U19 von Hertha Walheim feiert ersten Heimsieg und setzt sich ab von den Abstiegsplätzen

Die U19 von Hertha Walheim feierte am Sonntag endlich ihren ersten Heimsieg der Saison: Mit 3:2 (2:1) bezwang das Team den Tabellenvorletzten JSV Siebengebirge. Für die Hertha war das ein ganz wichtiger Sieg, denn der Abstand auf einen Abstiegsplatz in der A-Jugend Mittelrheinliga wurde damit auf sieben Punkte ausgebaut.

Vom Anpfiff weg war sichtbar, dass die Hertha dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Mit aggressivem Angriffspressing wurde der Gegner gehörig unter Druck gesetzt. Bereits nach 14 Minuten wurden die Angriffsbemühungen der Hertha belohnt: Luca Bini, der kurz zuvor Pech hatte mit einem Lattentreffer, konnte den Ball nach einem Abpraller aus kurzer Distanz im Gästetor unterbringen. Die Hertha drückte danach weiter auf den zweiten Treffer und erspielte sich einige Chancen, Siebengebirge war nur durch Standards gefährlich. In der 41. Minute erzielte Kapitän Yannick Pietrowski dann die hochverdiente 2:0 Führung. Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite wurde er im Strafraum bedient, umkurvte noch einen Gästespieler und ließ dem Gästekeeper mit einem trockenen Schuß aus zehn Metern keine Chance. Unmittelbar danach zeigte sich die Hertha wie schon oft im Laufe der Saison wieder spendabel: Bei einer harmlosen Hereingabe in den Hertha-Strafraum waren sich gleich drei Herthaner uneinig, wer denn nun den klären soll, und der Ball rollte an allen drei vorbei zu Gästestürmer Mikail Kotaman, der mühelos ins leere Tor zum 2:1 Pausenstand einschieben konnte.

Nach der Pause setzte die Hertha ihr stürmisches Angriffsspiel fort und drängte auf das dritte Tor. Luca Bini hatte erneut Pech, dass der Torpfosten einen weiteren Treffer von ihm verhinderte. In der 74. Minute erhöhte Nikola Culum dann endlich auf 3:1: Nach einem gelungenen Angriff über die rechte Seite wurde er im Gästestrafraum freigespielt und schlenzte den Ball gekonnt aus 13 Metern ins lange Ecke. Der Sieg schien damit im Sack zu sein, doch nur zwei Minuten später lud die Hertha die Gäste durch einen Abspielfehler im Aufbauspiel zu einem Konter ein, den Sami Berhausen zum 3:2 abschloss. Die Gäste drängten nun wild auf den Ausgleich aber glücklicherweise blieb die Hertha Defensive stabil und brachte den ersten Heimsieg der Saison ins Ziel.

„Endlich haben wir unser erstes Heimspiel gewonnen, und dazu auch noch ein enorm wichtiges. Jetzt haben wir etwas Luft nach unten gewonnen, was hoffentlich eine befreiende Wirkung für die nächsten Spiele freisetzen wird“, so ein überglücklicher Hertha-Coach Hans-Peter Lipka.

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