Walheim siegt bei SW Düren



„Wir wollen hinten länger die Null halten, als wir das zuletzt geschafft haben“, hatte Schwarz-Weiß-Trainer Dirk Kalkbrenner vor dem Schlagabtausch gegen den Aufstiegsaspiranten Hertha Walheim gefordert. Dieses Vorhaben war schon in der siebten Minute hinfällig. Düren spielte in dieser Situation auf Abseits, was schief ging: Denis Pozder tauchte allein vor SW-Torwart Luca Krischer auf und manövrierte den Ball mit dem Außenrist zum 1:0 in den Dürener Kasten.

Eine nicht ganz klare Szene sahen die Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz am Jugendstadion knappe 20 Minuten später. Ein Kopfball aus aussichtsreicher Position von Schwarz-Weiß-Spieler Michael Hombach wurde im Walheimer Strafraum abgeblockt – mit der Hand?

Nach kurzer Beratung mit seinem Linienrichter entschied sich der Unparteiische Luca Marx gegen den Strafstoßpfiff, völlig zum Unverständnis von SW-Trainer Kalkbrenner: „Da muss der Schiedsrichter auf Elfmeter entscheiden und Rot geben. Dann hätten wir 65 Minuten in Überzahl gespielt, das war für mich eine spielentscheidende Situation.“ Walheims Trainer Mirko Braun wollte sich nicht festlegen, ob das ein Handspiel war: „Ich habe keines gesehen, der Linienrichter auch nicht.“

Mit 1:0 ging es trotz Möglichkeiten auf beiden Seiten dann auch in die Kabine, aus der die Dürener etwas frischer kamen: In der 56. Minute gab es schließlich den Elfmeter für die Schwarz-Weißen, nachdem Marvin Krischer im Gästestrafraum nach Schuss von Hombach nachgesetzt hatte und von Walheims Torwart Levi Liam Aalders von den Beinen geholt worden war. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Björn Kurth verwandelte souverän und ließ die Hoffnungen der Dürener auf einen Punktgewinn wieder aufkeimen.

Diese zerschlugen sich, als der ebenfalls eingewechselte Folajoni Orolade in der 79. Minute nach toller Kombination über Marvin Dumslaff und Aristote Lufuankenda den 2:1-Siegtreffer markierte. „Vielleicht ist das nur mein subjektiver Eindruck. Aber ich denke, wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, urteilte Dirk Kalkbrenner. Anders sah es sein Trainerkollege Braun: „Ich finde, dass wir heute die klar bessere Mannschaft waren und wirklich guten Fußball gespielt haben. Das einzige Manko war, dass wir den Sack erst spät zugemacht haben.“


Schiedsrichter: Luca Marx (Spvg Badorf) - Zuschauer: 50

Tore: 0:1 Denis Pozder (9.), 1:1 Björn Kurth (56. Foulelfmeter), 1:2 Folajomi Orolade (71.)


Quelle: Fupa Westrhein 

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