U18 von Hertha Walheim nach Arbeitssieg gegen 1. FC Düren U18 zuhause weiterhin ungeschlagen

Mit 3:1 (1:1) besiegte Hertha Walheims U18 die U18 des 1. FC Düren am Samstag Nachmittag und bleibt damit in der heimischen Falc-Arena weiterhin ungeschlagen in der A-Jugend Bezirksliga 2. Gleichzeitig klettert das Team von Coach Hans-Peter Lipka wieder auf den 5. Tabellenplatz.

Hertha Walheim gelang ein Auftakt nach Maß: Bereits in der 2. Minute gingen die Hausherren in Führung. Kerem Han hatte Kapitän Arne Dreiling auf dem rechten Flügel auf die Reise geschickt und dessen präzise Hereingabe fand Mittelfeldmotor Mehdi Thirion, der dem Dürener Keeper aus 7 Metern keine Chance ließ. Hertha blieb am Drücker und drängte auf ein schnelles zweites Tor, um den etwas angeschlagenen Gegner - 0:6 Heimschlappe gegen SVE eine Woche zuvor – früh zu entmutigen.

Mit einem unnötigen Geschenk brachte die Hertha die Dürener allerdings in der 11. Minute zurück ins Spiel: Nach einem Fehlpass im Spielaufbau nutzte Düren die sich bietende Überzahlsituation gnadenlos aus und konnte durch Marius Lepartz ausgleichen.

Der Treffer brachte die Herthaner völlig aus dem Rhythmus, Düren hatte bis zur Halbzeit mehr Spielanteile. Ein weiterer Treffer der Dürener wurde wegen Abseits aberkannt.


Nach der Pause wurde das Spiel der Hertha wieder konstruktiver, ideenreicher und zielstrebiger. Auch läuferisch und kämpferisch wurde eine deutliche Schippe draufgelegt. Die Hertha diktierte das Spiel und erarbeitete sich gute Möglichkeiten. Düren stemmte sich aufopferungsvoll gegen die Niederlage. Allerdings verhinderten ein verschossener Foulelfmeter von Mehdi Thirion (56. Minute) sowie zweimal Latte und einmal Pfosten eine erneute Führung der Hertha.

In der 82. Minute war es dann aber endlich soweit: Ein Dürener Verteidiger verhinderte zunächst per Handspiel den Führungstreffer der Hertha, kassierte dafür aber die rote Karte und Innenverteidiger Chris Kitsisa verwandelte den Handelfmeter souverän zur verdienten 2:1 Führung.

In Unterzahl warf Düren nun alles nach vorne und der Hertha bot sich viel Platz zum kontern. Mit dem Schlusspfiff krönte Luis Dias seine sehr gute Leistung mit dem 3:1, als er eine Hereingabe von links aus kurzer Distanz verwerten konnte. Kurz zuvor hatte es noch eine weitere rote Karte gegen Düren gegeben, als der gute Keeper Leon Oehler einen Angriff der Hertha außerhalb des Strafraum per Handspiel unterbunden hatte.


„Der Sieg für uns geht auch in der Höhe aufgrund der Leistungssteigerung und der Chancenverteilung in der zweiten Halbzeit völlig in Ordnung. Es war aber ein sehr hartes Stück Arbeit, Düren hat uns das Leben richtig schwer gemacht“, resümmiert Hans-Peter Lipka das Spiel. „Vielleicht hat es an der dreiwöchigen Zwangspause gelegen, dass die Jungs erst in der zweiten Halbzeit wieder richtig in Fahrt gekommen sind. Ich freue mich aber jedenfalls sehr, dass uns der Auftakt der Miniserie bis zu den Osterferien mit einem Dreierpack gelungen ist.“

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