U19 von Hertha Walheim unterliegt Hohenlind mit 1:4

Die U19 von Hertha Walheim bleibt in der A-Jugend Mittelrheinliga ohne Heimsieg: 1:4 (0:1) unterlag das Team am gestrigen Sonntagmorgen in der heimischen Falc Arena dem Tabellennachbarn Borussia Hohenlind-Lindenthal.

Die Hertha hatte sich nach dem Auswärtssieg in Königsdorf fest vorgenommen, endlich den ersten Heimsieg einzufahren, um sich damit weiter von einem Abstiegsplatz abzusetzen, den Tabellennachbarn zu überflügeln und engen Anschluss zu schaffen an die Tabellenplätze, die die direkte Qualifikation für die Mittelrheinliga in der nächsten Saison bedeuten. Entsprechend forsch legt die Hertha auch los, präsentierte sich vor dem Gästetor aber zu kompliziert oder zu unpräzise im Abschluss. Aus dem Nichts fiel dann in der 23. Minute die Führung für Hohenlind: Herthas Keeper Niklas Herceg verschätzte sich bei einem langen Ball, der Daniel Hsiao dann vor die Füße fiel, der dann keine Mühe hatte, ins leere Tor einzuschieben. Hohenlind hatte im Anschluss noch eine gute Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, konnte diese aber nicht nutzen. Die Hertha hatte ihrerseits ebenfalls zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich, blieb aber glücklos im Abschluss.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff erhöhte Lindenthal nach einer Ecke auf 0:2 (47. Min.): Hohenlinds Mittelstürmer Charalampos Amanatidis fiel der zu kurz abgewehrte Ball im Fünfmeterraum vor die Füße und mit seinem trockenen Schuß ließ er Herthas Keeper keine Chance. Die Hertha steckte aber nicht auf und startete wütende Angriffe in Richtung Gästetor. Die Angriffsbemühungen wurden in der 52. Minute mit dem Anschlusstreffer durch Kapitän Yannick Pietrowski belohnt, der im Strafraum schön freigespielt wurde und den Ball am herauseilenden Gäste-Keeper vorbei einschob. Hohenlind zeigte sich im Anschluß verunsichert und die Hertha drängte weiter auf den Ausgleich, verkomplizierte ihr Angriffsspiel aber zusehends gepaart mit zunehmender Fehlpassquote. Einer dieser Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung führte dann in der 69. Minute zur Vorentscheidung, als erneut Amanatidis einen sehr gut ausgespielten Konter zur 1:3 Führung für Hohenlind abschloß. Nun war der Faden bei der Hertha völlig gerissen, immer wieder lud man Hohenlind mit Fehlpässen zu Kontern ein, wovon einer von Felix Cremer zum 1:4 Endstand genutzt werden konnte (76. Min.).

„Heute haben wir echte big points liegen lassen“, zeigte sich Hertha Coach Hans-Peter Lipka frustriert über den Ausgang des Spiels. „1:4 hört sich deftig an, aber bis zum Treffer zum 1:3 war das Spiel total offen. Das Einzige, was ich meinen Jungs vorwerfen muss ist, dass sie das Spiel nach dem Anschlusstreffer, wo wir echt am Drücker waren, sukzessive durch eine viel zu hohe Fehlpassquote wieder aus der Hand gegeben haben. Und im letzten Drittel fehlte uns heute auch die nötige Durchschlagskraft. Ich hoffe, dass wir am kommenden Sonntag gegen den Tabellenvorletzten Siebengebirge endlich unseren ersten Heimsieg einfahren können. Das würde nämlich gleichzeitig bedeuten, dass wir dann sieben Punkte Abstand auf einen Abstiegsplatz hätten.“

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