U19 von Hertha Walheim macht riesen Schritt in Richtung direkte Qualifikation

Mit 4:2 (2:0) gewann die U19 von Hertha Walheim beim SV Deutz 05 und feierte damit den vierten Sieg in Folge in der A-Jugend Mittelrheinliga. Gleichzeitig behauptete die Hertha damit ihren 5. Tabellenplatz und machte auch einen riesen Schritt in Richtung direkte Qualifikation für die A-Jugend Mittelrheinliga in der kommenden Saison, da der Abstand auf die möglichen Relegationsplätze Acht oder Neun auf 9 bzw. 10 Punkte weiter vergrößert werden konnte.

Die erste Halbzeit gehörte ganz klar den Walheimer Gästen. Deutz wurde von Beginn an mit hohem Anlaufen permanent unter Druck gesetzt und zu Abspielfehlern im Aufbauspiel gezwungen. Nach Balleroberung schaltete die Hertha schnell in die Offensive um und startete einige vielversprechende Angriffe, ohne die sich bietenden Möglichkeiten allerdings konsequent zu nutzen. Die größte Chance zur Führung vergab Sturmtank Willy Lubelu, als er freistehend vor dem Tor den Ball über das Deutzer Gehäuse schlenzte. In der 22. Minute war es dann aber soweit: Vinzent Zingel zirkelte aus gut 18 Metern aus halblinker Position einen an ihn verschuldeten Freistoß ins kurze Eck unhaltbar in den Winkel zur 1:0 Führung – ein wirklich sehenswerter Freistoßtreffer. Die Hertha drückte danach weiter und wurde unmittelbar vor dem Pause belohnt. Vinzent Zingel konnte nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden, den Elfer verwandelte Kapitän Ben Becker souverän zur 2:0 Pausenführung (44. Min.)

Auch nach der Pause blieb das Bild zunächst unverändert, die Hertha bestimmte weitestgehend das Geschehen, auch wenn die Deutzer nun deutlich aggressiver agierten. Durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr wurde Deutz allerdings ins Spiel zurückgebracht. Ein einwurf der Hertha im gegnerischen Drittel landete bei einem Deutzer Spieler, der den Ball aus der Gefahrenzone über die Mittellinie drosch. Die Walheimer Innenverteidiger waren sich einen Moment unschlüssig und ließen Finn Stromberg in Richtung Walheimer Tor enteilen. Die schnelle Deutzer Sturmspitze ließ sich nicht mehr einholen und schob eiskalt am herausstürmenden Hertha-Keeper Levi Aalders vorbei zum 1:2 Anschlusstreffer ein. Danach drängte Deutz auf den Ausgleich und hatte Pech mit einem Pfostentreffer. In die Deutzer Drangphase hinein sorgte die Hertha dann aber mit zwei Treffern innerhalb von fünf Minuten für die Entscheidung. Zunächst traf Louis Breuer mit einem Rechtsschuss von der Strafraumlinie durch leichte Mithilfe des Deutzer Torwarts zum 3:1 (70. Min.) und in der 75. Minute erhöhte der eingewechselte Saad Wassafrar auf 4:1, als er nach einem Pfostentreffer von Ben Becker am schnellsten schaltete und den Abpraller im Deutzer Tor versenkte. Deutz konnte in der 78. Minute noch den Anschlusstreffer zum 4:2 durch einen von Leon Wallraff verwandelten Elfer erzielen und warf danach nochmal alles nach vorne, die gut stehende Walheimer Defensive ließ aber nichts mehr anbrennen.

„Das war ein aus meiner Sicht verdienter Sieg und darüber hinaus ein total wichtiger Dreier bei einem unmittelbaren Konkurrenten um einen direkten Quali-Platz“, freut sich Coach Hans-Peter Lipka über den Auswärtserfolg. „Wenn wir nun noch nächste Woche in Wegberg bestehen, haben wir das Minimalziel greifbar nah.“

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