U19 von Hertha Walheim wartet weiterhin auf ersten Heimsieg der Saison

Auch im zweiten Heimspiel der Saison konnte die U19 von Hertha Walheim keinen Dreier einfahren:  2:2 (1:1) endete am gestrigen Sonntagmorgen in der heimischen Falc Arena das erste Derby der Saison gegen Jugendsport Wenau.

Die Hertha hatte sich fest vorgenommen, das Spiel zu gewinnen und damit das Punktekonto nach dem misslungenen Saisonstart wieder auszugleichen. Entsprechend forsch legte das Team los. Aus dem Nichts heraus ging aber der Gast aus Wenau früh in Führung. Einen unnötig verursachten Freistoß verwandelte Deniz Uzungelis von der linken Außenlinie mit einem Sonntagsschuss ins lange Eck (7. Min.). Passend zum stürmischen Wetter berannte die Hertha fortan das Tor der Wenauer und wurde in der 43. Minute belohnt. Mittelfeldmotor Nikola Culum fasste sich aus gut 20 Metern ein Herz, seinen „Flatterball“ konnte der Wenauer Torhüter Timon Kaiser nur nach vorne abwehren genau vor die Füße des Ex-Wenauers Yannick Pietrowski, der wenig Mühe hatte aus wenigen Metern den Ball zum verdienten Ausgleich einzuschieben. Kurz danach machte Timon Kaiser seinen Fehler wieder gut, als er einen sehr platzierten Schuss von Oliver Marx mit einer Glanzparade zur Ecke abwehren und die Führung der Hertha verhindern konnte.

Nach der Pause setzte das Team von Rene Tamke, der momentan Hans-Peter Lipka als Chefcoach vertritt, die Gäste aus Wenau vom Anpfiff an weiter unter gehörigen Druck und wurde in der 53. Minute mit der 2:1 Führung belohnt: Nikola Culum wurde aus dem Mittelfeld heraus mit einem schönen Zuspiel in den Lauf bedient und ließ dann dem Wenauer Torhüter mit einem trockenen, flachen Schuss aus halbrechter Position ins lange Eck keine Chance. Im Anschluss daran versäumte es die Hertha allerdings, den Druck aufrecht zu halten und den vermutlich vorentscheidenden dritten Treffer nachzulegen. ‚Im Gegenteil: Mit zunehmender Spieldauer brachte man mit unnötigen Ballverlusten und stark nachlassender Quote an gewonnenen Zweikämpfen die kampfstarken Wenauer zurück ins Spiel. Folgerichtig kassierte die Hertha dann kurz vor Spielende den nicht unverdienten Ausgleichstreffer als der eingewechselte Leonard Hintzen nach einer Unaufmerksamkeit in der Hertha-Abwehr im Hertha-Strafraum freistehend vor Max Kirch angespielt wurde und den Ball unhaltbar zum 2:2 ins kurze Eck hämmerte (86. Min.). Hertha lief danach noch einmal stürmisch an, die Wenauer Defensive stand aber sattelfest.

„Wir hatten das Spiel nach der Führung eigentlich im Griff. Sehr ärgerlich, dass wir es zunächst versäumt haben, die Führung auszubauen und dass wir es zweitens dann, als der Faden in unserem Spiel gerissen war, nicht geschafft haben, zumindest die knappe Führung zu verteidigen“, zeigte sich Coach Rene Tamke sehr enttäuscht über den Ausgang des Spiels gegen sein Ex-Team. „Am kommenden Samstag muss im nächsten Derby beim sehr stark in die Saison gestarteten SV Eilendorf eine deutliche Leistungssteigerung her, um da zu bestehen.“

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