die Reaktion auf die Schlappe in Euskirchen letzte Woche, die ich von meinen Jungs eingefordert habe. In einem Spiel auf Augenhöhe haben wir taktisch super diszipliniert agiert, defensiv nichts zugelassen und vorne konsequent die wenigen Chancen nahezu optimal genutzt“, so Coach Hans-Peter Lipka. „Wenn wir diese Leistung auch in den nächsten vier Spielen bis zur Pause im April, drei davon zuhause, abrufen können, bin ich optimistisch, dass wir unseren Platz in der Spitzengruppe der Liga behaupten können.“

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