U19 von Hertha Walheim kassiert derbe Heimschlappe

Mit 0:3 (0:1) verlor die U19 von Hertha Walheim am Sonntagmorgen ihr Heimspiel gegen den Aufsteiger FV Wiehl und bleibt damit in der Tabelle der A-Jugend Mittelrheinliga weiterhin auf dem drittletzten Platz mit nur 4 Punkten aus 6 Spielen.

Vor den schweren Spielen gegen die Topteams der Liga, die nach den Herbstferien auf die U19 der Hertha warten, sollte im Heimspiel gegen Wiehl endlich der erste Heimsieg eingefahren werden und Anschluss ans Tabellenmittelfeld hergestellt werden. Mit viel Rückenwind begann die Hertha auch stürmisch, musste aber ab der 12. Minute erneut einem Rückstand hinterherlaufen. Tristan Arndt narrte Herthas ansonsten gut haltenden Torhüter Max Kirch mit einem Freistoß von der linken Strafraumseite aus aufs kurze Eck zur Gästeführung. Die Hertha antwortete nun noch stürmischer und erspielte sich eine Ecke nach der anderen. Insgesamt vier Mal ergaben sich sehr gute Möglichkeiten aus den Standards aber die letzte Präzision fehlte im Abschluss. Aus dem Spiel heraus erarbeitete sich die Hertha ebenfalls zwei sehr gute Möglichkeiten, aber sowohl Luis Dias als auch Nikola Culum konnten den Ball nicht im Gästegehäuse unterbringen. Somit ging es mit einem recht unglücklichem 0:1 Rückstand in die Pause.

Herthas Trainerteam brachte mit Anthony Obiorah einen weiteren Offensivspieler zur zweiten Halbzeit, allerdings blieb die erhoffte Wirkung aus. Die Hertha lief an aber Wiehl verteidigte sehr geschickt und kompromisslos und beschränkte sich aufs Kontern. Das 0:2 fiel allerdings aus einem schnell ausgeführten Einwurf der Gäste heraus. Herthas Defensive war einen Moment unaufmerksam und Wiehls Torjäger Fidel Delibalta wurde mit einem weiten Einwurf auf die Reise geschickt und schoss unhaltbar ins Walheimer Tor ein (57. Min.). Die Hertha war sichtlich geschockt, bemühte sich zwar um einen geordneten Spielaufbau aber in Richtung Wiehler Tor hieß es „rien ne va plus – nichts geht mehr“. Statt dass der Hertha der Anschlusstreffer gelang, machte Fidel Delibalta in der 82. Minute mit dem 0:3 alles klar für die Gäste. Nach einem Abspielfehler der Hertha im Mittelfeld wurde er sofort bedient und hatte keine Mühe am herauseilenden Max Kirch vorbei zum Endstand einzuschieben.

„Nach knapp einem Viertel der Meisterschaft müssen wir leider konstatieren, dass wir erstmal gegen den Abstieg spielen. Das habe ich den Jungs auch nach dem Spiel gesagt, damit sich das jeder verinnerlicht und bloß keiner auf die Idee kommt, unsere Tabellensituation zu verharmlosen, denn nach den Herbstferien kommen die richtig dicken Brocken erst noch auf uns zu“, so Hertha-Coach Hans-Peter Lipka. „Ich glaube aber weiterhin an die Jungs, denn wir haben eine gute Qualität im Kader. Aber dann müssen unsere Stürmer endlich in die Spur finden – nur 1 Stürmertor in 6 Spielen ist viel zu wenig – und wir müssen endlich damit aufhören, unsere Gegner zu Toren einzuladen!“

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