Walheim macht das Spiel, Rott die Tore

In einem ausgeglichenen Derby setzt sich die Lipka-Elf mit 2:0 durch. Hertha mit viel Ballbesitz, doch der SV ist vor dem Tor gefährlicher.

„Es war ein ausgeglichenes Spiel. Aber am Ende waren wir öfter da, wo das Geld verdient wird.“ Die Zusammenfassung von Jürgen Lipka, dem Coach des SV Rott, brachte den Spielverlauf im Derby der Fußball-Landesliga gegen Hertha Walheim auf den Punkt. Denn die Gastgeber kamen deutlich öfter in die gefährliche Zone, die „Box“, wie es Lipka formulierte.


SV Rott - TSV Hertha Walheim 2:0

Währenddessen fehlte den Gästen von Hertha Walheim bei der 0:2-Niederlage in Rott ihr rotgesperrter Stürmer Dennis Pozder „an allen Ecken und Enden“, gestand Walheims Trainer Mirko Braun. „Ohne ihn hat uns auch der Killerinstinkt gefehlt.“

Beide Trainer waren sich einig, dass der Hertha die Anfangsphase gehörte. Nach 15 Minuten legte Pascal Müller aus bester Schussposition noch einmal quer auf Olaife Orolade, der die Kugel nicht mehr im Tor unterbringen konnte.

Nach 20 Minuten rissen dann die Hausherren die Partie an sich. Schließlich war es Manuel Kanou (24.), der aus 20 Metern Philipp Ferebauer im Tor der Gäste überwand. Etwas mehr als zehn Minuten später verwandelte Avdo Iljazovic einen berechtigten Foulelfmeter (36.) – 2:0 für Rott. Noch vor dem Seitenwechsel hätte Nedim Basic auf 3:0 erhöhen können.


Großteil des Ballbesitzes

Auch im zweiten Durchgang hatten die Gäste den Großteil des Ballbesitzes. „Wir haben nicht mehr wirklich zwingend nach vorne gespielt“, schilderte Lipka. „Dafür haben wir abgezockt verteidigt.“ Walheim schaffte es selten in das letzte Drittel des SV. Eine Gelegenheit hatte noch Mohamed Goudier, der Patrick Diehl im Tor der Gastgeber aus kürzester Distanz anschoss. Kurze Zei später verfehlte der Rotter Manuel Kanou sein Ziel nur knapp.

„Das Ergebnis entspricht nicht unbedingt dem wahren Spielverlauf“, gab Braun zu verstehen. „Für uns wäre sicherlich mehr drin gewesen. Ich will aber nicht die Lanze über meine Spieler brechen. Die Mannschaft hat gekämpft bis zum Umfallen.“

Derweil freute sich Lipka, dass seine Mannschaft ihren starken Saisonstart ausbauen konnte: „Wir haben uns gegen starke Walheimer zu null durchgesetzt. Aus meiner Sicht war der Sieg verdient.“

Die Rivalität ließen beide Mannschaften mit dem Abpfiff übrigens auf dem Platz. Nach dem Spiel aßen alle noch gemeinsam auf der Rotter Sportanlage.

Schiedsrichter: Niclas Pracht (Hambacher SV) - Zuschauer: 400 Tore: 1:0 Manuel Kanou (25.), 2:0 Avdo Iljazović (36. Foulelfmeter)


Quelle: Fupa Westrhein

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