U19 von Hertha Walheim unterliegt Bonner SC mit 1:4

Auch im fünften Heimspiel der Saison konnte die U19 von Hertha Walheim nicht den erhofften ersten Heimsieg einfahren:  1:4 (1:3) unterlag das Team am gestrigen Sonntagmorgen in der heimischen Falc Arena der U19 des Bonner SC und belegt damit weiterhin den drittletzten Tabellenplatz in der A-Jugend Mittelrheinliga mit nur einem Punkt Vorsprung zu einem Abstiegsplatz.

Die Hertha hatte sich nach den zuletzt vielversprechenden beiden Auswärtsauftritten in Wegberg und bei Fortuna Köln fest vorgenommen, endlich den ersten Heimsieg einzufahren, um sich damit auch von den beiden Abstiegsplätzen etwas absetzen und den Anschluss an die unteren Mittelfeldplätze schaffen zu können. Das Glück ist der Hertha momentan allerdings nicht sehr holt. Zunächst musste die Startelf komplett umgestellt werden, da Matti Emonds-Pool aufgrund einer Erkältung nicht spielfähig war und Kerem Han sich beim Aufwärmen böse verletzte. Kapitän Yannick Pietrowski meldete nach dem Aufwärmen ebenfalls eine schmerzhafte Stelle im Kniebereich, wollte es aber probieren. Die Pechsträhne setzte sich in der ersten Halbzeit fort. Der schön herausgespielte Führungstreffer der Hertha durch den wiedererstarkten Sturmführer Anthony Obiorah wurde wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht gegeben, der Führungstreffer der Bonner zum 1:0 durch Elias Bosbach wurde aus stark abseitsverdächtiger Position heraus jedoch gewertet (28. Min.). Nach einer Ecke von links erzielte Anthony Obiorah mit einem wuchtigen Kopfball den verdienten Ausgleich (36. Min.). Nur drei Minuten später brachte erneut Elias Bosbach mit einem sehenswerten Schlenzer die Gäste wieder in Führung (39. Min.). In der 45. Minute war der Fußballgott dann definitiv nicht mehr auf der Hertha-Seite: Abdullah Basogul scheiterte nach einem Alleingang zweimal am Bonner Torhüter, im direkten Gegenzug erlief Bonns Sturmtank Samuel Mwanga eine zu kurz gespielte Rückgabe von Fabio Kindel, umkurvte noch Hertha-Keeper Max Kirch und schob den Ball ins leere Tor.

Statt 2:2 stand es zur Pause 1:3. 

Ohne Kapitän Yannick Pietrowski, der vor Schmerzen nicht mehr weiterspielen konnte, versuchte die Hertha nach dem Pausentee das Spiel noch zu drehen. Die eingewechselten Offensivspieler Yannick Mertens und Mehdi Thirion sorgten für einigen Schwung und die Hertha kam zu einigen guten Möglichkeiten, die aber letztlich nicht in Tore umgemünzt werden konnten. In der 60. Minute fiel dann die endgültige Entscheidung: Nach einer Ecke für die Hertha startete Bonn einen sehr gut gespielten Konter und spielte die Überzahl geschickt aus, so dass Samuel Mwanga erneut mühelos ins leere Hertha-Tor zum 4:1 einschieben konnte. Die Hertha steckte zwar nicht auf, aber die Luft war raus. Bonn beschränkte sich nur noch auf das Nötigste und leistete sich noch den Luxus, einen Handelfmeter zu verschießen.

 „Diese Saison läuft echt einiges gegen uns“, zeigte sich Hertha Coach Hans-Peter Lipka frustriert über den Ausgang des Spiels. „Erst musst du die Startelf kurz vor Spielbeginn komplett umkrempeln und dann folgt noch so ein unglücklicher Verlauf der ersten Halbzeit. Ich hoffe, dass wir bis zum Derby am kommenden Sonntag in Vichttal alle angeschlagenen Spieler wieder an Bord haben werden und das Glück dann mal auf unserer Seite sein wird. Wir werden jedenfalls alles dafür geben, uns das zu verdienen.“

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