U18 von Hertha Walheim startet mit deftiger Niederlage in die Rückrunde

Der Start in die Rückrunde der A-Jugend Bezirksliga geriet für die U18 von Hertha Walheim völlig misslungen: Mit 1:4 verlor das Team von Coach Hans-Peter Lipka bei der U19 des TSC Euskirchen und rutschte damit nicht nur auf den 5. Tabellenplatz zurück, sondern hat jetzt nur noch 3 Punkte Vorsprung auf Platz 7, ab welchem man im Sommer die Qualifikation für die A-Jugend Bezirksliga in der nächsten Saison bestreiten muss.

Dabei begann die Partie beim Absteiger aus der letztjährigen Mittelrheinliga, der wenige Tage zuvor einen Trainerwechsel vollzogen hatte, verheißungsvoll: Bereits kurz nach Anpfiff nutzte Marvin Dumslaff einen kapitalen Abspielfehler des Euskirchener Torhüters und schoss aus gut 20 Metern den Ball ins Tor zur 1:0 Führung. Danach gab die Hertha das Spiel komplett aus der Hand und lud den Gegner durch haarsträubende individuelle Fehler zu 3 Toren innerhalb von nur 14 Minuten ein. Bis zur Pause wurde das Spiel der Hertha nicht besser. Immer wieder lud man die Euskirchener durch Ungenauigkeiten im Spielaufbau zu schnellem Umschaltspiel ein. Hertha-Keeper Jerome Krings bewahrte sein Team vor einem noch höheren Rückstand. Nach der Pause fand die Hertha besser ins Spiel, ohne allerdings wirklich zwingend zu sein. Dennoch erspielte sich das Team auch Möglichkeiten. Diese wurden aber entweder leider unkonzentriert vergeben oder Pfosten und Latte standen im Weg. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Euskirchen das 4:1. Ein direkter Freistoss aus dem Halbfeld heraus, der eigentlich als Flanke gedacht war, segelte an Freund und Feind vorbei ins lange Eck. Damit war das Spiel entschieden. Bei Hertha war die Luft restlos raus. Der TSC hatte noch zwei gute Möglichkeiten, das Ergebnis noch höher zu schrauben, scheiterte aber am Walheimer Torwart.

„Das war ein gebrauchter Sonntag Vormittag“, resümmiert Hans-Peter Lipka enttäuscht. „In der ersten Hälfte war mein Team überhaupt nicht auf dem Platz. Nichts von dem, was uns in der Hinrunde ausgezeichnet hat, war zu sehen. Der ungewohnte Anstoßtermin darf keine Entschuldigung für eine derart schläfrige Vorstellung sein. Im kommenden Derby gegen den sehr starken SV Eilendorf hoffe ich, wieder ein hellwaches Team auf dem Platz zu haben, sonst werden wir gegen die auch nichts holen.“

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